Fun in the Sun

Es ist wieder „Ich trinke meinen Morgentee draußen im Liegestuhl“-Zeit.
Es sind zwar nur 15°C, aber in der Sonne ist es kaum auszuhalten. 

Bis eben war es auch noch sehr entspannend, aber gerade tauchte der Liebste auf, turnte um die Beete und fragte, was er ausrupfen dürfe.

Zu viel Aktionismus am Morgen.

Samstag, 11. Mai 2019

Morgentee im Liegestuhl. Foto: Petra A. Bauer, 11. Mai 2019

Ich nehme mir nicht sehr häufig die Zeit, einfach mal im Garten zu sitzen, mir die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen und den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören. Das liegt natürlich z. T. daran, dass ich unter der Woche die Haupt-Betüdelungsperson für Miss Kleinkind bin, und sie nicht die Geduldigste ist, was Liegestuhl-Chillen angeht.

 Aber es liegt auch daran, dass ich mich meist als Erstes an den Rechner setze, um endlich den Nachfolgeband von #CATC1 fertig zu schreiben (der hat dann folgerichtig den Hashtag #CATC2, hihi). Zum Geburtstag habe ich nun endlich wieder einen Laptop bekommen (das mit dem iMac war nur eine mäßig sinnvolle Idee), so dass ich ab sofort wieder draußen schreiben kann. Aber wohl nur mit Sonnenschirm, weil ... das Display, you know?

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

(per Handy aus dem Liegestuhl gebloggt)

Liebe Grüße

Petra

Pfefferminzflut

2018 war die erste Hochbeet-Saison. Gemeint sind die Beete die gemeinsam mit Wintergarten und Terrasse entstanden sind. Die Beete wurden mit Muttererde befüllt und ganz frisch bepflanzt. U.a. mit einerm Supermarkttöpfchen Minze (müsste Spearmint sein) und mit einem Töpfchen Marokkanischer Minze. Im letzten Jahr ging es noch recht zivil zu, bei den Minzen. Doch schon sehr zeitig im Jahr 2019 (es war ja im März schon so warm) sind die Pflanzen explodiert:

Freitag, 10. Mai 2019

Pfefferminze 2019Die helle, spitzblättrigere Minze ist die Marokkanische. Die dunklere vermutlich Spearmint.

Ich reiße sie jetzt mitsamt der Wurzel aus (die Wurzeln schneide ich dann ab) und binde Büschel zusammen, die ich zum Trocknen aufhänge. So haben wir auch im Winter Nachschub für unseren Tee und ich kann ein paar Stellen im Beet wieder frei machen, wo im letzten Jahr beispielsweise Basilikum wuchs.

Ich hatte natürlich vorher schon gehört, dass Minze sehr wuchert und hielt sie deshalb früher in einer großen Ton-Schale. Es hat schon seinen Grund, dass man Minzepflanzen eigentlich mit einer Rhizomsperre versehen sollte. In diesem Beet fühlt sich sich allerdings viel wohler als erwartet.

Minze trocknen, Foto: Petra A. Bauer 2019

Der dicke Busch rechts im Bild ist übrigens Zitronenmelisse. Die ist ebenfalls ziemlich explodiert (war auch nur ein Supermarktpflanzchenim letzten Jahr.

Ich möchte in diesem Jahr auch mal versuchen Minzsirup zu machen:

20 Gramm Minzblättchen in Streifen schneiden oder zerrupfen und in eine Schüssel tun.
Eine halbe Zitrone in dünne Scheiben schneiden (ich nehme die Zitronen vonmeinem Zitronenbäumchen- die sind unbehandelt) und zur Minze geben.

Aus 250 Milliliter Wasser und
250 Gramm Zucker die Sirupgrundlage kochen (aufkochen bis keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind und die Flüssigkeit klar ist)

Sirup sofort in die Minze-/ Zitronen-Schüssel geben und 1 bis 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.
Danach durch ein Sieb streichen und eine Viertelstunde bei 90 Grad einkochen.
Anschließend in gut verschließbare Gläser oder Flaschen gießen.

Das kann man im Sommer schön mit Eiswürfeln als Menthe á l'eau trinken (1 Teil Sirup, 7 - 10 Teile Wasser). Zwar süß, aber man muss es ja nicht täglich mchen.

Habt ihr auch übermütige Minze im Garten?

Liebe Grüße

Petra

Unser Garten im Juni / Juli 2018

Hallochen, es ist Zeit für ein Update! In letzter Zeit habe ich mich mit meinen Fotos mehr auf Instagram getummelt oder bei Facebook. Aber ihr sollt hier ja auch mal schauen dürfen.

Samstag, 07. Juli 2018

Es ist jeden Morgen eine Freude, in die Küche zu kommen und in den (Winter-)Garten zu schauen - egal ob sonniges oder trübes Wetter ist:

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ich erschrecke mich immer ein bisschen, wenn ich das dicke Baby im Stuhl sitzen sehe - das ist mir wohl ein wenig zu realistisch geraten ;-) Es ist eine Stoffpuppe, die ich so groß gemacht habe, dass sie Babysachen tragen kann. Ich habe sie vor knapp 20 Jahren für Kind 4 genäht und heute spielt Miss Kleinkind damit.

Und hier der Blick vom neu angelegten Rasen zum Haus. Die Hochbeete benenne ich vom Haus aus gesehen, daher habe ich das nochmal drangeschrieben:

Blick vom Rasen zur Terrasse. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Am rechten Wintergartenrand, zum Gartenweg hin, wuchern in zwei Töpfen wunderschöne Dipladenien vor sich hin:

Meine Dipladenien. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Im rechten Hochbeet tummeln sich Kräuter. Aber auch ein wunderbares Farbfeuerwerk aus Cosmeen, Rittersporn und Gladiolen. Die Dahlien lassen sich noch ein wenig Zeit.

Farbfeuerwerk im rechten Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Das linke Hochbeet quillt über mit Riesensonnenblumen, Mais und Tomaten. Und mein ganzer Stolz: Die beiden Olivenbäumchen, die ich zum Geburtstag bekommen habe (oberes Foto ist vom 5. Juni, das darunter vom 9. Juli):

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick vom Liegestuhl in den Berliner Himmel, vorbei am Olivenbaum:

Berliner Himmel mit Olivenbaum. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Die Sonnenblumen und der Mais sind längst größer als ich:

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ihr seht also - es hat sich einiges getan, und wir sind noch lange nicht fertig. Jedenfalls genießen wir das alles sehr :-)

Leider hatten wir auf der Terrasse auch schon einen ungebetenen Besucher.

Habt ihr in diesem Jahr auch schon größere oder kleinere Gartenprojekte umgesetzt?

Liebe Grüße

Petra

Aufräumungsarbeiten im Garten oder: Es kommt der Tag, da will die Säge sägen

Der Februar gibt wirklich alles, was die Sonne angeht. Das Wetter ist super, und der Preis dafür sind die ersten echten Minusgrade der Wintersaison 2017/18. Der Boden ist so hart gefroren, dass keinerlei Buddelarbeiten drin sind. Aber sägen kann man.

Mittwoch, 07. Februar 2018

Es kommt der Tag, da will die Säge sägen. Foto: Petra A. Bauer 2018

"Es kommt der Tag, da will die Säge sägen" ist ein Zitat aus dem Kultfilm "Jede Menge Kohle" und hat eigentlich nichts mit Gartenarbeit zu tun, aber ich fand es so schön passend. Zumal die Säge nämlich hätte schon lange sägen sollen, da der Birnbaum, den ich heute teilweise in Scheibchen geschnitten habe, schon eine ganze Weile quer im Garten liegt. So lange, dass ich nicht mal mehr weiß, bei welchem der letzten schweren Stürme er umgeworfen wurde.

Ich hatte ja schon öfter erwähnt, dass ich dem Garten aus diversen Gründen in den letzten Jahren fern geblieben bin, aber wo ein Teil jetzt so schön ist, möchte ich mich endlich durch den Dschungel kämpfen und alles wieder hübsch machen. Und ich will möglichst viel davon jetzt erledigen (auch wenn es bei -3°C ist), weil unser Garten ein Zeckenparadies ist und ich mich im Frühsommer kaum raus traue.

Ich muss mich immer von oben bis unten mit Zecken-Antibrumm einsprühen und mit Hosen in den Socken rumrennen. Und selbst das ist keine Garantie dafür, dass nicht doch so ein Blutsauger bei mir oder anderen Gartenbesuchern andockt. Weiß jemand von euch, wie man Zecken im Garten los wird? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar!

Jedenfalls musste ich mir die Baum-Ecke vornehmen, um an das Geißblatt und die New Dawn zu kommen, die ursprünglich am Birnbaum rankten. Wir haben nämlich vor ein paar Tagen einen Rosenbogen aufgebaut, an dem die beiden Pflanzen künftig hochwachsen sollen:

Der neue Rosenbogen vor dem Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018

Und da der Boden betonhart gefroren ist, kann ich über Umpflanzen nicht mal nachdenken. Aber ich kann versuchen herauszufinden, von wo das Geißblatt eigentlich wächst, damit ich es ausbuddeln kann, wenn die Tage wieder wärmer werden. Dieses Jelängerjelieber macht seinem Zweitnamen nämlich alle Ehre. Die Ranken sind elend lang und überall verhakt: In der Eibe, die vor dem umgestürzten Baum steht, in den Forsythien am Zaun, in der Rose und irgendwie auch im Boden.

Also habe ich mal was weggeschnitten und angefangen den Baum zu zersägen, der auf allem drauf liegt. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich total auf Holzstapel stehe, und ich will die Gelegenheit ergreifen, selbst einen Feuerholzstapel zu errichten. Wobei das mit der Handsäge ein Weilchen dauern könnte :-D Aber ich habe Bewegung, also werde ich weitermachen. Außerdem genieße ich die Stille und das Vogelgezwitscher um mich herum, weil ich superselten die Gelegenheit habe, mal ganz alleine zu sein.

Das Vogelgezwitscher kommt übrigens von der neuen Futtersäule, die ich installiert habe, weil ich die Vögel jetzt rund ums Jahr füttern will, um zur Arterhaltung beizutragen. Ich wurde dazu von diesem Beitrag von Fiona angeregt: Warum es gut und richtig ist, Vögel ganzjährig zu füttern

Blaumeise an der Futtersäule. Foto: Petra A. Bauer 2018

Es kommen auch andere Vögel als Blaumeisen zu Besuch, z.B. Rotkehlchen und Kernbeißer, aber die konnte ich bisher noch nicht fotografieren. Außerdem liegt hier ein Vogelbestimmungsheftchen, weil ich erschreckend wenige einheimischen Singvogelarten aus dem Kopf bestimmen kann. Ich gedenke das zu ändern :-)

Ich habe auch noch ein Futterhäuschen mit Beleuchtung gekauft, aber da bin ich mir über den endgültigen Platz noch nicht sicher. Und auch das kann ich im gefrorenen Boden derzeit sowieso nicht verankern.

So, dann drückt mir mal die Daumen, dass mich am Baumstamm die Kräfte nicht verlassen (bisher habe ich nur die dicken Äste zersägt), damit der Baum bald nicht mehr im Garten herumliegen muss. Mir macht die Sägerei jedenfalls Spaß - das fühlt sich so ursprünglich an. Mit einer Motorsäge kann das ja jeder. Wobei ... sowas will ich gar nicht haben, seit ich von dem Unfall des Nachbarn meiner Freundin gehört habe. Ich hänge nämlich an meinem Leben.

In diesem Sinne - bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von

Petra

Zwischenlager für Erdbeerpflanzen und neues Tool

FROHES NEUES JAHR, IHR LIEBEN!
Ich musste im November und Dezember rasch einige Pflanzen umpflanzen bzw. zwischenlagern, damit sie nicht vom Wintergarten bzw. dem angrenzenden Hochbeet platt gemacht werden. Nicht die beste Zeit zum Umpflanzen, aber ich wusste ja vorher nicht, dass dieses Weihnachtsgeschenk tatsächlich möglich sein würde. So sind die Phloxpflanzen und meine Whisky-Mac-Rose ins Vorgartenbeet gezogen, der große Rosmarin, der hier schon seit drei Jahren einen auf winterhart macht, sowie die Buchbaumkugeln kamen in Töpfe. Ebenso wie meine Erdbeerpflanzen.

Freitag, 05. Januar 2018

Zwischengelagerte Erdbeerpflanzen. Bauerngartenfee 2018.

Als ich meinen ersten Gartenrundgang in 2018 machte, habe ich auch die Erdbeerpflanzen besucht, einige braune Blätter abgemacht und fand, das gab ein hübsches Foto. Neben den Erdbeeren lagern auch die geretteten Steine (frühere Beeteinfassungen) und Terrassenholz, das ich gekauft hatte, um einige der morschen Terrassenbretter zu ersetzen. Schlauerweise waren die neuen Bretter breiter als die alten :-D Also hatte ich sie quer drünergelegt, damit das Beinbruchrisiko gemindert wurde. Und ja: Die Terrasse war wirklich so kaputt. Die Regenrinne an der (zu kleinen) Terassenüberdachung lief ständig über, und das hielt das Holz auf Dauer nicht aus. Deshalb haben wir uns für die neue Terrasse auch gegen Holz entschieden. Innen ist es ok - draußen nicht. Obwohl ich Holz im Garten liebe - z.B. bei unserer Brücke.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich. Bauerngartenfee 2018.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich.

Bei meinen umgezogenen Pflanzen fehlt allerdings die tolle Weinrebe, die jahrelang fantastische blaue Trauben an unsere Terrassenüberdachung gezaubert hatte. Ich hatte die Gartenbauer gebeten, die Rebe auszubuddeln, damit ich sie in einen Kübel pfanzen kann, da ich mit den starken Wurzeln nicht klar kam. Ich habe nun nicht die ganze Zeit daneben gestanden und habe leider keine Ahnung, wo sie die Weinrebe versteckt haben :-(

NEUES HOCHBEET - NEUES GLÜCK

Da ich ja nun ein tolles Hochbeet mein eigen nenne, werde ich endlich mal wieder zurück zu meinen Gärtnerwurzeln gehen. Meine Anzuchtversuche in den 80ern - sei es in einer Obstkiste auf dem Balkon, sei es mein Beet auf dem Tiefgaragendach mit den Mega-Zucchini und den tollen Tomaten - waren nämlich deutlich mehr von Erfolg gekrönt, als alles andere in den letzten 25 Jahren hier im Garten.
Ich wollte es ja nie wahr haben, aber damals habe ich mich wirklich ans Biogärtnern gehalten. Mit Senfsaat-Gründüngung als Beetvorbereitung, regelmäßigen Gaben von selbst angesetzter Brennnesseljauche und gelegentlichem Spritzen mit Zwiebel- und Knoblauchjauche. Fragt mich nicht, wieso ich das hier nicht (bzw. kaum) gemacht habe.

Aber zum Glück kann man ja in jedem Gartenjahr neu anfangen, und so habe ich mir erst einmal eine anständige Tonne für den Ansatz von Brennnesseljauche gekauft. Die alte Oskar-Tonne ist längst dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, und außerdem war sie für diesen Garten eigentlich zu klein. Auf der Suche nach einem geeigneten Behälter, habe ich diese tolle Futtertonne entdeckt:

Große Futtertonne für Brennnesseljauche. Bauerngartenfee 2018.

Das Schöne ist, dass sie einen Deckel besitzt, den man einfach zudrehen kann, und das Material wirkt sehr stabil. Vielleicht drehe ich auch nochmal ein neues Jauchen-Video. Ich habe meinen YouTube-Kanal ja leider genauso vernachlässigt, wie meinen Garten. Dabei war ich 2009 eine der ersten deutschen YouTuberinnen, die Garten-Erklärbär-Videos gedreht hat.

Aber wie ich ja schon sagte: Es kommt immer wieder ein neues Gartenjahr und somit die Chance auf neue Aussaat-Experimente, neue Gartenideen und neue Gartenvideos. Hättet ihr denn Lust, wieder Gartenvideos von mir zu sehen?

Liebe Grüße

Petra

Bye Bye 2017! Gartenplanung 2018

2017 neigt sich dem Ende zu, 2018 steht in den Startlöchern. Zeit sich mal wieder zu überlegen, was im nächsten Gartenjahr passieren soll. Beispielsweise sollte eigentlich die Baumbank nach 7 Jahren auch mal gestrichen werden. Allerdings hat sie jetzt gerade ihren eigenen Vintage-Charme:

Freitag, 29. Dezember 2017

Vintage Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Vintage-Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Ich hoffe, ihr seid alle gut über die Weihnachtsfeiertage gekommen. Wir hatten es sehr schön mit der Familie im neuen Wintergarten. Auch wenn der Holzfußboden noch fehlte, weil die Firma das beim besten Willen nicht mehr in ihrem Terminplan unterbringen konnte. Wenn das Thermoholz erstmal liegt, wird es gemütlicher und die Stufe zum Wintergarten noch kleiner. Aber das ist alles nichts gegen die drei Treppenstufen, die wir immer zur alten Terrasse runterklettern mussten.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann ja mal drüben bei Rombergs gucken.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten. Fotos: Petra und Friederike Bauer.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten.

2018

Grundsätzlich sehen meine Gartenpläne für 2018 auch nicht sehr viel anders aus, als die für die anderen Jahre, die ich in diesem Blog veröffentlicht habe ;-) Was daran liegt, dass ich hier jahrelang wirklich nicht viel getan habe. Das hatte viele Gründe, die ich hier jetzt nicht aufzählen möchte. So ist der Garten langsam zugewuchert und die Rümpelecken haben sich auch nicht von alleine entfernt. Die kommen auf jeden Fall weg, weil sich auch u.a. die Weinranken dazu eingefunden haben, die wir von der Hauswand entfernt haben. Und die Arbeiter haben natürlich auch so einiges an Kollateralschäden verursacht ...

Im Frühjahr wird dann der Weg vor dem Wintergarten gemacht, der durch das neue Hochbeet führen wird, das durch die Erhöhung entstanden ist. Da soll mein Kräuterbeet wieder hin - diesmal in hübsch. Der Rosmarin hatte ja schon mehrere Jahre überlebt, ist riesig geworden und überbrückt die Zeit jetzt in einem großen Topf im Wintergarten. Neben Oleander, Buchskugeln und Dipladenien.

BAUERNGARTEN

Neben Kräutern sollen natürlich auch Gemüse und Blumen dort wachsen. Ich habe ja die leise Hoffnung, dass dann endlich meine geliebten Stockrosen hier eine Bleibe finden und anständig gedeihen. Und da mein Blog ja Bauerngartenfee heißt, überlege ich, alles tatsächlich in Bauerngartenmanier anzupflanzen. Mal schauen, ob das auf dem begrenzten Platz funktioniert.

Ich überlege, an der linken Seite - zur Mauer hin - eine Tomatenüberdachung zu bauen, wie ich sie von Familie Koller in Tirol kenne. Ich habe zwar ein Gewächshaus, aber dort hatten meine Tomaten Braunfäule bekommen, weil die Pflanzen andauernd von Kondenswasser betropft wurden. Die Lüftung reicht da drin offenbar nicht aus. Da wir noch genügend Holz haben, ist eine einfache Abdeckung von zwei Seiten (hinten und oben) mal einen Versuch wert. Auch wenn meine besten Tomaten immer noch völlig ohne Abdeckung auf dem Tiefgaragendach unserer Mietwohnung wuchsen. Warum auch immer.

Vor dem Hochbeet möchte ich zwei weitere Beete rechts und links des Weges bzw. der Treppe anlegen. Ich will nämlich die Rasenfläche so klein wie möglich halten. Da war am Schluss sowieso mehr Moos als alles andere. Ein bisschen zum Draufrumtoben reicht völlig.

Der Haupt-Gartenweg, hm, da müssen wir mal gucken, ob das noch im Budget für nächstes Jahr ist. Ich denke, das verschieben wir eher und überbrücken es ein weiteres Jahr mit Rindenmulch. Wenn es frisch ist, sieht das ja eigentlich auch immer ganz gut aus, und es muss dann ja nur ein Jahr halten. Ich bin auch ganz guter Dinge, dass ich im nächsten Jahr auch wirklich zur Gartenarbeit komme. Wenn man quasi drinnen ist und trotzdem draußen fällt es auch nicht mehr so schwer ;-)

Schön wäre es natürlich, auch Teich und Bach auf Vordermann zu bringen, aber ich will hier diesmal nicht zu laut rumtröten. Wenn das wieder nix wird, ist es peinlich. Und wenn ich es doch schaffe, kann ich damit angeben :-D

Auf jeden Fall wird hier einiges an Strauchschnitt anfallen, damit wir mal wieder nach hinten in den Garten schauen können. Wegen des Sichtschutzes zum Nachbarn hatte ich da alles wachsen lassen, aber da der Wind die Hecken auch niederdrückt und damit noch mehr unserer Bodenfläche vom Garten wegnimmt, müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen und radikal herunterschneiden. Dann muss ich mir so lange einen anderen Sichtschutz einfallen lassen.

Auf jeden Fall freue ich mich auf viele neue Gartenansichten für uns und Fotos für euch.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr -

Petra


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