Einträge mit dem Tag: Garten


Tomaten-Pflanztag im Terrassenhochbeet

In den letzten beiden Jahren hatte ich einen Tomatendschungel in einem meiner Terrassen-Hochbeete. Wobei Dschungel wörtlich zu nehmen ist: Einmal nicht hingeschaut - schon war alles zugewuchert. Es waren zum großen Teil alte Tomaten-Sorten und kein Nullachtfuffzehn-Zeug. Sehr lecker. Und die Tomaten säten sich von selbst wieder aus.

Freitag, 29. Mai 2020

YouTube-Video: Tomaten-Pflanztag im Terrassenhochbet. Petra A. Bauer 2020.

In diesem Jahr hat es mit der Selbstaussaat nicht funktioniert, da es viel zu trocken war und leider auch unser Bewässerungssystem wegen der zickigen Gartenpumpe noch nicht in Betrieb ist. Der Servicemitarbeiter, der die Pumpe in den letzten 15 Jahren angeschlossen hat, weil das System immer schon schwierig zu handlen war, ist kürzlich aus Berlin weggezogen. Und ich bezweifle, dass jemand anders die Geduld hat, die Pumpe zum Laufen zu bringen. Wir haben es jedenfalls nicht geschafft. Mit meiner alten Gardenapumpe ging das viel einfacher, aber die hat er gegen ein Modell ausgetauscht, bei dem man leider kein Wasser von oben einfüllen kann ... Hier bitte einmal verdrehte Augen vorstellen.

Wie auch immer, bis ich endlich gemerkt habe, dass das mit den Tomaten in diesem Jahr nichts wird, war es viel zu spät für die Aussaat. Also habe ich ein Tomatenpflanzen-Set bestellt, in dem aber leider nur langweilige Sorten enthalten sind. Aber einen Sommer ohne Tomaten möchte ich mir nicht mehr vorstellen - vor allem weil wir von der hardcore #STAYHOME-Fraktion sind und unseren Garten nicht verlassen werden, auch wenn andere Leute schon wieder ohne Not durch die Lande reisen.

Nun mussten diese Tomatenpflanzen aber auch rasch in die Erde. Und da ich gerade sowieso eine YouTube-Serie zur Bachrenovierung drehe (jahaaaa, es tut sich endlich richtig was am Bach!), habe ich die Tomatenaktion gleich mal mit auf Video gebannt.

Die Bach-Videos muss ich noch schneiden, also wünsche ich euch erstmal viel Spaß beim Anschauen des Tomaten-Videos! Ich freue mich natürlich nach wie vor über hochgestreckte Daumen und Abos. Ich gestalte gerade meinen YouTube-Kanal um - für mehr #PetraInAction-Videos. Hab viel zu lange pausiert - auch mit der Arbeit im Garten - aber so hat halt alles seine Zeit.

Ich habe mich viel zu lange hinter dem Rechner versteckt und dabei völlig übersehen, was für einen wunderbaren Garten wir eigentlich haben. Natürlich gibt es dort diverse Rümpel-Ecken, aber allein der Blick in das viele Grün ist einfach unbezahlbar. Mein Mann macht gerade Home-Office im Wintergarten, da sitzt er im Prinzip mitten in der Natur.

Blick in den Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer, Mai 2020.

Blick in den Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer, Mai 2020.

Dass ich den Blick auf meinen Garten wieder entdeckt habe, habe ich im Prinzip der Online-Texttreff-Akademie (kurz OTTA) zu verdanken. Üblicherweise treffen wir Textinen einmal im Jahr zu einem Workshopwochenende, das wegen der Corona-Krise diesmal online stattfand. Britta hat eine Session angestoßen, bei der diverse Textinen via Zoom ihren Garten gezeigt haben. Darunter auch ich. Das hat mir echt die Augen geöffnet. Nicht nur dafür, was alles zu tun ist, sondern auch für die Schönheit. Und den zweiten Anstoß gaben - jetzt bitte nicht lachen! - die Videos von Fritz Meinecke und Survival Mattin. 

Foto: Fangirl ;-)

Das hat mich dazu gebracht, die Bachrenovierung ernsthaft in Angriff zu nehmen. Heißt: Ich arbeite jeden Tag ein Stück daran - mit Video, versteht sich. So habe ich den Druck vorwärts zu kommen. Und so anstrengend, wie das ist, brauche ich den Druck auch :-) 

Ihr dürft also gespannt sein :-)

Liebe Grüße und schönes Wochenende!

Petra

Fun in the Sun

Es ist wieder „Ich trinke meinen Morgentee draußen im Liegestuhl“-Zeit.
Es sind zwar nur 15°C, aber in der Sonne ist es kaum auszuhalten. 

Bis eben war es auch noch sehr entspannend, aber gerade tauchte der Liebste auf, turnte um die Beete und fragte, was er ausrupfen dürfe.

Zu viel Aktionismus am Morgen.

Samstag, 11. Mai 2019

Morgentee im Liegestuhl. Foto: Petra A. Bauer, 11. Mai 2019

Ich nehme mir nicht sehr häufig die Zeit, einfach mal im Garten zu sitzen, mir die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen und den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören. Das liegt natürlich z. T. daran, dass ich unter der Woche die Haupt-Betüdelungsperson für Miss Kleinkind bin, und sie nicht die Geduldigste ist, was Liegestuhl-Chillen angeht.

 Aber es liegt auch daran, dass ich mich meist als Erstes an den Rechner setze, um endlich den Nachfolgeband von #CATC1 fertig zu schreiben (der hat dann folgerichtig den Hashtag #CATC2, hihi). Zum Geburtstag habe ich nun endlich wieder einen Laptop bekommen (das mit dem iMac war nur eine mäßig sinnvolle Idee), so dass ich ab sofort wieder draußen schreiben kann. Aber wohl nur mit Sonnenschirm, weil ... das Display, you know?

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

(per Handy aus dem Liegestuhl gebloggt)

Liebe Grüße

Petra

Unser Garten im Juni / Juli 2018

Hallochen, es ist Zeit für ein Update! In letzter Zeit habe ich mich mit meinen Fotos mehr auf Instagram getummelt oder bei Facebook. Aber ihr sollt hier ja auch mal schauen dürfen.

Samstag, 07. Juli 2018

Es ist jeden Morgen eine Freude, in die Küche zu kommen und in den (Winter-)Garten zu schauen - egal ob sonniges oder trübes Wetter ist:

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ich erschrecke mich immer ein bisschen, wenn ich das dicke Baby im Stuhl sitzen sehe - das ist mir wohl ein wenig zu realistisch geraten ;-) Es ist eine Stoffpuppe, die ich so groß gemacht habe, dass sie Babysachen tragen kann. Ich habe sie vor knapp 20 Jahren für Kind 4 genäht und heute spielt Miss Kleinkind damit.

Und hier der Blick vom neu angelegten Rasen zum Haus. Die Hochbeete benenne ich vom Haus aus gesehen, daher habe ich das nochmal drangeschrieben:

Blick vom Rasen zur Terrasse. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Am rechten Wintergartenrand, zum Gartenweg hin, wuchern in zwei Töpfen wunderschöne Dipladenien vor sich hin:

Meine Dipladenien. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Im rechten Hochbeet tummeln sich Kräuter. Aber auch ein wunderbares Farbfeuerwerk aus Cosmeen, Rittersporn und Gladiolen. Die Dahlien lassen sich noch ein wenig Zeit.

Farbfeuerwerk im rechten Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Das linke Hochbeet quillt über mit Riesensonnenblumen, Mais und Tomaten. Und mein ganzer Stolz: Die beiden Olivenbäumchen, die ich zum Geburtstag bekommen habe (oberes Foto ist vom 5. Juni, das darunter vom 9. Juli):

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick vom Liegestuhl in den Berliner Himmel, vorbei am Olivenbaum:

Berliner Himmel mit Olivenbaum. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Die Sonnenblumen und der Mais sind längst größer als ich:

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ihr seht also - es hat sich einiges getan, und wir sind noch lange nicht fertig. Jedenfalls genießen wir das alles sehr :-)

Leider hatten wir auf der Terrasse auch schon einen ungebetenen Besucher.

Habt ihr in diesem Jahr auch schon größere oder kleinere Gartenprojekte umgesetzt?

Liebe Grüße

Petra

Zwischenlager für Erdbeerpflanzen und neues Tool

FROHES NEUES JAHR, IHR LIEBEN!
Ich musste im November und Dezember rasch einige Pflanzen umpflanzen bzw. zwischenlagern, damit sie nicht vom Wintergarten bzw. dem angrenzenden Hochbeet platt gemacht werden. Nicht die beste Zeit zum Umpflanzen, aber ich wusste ja vorher nicht, dass dieses Weihnachtsgeschenk tatsächlich möglich sein würde. So sind die Phloxpflanzen und meine Whisky-Mac-Rose ins Vorgartenbeet gezogen, der große Rosmarin, der hier schon seit drei Jahren einen auf winterhart macht, sowie die Buchbaumkugeln kamen in Töpfe. Ebenso wie meine Erdbeerpflanzen.

Freitag, 05. Januar 2018

Zwischengelagerte Erdbeerpflanzen. Bauerngartenfee 2018.

Als ich meinen ersten Gartenrundgang in 2018 machte, habe ich auch die Erdbeerpflanzen besucht, einige braune Blätter abgemacht und fand, das gab ein hübsches Foto. Neben den Erdbeeren lagern auch die geretteten Steine (frühere Beeteinfassungen) und Terrassenholz, das ich gekauft hatte, um einige der morschen Terrassenbretter zu ersetzen. Schlauerweise waren die neuen Bretter breiter als die alten :-D Also hatte ich sie quer drünergelegt, damit das Beinbruchrisiko gemindert wurde. Und ja: Die Terrasse war wirklich so kaputt. Die Regenrinne an der (zu kleinen) Terassenüberdachung lief ständig über, und das hielt das Holz auf Dauer nicht aus. Deshalb haben wir uns für die neue Terrasse auch gegen Holz entschieden. Innen ist es ok - draußen nicht. Obwohl ich Holz im Garten liebe - z.B. bei unserer Brücke.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich. Bauerngartenfee 2018.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich.

Bei meinen umgezogenen Pflanzen fehlt allerdings die tolle Weinrebe, die jahrelang fantastische blaue Trauben an unsere Terrassenüberdachung gezaubert hatte. Ich hatte die Gartenbauer gebeten, die Rebe auszubuddeln, damit ich sie in einen Kübel pfanzen kann, da ich mit den starken Wurzeln nicht klar kam. Ich habe nun nicht die ganze Zeit daneben gestanden und habe leider keine Ahnung, wo sie die Weinrebe versteckt haben :-(

NEUES HOCHBEET - NEUES GLÜCK

Da ich ja nun ein tolles Hochbeet mein eigen nenne, werde ich endlich mal wieder zurück zu meinen Gärtnerwurzeln gehen. Meine Anzuchtversuche in den 80ern - sei es in einer Obstkiste auf dem Balkon, sei es mein Beet auf dem Tiefgaragendach mit den Mega-Zucchini und den tollen Tomaten - waren nämlich deutlich mehr von Erfolg gekrönt, als alles andere in den letzten 25 Jahren hier im Garten.
Ich wollte es ja nie wahr haben, aber damals habe ich mich wirklich ans Biogärtnern gehalten. Mit Senfsaat-Gründüngung als Beetvorbereitung, regelmäßigen Gaben von selbst angesetzter Brennnesseljauche und gelegentlichem Spritzen mit Zwiebel- und Knoblauchjauche. Fragt mich nicht, wieso ich das hier nicht (bzw. kaum) gemacht habe.

Aber zum Glück kann man ja in jedem Gartenjahr neu anfangen, und so habe ich mir erst einmal eine anständige Tonne für den Ansatz von Brennnesseljauche gekauft. Die alte Oskar-Tonne ist längst dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, und außerdem war sie für diesen Garten eigentlich zu klein. Auf der Suche nach einem geeigneten Behälter, habe ich diese tolle Futtertonne entdeckt:

Große Futtertonne für Brennnesseljauche. Bauerngartenfee 2018.

Das Schöne ist, dass sie einen Deckel besitzt, den man einfach zudrehen kann, und das Material wirkt sehr stabil. Vielleicht drehe ich auch nochmal ein neues Jauchen-Video. Ich habe meinen YouTube-Kanal ja leider genauso vernachlässigt, wie meinen Garten. Dabei war ich 2009 eine der ersten deutschen YouTuberinnen, die Garten-Erklärbär-Videos gedreht hat.

Aber wie ich ja schon sagte: Es kommt immer wieder ein neues Gartenjahr und somit die Chance auf neue Aussaat-Experimente, neue Gartenideen und neue Gartenvideos. Hättet ihr denn Lust, wieder Gartenvideos von mir zu sehen?

Liebe Grüße

Petra

Bye Bye 2017! Gartenplanung 2018

2017 neigt sich dem Ende zu, 2018 steht in den Startlöchern. Zeit sich mal wieder zu überlegen, was im nächsten Gartenjahr passieren soll. Beispielsweise sollte eigentlich die Baumbank nach 7 Jahren auch mal gestrichen werden. Allerdings hat sie jetzt gerade ihren eigenen Vintage-Charme:

Freitag, 29. Dezember 2017

Vintage Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Vintage-Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Ich hoffe, ihr seid alle gut über die Weihnachtsfeiertage gekommen. Wir hatten es sehr schön mit der Familie im neuen Wintergarten. Auch wenn der Holzfußboden noch fehlte, weil die Firma das beim besten Willen nicht mehr in ihrem Terminplan unterbringen konnte. Wenn das Thermoholz erstmal liegt, wird es gemütlicher und die Stufe zum Wintergarten noch kleiner. Aber das ist alles nichts gegen die drei Treppenstufen, die wir immer zur alten Terrasse runterklettern mussten.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann ja mal drüben bei Rombergs gucken.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten. Fotos: Petra und Friederike Bauer.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten.

2018

Grundsätzlich sehen meine Gartenpläne für 2018 auch nicht sehr viel anders aus, als die für die anderen Jahre, die ich in diesem Blog veröffentlicht habe ;-) Was daran liegt, dass ich hier jahrelang wirklich nicht viel getan habe. Das hatte viele Gründe, die ich hier jetzt nicht aufzählen möchte. So ist der Garten langsam zugewuchert und die Rümpelecken haben sich auch nicht von alleine entfernt. Die kommen auf jeden Fall weg, weil sich auch u.a. die Weinranken dazu eingefunden haben, die wir von der Hauswand entfernt haben. Und die Arbeiter haben natürlich auch so einiges an Kollateralschäden verursacht ...

Im Frühjahr wird dann der Weg vor dem Wintergarten gemacht, der durch das neue Hochbeet führen wird, das durch die Erhöhung entstanden ist. Da soll mein Kräuterbeet wieder hin - diesmal in hübsch. Der Rosmarin hatte ja schon mehrere Jahre überlebt, ist riesig geworden und überbrückt die Zeit jetzt in einem großen Topf im Wintergarten. Neben Oleander, Buchskugeln und Dipladenien.

BAUERNGARTEN

Neben Kräutern sollen natürlich auch Gemüse und Blumen dort wachsen. Ich habe ja die leise Hoffnung, dass dann endlich meine geliebten Stockrosen hier eine Bleibe finden und anständig gedeihen. Und da mein Blog ja Bauerngartenfee heißt, überlege ich, alles tatsächlich in Bauerngartenmanier anzupflanzen. Mal schauen, ob das auf dem begrenzten Platz funktioniert.

Ich überlege, an der linken Seite - zur Mauer hin - eine Tomatenüberdachung zu bauen, wie ich sie von Familie Koller in Tirol kenne. Ich habe zwar ein Gewächshaus, aber dort hatten meine Tomaten Braunfäule bekommen, weil die Pflanzen andauernd von Kondenswasser betropft wurden. Die Lüftung reicht da drin offenbar nicht aus. Da wir noch genügend Holz haben, ist eine einfache Abdeckung von zwei Seiten (hinten und oben) mal einen Versuch wert. Auch wenn meine besten Tomaten immer noch völlig ohne Abdeckung auf dem Tiefgaragendach unserer Mietwohnung wuchsen. Warum auch immer.

Vor dem Hochbeet möchte ich zwei weitere Beete rechts und links des Weges bzw. der Treppe anlegen. Ich will nämlich die Rasenfläche so klein wie möglich halten. Da war am Schluss sowieso mehr Moos als alles andere. Ein bisschen zum Draufrumtoben reicht völlig.

Der Haupt-Gartenweg, hm, da müssen wir mal gucken, ob das noch im Budget für nächstes Jahr ist. Ich denke, das verschieben wir eher und überbrücken es ein weiteres Jahr mit Rindenmulch. Wenn es frisch ist, sieht das ja eigentlich auch immer ganz gut aus, und es muss dann ja nur ein Jahr halten. Ich bin auch ganz guter Dinge, dass ich im nächsten Jahr auch wirklich zur Gartenarbeit komme. Wenn man quasi drinnen ist und trotzdem draußen fällt es auch nicht mehr so schwer ;-)

Schön wäre es natürlich, auch Teich und Bach auf Vordermann zu bringen, aber ich will hier diesmal nicht zu laut rumtröten. Wenn das wieder nix wird, ist es peinlich. Und wenn ich es doch schaffe, kann ich damit angeben :-D

Auf jeden Fall wird hier einiges an Strauchschnitt anfallen, damit wir mal wieder nach hinten in den Garten schauen können. Wegen des Sichtschutzes zum Nachbarn hatte ich da alles wachsen lassen, aber da der Wind die Hecken auch niederdrückt und damit noch mehr unserer Bodenfläche vom Garten wegnimmt, müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen und radikal herunterschneiden. Dann muss ich mir so lange einen anderen Sichtschutz einfallen lassen.

Auf jeden Fall freue ich mich auf viele neue Gartenansichten für uns und Fotos für euch.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr -

Petra

Praktische neue Gartengeräte

Ihr Lieben,
leider ist das Projekt Wintergarten aus bautechnischen Gründen vom Tisch. Stattdessen planen wir gerade eine Veranda mit einer Gartenbaufirma. Im Zuge dessen werden wir auch unseren Garten ein wenig umstrukturieren und einiges machen lassen.

Samstag, 22. Juli 2017

Die Terrasse soll diesmal ein Stück höher gebaut werden, damit wir nicht jedes Mal die steilen Stufen hinunterbalancieren müssen, wenn wir raus wollen. Diese blöde Treppe war mit verantwortlich für meinen Dosen-Unfall, bei dem ich mir mit der scharfen Dosenkante eine tiefe Wunde im Handballen zugezogen hatte und vor lauter Blut nicht erkennen konnte, ob vielleicht die Pulsader betroffen war. Das war damals in traumatisches Erlebnis für die ganze Familie. Und nur, weil ich auf der Terrasse Bohnensalat zubereitet hatte und anschließend mit den leeren Dosen die Treppe hinaufgestolpert war. Brauchen wir nicht mehr, hatten wir schon.

Außerdem fällt ohne Treppe die optische Barriere weg, die uns doch gelegentlich am Rausgehen hindert, wenn das Wetter nicht allzu schön ist.

RASENKANTEN

Damit das Ganze eine Einheit ergibt, soll auch endlich auch der Gartenweg gepflastert werden, wenn auch erst im nächsten Jahr. So lange wird der Rindenmulch noch dort herumliegen, begrenzt von einer roten Steinlinie. Auf der anderen Seite dieser Steinlinie wächst unser Rasen und dafür habe ich eine interessante Art von Rasenkantenschneider entdeckt, oder sollte ich lieber sagen Rasenabstecher?

Rasenkantenschneider mal anders. Foto: Wolf Garten.

Rasenkantenschneider mal anders. Foto: Wolf Garten.

Damit würde dann hoffentich das Gras nicht mehr auf den Weg wachsen, weil man so ja vor allem die Wurzeln abtrennt und nicht nur oberflächlich den Rasen abmäht. Man braucht beim ersten Mal wohl ein wenig Kraft, aber es sieht auf jeden Fall nach etwas aus, das ich mir mal näher anschauen werde.

SCHNECKENSCHUTZ

Unser Garten ist ein wahres Tierparadies: Neben Fuchs, Specht, Eichelhäher, Igelfamilie, Meisen, Rotkehlchen, Tauben, Enten, Wildschweinen, Eichhörnchen, Waschbären, Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, gibt es leider eine statliche Anzahl von Zecken, Mücken (eben zwei Minuten draußen gewesen, 2 Stiche kassiert) und Schnecken. Da mein Gemüsebeet wohl beim Neugestalten der Terasse plattgewalzt werden wird, möchte ich anschließend vor der Terrasse ein Hochbeet haben, in dem künftig Gemüse, Kräuter und Blumen wachsen sollen. Ich mache mir natürlich trotzdem über die Schneckenbande Sorgen, aber ich habe hier ein ökologisches Schneckenschutzmittel entdeckt, mit dem ich die Beetabgrenzungen streichen kann, egal, ob wir uns für Holz oder Stein entscheiden.

Schnexagon - ökologischer Anstrich gegen Schnecken. Foto: Lugato

Schnexagon - ökologischer Anstrich gegen Schnecken. Foto: Lugato

Leider muss man diesen Lack etwa alle fünf Wochen neu auftragen, aber wenn es sich um eine halbwegs überschaubare Fläche handelt, ist mir das Gemüse den Aufwand durchaus wert.

KETTENSÄGE

Wir haben einiges an Ästen und toten Bäumen abzusägen, aber eine Motorkettensäge kommt mir nicht ins Haus. Zu präsent ist die Geschichte vom Nachbarn meiner Freundin, der im Baum sägte, die Säge herunterfiel und ... jedenfalls ist er mausetot, den Rest könnt ihr euch bitte denken. Vermutlich hatte der Gute zwar einfach die Sicherung abgeschaltet, die die Kettensäge nach dem Loslassen am Sägen hindert, aber mich hat das nachhaltig verstört.

Da finde ich die Idee einer Handkettensäge deutlich besser, auch wenn man tunlichst darauf achten sollte, dass man nicht genau unter dem Ast stehen sollte, den man abzusägen gedenkt.

Handkettensäge. Foto: campbuddy.de

Handkettensäge. Foto: campbuddy.de

Ich bin gespannt, wie sich das hier alles entwickelt, ob die Firma mal in die Puschen kommt, und ob ich auch mal dazu komme, diese Geräte auszuprobieren.
Auf jeden Fall werde ich euch in Sachen Terrasse / Veranda auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße

Petra

Mein Kräuterbeet

Wir haben die #4TageWochenende dazu genutzt, eifrig im Garten zu werkeln. Neben Bier-Garten, Brunnenbeet und Gartenweg war auch das Kräuterbeet an der Terrasse dran.

Dienstag, 10. Mai 2016

Was wächst in meinem Kräuterbeet?

Ganz ehrlich? Das mit dem Kräuterbeet war nie wirklich geplant. Irgendwann habe ich an die Kante der (inzwischen morschen) Terrasse Phlox gepflanzt. Und ein paar Buchsszweige gesteckt. Weil der Rasen an der Stelle eh immer halb vertrocknet war.

Eines Tages habe ich einen Topf Rosmarin aus dem Supermarkt dorthin gepflanzt, weil ich nicht so viel davon verbraucht hatte. Zu meinem Erstaunen wächst er dort jetzt seit 3 Jahren ohne Winterschutz und blüht in diesem Jahr sogar!

Huch, mein Rosmarin blüht! ????

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto am

Leise, still und heimlich ...

... wurde das Beet größer. Erst kam Lavedel hinzu, dann Petersilie, Schnittlauch sowieso. Und Oregano, den ich mal woanders im Garten eingebuddelt hatte und der sehr ausbreitungsfreudig ist. Dann steckte ich Supermarkt-Knoblauchzehen - und es funktionierte! Die Buchsstecklinge hatten sich mittlerweile zu einer kleinen Kugel entwickelt.

Irgendwie stach ich immer ein wenig mehr von der verfilzten Rasenfläche ab. Kürzlich sah es noch so aus:

Mein Kräuterbeet vor dem Wochenende.

Am Wochenende säte ich zu den beiden gekauften Dilltöpfen noch Dill auf die abgeteilte Fläche und bedeckte die Saat mit frischer Erde. Aus herumliegenden Balken bastelte ich einen etwas breiteren "Holzweg", weil ich da schon annahm, dass das Beet sich weiter vergrößern würde und ich irgendwie ja noch an die Kräuter herankommen wollte.

Mein Kräuterbeet mit Holzweg.

Und schwupps - da war es auch schon passiert:

Ich habe das Kräuterbeet vergrößert. Mai 2016.

(Ja, das Unkraut vom Gartenweg links muss natürlich noch weg ...)

Gemüse!

Kind 4 und ich sind neuerdings sehr entzückt von Mangold, weil Jamie Oliver immer so schön damit kocht. In meinem Saatgut-Fundus habe ich auch welchen gefunden, wenn der auch nicht so schön bunt ist, wie bei dem Kult-Koch. A propos: das muss ich mal loswerden: Ich liebe das Kräuterregal, das in Jamies Küche immer im Hintergrund zu sehen ist! Grüne Fliesen, naturbelassene Holzregale, Terrakottatöpfe, Glasbehälter, gelbe Kannen und die grünen Kräuter ergeben ein tolles Gesamtbild. Schaut mal rein, die Sendung läuft immer samstags vormittags auf sixx. Ich hatte mal ein Foto vom Regal gemacht, aber das kann ich hier wegen der Bildrechte natürlich nicht zeigen.

Und weil ich gerde so schön beim Abschweifen bin: Die Kinder haben mir Jamies Superfood* am 5.5. zum Geburtstag geschenkt :-)

Wo war ich? Mangold! Ich habe also das neu entstandene Beet mit einem Brett der alten Holzbrücke unterteilt. Die linke Seite gehört jetzt besagtem Mangold (mit einem Brettchen habe ich Saatrillen in die lockere Erde gedrückt, Saatgut hineingelegt, alles mit frischer Erde aufgefüllt und angedrückt) und rechts habe ich Spinat von Dreschflegel ausgesät.

Neue Beetfläche für Mangold und Spinat.

Natürlich habe ich am Ende alles gut gewässsert (unser Installateur hat die Gartenpumpe nämlich am Samstag endlich wieder angeschlossen!) und jetzt kommt die schwierigste Aufgabe für mich: geduldig warten :-)

Aber zum Glück gibt es ja noch genug im Garten zu tun, was mir die Wartezeit verkürzen wird.

Und wie habt IHR dieses lange Wochenende verbracht?

Liebe Grüße

Petra

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Neue blaue Gartenbank

Neu ist das Blau - die Bank habe ich schon vor ein paar Jahren gekauft, und wollte sie damals sofort anstreichen ... Ihr kennt das ;-)
Der Anstrich hatte unerwartete Folgen:

Dienstag, 05. April 2016

Dieses Video ist das dritte in einer Reihe neuer Vlogs, die ich in loser Reihenfolge auf meinen YouTube-Kanal stelle. Manche haben mit Garten zu tun, andere nicht. Aber man kann nie wissen :-) Denn ich habe meine Art zu vloggen geändert.

Hier das Posting mit der alten blauen Bank.

Liebe Grüße

Petra


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