Blogparade: Lieblingspflanzen gesucht - Die Stockrose

Katrin von Mein Balkongarten hat zur Blogparade aufgerufen! Noch bis morgen (ich weiß, ich bin spät dran ...) sucht sie unsere Lieblingspflanzen, weil ihr Balkongarten noch recht frisch ist und sie neue Pflanzen kennenlernen möchte. Stammleser wissen, dass ich bei der Frage nach meiner Lieblingspflanze nicht lange überlegen muss: Es ist die Stockrose, Alcea rosea.

Donnerstag, 30. August 2012

Endlich! Stockrosen in meinem Garten!

Sieht sie nicht wunderschön aus in ihrem Tütü? ;-)

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Züri-Balkon

Unser Balkon in Zürich war bisher immer völlig pflanzenlos. Aus Gründen. Grundsätzlich ungünstig, wenn man viel pendelt. Aber mich hat das auf Dauer deprimiert und nun stehen wenigstens eine Engelstrompete (Brugmansia, früher: Datura) und eine Washingtonia dort. Ihr könnt sagen, was ihr wollt - ich finde es schlagartig viel netter, auch wenn im Hintergrund ohnehin viel Grün zu sehen ist.

Dienstag, 31. Juli 2012

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Amaryllis - Aufzucht und Pflege

Amaryllis oder Hippeastrum (Ritterstern), wie das südamerikanische Zwiebelgewächs korrekt heißt, ist eine wunderbare Blütenpflanze für den Jahresbeginn und macht mir das Warten auf den Frühling ein wenig leichter. Ich lasse euch mal beim Wachsen zuschauen.

Sonntag, 12. Februar 2012

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Foto: © Friederike Bauer*, 2012

* Weitere Fotos könnt ihr im Blog meiner Tochter Cooking as Art und in ihrem Flickr-Stream RiekePhotography anschauen.
* To see more of my daughters’ pictures, visit her blog Cooking as Art or her flickr-stream RiekePhotography

Am 9. Januar hatte ich in unserem neuen Biomarkt Tontöpfe mit Amaryllis-Zwiebeln entdeckt und spontan zugegriffen. Ich hatte keine Ahnung, welche Farbe die Blüte haben würde und freute mich schon auf die Überraschung. Anfangs habe ich täglich ein Foto geschossen, weil man quasi beim Wachsen zuschauen konnte. Hier der erste, dritte, vierte und zwölfte Tag:

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Wasser- und Lichtbedarf

Als ich den Topf nach Hause brachte, hielt ich ihn im Waschbecken unter handwarmes Wasser, wässerte die Erde gründlich und wartete in Ruhe ab, bis alles überschüssige Wasser wieder abgelaufen war. Zwiebeln faulen rasch, daher darf man sie nie zu feucht halten. Das ist sicher auch der Grund, weshalb man die Amaryllis-Zwiebel nur zur Hälfte eingräbt. Ich wollte der Pflanze jedoch einen guten Start geben, denn am vorgesehen Standort (Wohnzimmerfenster) staut sich die Heizungsluft. Nach vier, fünf Tagen (ich hatte mit dem Finger in der Erde herumgebohrt und sie für trocken genug befunden) wiederholte ich die Prozedur. Offenbar war das genau die richtige Strategie.

Nach gut drei Wochen entfaltete sich die erste Büte, und so sah der Ritterstern nach vier Wochen aus:

 

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Seither gieße ich nur noch sparsam mit handwarmem Wasser aus der Gießkanne.

Ich bin jetzt gespannt, wie lange die Blüte hält, denn während der winterlichen Blühphase wären 15°C bis 20°C ideal, doch, wie erwähnt, ist es auf dem Fensterbrett wärmer. Das spärliche Licht ist in den Wintermonaten jedoch in Ordnung, so dass die Amaryllis vielleicht sogar auf einer Kommode oder einem Tisch weiter hinten im Raum stehen könnte.

Im Sommer hat die Amaryllis es jedoch gerne hell und sonnig und möchte in den Garten umziehen, aber erst nach den Eisheiligen! Das habe ich bisher noch nie ausprobiert (ich hatte auch viele Jahre lang keinen Amaryllis mehr), aber ich werde mich auf die Suche nach einem guten Platz machen. Ich könnte sie mir gut im Terrassenbeet vorstellen, als Ersatz für die angeblich winterharte Züchtung einer Schmucklilie (Agapanthus). Ha. Ha. Erst habe ich die Blüte verpasst, weil ich im Urlaub war, und dann ist sie beim ersten leichten (!) Frost eingegangen. Aber das ist eine andere Geschichte und soll an anderer Stelle erzählt werden.

Bevor es ans Auspflanzen geht (vermutlich werde ich die Amaryllis mitsamt ihrem Topf in der Erde versenken), schneide ich die Blütenschäfte direkt nach der Blüte ganz herunter, damit die Pflanze ihre restliche Kraft nicht in die Bildung von Samen steckt. Die ausgelaugte Zwiebel braucht jetzt neue Power, deshalb sollte man die Amaryllis im Frühling und Sommer auch einmal pro Woche mit einem Volldünger düngen. Ab August gebe ich dann weniger Wasser und höre im September ganz auf zu gießen (wenn sie draußen wächst, bin ich gespannt, ob sich der Wettergott dran hält, sonst muss ich den Topf eben wieder hereinholen) und höre auf zu düngen. Wenn die Blätter verwelkt sind, suche ich ein dunkles, kühles Plätzchen und lasse den Topf bis Dezember dort stehen. Dann gibt es frische Erde (die Zwiebel wird wieder nur halb eingepflanzt) und die der Amaryllis-Topf darf wieder ans Wohnzimmerfenster umziehen. Ich bin gespannt, ob das auch funktioniert :-) Ich werde berichten.

Aber noch blüht sie ja sehr schön und macht sich gut am Wohnzimmerfenster:

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Wie sind eure Erfahrungen mit Amaryllis? Überwintert ihr sie oder kauft ihr neue?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

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P.S: Denkt dran, das (Küchen-)Fenster-Foto-Gewinnspiel geht noch bis 29. Februar. Ihr könnt also noch mitmachen, eure Fotos an petra at bauerngartenfee.de schicken und je ein Exemplar meiner drei bisher veröffentlichten Krimis gewinnen, sowie ein Überraschungsbuch.


Aus meinen anderen Blogs:

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    Habt ihr eure Weihnachtsdeko schon komplett entfernt? Die meisten Weihnachtsbäume liegen sicher inzwischen als Gerippe am Straßenrand oder wurden schon abgeholt, aber wie sieht es mit der restlichen Deko aus?

    Montag, 16. Januar 2012

    Wohnzimmerfenster[20120116]

    Ich habe es gerne kuschelig, deshalb darf die Wohnzimmerdeko aus dem Foto oben noch eine Weile bleiben. Das “Dreieck” stammt aus Schweden und wird dann wieder in die Schachtel zurückgeräumt, und die Sterne oben, die mag ich so sehr, dass ich irgendwann einfach nur das Licht ausschalte. Da sie weiß sind und über der weißen Gardine nicht so krass auffallen, dürfen sie das gesamte Jahr über hängen bleiben. Außerdem spart es Arbeit im nächsten Advent ;-)

    Dass ich die Sachen nicht heute schon einmotte, hat noch einen anderen Grund: Es hat geschneit! Zum ersten Mal in diesem Jahr! Oder sollte ich sagen, zum ersten Mal in diesem Winter? So passt das Wetter endlich zur Deko :-)

    Einen Weihnachtsbaum hatten wir in diesem Jahr nicht, jedenfalls nicht in Berlin, weil wir schon vor Heiligabend in die Schweiz gedüst sind, wo mein Liebster natürlich einen Baum aufgestellt hatte. Dehalb hielt sich die Deko hier insgesamt sehr in Grenzen. In der großen Schweizer Wohnung kommen die weihnachtlichen Dekostücke ohnehin viel besser zur Geltung als hier, wo jeder Zentimeter für Möbel, Regale, Stauraum genutzt werden muss.

    Nicht zuletzt deshalb fliegen bei mir hier gerade diverse Sachen hinaus. Eine vorgezogene Frühjahrs-Entrümpelungsaktion sozusagen, und dann könnte ich mich vielleicht tatsächlich auch mal mit ein paar Frühlingsdekorationen befassen. Dabei lasse ich mich gerne auch mal von den niedlichen Tilda-Büchern inspirieren. Dort findet man zwar in erster Linie textile Vorschläge, doch die Fotos sind immer sehr schön arrangiert und bringen mich auch auf weitere Ideen. Vielleicht schaffe ich es ja auch mal mir ein Farbkonzept zu überlegen, damit nicht alles so bunt gewürfelt daherkommt.

    Wie ist es denn bei euch? Habt ihr einen festen Zeitpunkt, an dem ihr die weihnachtliche Dekoration einmottet? Und wann zieht bei euch dekomäßig der Frühling ein?

    Das könnte euch auch gefallen:

    Gepfeffert ;-) - Mauerpfeffer!

    In jedem Garten gibt es blöde Ecken - in manchen mehrere, in manchen weniger. Eine unserer blöden Ecken ist die Stelle direkt an der hinteren Hauswand neben der Terrasse, wo die Erde immer recht trocken war, und uns im letzten Winter der Sommerflieder erfroren ist. Seither suchte ich nach einer Idee, und ich glaube, so langsam wird es:

    Mittwoch, 31. August 2011

    Sedum Kamtschaticum

    Wo der (Mauer)Pfeffer wächst, sind auch oft die Hauswurze nicht weit. Die beiden Pflanzen passen prima zusammen, nur hatte ich ihnen bislang nicht gerade viel Aufmerksam geschenkt. dann sah ich Fotos eines Gartens, in dem sich Sempervivum und Sedum anscheinend pudelwohl fühlen, und mir gefiel die Idee sehr gut, die kleinen Kerlchen in Gefäße zu pflanzen und gemeinsam in einer Ecke zu platzieren. In meiner “blöden Ecke”, um genau zu sein.

    Schon länger vegetierte ein Hauswurzerich in einem winzigen Topf vor sich hin (keine Ahnung, wo ich den eigentlich her hatte. Kurz bevor er endgültig die Hufe hochwarf, habe ich ihn in einen Emaille-Nachttopf gepflanzt, den ich mal als Gartendeko von einer Freundin geschenkt bekam (drei ähnliche Schüsseln habe ich auch von irgendwoher noch). Ich machte ein Abzugsloch unten hinein (was jetzt nicht so schwierig war, da es dort fröhlich vor sich hin rostete), etwas Kakteenerde (die ist durchlässiger) und pflanzte die letzten beiden Sempervivum-Rosetten dort hinein und fuhr in den Urlaub :-)

    Das stimmt aber nicht ganz, denn zuvor pflanzte ich noch ein anderes Freilandsukkulentengewächs (Sedum kamtschaticum, wenn ich nicht irre) in eine ebenfalls unten kaputte Mini-Zinkgießkanne. Einen Teil der Pflanze pflanzte ich direkt in die Erde der “blöden Ecke” (auch hier weiß ich wieder nciht, woher die Pflanze eigentlich stammt), legte ein bisschen Dekokram drumrum (blaue Schneckenmuschel, IKEA-Laterne, Kerzenständer, etc.) einige Steine auch, goss das Ganze an - und DANN fuhr ich in den Urlaub.

    Ich war fast sechs Wochen weg und auf das Schlimmste gefasst, nämlich den Tod der Sukkulenten. Statt dessen hatten sie sich prächtig entwickelt:

    Ecke mit Sempervivum und Sedum

    Unter die Pflanze aus der Gießkanne habe ich einen mit Erde gefüllten Topf gestellt, und der Teil des Sedums, der dort aufliegt, hat mittlerweile Wurzeln gebildet, sodass ich ihn vielleicht bald in eine der Emaille-Schalen pflanzen kann. Hm, eigentlich könnte ich das auch gleich mal versuchen ...

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    Naja, so ganz der Burner ist es noch immer nicht, aber ich denke, wenn die Pflanzen erstmal größer sind (ich sollte noch ein paar andere Sorten besorgen), sieht es besser aus. Die Schüssel habe ich jetzt hinten rechts schräg gestellt, weil ich da jetzt kein Loch hinein machen konnte, und hoffe, dass der nächste große Regen nicht alles wegspült und auch kein Wasser dort stehen bleibt.

    Habt ihr auch Hauswurze und Mauerpfeffer bzw. Fette Henne im Garten? Wie und wo habt ihr sie untergebracht? Und habt ihr auch doofe Ecken im Garten? Ich freue mich, wenn ihr mir das unten in den Kommentaren mitteilt.

    Update vom 18.09.2011:
    Ich habe noch einen alten Schweinetrog mit ein paar Pflanzen bestückt, noch zwei Pflanzen ins Beet gepflanzt und alles ein wenig umdekoriert:

    iphone_pic

    Gießkannenromantik

    Grafik Diesmal ohne Frosch: Gießkannen, entdeckt bei einem Spaziergang in Oberweningen (CH) am 6. August 2011.

    Montag, 22. August 2011

    Gießkannnenromantik

    Gießkannenromantik 2


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