Mein Kreativzimmer

Heute möchte ich euch ein Projekt vorstellen, das ich unter #kreativzimmer2014 auf Instagram verschlagworte. Nämlich, mein neues Kreativzimmer (wie ja der Name schon sagte), in dem künftig Musik gemacht, designt, gezeichnet und gebastelt werden kann.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mein neues Zimmer für Musik, Design, Basteln, Handarbeiiten u.v.m. Foto: Petra A. Bauer.

Mein neues Zimmer für Musik, Design, Basteln, Handarbeiten u.v.m. Foto: Petra A. Bauer.

Kind 2 ist jetzt nämlich endgültig ausgezogen. Also, sie hat schon noch Sachen hier (die sie auch ausssortieren muss), aber sie hat jetzt eine “richtige” Wohnung. So lange sie im Studentenwohnheim war, hatte sie ihr Zimmer bei uns behalten. Ich hoffe, dass sie trotzdem in den Semesterferien öfter mal hier ist, denn ihr Bett steht noch da :-)

So ein Auszug stimmt natürlich ein bisschen wehmütig. Andererseits lebte sie ja schon ein Jahr lang nur noch sporadisch hier, und sie hat jetzt wirklich eine wunderbare Wohnung gefunden, mit hohen Decken und Balkon. Und ich tröste mich damit, nun dieses Zimmer “besetzen” zu können. Dachte ich.

Nachdem ich mit dem Möbelaufbau in der Wohnung von Kind 2 fertig war, kam ich nach Hause und mich traf beinahe der Schlag: Inzwischen hatte Kind 4 Möbel abgebaut (Hochbett, Schränke), Farbe und Tapeten gekauft und gemeinsam mit ihrem Freund ihr Zimmer renoviert. Super eigentlich, toll selbstständig, und sie lag mir ja damit schon länger in den Ohren. Als ich kürzlich sagte, nach dem Umzug von Kind 2 wäre ihr Zimmer endlich dran, ahnte ich nicht, dass sie nicht mehr auf mich warten sondern selber loslegen wollte. Und v.a. ahnte ich nicht, dass sie die abgebauten Möbel in das Zimmer stellen würden, das ich mir schön machen wollte ...

Nach dem ersten Frust habe ich den Raum jetzt so weit freigeräumt (Möbel verstopfen jetzt den Flur *g*), dass ich da wo ich rankam den Fußboden weiß lackieren und ein rosafarbenes KALLA-Regal nebst Schreibtischtplatte aufbauen konnte. Ach, und Pflanzen habe ich gekauft, natürlich! Die Sanseverie auf dem Schreibtisch erinnerte mich an die, die meine Mutter hatte, und die sicher schon längst in der Obhut vonn Kind 1 verblichen ist. Rechts am Fenster steht eine Maranta. Ich liebe diese Pflanzen, hatte aber bisher kein Glück, da sie doch ein wenig mehr Luftfeuchtigkeit brauchen, allerdings habe ich dazu schon eine Idee. Und ganz links, die Bananenstaude mit dem gelben Blatt habe ich für nen Appel und nen Ei vor dem Baumarkt-Tod gerettet. Willkommen, ihr Grünlinge!

Ganz besonders liebe ich übrigens den HEMNES-Lampenschim am Fenster. Ich stelle ja immer Leuchten ins Fenster, auf Schwedenart. Und da ich mir für das Kreativzimmer Pastellfarben wünschte (eine Wand war eh noch lindgrün von Kind 2), kam ich an dem rosafarbenen Träumchen nicht vorbei. Zumal es ganz wunderbar zur aktuellen Wein-Färbung passt.

Mein neues Zimmer für Musik, Design, Basteln, Handarbeiiten u.v.m. Foto: Petra A. Bauer.

Mein neues Zimmer für Musik, Design, Basteln, Handarbeiten u.v.m. Foto: Petra A. Bauer.

Ich hoffe, Kind 2 holt bald ihre restlichen Klamotten ab. Und dann kann ich weiter meine Sachen ausmisten und sortieren. So langsam habe ich mir auf diese Art Orte geschaffen, an denen diverse Dinge ihren Platz haben, die vorher keinen hatten. Land in Sicht :-)

Gefällt euch mein neues Zimmer? Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es vorangeht.

Liebe Grüße

Petra

Neu: Das mindart-Magazin

Seit heute könnnt ihr am Kiosk die Erstausgabe des mindart-Magazins kaufen. Ein sehr liebevoll gestaltetes Heft als Quelle der Inspiration, für gesellschaftliches Bewusstsein, Nachhaltigkeit, Papierkunst, u.v.m. Unter anderem kommen Peter Fox von Seeed und Christine Kaufmann in dieser Ausgabe zu Wort. Das Beste an mindart: Ich bin eine der Autorinnen :-) Meine Kolumne heißt wie der Untertitel dieses Blogs: "Grüner leben in der Stadt". Außerdem stelle ich Großstadtoasen vor. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Erstausgabe des mindart-Magazins mit Beiträgen der Berliner Autorin Petra A. Bauer.

Erstausgabe des mindart-Magazins mit Beiträgen der Berliner Autorin Petra A. Bauer.

Gestricktes Dreiecktuch

Die Stricksaison beginnt, habe ich vor dreieinhalb Wochen geschrieben und u.a. den Anfang eines gestrickten Dreiecktuchs gezeigt. Das ist nun fertig!

Freitag, 26. September 2014

Jeans-Dreicktuch

Jeans-Dreicktuch aus Sockenwolle. Alle Fotos: Petra A. Bauer 2014

Jeans-Dreiecktuch, gestrickt

Ich hatte noch Sockenwolle in Jeansfarbe übrig (habe ich immer noch), habe 100 Gramm bei Nadelstärke 4 verbraucht (angegeben war 2,5 bis 3 mm).

Die Anleitung zum Dreieckstuch habe ich bei Daniela gefunden und selbst am Rand noch drei Reihen vor Schluss noch eine Lochmusterreihe hinzugefügt (1 Umschlag, 2 Maschen re zusammenstricken im Wechsel).

Ein bisschen ärgere icch mich, dass ich die grün-melierten Wollrest-Streifen nicht weggelassen habe - dann hätte das Tuch viel besser zum Pippi-Langstrumpf-Pulli gepasst.

So, das in aller Eile - ich muss zu Kind 3. Er wartet darauf, dass ich ihn plus Boot (Segelboot, Piratenklasse) zur Regatta nach Prenzlau bringe.

Liebe Grüße

Petra

Grenzhecke

Es gibt Dinge, die kann ich locker jahrelang ignorieren, bis sie mich dann plötzlich aus unerfindlichen Gründen stören. Und dann muss ich sie SOFORT ändern :-)

Dienstag, 23. September 2014

Hecke an der Auffahrt nachher

Heckenstreifen nachher.

Hecke an der Auffahrt vorher

Heckenstreifen vorher.

Grenzhecke? Hm, mir ist kein besseres Wort eingefallen. Neben unserer Auffahrt ist auf der rechten Seite unser Hausbaum (ein Eschen-Ahorn - acer negundo) und etwas Heckenartiges: Forsythien, Robinien, Flieder und im hinteren Teil Berberitze. Und jede Menge Laub. Alles wild durcheiinander, anno 1993 mitgekauft (bis auf das Laub *g*) und nicht verändert.

Neulich hatte ich schon überlegt, das Gestrüpp ein wenig auszulichten und dort stattdessen ein wenig Containergardening zu betreiben. Meinen Zinkeimer und einen flachen Topf mit Blumenzwiebeln hatte ich auch schon hingestellt und ein paar Töpfe mit Mädchenauge (Coreopsis) und Chrysanthemen habe ich im Supermarkt mitgenommen, dort abgestellt und bislang nicht daran gedacht, sie umzutopfen. Deshalb sehen die auch ein wenig grupft aus.

Heute machte ich dann Mittagspause auf der Hausbank, mit Kaffee und der

. Mein Blick schweifte auf das nervige Grenzkuddelmuddel und dann gab es kein Halten mehr: Kaffee ausgetrunken, Magazin beiseite gelegt, Laubrechen und Gartenschere geschnappt und losgewerkelt.

ZweighaufenIch hab den Streifen relativ leer bekommen. Flieder und Forsythien durften bleiben, Robinienausläufer wurden ausgerupft, die Wasserschosser des Eschenahorns habe ich abgesägt (ich säge neuerdings echt gerne *g*). Jetzt brauche ich aber wirklich mal einen Häcksler!

Nicht, dass ich keinen hätte, aber der ist offenbar kaputt.

Bis hinten, wo die “Piekersträucher” anfangen, wie wir sie als Kind nannten, kam ich dann nicht mehr ganz, weil meine Oberschenkel die doofe Haltung monierten. Ich freu mich schon auf den Muskelkater morgen ;-)

Auf jeden Fall steckte in der Hecke auch unheimlich viel Totholz, also war die Aktion schon genau richtig.

Der Reisigbesen ist übrigens keine Deko - jedenfalls nicht nur. Ich fege damt wirklich gerne und viel lieber (und effektiver!) als mit einem “Straßenkehrerbesen”. Und ich möchte gerne noch richtige Deko dort haben. Eine Wimpelgirlande vielleicht. Ein biisschen Kunst. Oder weitere Strickpilze (der alte ist schon total verwittert). Auf jeden Fall im nächsten Jahr aber viele Blumentöpfe!

Detailansicht

So habe ich den Schönwetter-(Hochzeits-)Tag sinnvoll genutzt. Mir war auch gar nicht so richig klar, dass wir genau am Herbstanfang geheiratet hatten ;-) Heute liegen leider rd. 900 Kilometer zwischen uns - beruflich geht das manchmal nicht anders - aber dafür hatten wir ja ein fantastisches Wochenende!

Liebe Grüße

Petra


Almabtrieb im Appenzeller Land

Die schöne Zeit mit dem Schweizer Zweitwohnsitz ist bald vorbei und an diesem Wochenende haben wir die Zeit nochmal genutzt und sind ins Kanton Appenzell zum Barfußwandern gefahren. Auf den Weg dorthin mussten wir uns die Straße mit Kühen und Ziegen teilen, weil in der Nähe von Urnäsch der Almabtrieb stattfand:

Sonntag, 21. September 2014

Almabtrieb in Appenzell. Foto: Petra A. Bauer

Almabtrieb in Appenzell. Foto: Petra A. Bauer

Almabtrieb in Appenzell. Foto: Petra A. Bauer

Almabtrieb in Appenzell (mancherorts auch Alpabzug genannt). Wir mussten ganz vorsichtig vorbeifahren und trotzdem wäre uns beinahe eine Kuh vor den Kühler gesprungen. Foto: Petra A. Bauer

Jemand hat offenbar eine weiche, grüne Decke über die gesamte Landschaft gebreitet:

Appenzeller Land. Im Hintergrund der Säntis. Foto: Petra A. Bauer

Appenzeller Land. Im Hintergrund der Säntis. Foto: Petra A. Bauer

Es gab während unserer Barfußwanderung (wir starteten in Jakobsbad) diverse Begegnungen mit weiteren Tieren:

Tiere im Appenzeller Land. Foto: Petra A. Bauer

Tiere im Appenzeller Land. Foto: Petra A. Bauer

Die drei Wochen alten Kätzchen in der Bildmitte hatten noch zwei Geschwister:

Appenzeller Babykatzen. Foto: Petra A. Bauer 2014

Appenzeller Babykatzen. Foto: Petra A. Bauer 2014

Die Besitzer der Kätzchen haben sich sehr über die Entzückungsquieker der komischen Touristen amüsiert (wir waren offenbar nicht die ersten Kätzchenbewunderer des Tages).

Das Wetter war großartig und nebenan habe ich noch ein bisschen über den Barfußwanderweg und die Landschaft zwischen Jakobsbad und Gontenbad berichtet.

Liebe Grüße

Petra

Testbericht Royal Gardineer Rasenmäher Roboter

Während ich diese Zeilen schreibe, schnurrt draußen der Rasenmäher-Roboter von Royal Gardineer über den Rasen und tut, was er soll. Nämlich mähen. Diesen elektronischen Helfer hat mir die Firma Pearl zur Verfügung gestellt, auf dass ich ihn auf Herz und Nieren teste. Es ist ein Mähroboter im niedrigeren Preissegment, zumindest in Relation zu den üblichen Geräten, die das Drei- oder gar Vierfache kosten.

Montag, 15. September 2014

Der vollautomatische Royal Gardineer Mähroboter in der Lord-Helchen-Bauerngartenfee-Version. Augen und Foto: Petra A. Bauer

Der vollautomatische Royal Gardineer Mähroboter in der Lord-Helmchen-Bauerngartenfee-Version.
Augen und Foto: Petra A. Bauer

Falls euch das bekannt vorkommt, dann liegt es daran, dass ich im Juni bereits ein Unboxing-Video dazu gedreht habe. Roberta (bzw. Gras Vader, wie ich den Mäh-Roboter aufgrund der Ähnlichkeit zu Darth Vader / Lord Helmchen inzwischen nenne) habe ich zwar auch am Unboxing-Tag schon getestet, doch das Gras war niedrig und wir hatten beide so unsere Anfangsschwierigkeiten. Die zum Teil daran lagen, dass ich offenbar rechts und links nicht auseinanderhalten kann (bzw. etwas missverstanden habe), wovon ihr euch unten im Video überzeugen könnt. Während der Urlaubszeit konnte der Rasen (= das Unkraut) in Ruhe wachsen, damit der Royal Gardineer auch wirklich etwas zu mähen hat. Und schon klappte es wunderbar :-)

Die Ladestation des Royal Gardineer Mähroboters mit Begrenzungsdraht und Ladekabel. Foto: Petra A. Bauer

Die Ladestation des Royal Gardineer Mähroboters mit Begrenzungsdraht und Ladekabel.
Foto: Petra A. Bauer

FAZIT VORAB

Bevor ich euch mit der Langversion und den technischen Daten quäle, kurz so viel:

Für diese Preisklasse (der Royal Gardineer Rasenmäher-Roboter kostet aktuell 599,- Euro bei pearl.de) ist der vollautomatische Roboter völlig ok. Er ist leise, hat lange Akkulaufzeit, mäht brav, und wenn man erst einmal den Begrenzungsdraht verlegt und die Ladestation richtig herum angebracht hat, kann man sich über ein wirklich fleißiges Bienchen freuen.

Für die Handhabung rundherum würde ich mir vom Hersteller noch einige Verbesserungen wünschen, z.B. zusätzliche Funktions-LEDs am Gerät, Regenschutz und ein paar weitere Erläuterungen in der Bedienungsanleitung. Das ist jedoch alles nichts, was die Funktionsfähigkeit des Gerätes beeinträchtigt, und mit ein paar kreativen Ideen ist auch ein Regenschutz sicher kein Problem, wenn man gleich einen sinnvollen Standort für die Ladestation wählt, und nicht - wie ich - ein vorläufiges Testgelände.

Der vollautomatische Royal Gardineer Rasenmäherroboter von unten. Gut zu erkennnen, die beiden Klingen und die Ladekontakte. Foto: Petra A. Bauer 2014.

Der vollautomatische Royal Gardineer Rasenmäherroboter NX5128 von unten, nach dem Mähen. Gut zu erkennen, die beiden Klingen und die Ladekontakte. Foto: Petra A. Bauer 2014.

LIEFERUMFANG

  • Bedienungsanleitung
  •  
  • Mähroboter
  •  
  • Ladestation
  •  
  • Ladegerät
  •  
  • Fernbedienung plus 2 Batterien
  •  
  • Grüner Begrenzungsdraht (100 Meter)
  •  
  • 100 grüne Plastik-Stecker (ca 9 cm lang) zum Fixieren des Begrenzungsdrahts auf dem Rasen
  •  
  • 4 rd. 20 cm lange Metallschrauben zum Befestigen der Ladestation auf dem Rasen
  •  
  • 2 Klingen für 4 cm Mäh-Höhe
  •  
  • 2 “Zünd-“Schlüssel
  •  

TECHNISCHE DATEN

Schnittbreite 28 cm
geeignet für ca. 1.500 qm Rasenfläche
Akku hält lt. Hersteller 2,5 Stunden - bei mir deutlich länger
Variable Schnitthöhe: 30 - 40 mm
Lautstärke: 74 dBA
Maße: Mähroboter: 56 x 25 x 51 cm, wiegt 19,5 kg, Ladestation: 38,5 x 16 x 44,5 cm
Gewicht: 19,5 kg
Fernbedienung, Reichweite: 10-20 m
Max. Geländesteigung: 30 %
Sensoren für Hindernisse, Regen, Neigung und Hochheben

ERSTER EINDRUCK

  • Gewicht: Der Royal Gardineer Rasenmäher-Roboter war beim Auspacken recht schwer, was jedoch seine Berechtigung hat. Schließlich übt kein Gärtner Druck auf ihn aus. Er muss selbst schwer genug sein, um das Gras anständig schneiden zu können und nicht bei kleinen Unebenheiten den Rasenkontakt zu verlieren. Dank des großen, stabilen Tragegriffs, der sich über die halbe Oberfläche zieht, kann man ihn jedoch gut von A nach B transportieren, falls das einmal nötig sein sollte.
  • Lautstärke: Während der Mähroboter mäht, ist nach meinem persönlichen Empfinden, das lauteste Geräusch, der Motor, der die Räder antreibt. Das Schneiden des Grases ist nur als leises Zrrrrrp! zu hören und auch das Mähwerk selbst scheint praktisch keinn Geräusch zu machen. Wennn man in rd. 10 Metern Entfernung gemütlich im Liegestuhl liegt, kann man glatt vergessen, dass noch jemand seine Arbeit verrichtet. Als ich bei geschlossenem Fenster im Haus war, habe ich gar nichts mehr gehört. Beim Aufladen tickt der Trafo, was u.U. störend sein kann, wenn man auf so etwas empflindlich reagiert und die Lade-Ecke z.B. in der Nähe des Garten-Sitzplatzes installiert ist. Am besten vor der festen Installation mal anhören.
  • Ladestation: Ich empfand es als größte Herausforderung beim Umgang mit dem Royal Gardineer Mähroboter, den richtigen Platz für die Ladestation zu finden. Bei meinem Testgelände (der Rasen ist stellenweise kaputt, ich mus ihn sanieren und kann erst danach das komplette Areal abstecken) habe ich die Station einfach auf der kaputten Stelle platziert und nach dem Mähen vom Begrenzungsdraht getrennt und Station sowie Ladegerät wieder regensicher verstaut. Für den endgültigen Standort benötige ich jedoch einen Platz, der erstens nicht störend wirkt und wo ich zweitens einen Regenschutz bauen kann. Am besten wäre eine kleine Hütte. Diese würde auch dafür sorgen, dass der Mähroboter nicht versehentlich den Begrenzungsdraht aus der Befestigungsklemme der Ladestation zieht, was leider ein paar Mal passiert ist. Es ertönt dann ein lauter, regelmäßiger Piepton. Gut, um sofort reagieren zu können, ungünstig jedoch, wenn man nicht zu Hause ist und diie Nachbarn die Krise kriegen ;-)
  • Begrenzungsdraht: Der Begrenzungsdraht wird benötigt, damit der Roboter nicht versehentlich das Blumenbeet umsäbelt oder in den Gartenteich fällt. Die Verlegung ist recht einfach und die Befestigung erfolgt mit den grünen Plastik"nägeln”. Man muss darauf achten, keine scharfen Ecken zu verlegen. Ich habe sanfte Rundungen hinbekommen, wobei ich an diesen Stellen mehr Plastikbefestigungen benötigte, sodasss ich mich frage, ob 100 Stück bei Ausnutzung der gesamten 100 Meter Draht eigentlich ausreichen würden. Die 35 cm Abstand kamen mir recht viel vor, da der königliche Roboter immer knapp davor die Richtung ändert. Bei Regen (Regensensor), wenn der Akku leer ist oder wenn man ihm manuell befiehlt die Ladestation aufzusuchen, fährt er jedoch so, dasss der Draht mittig zwischen den Rädern verläuft. Wenn man den Rasen vor einem Beet auch gemäht haben möchte, wäre es evtl. eine Idee, das Beet größer anzulegen und etwa nur bis 30 cm vor der Kante zu bepflanzen. Ansonsten müsste man den stehengebliebenen Grasrand nämlich anderweitig mähen. Diese Abstände sind jedoch auch bei höherpreisigen Mährobotern notwendig und erfordern gärtnerseits kreative Lösungen. Beim nächsten Mal würde ich meine Pflanzküel-Inseln auch nicht mit dem Begrenzungsdraht umrunden, da der Roboter beim Anstoßen an Hindernisse sowieso automatisch die Richtung ändert (Kollisionssensor).
  • Grasschnitt: Beim ersten Mähen konnte ich nicht richtig beurteilen, ob der Royal Gardineer den Rasen wirklich gemäht oder nur plattgewalzt hatte, da das Gras offenbar zu kurz war. Schnittgeräusche waren kaum zu hören, was mich zunächst daran zweifeln ließ, ob das Mähwerk überhaupt in “Mäh-Position” war. Nachdem ich den Roboter von unten betrachtet hatte, waren auf jeden Fall abgeschnittene Grashalme zu erkennen. Bei der nächsten Mahd, sieben Wochen später, war die Mähleistung eindeutig zu sehen und zu hören. Der Grasschnitt bleibt liegen und dient dem Rasen als natürlicher Dünger. Das Mähwerk besteht aus zwei Klingensets. Jeweils zwei Klingen sind nebeneinander angebracht (siehe Bild oben). Werksseitig sind die Klingen für 3 cm Rasenhöhe eingebaut. Der zweite Klingensatz wird für 4 cm hohes Gras benötigt, was bedeutet, dass man die Klingen mit ein paar Handgriffen austauschen müsste. Ich habe das nicht benötigt und werde auch weiterhin mit den 3-cm-Klingen mähen. sodass mich das überhaupt nicht stört.
  • Fernbedienung: Die Fernbedienung, die zu meinem Gerät gehörte, ist offenbar kaputt und ein Fall für den Kundendienst, was ich jedoch anfangs nicht mit Sicherheitt sagen konnte. Ich betätigte wiederholt die “MOW”-Taste der Fernbedienung, mit der man das Mähwerk hochfahren und absenken kann (es gibt auch einen Hebesensor, der automatisch aktiv wird, wenn der Roboter hochgehoben wird). Die LED der Fernbedienung leuchtete ordnungsgemäß. Da es am Roboter kein entsprechendes Gegenstück gibt, an dem ich hätte erkennen können, ob sch das Klingenset tatsächlich in 3 cm Höhe befindet oder etwa in der Nicht-Mäh-Position. Denn, wie oben erwähnt, aufgrund der Kürze des Rasens schon VOR der Mahd, war der Schnitt beim ersten Versuch vor sieben Wochen, weder richtig zu sehen noch zu hören. Auch der Versuch, den Roboter mit der Fernbedienung manuell zu steuern, schlug fehl, was ich ebenfalls aufgrund nicht vorhandener Funktions-LEDs am Roboter auch erst nach einiger Zeit der Beobachtung richtig deuten konnte.
  • Akku: Der Akku hält ewig. Beim zweiten Test mähte der Roboter über drei Stunden lang, obwohl ich den ihn nch dem ersten Test nicht aufgeladen und zwischen dem ersten und dem zweiten Test sieben Wochen lang nicht am Stromnetz angeschlosssen hatte.

TESTVIDEO

Im Video könnt ihr mir u.a. sehen, wie ich die Ladestation aufbaue, den Begrenzungsdraht verlege und den Roboter einschalte. Mit allen Varianten, wie man sich blöd anstellen kann. Dieses quasi Live-Erlebnis hilft hoffentlich zukünftigen Kunden, Fehler zu vermeiden. Und vielleicht ermutigt es die Firma, einen dicken, roten Punkt auf die Seite der Ladestation zu kleben, die sich im Inneren des zu mähenden Areals befinden soll. “Metallkontakte nach links”, habe ich schlicht falsch interpretiert.

 

Meine Wünsche an die Hersteller

  • Ein regendichtes Häuschen für Ladesstation incl. Mäher und Trafo.
  • LEDs am Gerät, die aufleuchten, wenn der Befehl der Fernbedienung am Gerät angekommen ist. Damit man z.B. erkennen kann, ob das Mähwerk aktiv ist (interessant bei kurzem Gras).
  • Ein roter Punkt auf der Seite der Ladestation, die dem Innern der Rasenfläche zugewandt ist
  • Eine Erklärung in der Bedienungsanleitung für die kleinen roten Plastikteile

Sobald ich den Begrenzungsdraht auf der gesamten Rasenfläche verlegt habe und die Fernbedienung durch den Kundendienst austauschen lasse, gibt es noch einmal ein Update. Ich weiß es jedenfallss sehr zu schätzen, dass ich künftig keine Zeit mehr für das Rasenmähen aufwenden muss. Nach der Erstinstallation habe ich Zeit für den Liegestuhl oder kreativere Gartenarbeiten :-)

Hier noch einmal das Auspacken:

Liebe Grüße

Petra

**vom Sponsor bezahlte Produktrezension

Hier findet ihr eine weitere Produktrezension zum Royal Gardineer Rasenmäherroboter.


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