Landträume auf arte

Auf arteTV bin ich auf eine hübsche Serie von Sendungen über ländliche Gärten und ihre Bewohner gestoßen. Unten eingebettet habe ich die Sendung Landträume Schleswig-Holstein. Es gibt kaum etwas Besseres, wenn man schöne Landschaften liebt und darauf wartet, dass der Winter zu Ende geht.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Leider ist es mir nicht gelungen, die vorangegangenen fünf Sendungen Landträume auf arte.tv noch im Archiv zu finden. Es gibt dort nur dreiminütige Ausschnitte zu sehen, aber das ist ja besser als nichts. Davon abgesehen gefiel mir die Schleswig-Holstein-Sendung sowieso am besten :-)

Ich hoffe, ihr habt ebenso viel Spaß beim Träumen, wie ich.

Liebe Grüße

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    "Rund" ist vielleicht ein bisschen zu viel gesagt, aber immerhin führte mich mein Weg ganz hinten in den Garten zum Gewächshaus.

    Montag, 13. Februar 2012

    Wenn man von dort zurückschaut, hat man einen schönen Blick auf den Teich (links vorne im Bild), die Brücke und den Brunnen:

    Teich-und-Brunnen

    Da heute “kuschelige” Null Grad herrschten, dachte ich, ich sollte mal schauen, was das Gewächshaus so macht. Ich hatte auch hübsch verdrängt, dass es im letzten Jahr wieder ziemlich veralgt war, auch an den Innenflächen des Daches. Da steht mir also wieder eine ziemliche Schrubb-Aktion bevor, aber natürlich erst, wenn es so warm ist, dass der Lappen nicht festfriert ;-)

    Als ich die Tür öffnete, empfing mich neben der Algenbescherung angenehmes Dämmerlicht, weil Schnee auf dem Dach liegt. Nicht so viel, dass das Dach einsturzgefährdet wäre, sondern gerade so viel, dass es nett winterlich aussieht.

    Ich habe das Salatbeet im Gewächshaus von vertrockneten Pflanzenresten befreit und mit handwarmem Wasser gegossen. Im letzten Jahr sind nach der Bewässerung nämlich die Salatsamen vom Vorjahr gekeimt und haben uns reiche Ernte beschert. So einfach habe ich Gärtnern gern :-) Lazy Gardening sozusagen. Ich hoffe, das funktioniert in diesem Jahr wieder.

    Mit der Aussaat auf der Fensterbank werde ich mich jedoch noch ein klein wenig zurückhalten, denn die Lichtverhältnisse hier im Haus sind nicht so besonders, und ich möchte die Mini-Pflanzen diesmal nicht so lange hier drin lassen. Mal schauen, wie lange ich mich noch beherrschen kann ;-)

    Oder ich muss doch mal eine Beleuchtungsanlage installieren. Habt ihr mit so etwas Erfahrung? Für solch ein beleuchtetes Regal fehlt mir nämlich der Platz. Vielleicht sollte ich dann doch mal den Keller leerräumen?

    Liebe Grüße

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    P.S: Denkt dran, das (Küchen-)Fenster-Foto-Gewinnspiel geht noch bis 29. Februar. Ihr könnt also noch mitmachen, eure Fotos an petra at bauerngartenfee.de schicken und je ein Exemplar meiner drei bisher veröffentlichten Krimis gewinnen, sowie ein Überraschungsbuch.


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      Amaryllis oder Hippeastrum (Ritterstern), wie das südamerikanische Zwiebelgewächs korrekt heißt, ist eine wunderbare Blütenpflanze für den Jahresbeginn und macht mir das Warten auf den Frühling ein wenig leichter. Ich lasse euch mal beim Wachsen zuschauen.

      Sonntag, 12. Februar 2012

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      Foto: © Friederike Bauer*, 2012

      * Weitere Fotos könnt ihr im Blog meiner Tochter Cooking as Art und in ihrem Flickr-Stream RiekePhotography anschauen.
      * To see more of my daughters’ pictures, visit her blog Cooking as Art or her flickr-stream RiekePhotography

      Am 9. Januar hatte ich in unserem neuen Biomarkt Tontöpfe mit Amaryllis-Zwiebeln entdeckt und spontan zugegriffen. Ich hatte keine Ahnung, welche Farbe die Blüte haben würde und freute mich schon auf die Überraschung. Anfangs habe ich täglich ein Foto geschossen, weil man quasi beim Wachsen zuschauen konnte. Hier der erste, dritte, vierte und zwölfte Tag:

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      Wasser- und Lichtbedarf

      Als ich den Topf nach Hause brachte, hielt ich ihn im Waschbecken unter handwarmes Wasser, wässerte die Erde gründlich und wartete in Ruhe ab, bis alles überschüssige Wasser wieder abgelaufen war. Zwiebeln faulen rasch, daher darf man sie nie zu feucht halten. Das ist sicher auch der Grund, weshalb man die Amaryllis-Zwiebel nur zur Hälfte eingräbt. Ich wollte der Pflanze jedoch einen guten Start geben, denn am vorgesehen Standort (Wohnzimmerfenster) staut sich die Heizungsluft. Nach vier, fünf Tagen (ich hatte mit dem Finger in der Erde herumgebohrt und sie für trocken genug befunden) wiederholte ich die Prozedur. Offenbar war das genau die richtige Strategie.

      Nach gut drei Wochen entfaltete sich die erste Büte, und so sah der Ritterstern nach vier Wochen aus:

       

      Grafik

      Seither gieße ich nur noch sparsam mit handwarmem Wasser aus der Gießkanne.

      Ich bin jetzt gespannt, wie lange die Blüte hält, denn während der winterlichen Blühphase wären 15°C bis 20°C ideal, doch, wie erwähnt, ist es auf dem Fensterbrett wärmer. Das spärliche Licht ist in den Wintermonaten jedoch in Ordnung, so dass die Amaryllis vielleicht sogar auf einer Kommode oder einem Tisch weiter hinten im Raum stehen könnte.

      Im Sommer hat die Amaryllis es jedoch gerne hell und sonnig und möchte in den Garten umziehen, aber erst nach den Eisheiligen! Das habe ich bisher noch nie ausprobiert (ich hatte auch viele Jahre lang keinen Amaryllis mehr), aber ich werde mich auf die Suche nach einem guten Platz machen. Ich könnte sie mir gut im Terrassenbeet vorstellen, als Ersatz für die angeblich winterharte Züchtung einer Schmucklilie (Agapanthus). Ha. Ha. Erst habe ich die Blüte verpasst, weil ich im Urlaub war, und dann ist sie beim ersten leichten (!) Frost eingegangen. Aber das ist eine andere Geschichte und soll an anderer Stelle erzählt werden.

      Bevor es ans Auspflanzen geht (vermutlich werde ich die Amaryllis mitsamt ihrem Topf in der Erde versenken), schneide ich die Blütenschäfte direkt nach der Blüte ganz herunter, damit die Pflanze ihre restliche Kraft nicht in die Bildung von Samen steckt. Die ausgelaugte Zwiebel braucht jetzt neue Power, deshalb sollte man die Amaryllis im Frühling und Sommer auch einmal pro Woche mit einem Volldünger düngen. Ab August gebe ich dann weniger Wasser und höre im September ganz auf zu gießen (wenn sie draußen wächst, bin ich gespannt, ob sich der Wettergott dran hält, sonst muss ich den Topf eben wieder hereinholen) und höre auf zu düngen. Wenn die Blätter verwelkt sind, suche ich ein dunkles, kühles Plätzchen und lasse den Topf bis Dezember dort stehen. Dann gibt es frische Erde (die Zwiebel wird wieder nur halb eingepflanzt) und die der Amaryllis-Topf darf wieder ans Wohnzimmerfenster umziehen. Ich bin gespannt, ob das auch funktioniert :-) Ich werde berichten.

      Aber noch blüht sie ja sehr schön und macht sich gut am Wohnzimmerfenster:

      Grafik

      Wie sind eure Erfahrungen mit Amaryllis? Überwintert ihr sie oder kauft ihr neue?

      Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

      Liebe Grüße

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      P.S: Denkt dran, das (Küchen-)Fenster-Foto-Gewinnspiel geht noch bis 29. Februar. Ihr könnt also noch mitmachen, eure Fotos an petra at bauerngartenfee.de schicken und je ein Exemplar meiner drei bisher veröffentlichten Krimis gewinnen, sowie ein Überraschungsbuch.


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