Sauerteig
In einer Facebook-Diskussion sprachen wir über selbstgebackenes Brot. Dabei habe ich wieder einmal bemerkt, dass die Scheu vor Sauerteig ziemlich groß zu sein scheint. Dabei ist die Herstellung von Sauerteig wirklich kinderleicht.
Ein gelungener Sauerteig solle aussehen, wie auf dem Foto oben: Hell, kleine Bläschen an der Oberfläche. Er riecht angenehm und schmeckt leicht säuerlich.
Alles was man dazu braucht, ist eine Schüssel mit Deckel, ein warmer Platz, Roggenmehl und Wasser. Sauerteig benötigt 3 - 4 Tage, bevor man ihn zum ersten Mal verwenden kann.
Für den Grundansatz geht ihr folgendermaßen vor:
Tag 1: 100 g Roggenmehl und 100 ml lauwarmes Wasser (30 - 40°C) in der Schüssel verrühren. Die Schüssel verschließen und 24 bis 48 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen.
Tag 2: 100 g Roggenmehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu der Mischung geben, alles wieder verrühren und 12 Stunden abgedeckt stehen lassen.
Tag 3: Diesmal 200 g Roggenmehl und 200 ml lauwarmes Wasser hinzugeben und 12 Stunden stehenlassen, wie gehabt.
Anschließend ist der Sauerteig gebrauchsfertig. Mit Weizenmehl funktioniert das Ganze übrigens nicht!
Vermehrung von Sauerteig
Wenn ihr den Grundansatz erst einmal habt, könnt ihr “schnelleren” Sauerteig herstellen. Dazu müsst ihr immer etwa 2 - 3 EL Sauerteig übriglassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Und so geht es:
Ca. 50 g (2 - 3 EL) Sauerteig vom letzten Ansatz mit 375 g Roggenmehl und 300 ml Wasser (30 - 40°C) vermischen und etwa 12 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen.
Das war es dann auch schon und dem Brotbacken steht nichts mehr im Wege.
Im nächsten Posting findet ihr ein Rezept für ein einfaches, wohlschmeckendes Roggenmischbrot, für das wir den Sauerteig dann benötigen.
» » Roggenmischbrot
« « Bauerngartenmode
Kommentare:
Das hört sich einfach und sehr gut an, Petra. Ich werde es ausprobieren. Es geht nichts über ein knuspriges, frisch gebackenes Brot. Ich muß mich immer sehr beherrschen, nicht zuviel zu essen. Das gibt Magenschmerzen!
LG Susanne
Susanen Haun am 13. Februar 2010
Danke dir! Es ist auch wirklich einfach.
Du wist lachen, das Rezept haben wir vor über 25 Jahren von Hansi bekommen :-) Er bäckt das Brot heute noch sehr oft, und ich möchte das auch mal wieder aufleben lassen.
Petra am 13. Februar 2010
Durch dich höre ich immer wieder mal was von Hansi!
Susanen Haun am 13. Februar 2010
Seite 1 von 1 Seiten
- Im Atelier bei Susanne Haun und Andreas Mattern
Mittwoch, 08. September 2010 - Päckchen von Gemma Correll
Samstag, 04. September 2010 - Malkurs mit Andreas Mattern - Berliner Dom
Montag, 30. August 2010
mathilde : hallo liebe petra, ich schnorchel immer wieder gern auf deiner seite herum und ...
Ulinne : Hey, das ist aber hübsch geworden, Petra! Ja, Efeu - besonders dieses ...
Peter Konz : Noch ein Tipp gegen das Vergeilen junger Pflänzchen auf der Fensterbank: Man ...
Gartenbewässerung : Wichtig bei Wasseranlagen wie Teichen, kleinen Bächen oder Anlagen zur ...
Miriam : Schöner Garten, wenn du in Teil zwei noch etwas ausführlicher die ...















