Social Gardening in der Lüneburger Heide

GrafikAm Wochenende stand Gärtnern mal ganz unter dem Motto der Vernetzung. Blogger von 14 grünen Blogs folgten einer Einladung der Firma Romberg in die Lüneburger Heide.

Montag, 19. November 2012

Im Video habe ich einige Eindrücke des Social Media Sunday festgehalten, kann aber auch so noch einmal sagen, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung war, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Mir ist es noch nie passiert, dass ich auf einem Barcamp, das alles in allem von nine to five ging, keinen toten Punkt hatte. Auch dem Moderator der Veranstaltung war die positive Energie aufgefalllen, die mich sogar noch dreieinhalb Stunden am Steuer auf dem Weg zurück nach Berlin wachgehalten hat.

Barcamp, Open Space Workshop - zwei Begriffe für dieselbe Veranstaltungsform: eine Konferenz ohne vorher festgelegte Agenda. Alle Teilnehmer, sowohl wir Blogger als auch Mitarbeiter und Geschäftsführung der Firma Romberg, hatten morgens die Möglichkeit die Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die sie am meisten interessierten. Die Mitarbeiter haben eine Menge Neues über Social Media Strategien gelernt. Sicher werden jetzt in der Firma die Köpfe über die Form der Umsetzung rauchen, aber ich bin sicher, sie bekommen das hin. So unkonventionell, sprich arbeitnehmerfreundlich(!), wie die Firma geführt wird, gibt es garantiert ein paar gute Ideen. Die beste davon war ohnehin schon die, uns alle einzuladen, denn das gab es m. W. in dieser Form noch nicht. In der Abschlussrunde fiel daher auch mehrmals das Wort “mutig”. Es sei mutig, diesen Schritt zu gehen, von Bloggern zu lernen und dieses Experiment zu veranstalten, bei dem zuvor weder die Firma noch die Blogger ahnten, was eigentlich dabei herauskommen würde.

So konnte Firma Romberg von unserem Wissen profitieren auf der anderen Seite haben wir ein paar interessante Einblicke sowohl in die Firmenphilosophie als auch hinter die Kulissen der anderen Blogs bekommen, uns vernetzt und last but not least das wunderbare Essen im Erlenhof genossen. Wenn so Bestechung aussieht, lasse ich mich gerne bestechen ;-) Just kidding.

Niemand verlangt von uns, über die Veranstaltung zu berichten oder die Firma zu verlinken, aber ich sehe das als kleines Dankeschön für das rundum gelungene Wochenende und als Starthilfe für den Romberg’schen Einstieg in die weite Welt des Social Media Marketings. So plump wie andere Firmen dies betreiben, wird es in diesem Fall ganz sicher nicht geschehen, und das dürfen wir Blogger uns einfach mal stolz auf die Brust heften.

Yeah.

Hier noch der Videobeitrag der Kollegen von gartenzwerg.tv, in dem ich auch mit einigen Interviewschnipseln vertreten bin:

 

Ich bin gespannt, was aus den geplanten gemeinsamen Aktionen der Blogger wird, und ich werde euch mit Sicherheit darüber berichten, wenn sich etwas tut. Ihr wisst ja: ihr entkommt mir nicht ;-)

Bis bald und liebe Grüße

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Weitere Blogbeiträge zum Social Media Sunday findet ihr hier:

Träume vom Landleben

Ich bin ein Stadtkind mit Landsehnsucht. Dadurch dass wir am Stadtrand wohnen und einen großen Garten unser Eigen nennen, kann ich durchaus immer ein bisschen so tun, als lebte ich auf dem Land. Aber zu einer perfekten Landidylle gehören für mich auch Tiere. Freilaufende Hühner zum Beispiel.

Montag, 23. Juli 2012

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Jetzt stellt euch aber mal vor, so ein Gockel kräht morgens um fünf Uhr unsere ganze Siedlung zusammen ... Ich kann mir jetzt schon denken wie viel Spaß unsere Nachbarschaft damit hätte, wo doch hier schon Frösche erschlagen wurden, weil sie es wagten zu quaken :-(

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Eine Nachbarin hatte es schon ausprobiert, und ihre Nachbarn waren in der Tat not amused. Am anderen Ende der Siedlung existiert ein großes Hühnergehege. Freilaufend geht nicht, weil Hühner auf der Straße hier auch zu ziemlicher Aufregung (und totem Federvieh) führen würden. Aber dieses Gehege ist recht groß und auch nach oben geschlossen, wegen der anderen Tiere, die hier so unterwegs sind. Wenn ich mich recht erinnere, hatte diese Familie jedoch von Anfang an auf einen Hahn verzichtet. Das Gegacker der Damen ist auch für empfindliche Ohren durchaus erträglich.

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Aber der eigentliche Grund, weshalb wir weder Hühner, Laufenten, Schafe *g* noch meine absoluten Favourites, die Minischweinchen, im Garten halten, ist die Betreuungsfrage. Wir sind aus diversen Gründen zu sehr unregelmäßigen Zeiten unterwegs und da können wir die Tiere ja schlecht sich selbst überlassen. Monsieur Katz ist dabei die rühmliche Ausnahme, weil er niemandem wirklich gehört (genaugenommen streiten die eigentlichen Besitzer ab, dass er ihnen gehört ^^), und immer dort herumlungert, wo er gerade Lust hat und / oder sein Fressen bekommt. Mal kommt er wochenlang nicht vorbei, mal weicht er tagelang nicht von unserer Seite. Dafür kann ich mich noch gut an die Schwierigkeiten erinnern, die wir allein bei der Betreuung unserer Meerschweinchen hatten. Verwandtschaft ist weggestorben / weggezogen und war ohnehin nicht tieraffin. Dass unsere Nachbarschaft nicht gerade der Hit ist, hatte ich ja schon öfter erwähnt. Und Freunde damit zu belasten, täglich hier rauszufahren, das geht auch einfach nicht. Sie würden es vermutlich sogar tun, aber ich hätte immer das Gefühl, dass sie (heimlich) darüber fluchen, wieso man sich Tiere anschafft, wenn man andauernd on the road ist. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich ja alles mal. Man weiß nie, wie es kommt.

Bis dahin werde ich wohl weiterhin bei fremden Leuten über den Zaun schauen, bzw. in Dörfern freilaufende Tiere mit meiner Kamera abschießen und davon träumen, wie so ein Bauernhofleben wohl sein könnte ...

Und ihr so? Habt ihr Tiere im Garten oder nennt ihr gar einen kleinen Bauernhof euer Eigen? Und wie löst ihr das Tier-Betreuungsproblem?

Liebe Grüße

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Frühlingskribbeln!

Frühlingskribbeln war gestern bei dem wunderschönen Wetter angesagt! Zeit für den Garten blieb zwar nicht, aber ich habe von unterwegs einiges zum Gartenwühlen und Träumen mitgebracht.

Freitag, 17. Februar 2012

Seit zwei, drei Jahren, schießen überall die Klone des Landlust-Magazins wie Pilze aus dem Boden. Wie groß die Auswahl mittlerweile ist, davon konnte ich mich gestern am Hauptbahnhof überzeugen:

Landmagazine-BGF

Und das waren längst nicht alle - hinter mir gab es noch ein Regal mit Wohn- und Gartenmagazinen. Ich nehme an, die Magazinflut unterstützt den Eskapismus gestresster Städter. Fünf-Minuten-Urlaube für die Seele. Letztlich mache ich mit dem Bauerngartenfee-Blog ja nichts anderes.

Ich liebe diese Magazine; v.a. Landliv hat es mir angetan, das ich bereits aus Schweden kenne und in etlichen Exemplaren besitze. Diesmal habe ich auch zwei Hefte mit ländlicher Küche mitgenommen. Ursprünglich für meine Tochter, die derzeit fast täglich neue Rezepte ausprobiert und fotografiert. Aber gestern wollte ich mal wieder selber ran und habe aus einem der Magazine Elsässer Sauerkraut mit Wurst gekocht. Hier ein Blick in den Kochtopf (die Würste sind hier noch nicht dabei, nur ein Stück Kasseler):

Elsässer-Sauerkraut-BGF Jetzt weiß ich wenigstens, dass meine große Herdplatte kaputt ist :-( Denn obwohl ich die Platte während der gesamten Kochzeit (und die ist laaaang, es muss insgesamt 2 Stunden schmoren) auf niedrigster Stufe hatte, ist mir die unterste Schicht Sauerkraut angebrannt ... Ich sag ja, meine Tocher kann besser kochen als ich. Allerdings war das restliche Essen trotzdem lecker :-) Ich habe sowieso mein Herz für winterliches Essen und Trinken (Orientalische Gewürzmilch, Chai Latte oder heiße Chili-Schokolade z.B.), sowie für die kuschelige Jahreszeit überhaupt entdeckt. Früher fand ich Herbst und Winter einfach nur unerträglich - inzwischen weiß ich auch das zu schätzen. Was nicht bedeutet, dass ich mir jetzt nicht trotzdem den Frühling herbeisehne :-)

Deshalb habe ich gestern außerdem noch Rindenmulch, verschiedene Erden (Kübelpflanzen- Kakteen- und Aussaaterde), Dahlienknollen und Kleinkram wie Gartenhandschuhe (kann ich nie genug haben, die gehen bei mir vom Wühlen so schnell kaputt - bei euch auch?) gekauft:

Obi-Haul-BGF

Rindenmulch brauche ich immer um den Gartenweg wieder aufzufüllen, und der ist ziemlich lang, also nehme ich immer mal was mit, damit ich nicht so viele Säcke auf einmal ins Auto quetschen muss.

Und natürlich kam ich auch nicht an den Frühlingsblühern vorbei, v.a. weil sie für je 99 Cent in hübschen Töpfen angeboten wurden:

Frühlingstöpfe-BGF

So halte ich es aus :-)

Liebe Grüße

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Das könnte euch hier im Blog auch interessieren:

Aus meinen anderen Blogs:

  • Delia Literaturpreis 2012
  • Muss ich für eine Buchveröffentlichung Geld zahlen?
  • Digital Natives III - Neue Technologien lernt man nicht automatisch
  • Facebook und Denglisch für Anfänger
  • 10 Gartentipps für Januar

    10-gartentipps-fuer-januarGartenarbeit im Januar? Die findet zu einem großen Teil drinnen am heimischen Schreibtisch oder auf dem Sofa statt, aber einiges gibt es auch draußen im Januargarten zu tun. Hier sind zehn Tipps, womit ihr euch im Januar rund um den Garten beschäftigen könnt. Ich wünsche euch dabei viel Spaß!

    Donnerstag, 19. Januar 2012

      10 Tipps für Gartenarbeit im Januar

    1. Der Garten liegt im Januar häufig unter einer dichten Schneedecke. In diesem Jahr gab es allerdings nicht mehr als ein paar Schneeflocken dann und wann, aber vielleicht kommt der Schnee ja noch. Dann bitte die Sträucher ab und zu von der Schneelast befreien, damit die Zweige nicht abbrechen oder sich auf Dauer krümmen. Sonst habt ihr nachher so eine zerknautschte Hecke wie wir ;-)
    2. Immergrüne Pflanzen gießen! Wenn ihr im Frühjahr vermeintlich erforene Pflanzen entdeckt, könnten sie auch einfach vertrocknet sein. Wintersonne und der gefrorene Boden lässt die Gewächse austrocknen, also bei längerer Trockenheit gründlich wässern! Bei Pflanzen, die im Gewächshaus überwintern, immer mal kontrollieren, ob sie weder zu feucht noch zu trocken gehalten werden. Im Gewächshaus werden Oleander, Orangenbäumchen, Palmen & Co nämlich auch gerne mal vergessen, v.a, wenn Schnee den Weg ins Glashaus erschwert.
    3. Januar im Garten - Entrümpelzeit!

    4. Wenn keine Pflanzen im Gewächshaus stehen, könnt ihr den gartenarbeitsarmen Januar dazu nutzen, das Ding mal zu entrümpeln und ggf. die Glas-/ Kunststoffwände von Algen zu befreien. 10-tipps-fuer-gartenarbeit-im-januarIch staune in jedem Jahr wieder, wie schnell sich Algen, Moos und Gerümpel im Gewächshaus vermehren. Mal eben schnell die angefangenen Düngerpackungen, benutzte Blumentöpfe, Schnüre, etc. abgestellt, und da liegt das Zeug dann ... Wenn ihr das jetzt erledigt, könnt ihr die wärmere Zeit für nettere Dinge nutzen.  Kleinere Gartengeräte könnt ihr übrigens auch mit Schnüren an den Griffen versehen und dann mit einfachen, s-förmigen Haken an die Aluminiumleisten des Kleingewächshauses hängen, so wie ich es im Bild links getan habe.
    5. Wenn ihr schon am Entrümpeln seid und nicht meterhoch Schnee liegt, könnt ihr euch auch die Kram-Ecken im Garten vornehmen. Ihr wisst schon: Äste, Altholz, kaputte Blumenkübel, defekte Gehwegplatten - alles zur Seite gelegt, um es irgendwann mal zum Müllplatz zu bringen (irgendwann ist JETZT!) oder die Äste in die Biotonne zu stecken. Die Tonne ist während des restlichen Jahr meist übervoll, doch jetzt ist sie garantiert leer, also ist genügend Platz um die grob zerkleinerten Äste aufzunehmen. Wenn ihr stattdessen den Häcksler anwerfen wollt, könnt ihr das Material auch auf den Kompost legen. Falls ihr den Kompost im Herbst nicht umgeschichtet hattet, wäre jetzt die richtige Zeit dafür (immer vorausgesetzt es liegt bei euch kein Schnee). Auch vergessenes Herbstlaub darf jetzt eurer Arbeitswut anheimfallen ;-)
    6. A propos Häcksler: Der Januar ist auch prima geeignet, um die Funktionsfähigkeit eurer Gartengeräte zu überprüfen, damit sie entweder zur Reparatur oder ersetzt werden können, bevor sie für ihren Einsatz gebraucht werden. Vielleicht gibt es für den Neukauf - z.B. für Rasenmäher oder Vertikutierer - so früh im Jahr auch noch das eine oder andere Schnäppchen aus der Vorjahreskollektion.
    7. Januar ist Planungsmonat für den Garten

    8. Draußen im Garten ist es zu ungemütlich? Setzt euch einfach mit einem Tässchen Tee an den Küchentisch und wälzt Saatgutkataloge oder lasst euch im Internet von neuen Obst- und Gemüsesorten, Blumen und Gehölzen inspirieren. Mit dem Bestellklick solltet ihr aber noch ein bisschen warten, nämlich im Idealfall bis ihr denTipp
    9. von meiner Liste umgesetzt habt. Wenn euch nämlich langsam klar wird, was ihr im neuen Gartenjahr alles wachsen haben möchtet, wird es Zeit einen Gartenplan zu erstellen. Vielleicht habt ihr ja einige größere Änderungen vor? Einen neuen Gartenweg vielleicht? Dann zeichnet den Verlauf dieses großen Gestaltungelements zuerst in eure Gartenskizze ein. Anschließend könnt ihr überlegen, wo Blumen, Obst, Gemüse, Kräuter wachsen sollen und ob ihr eine Rasenfläche braucht. Soll im Prinzip alles beim Alten bleiben, weil eure Gartenstruktur schon lange gefestigt ist, ist es trotzdem sinnvoll zumindest die Beete zu planen und dabei Farbspiel, Blütezeiten und Fruchtfolge zu berücksichtigen. Ist diese Arbeit getan, könnt ihr ruhigen Gewissens eure Bestellungen aufgeben (und eins ist klar: Am Ende werdet ihr wieder zu viel Saatgut haben, wie immer ...)
    10. Vorbereitung auf die Aussaatzeit

    11. Das ältere Saatgut solltet ihr euch jetzt auch vornehmen. Samentütchen mit abgelaufenem Verfallsdatum könnt ihr entweder direkt entsorgen, oder eine Keimprobe machen. Dazu einige Samen in einer flachen Schale auf angefeuchtetem Küchenkrepp ausstreuen, Klarsichtfolie über die Schale spannen, mit einem Blatt Papier abdunkeln und den so präparierten Napf auf die warme Fensterbank stellen. Ihr müsst darauf achten, dass die “Versuchsanordnung” feucht genug bleibt. Nach einigen Tagen sollten die Samen anfangen zu keimen - oder eben auch nicht. Prima, wenn fast alle aufgehen. Sind es nur wenige, so sät man sie einfach dichter aus, wenn es Zeit dafür ist. Aber wenn gar nichts keimt, dann wird das auch im Garten nicht passieren und das Saatgut kann weg.
    12. Den fertigen Plan könnt ihr auch in ein Gartentagebuch integrieren. Das Tagebuch kann aus einer Loseblattsammlung in einem Schnellhefter bestehen; viel hübscher ist es jedoch, wenn ihr ein Notizbuch (mit oder ohne Kalendarium) gestaltet. Pläne, Skizzen, Zeichnungen, notierte Ideen, eingeklebte Samentütchen, Fotos, Ausrisse aus Gartenzeitschriften, gepresste Blumen, Stempelbuchstaben, aufgeschriebene Gartenbeobachtungen über Pflanzen und Tiere - am Ende habt ihr ein liebevoll gestaltetes Garten-Scrapbook.
    13. Damit ihr über der Gestaltung eures Gartentagebuchs den Frühling nicht verpasst, Könnt ihr schon mal damit anfangen, Toilettenpapierrollen, halbierte Milchkartons, Plastikschalen, etc. zu sammeln. Das ergibt alles prima Gefäße für die Aussaat. Wie das funktioniert, erkläre ich euch hier (auch mit Fotos und Video):

    Aussaat auf der Fensterbank mit alternativen Anzuchttöpfen

    Bonustipp

    • Bevor ihr alte Klamotten in die Kleidersammlung gebt, schaut sie doch mal durch, ob sie noch für die Gartenarbeit taugen. Gegebenenfalls könnt ihr sie mit Applikationen aufpeppen, oder mit Stoffschlaufen und zusätzlich aufgenähten Taschen (aus anderen alten Sachen oder bunten Stoffresten) für kleine Gartenutensilien versehen.

    Ich hoffe, meine 10 Tipps für den Garten im Januar (naja, elf, um genau zu sein *g*) haben euch Lust auf das neue Gartenjahr gemacht.
    Viel Spaß beim Umsetzen wünscht euch

    Grafik

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    Aus meinen anderen Blogs:

    Kalte Gartenarbeit

    Mir ist total nach Frühling! Nachdem es in den letzten Tagen geregnet hat, war es heute zwar Novembergrau und bloß 4°C, aber zumindest trocken. Also bin ich für ca. 2 Stündchen in den Vorgarten gehopst und hab aufgeräumt.

    Freitag, 18. März 2011

    Die Krokusse im übriggebliebenen Herbstlaub waren noch pitschnass und zugeklappt:

    CIMG1481

    Laub und ausgebüxte Efeuranken wollte ich beseitigen und den Rindenmulchweg restaurieren:

    CIMG1475

    CIMG1484

    Immerhin habe ich ein wenig geschafft, wie man sieht. Aber wirklich zufrieden bin ich noch lange nicht.

    Zum Beispiel haben K4 und ich uns Gedanken gemacht, was wir mit der Hecke machen. Sie duftet honigsüß, bevor die Blätter kommen, deshalb wollte ich sie immer nicht schneiden, aber sie ist unten kahl und in der Mitte eingedrückt, durch Wind und Schneelast. Ich fürchte, auch mit Herunterschneiden ist es nicht getan. Wir sollten sie austauschen. Ich lieb beispielsweise Weigelien. Wir haben hinten im Garten eine, die wir praktisch nicht sehen, so versteckt liegt sie. Aber als Sichtschutzhecke taugen solche Sträucher leider nicht. Sie wachsen zu fluffig und sind für den Schnitt nicht recht geeignet. Für echtes Wohnzimmer-Abschirmfeeling wären Thujas effektiv, aber leider sind sie ökologisch betrachtet nicht so der Hit, weil einheimische Tiere damit nichts anfangen können. Nun haben wir überlegt, ob es vielleicht ne Hainbuchenhecke nehmen könnten. Oder? Any ideas?

    Übrigens, ich hatte iegtnlich gedacht, so viel Gartenarbeit wie möglich zu erledigen, bevor die Mücken unterwegs sind. Ich konnte ja nicht ahnen, dass denen 4°C schon warm genug ist. Jetzt hab ich ca. einen Quadratmeter Mückenstiche auf dem Rücken. Juchhu. Aber mein Liebster hat mir den Tipp mit “Anti-Brumm” gegeben. Klingt witzig,  heißt aber so :-)
    Gibt’s nur in der Schweiz und soll besser wirken als Autan, wo wir gerade bei Schleichwerbung sind ;-)

    Tomaten auf der Feuertreppe

    Das Gartenthema begleitet mich in allen Lebenslagen, und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich es auch bei A Heart in New York, dem dritten Band meiner zweisprachigen Mädchenroman-Reihe verarbeitet habe.

    Montag, 10. Mai 2010

    Die 16jährige Nina Clark (aus den beiden ersten Bänden bekannt als beste Freundin der Protagonistin Britt Solvenstein) zieht mit ihren Eltern nach New York. Sie haben ein Appartement im angesagten Brooklyner Stadtteil Williamsburg. In der folgenden Szene geht sie gerade von der Schule nach Hause:

    Ich erinnerte mich daran, dass ich auf dem Weg zur Williamsburg Bridge immer an einem kleinen Blumenladen vorbeigekommen war. Nebenan war eine Hofeinfahrt, wo der Ladenbesitzer Blumenerde und Pflanzen verkaufte.
    Zum Glück war der Laden offen, und ich wanderte zwischen den Plastiktöpfen herum.
    „May I help you, Ma’am?” Der Blumenhändler hatte mich entdeckt, als ich ein wenig ratlos auf die vielen Pflanzen starrte.
    „I’m looking for some plants to place on my fire escape. Do you have strawberries?”
    „It’s not the best time for strawberries now, but what about a little pot with tomatoes?”
    Er streckte mir einen Topf entgegen, in dem eine Tomatenpflanze schon viele Blüten ausgebildet hatte. Ich fand die Idee gut, und nahm noch einen Topf Schwarzäugige Susanne, deren orangefarbene Blüten mit dem schwarzen Punkt in der Mitte mich freundlich anlachten. Aber ich wollte noch einen dritten Topf, und er hatte genau das Richtige für mich:

    „What about nasturtium? You can use your fire escape as a trellis [Spalier] for its vines [Ranken].”
    Ich hatte das Wort nasturtium noch nie gehört, doch die runden Blätter kannte ich genau. Es handelte sich um einen Topf Kapuzinerkresse. Diese Blumen würden hoffentlich das rostige Geländer schön beranken, genau, wie der Blumenhändler es vorschlug. Und vielleicht konnte ich sogar ein paar Cocktailtomaten ernten.

     

    Zu Hause kramte ich drei leere Bohnen-Dosen wieder aus dem Müll-Container. Nachdem ich sie gesäubert hatte, piekte ich am oberen Rand jeder Dose mit dem Dosenöffner zwei Löcher hinein. Der nette Blumenhändler hatte mir noch eine Rolle Blumendraht zum halben Preis gegeben, weil ich nicht genug Geld dabei gehabt hatte. Diesen benutzte ich nun dazu, um die Dosen am Geländer der Feuertreppe zu befestigen. Dann stellte ich meine drei Pflanzen hinein, gab ihnen etwas Wasser und begutachtete mein Werk. Ob von der Treppe aus oder aus meinem Fenster - es sah schon ganz gut aus. Und es machte gute Laune.

    Als Izzy klingelte, musste ich ihr das Ergebnis sofort zeigen.
    “Looks lovely! Once you’re harvesting your tomatoes, you have to celebrate Thanksgiving out on the fire escape!”

    Das Buch ist für Mädchen ab 12 Jahren (ca. 3. / 4. Lernjahr Englisch). Rund 50% Englischanteil lockert den Text auf und unbekannte Vokabeln sind direkt auf der Seite erklärt. Für Pflanzenfans, New York-Liebhaberinnen und alle, die die Liebe mögen :-)

    Mehr Infos und weitere Leseproben zu


    Seite 3 von 5 Seiten insgesamt.  < 1 2 3 4 5 > 

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