10. Januar - Tag der Zimmerpflanze

Da ihr hier in meinem Blog mitlest, gehe ich davon aus, dass ihr Gartenfreunde auch Zimmerpflanzen besitzt. Und selbst, wenn ihr keine habt, ist der Ehrentag der Zimmerpflanze doch Anlass genug, um sich eine oder zwei der grünen Zimmerbewohner anzuschaffen, oder?

Habt eure Pflanzen lieb! 10. Januar ist Ehrentag der Zimmerpflanze. Foto: Julia Bauer.

Ich habe diesen Tag jedenfalls dazu genutzt, unsere grüne Gefolgschaft zu vergrößern :-)

Der Houseplant Appreciation Day wurde vom Gardener’s Network in den USA eingeführt und wird weltweit begangen.

Der Sinn liegt darin, nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel den Fokus wieder auf die Zimmerpflanzen zu lenken, die in all dem Trubel möglicherweise ein bisschen untergegangen sind. Pflanzen sind Lebewesen und sie erfordern Aufmerksamkeit, ähnlich wie Haustiere. Auch wenn sie viel genügsamer sind. Aber vielleicht ruft der Ficus, der zuvor vom Weihnachtsbaum versteckt war, stumm nach Wasser. Und dann ist so ein Gedenktag eine ziemlich gute Idee.

Also schaut euch eure kleinen grünen Freunde heute mal genauer an. Ob sie gegossen werden müssen oder besprüht, ob sich Schädlinge daran niedergelassen haben (dann die betreffende Pflanze sofort isolieren!), oder ob sie vielleicht ein zusätzliches Pflanzenlicht brauchen könnten. Sie werden es euch mit gesundem Wachstum danken.

Das Gardener’s Network möchte auch die weitere Verbreitung von Zimmerpflanzen fördern und die gesundheitlichen Vorteile mehr in den Fokus rücken.

BENEFITS DURCH ZIMMERPFLANZEN

  • Sie filtern Schadstoffe aus der Raumluft
  • Das Grün hat eine wohltuende Wirkung auf die Psyche
  • Sie tragen zu Schall- und Staubreduktion bei
  • Sie verbessern das Raumklima durch höhere Luftfeuchtigkeit
  • Sie dienen als Gestaltungselemente in der Wohnung. Schöne Beispiele gibt es im Buch der Urban Jungle Bloggers
  • Pflanzen machen einfach happy!

MEHR GRÜN INS HAUS!

 

Ich fühle mich mit Pflanzen sehr wohl, und dachte immer, ich hätte viele. Bis ich die Urban Jungles etlicher Instagram-User gesehen habe ... Da musste ich dann mal zählen, wie viele Zimmerpflanzen und Kakteen wir aktuell überhaupt besitzen und bin auf 46 gekommen (inklusive denen, die ich gestern gekauft habe - siehe Foto ganz unten). Da ist noch Luft nach oben ;-) Und was für mich gar nicht geht, sind KEINE Pflanzen. In solchen Räumen fühle ich mich nicht sehr wohl.

Wohingegen ich total in Verzückung geraten kann, wenn mir ein besonders riesiges, gut genährtes Exemplar einer Spezies begegnet (besonders, wenn es sich um lange Ranken handelt, die sich quer durch einen Raum hangeln). Oder wenn ich auf einen ganzen Dschungel treffe. Was in meinem Bekanntenkreis leider eher selten ist. Oder sollte ich sagen: Selten geworden?

In meiner Teeniezeit war es auch noch üblich, bei Geburtstagseinladungen Pflanzen zu verschenken. Gerne auch große Exemplare, wenn sich mehrere Gäste zusammentaten. Da wuchs der Dschungel automatisch und es wurden auch eifrig Ableger getauscht. Ich bin nicht sicher, ob ich inzwischen die falschen Leute kenne *g* oder ob sich im Laufe des Alters die Zimmerpflanzenliebe verringert, wenn man nicht so eine Crazy Plantlady ist, wie ich :-D

Es waren auch schon mal mehr Pflanzen hier - das wechselt. Im Urlaub klappt es nicht immer mit dem zuverlässigen Gießen (das geht gelegentlich wohl eher so ab: “Was, die drei Wochen sind morgen um und dann sind sie wieder da? Dann muss ich wohl schnell mal alle Pflanzen ertränken gehen!”) und manchmal gehen leider auch Pflanzen ein, die mich jahrzehntelang begleitet haben, und ich weiß nicht, weshalb. Traurig. Dafür kommt dann auch ab und zu ein Schwung neuer Mitbewohner, die sich an die hiesigen Gegebenheiten gewöhnen müssen. Also wir müssen uns aneinander gewöhnen, um genau zu sein ;-)

NICHT AN DEN BEDÜRFNISSEN VORBEI PFLEGEN

Der häufigste Fehler, den Zimmerpflanzenbesitzer machen (und ich nehme mich da gar nicht aus), ist es, die Bedürfnisse der grünen Kumpel nicht ernst genug zu nehmen. Pflanze gefällt, Pflanze kommt mit, Pflanze wird irgendwo hingestellt, wo Platz ist. Und mal mehr, mal weniger gegossen.

Es gibt Pflanzen, die können das ab. Die Zamioculcas zamiifolia wächst fast noch in der dunkelsten Zimmerecke, und das einzige, was sie tötet, ist zu viel Wasser. Aber auch das ist weit entfernt von optimal. Natürlich - es macht Arbeit nachzuforschen, woher das Pflänzchen stammt, und welche Bedürfnisse es daraus folgend hat. Aber - hey! - im Zeitalter von Google ist das auch kein größerer Aufwand mehr. Viel schwieriger finde ich es, mir das bei allen Pflanzen zu merken.

(Siehe auch: Zami ist bei uns eingezogen! und Neues von der Zami-Front)

Als nächstes werde ich nämlich auch genauer nachforschen, welche Bedingungen die Neuzugänge benötigen. Welche wollen besprüht werden, welche nicht? Tauchen oder gießen? Reden natürlich sowieso ;-) Aber ich habe mir auch vorgenommen, die wichtigsten Dinge auf einen Sticker zu schreiben, damit sowohl ich als auch die Urlaubsvertretung weiß, was der jeweilige Grünling benötigt. Ich bin nämlich echt vergesslich ...

Ich habe mich übrigens zum ersten Mal an eine Orchidee getraut. Ich hielt die bisher für extrem zickig, aber eine Phalaenopsis ist mir gestern in den Wagen gehüpft. Die konnte ich ja schlecht wieder rauswerfen.

Damit das Dschungelfeeling perfekt wird, habe ich noch ein paar Blumenampeln organisiert. Bislang hängt hier nur eine einzige, und das war mir sowieso zu wenig. Wenn ich mit der Gestaltung ein bisschen weiter bin, gibt es auch wieder Fotos. Ich finde es nämlich immer viel schöner, die Pflanzen im Kontext zur Wohnsituation zu sehen. Bilder von einzelnen Pflanzen vor einem weißen Hintergrund finde ich viel zu öde und nichtssagend. Wie soll man denn sonst das Dschungelfeeling rüberbringen?

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Wie viele Zimmerpflanzen habt ihr? Oder weshalb habt ihr keine? Bin neugierig!

Liebe Grüße

Petra

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Kommentare:


Liebe Petra,
wie schön, dass es einen Tag der Zimmerpflanze gibt, denn ich bin auch dem Indoor Jungle Fieber erlegen. Jetzt habe für dich rasch mal nachgezählt und komme auf 13 Topfpflanzen plus eine Orchidee, die im Wasser schwimmt.
Liebe Grüße
Dani

Dani  am  11. Januar 2018



Hallo Petra, ich habe leider nicht mehr so einen Dschungel wie früher, was auch verständlich ist, wenn man sich von 171qm auf knapp 67qm verkleinert (kleineres Haus). Aber meine ca. 35 mitgenommen “Kinderchen” gedeihen prächtig! Auch einen Philodentron, den ich mal als winzigen Ableger von einer Kollegin bekam und der sich inzwischen lang über meine Seminar-Urkunde und die Wand im Arbeitszimmer schlängelt. Superschön (schade, dass ich hier kein Bild einfügen kann). Und Dani, Orchideen NIEMALS im Wasser stehen lassen!!! Um Himmels Willen!!!! Die werden nur alle 2 - 3 Wochen mal getaucht, danach überschüssiges Wasser UNBEDINGT abgießen! Und Orchideen wollen die Morgensonne (also ein Ostfenster) sehen.

Katrin  am  12. Januar 2018



Hall Petra,
Tag der Zimmeroflanze ;) Made my dAy. Heute gibt es echt alles. Aber tolle Aktion. Ich habe unzählige Zimmerpflanzen. Kein Wunder, bei dem Mangel an Gartenfläche. Ist aber gar nicht schlimm, denn ich liebe es drinnen grün. Man spürt richtig die “Natur” und das auch im Haus. Danke für deine ganzen Mühen und weiter so.
LG

Fabi  am  21. Januar 2018



Liebe Dani,

jaja, mit 13 Pflanzen fängt es an, und dann ist irgendwann ALLES grün ;-)
Danke für deinen Kommentar - ich habe mich gefreut!
Schönes Blog hast du übrigens!
Liebe Grüße aus Nordberlin
Petra

Petra  am  25. Januar 2018



Hallo Katrin,
das ist ja eine krasse Verkleinerung! Es war bestimmt nicht leicht, dich zu entscheiden, welche Pflanzen du mitnimmst. Ich glaube, ich könnte das gar nicht ...
LG
Petra

Petra  am  25. Januar 2018



Hallo Petra, ja, die Veränderung war anfangs echt krass, aber mittlerweile habe ich Frieden geschlossen mit der Situation und fühle mich auch richtig wohl in meinem “Zwergenhäuschen”, wie ich es immer liebevoll nenne. Das Einzige, womit ich immer noch hadere, ist, wenn mir bewusst wird, welche Pflanzen alle weg sind, die ich geliebt habe, zu. B. der große Gliederkaktus, der immer so schön geblüht hat oder die langarmige Porzellanblume. Das macht schon manchmal ein bissel traurig. Ich hätte die auch NIE wegwerfen können, aber das hat mein Mann mit meiner älteren Tochter während meiner Abwesenheit getan (leider!). Aber vllt. kaufe ich ja mal irgendwann mal wieder ein Pflänzchen. So ein Zami ist noch mein Traum! So, nun hab ich genug gelabert. Ich freue mich schon auf weitere tolle Garten Beiträge von Dir! Die lese ich immer sooooooooo gern…

Katrin  am  26. Januar 2018




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