Die Stricksaison beginnt

Für viele Handarbeitsjunkies ist IMMER Stricksaison, aber bei mir fängt sie witzigerweise meist im Sommerurlaub an. Ihr wisst schon, von wegen zu viel Zeit und dann platzt die Kreativitätsblase in meinem Kopf und so.

Bauerngartenfee | Strickprojekte August / September 2014

In Schweden habe ich die Socken rechts oben für mich gestrickt und auf der Rückfahrt die Socken links unten für unsere Jüngste (darüber habe ich bei drüben bei mama-im-job.de ausführlicher berichtet).

Dann war ich auf der Suche nach einem Stricktreff in Nordberlin, weil in meinem IRL-Bekanntenkreis praktisch niemand mehr strickt und ich manchmal gerne Gesellschaft dabei hätte. Gefunden habe ich sowas nicht, dafür eine Anleitung zum Puppenstricken.

Strickpuppen

Vor rund zwanzig Jahren habe ich reichlich Puppen und Teddys gemacht und gestrickte Puppen sogar noch früher, Mitte der 80er. Da hatte ich eine Puppenstrickanleitung in einem BRIGITTE-Heft gefunden und zu Weihnachten meinen Eltern und meiner Omi Look-alikes gestrickt:

Irgendwo muss ich noch ein Foto haben, denn die sind inzwischen, äh, Grabbeigaben geworden. War nicht meine Idee. Die letzte Puppe habe ich auch gerettet.

Drei Puppen, die ich als Weihnachtsgeschenke Mitte der 80er gestrickt hatte: Eltern und Omi.

Jedenfalls hatte ich nach der langen Zeit mal wieder richtig Lust darauf, so kleine Wesen herzustellen. Ich hätte das auch ohne Anleitung getan, aber die Puppen von Arne & Carlos in STRIKKE DUKKER* haben es mir angetan. Der Status Quo ist “Puppe ohne Kopf”:

Erster Fernsehabend: linkes Bein
Zweiter Fernsehabend: rechtes Bein und Körper
Dritter Fernsehabend: linker Arm
Vierter Fernsehabend: rechter Arm und Zusammenfügen.

Eine wunderbare Möglichkeit, um Wollreste zu verarbeiten. Die Beine sind aus meiner Schwedensocken-Wolle entstanden (hat genau noch gereicht!). Und weil ich nirgendwo hautfarbene Wolle finde konnte (und auch keine Lust hatte, mit dem Weiterstricken zu warten), habe ich ein uraltes Knäuel beigefarbene Wolle reaktiviert. Geht schließlich auch.

Das Buch ist sehr inspirierend und ich habe es nicht bei dem einen belassen ;-)

Dreiecktuch

Gestern habe ich dann die Anleitung zum Stricken eines Dreiecktuchs bei Daniela gefunden. Da ich noch reichlich Sockenwolle in Jeansfarbe übrig habe, und das Tuch hübsch fand, habe ich sofort losgelegt, damit ich wenigstens schon mal den Anfang habe. Ganz jeansfarbig wäre sicher auch schön gewesen, aber ich habe noch andere Sockenwolle als Streifen genommen.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell Gelegenheit bekäme, mich näher mit dem Tuch zu beschäftigen. Mitten bei der Arbeit die Nachricht: “Mutter, kannst du mich abholen, ich hab die letzte Treppenstufe übersehen und mir den Fuß umgeknickt.” In letzter Minute der Griff zum Dreiecktuch-Strickzeug. Hat sich gelohnt: Wir haben im Krankenhaus dreieinhalb Stunden gewartet. Und die Jüngste hat nun brombeerfarbene Unterarmgehstützen, aka “Krücken”. Vermutlich was mit den Bändern, aber danach gucken sie erst, falls sie in vier Wochen immer noch Schmerzen hat. WTF?

Jedenfalls gefällt mir das Tuch bisher gut. Und was habt ihr gerade auf den Nadeln?

Liebe Grüße

Petra

Alle Fotos: Petra A. Bauer 2014


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