Einträge mit dem Tag: Umgestaltung
Schade, dass man Duft nicht bloggen kann
Und damit meine ich nicht den Blütenduft des Frühlings, sondern den nach Kakao in den Beeten (kein Aprilscherz übrigens!). Und das kam so:
Freitag, 01. April 2011
Gleich hinter unserem Gartentor auf unserer Grundstücksauffahrt befindet sich ein kleines, sichelförmiges Beet. Im letzten Sommer hatte ich es von Efeu befreit und mit blühenden Pflanzen gestaltet.
Etliche der Pflanzen waren allerdings nicht winterhart, und so bot sich mir nach der Schneeschmelze ein ziemlich übersichtliches (und trostloses) Bild:

Das konnte ich mir nicht noch länger anschauen und habe mich im Gartencenter inspirieren lassen. Eine Buchskugel (passend zu denen links und rechts neben der Eingangstür sollte her, den Rest wollte ich mit Stauden bepflanzen.

Nein, ich habe keinen Sponsorenvertrag mit einem Baumarkt ;-) Da man aber ab 50,- Euro Einkauf einen Eimer gratis dazubekommt, haben sich bei mir schon etliche angesammelt. Da ich wegen meines Rückens nicht schwer tragen kann, haben die sich für mich auch zum Erde-Schleppen als sehr praktisch erwiesen und die Gartengeräte trage ich auch darin herum.
Nachdem ich vorne die Buchskugel eingebuddelt hatte, habe ich die anderen Pflanzen erstmal grob auf dem Beet verteilt, um die Wirkung zu prüfen.

Die Stauden sind ja alle noch ziemlich klein, aber in etwa kann ich mir schon vorstellen, wie es aussehen wird, wenn Rittersporn, Lupine und Stockrosen (Alcea rosea “Pleniflora” - wehe, die wachen wieder nicht bei mir, grr!) im hinteren Teil des Beetes zu voller Höhe aufgeschossen sind. Vorne wachsen kleine Astern aus dem Vorjahr. Neu hinzugekommen ist rosa Steinbrech (Saxifraga x arendsii Touran “Neon Rose”), Alpenlichtnelken, Blaukissen (Aubretia), Polsterphlox, Lupine, Stocrosen und Rittersporn. Die jetzt dich erforen geglaubte Hortensie treibt auch wieder aus.


Als alles eingebuddelt war, kam die große Stunde des Kakaodufts: Im letzten Jahr hatte ich bereits Kakaoschalen zum Mulchen bestellt, kam jedoch nicht dazu, sie anzuwenden. Ich hatte schon befürchtet, sie hätten ihren Duft verloren, doch als ich den Sack öffnete, hätte ich am liebsten sofort in das Zeug hineingebissen ;-) Die Schalen sind ein Abfallprodukt der kakaoherstellung und sehr gut zumm Mulchen und zur Versorgung mit Stickstoff geeignet.
Bisher habe ich überall gehört, dass man die Kakaoschalen nicht pur verwenden soll (weshalb, das hat niemand erklärt), sondern am besten gemeinsam mit Pinienrinde.
Pinienrinde setzt Gerbsäure frei, die gut gegen Unkraut hilft, entzieht dem Boden aber Stickstoff, der jedoch durch die Kakaoschalen wieder zugefügt wird.
Außerdem helfen die Kakaoschalen mit ihren scharfen Kanten, die Schneckenplage im Zaum zu halten.

Während ich mit K4 das Mulchmaterial verteilt habe, lief uns Monsieur Katz wie ein kleiner Hund hinterher und wollte die Krokusse ausgraben, die im noch unbearbeiteten Vorgartenteil wachsen. Sehr strange ;-)
Hier das fertige Ergebnis:

Nun müssen die Pflanzen nur noch wachsen :-)
Frühlingsanfang!
Pünktlich lockt der Frühling mit Superwettter in den Garten. Also habe ich brav weiter das Laub im Vorgarten entfernt, damit ich mal eine freie Fläche habe, um die weiteren Beete zu planen / anzulegen.
Montag, 21. März 2011
Die Hecke hat über den Winter sehr gelitten. Einige Äste sind direkt am Boden abgebrochen, bzw, ließen sich ganz leicht abziehen. Außerdem ist die Hecke insgesamt niedergedrückt, d.h., etliche Äste liegen beinahe im Vorgarten. Ich schätze, dass wir über eine neue nachgedacht haben,i st nur konsequent.
Wo ich mir jetzt das Foto von vorhin anschaue (s.u.), stelle ich fest, dass man eigentlich ganz gut sehen kann, wie und wo ich die anderen Beete anlegen könnte. Grob hatte ich den Plan ja immer, aber das Zeug, was da vorher wuchs, war immer schneller als ich ;-)

Es ist ja alles noch furchtbar kahl, aber besser als vor dem Laub Wegräumen sieht es allemal aus.
Zur Erinnerung - so sah der Vorgarten vorher aus:

Mal schauen, ob ich es in diesem Jahr endlich mal so hinkriege, wie ich das immer schon wollte.
Unser Vorgartenbeet
Im Vorgarten hatte ich neben dem Weg zu den Mülltonnen ein kleines Beet angelegt. Es sah mittlerweile aus, wie ein Friedhofsbeet, da es fast nur noch aus Efeu (und kleinen Fairy-Rosen) bestand. Nach dem Urlaub hatte mich das plötzlich unheimlich genervt. Jetzt wachsen dort Stockrosen, Hortensie, Dahlien, Vinca, Herbstastern und Lavendel.
Sonntag, 22. August 2010

Vorher sah es in etwa so aus:

Ich hatte leider nicht rechtzeitig fotografiert, als man das hohe Efeu"kissen” noch sah, das ich lediglich immer an den Kanten beschnitten hatte. Aus Faulheit natürlich :-)
Als ich alles ausgerupft hatte, inklusive der kleinen rosafarbenen Fairy-Rosen (die habe ich zwischenglagert), und meine gelbe “American Pillar”-Rose drastisch beschnitten hatte, war das Beet frei und ich konnte es frisch bepflanzen:

Ich bin jetzt sehr glücklich damit. Die “Goldelse” im HIntergrund soll auch noch weichen. Nicht, dass ich diese Pflanzen grundsätzlich nicht mögen würde, aber sie wuchern so sehr. Das dürfen sie gerne an anderer Stelle, hinten im Garten, aber da vorne stören sie mich. SIe sind alledings höchst hartnäckig ;-)
- Spaßbremse
Mittwoch, 08. Februar 2012 - Als oder wie - oder was?
Montag, 06. Februar 2012 - Alter Verwalter
Donnerstag, 02. Februar 2012
Petra : Du darfst auch ein Fenster mit vertrockneten Pflanzen fotgrafieren :-D Ich...
Chaosweib : Schöne idee, aber leider stehen an meinem Küchenfenster keine Pflanzen. Ich...
Petra : Vielen Dank für den Tipp, Carola, du hast natürlich vollkommen recht! Die...
carola : TIPP: das keimtote saatgut nicht einfach in die biotonne oder müll werfen . ....
Wolfgang : Was ja wirklich wichtig ist im Winter, dass Gießen von Topfpflanzen, wie schon...










