Der Traum vom Gartenhaus

Mittwoch, 29. August 2012

Wir hatten ja einen ollen Schuppen mitgekauft, als wir vor knapp 20 Jahren unser Grundstück erwarben. Aber wir haben immer von einem Gartenhaus geträumt, das keine Abstellkammer für altes Holz, Rasenmäher und Gartengerümpel sein sollte. Wir wollten einfach eines der netten kleinen Gartenhäuser aus Holz, die Urlaubsfeeling vermitteln.

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Und Urlaubsatmosphäre gibt es in der Tat reichlich. Im Innern des Blockbohlenhauses kommt besonders abends bei Kerzenschein Berghüttenfeeling auf, weil man eben komplett von Holz umgeben ist. Aber unser Lieblingsplatz ist eigentlich VOR dem Gartenhaus auf der neuen Picknickbank. Es ist so etwas wie ein Gartenzimmer entstanden (obwohl es noch ziemlich rumpelig drumherum ist), und das lädt die ganze Familie zum Chillen ein. Ob stricken, lesen, rätseln oder einfach nur quatschen - wir finden uns gerne dort zusammen.

Und das Mückenzeug ist auch immer mit dabei, obwohl wir uns im Sommer 2012 wirklich glücklich schätzen können, weil Mücken und Wespen bisher nur als Einzelexemplare auftauchten. Ich hatte mir da schon Sorgen gemacht, weil in dieser Gartenecke wegen des Teichs besonders viele Blutsauger unterwegs sind. Ich leide immer sehr unter Mückenstichen, weil die sich gerne mal infizieren. GrafikAber momentan muss ich auch beim Streichen des Häuschens keinen Mückenangriff befürchten. Denn wer uns kennt, kann sich denken, dass das Haus nicht in diesem Holzfarbton bleiben wird. Und der erste Pinselstrich ist auch schon gemacht.

Na, erkannt? Genau, es handelt sich um original Falu Rodfärg (sprich: Falu Röttfärje), die Schlammfarbe aus der Faluner Kupfermine, mit der der größte Teil aller schwedischen Holzhäuser angestrichen ist. Wenn ich damit erstmal fertig bin, ist das Urlaubsfeeling aber wirklich perfekt. Und wer weiß, vielleicht schaut eines Tages Pippi Langstrumpf um die Ecke ;-)

Auf jeden Fall hat das Gartenhaus bisher den Effekt, dass ich viel lieber hinausgehe - egal bei welchem Wetter. Ich kann einfach auf der Picknickbank sitzen und die Ruhe genießen, mich sonnen oder einfach ein bisschen arbeiten. Das WLAN reicht bis dorthin ;-) Offenbar scheine ich mich von der Couchpotatoe zum Outdoor-Fan zu entwickeln. Wenn das mal keine positive Sache ist, weiß ich ja auch nicht. Über Outdoor und so schreibe ich später mal mehr. Jetzt besuche ich erstmal mein Gartenhäuschen :-)

Liebe Grüße

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# Petra A. Bauer am 29. August 2012 um 11:39 Uhr
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Petra A. Bauer, Berlin - www.writingwoman.de