Einträge mit dem Tag: Laub


Gruselgarten

Der Garten sieht noch ziemlich rumpelig aus. Der erste Gartenrundgang, als das Wetter endlich schöner wurde, war ziemlich ernüchternd.

Montag, 29. März 2010

Da ich im Herbst nicht rechtzeitig vor Eis und Schnee dazu gekommen war, das Laub zu entfernen, liegt es jetzt grau und hässlich überall im Garten herum.

Der Vorgarten ist seit Jahren mein Sorgenkind, da er nie so wird, wie ich mir das eigentlich vorstelle. Als die ersten Krokusse aus der Erde schauten, musste ich wenigstens mal die ollen Stängel vom Vorjahr entfernen:

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Bau eines einfachen Laubkompostbehälters

Wir hatten im letzten Jahr so viel Laub in unserem Garten, dass wir es vor den ersten Schnee nicht komplett entfernt hatten. Als ich jetzt im Spätwinter durch den Garten lief, kam mir die Idee, das restliche Laub nicht in Laubsäcke zu füllen, sondern lieber fruchtbaren Kompost daraus zu machen. Doch welchen Kompostbehälter nehmen? Im folgenden Video demonstriere ich eine einfache Lösung:

Dienstag, 10. März 2009

Wir haben einen Thermokomposter, den ich jedoch für anderes Material verwenden wollte. Mir fiel dann ein altes Gitter in die Hände, das genau die richtige Größe hatte. Man bekommt solche Drahtgitter in jedem Baumarkt.

Nachdem ich es an den Enden mit grünem Pflanzendraht zusammengebunden hatte, habe ich eine Stelle neben dem Thermokomposter freigeräumt, den Boden gelockert, und den fertigen Behälter dorthin gestellt.

 

Als erstes habe ich die in den Behälter hineinragenden Zweige der dahinter wachsenden Hecke abgeschnitten, zerkleinert und auf den Boden gelegt. Der ganze Trick besteht nun darin, abwechslend Laub und Erde aufeinanderzuschichten. Am besten nimmt man keine trockene Erde, sondern feuchte, lebendige, von Mikroorganismen durchzogene, dann spart man sich den Kompoststarter.

Ich mische noch Kaffeesatz und Teefilter darunter, das schmeckt den Würmern, die ja schließlich die ganze Arbeit tun sollen, besonders gut. Sonstige Küchenabfölle nehme ich nur in Maßen, denn erstens sol das ja LAUBkompost werden, und zweitens sollten diese - zumindest in unserer Gegend - lieber im Thermokomposter verrotten, damit keine Wildschweine angelockt werden.

Wichtig ist, alles, was auf den Kompost kommt, stets gut zu zerkleinern, das beschleunigt die Rotte. Außerdem muss auf ausreichende Feuchtigkeit geachtet werden. Ist der Kompost zu trocken, kommt die Rotte gar nicht est in Gang, ist er zu feucht, fühlen sich Fäulnisbakterien pudelwohl, und wir erhalten eine stinkende, schware Masse, aber keinen wertvollen Kompost. Am besten ist es, wenn wenigstens einmal pro Woche kontrolliert wird. Zwischendurch kann mit langen Metallstangen in das Material gestochen werden, oder man schichtet bisweilen um.


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