Einträge mit dem Tag: Urban Jungle


Terrasse goes Wintergarten

Gestern haben wir gemütlich in Wintergartenkatalogen gestöbert. Eigentlich brauchen wir vor allem eine neue Terrasse, aber wie das mit dem "eigentlich" immer so ist, kommt am Ende alles anders ...

Montag, 30. Januar 2017

Gemütlich im Wintergartenkatalog stöbern

Unsere Terrasse ist morsch und wir brauchen dringend eine neue. Die Überdachung war auch immer zu klein und vom Haus zur Terrasse gehen drei Stufen hinunter, da die vor 24 Jahren mitgekaufte Waschbetonterrasse noch erhöht gebaut worden war. Allerdings ging die nur bis neben das Küchenfenster, das wir sofort nach dem Einzug in eine Terrassentür verwandelten, da wir sonst immer außen ums Haus laufen mussten. Erst mussten wir hüpfen ;-) dann bauten wir ein Podest und schließlich rissen wir das ganze Elend ab und mein Mann baute eine ebenerdige Terrasse. Die Überdachung war - wie gesagt - zu klein und so waren Teile des qualitativ offenbar nicht sonderlich hochwertigen Holzes viele Jahre lang dem Regen ausgesetzt.
Kurz und gut - das morsche Zeug muss dringend weg. Und niemand von uns hat Zeit eine neue Terrasse zu bauen. Da sie diesmal wieder höher werden soll, weil die drei Stufen tatsächlich eine Barriere darstellen, wenn es um die Überlegung geht: draußen sitzen oder drinnen bleiben (klingt komisch, ist aber so), werden wir das outsourcen. Dabei ergab sich die Überlegung: unterkellern oder nicht? Bis ich zu der Überzeugung gelangte, dass wir alle mehr von einem Wintergarten hätten. Abgesehen davon, dass ich davon schon träume, seit wir damals hier einzogen, bietet ein Wintergarten schlicht mehr Wohnraum.
Kind 4 hat direkt Nägel mit Köpfen gemacht und Kataloge bestellt. Als nächstes steht ein Beratungstermin an. Wir machen also ernst und ich hoffe nur, dass die Endsumme nicht doppelt so hoch ist, wie ich mir das gerade so denke, denn Preise stehen natürlich nirgendwo dran.
Die aufgeschlagene Seite zeigt einen Wintergarten im viktorianischen Stil.  Finde ich sehr cool, aber sprengt schätzungsweise das Budget und passt auch nicht wirklich zu unserem hässlichen 30er-Jahre-Haus.
Ihr (und wir!) dürft also gespannt sein. Ich freue mich schon auf mehr Platz fürs Babytörtchen und auf den zu erwartenden Urban Jungle :-)
Wer von euch hat einen Wintergarten und hat einen Tipp, worauf wir unbedingt achten müssen? ACHTUNG: Spam von Wintergartenanbietern o.ä. gewerblichen Seiten wird direkt gelöscht. Das nervt hier nämlich langsam. Ich frage ausdrücklich Privatpersonen nach ihren Erfahrungen.
Liebe Grüße
Petra

Return of the Zimmerspringbrunnen

Urban Jungle BloggersIch widme diesen Beitrag heute den Urban Jungle Bloggers. Und zwar verspätet dem Thema aus dem Juli 2014: Watering your plants. Denn zum Teil hat der heutige Beitrag damit zu tun.

Dienstag, 18. November 2014

Selbstgeklöppelter Zimmerspingbrunnen im Blumenkasten am Bürofenster

Selbstgeklöppelter Zimmerspingbrunnen im Blumenkasten am Bürofenster. Foto: Petra A. Bauer

Alles hat im Prinzip damit angefangen, dass ich mir schon ewig ein Paludarium wünsche. Für diejenigen unter euch, die nicht wissen, was das ist: Ihr könnt euch darunter ein Aquarium vorstellen, dass etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt ist und in dessen oberen Teil feuchigkeitsliebende Zimmerpflanzen leben.

Ein Wintergarten mit Wasserlandschaft wäre mir übrigens noch lieber *hust*

Ich hatte aber zumindest mal ein schönes, halbwegs großes Aquarium, das ich aber dämlicherweise verschenkt hatte, als wir im Wohnzimmer (vor der Sanierung) keinen Platz mehr dafür hatten.

Mich haben immer schon eher die Pfanzen als die Fische interessiert (obwohl ich die schon auch mag) und meine Idee war schon ewig, mir wieder ein Aquarium zuzulegen, auf dem oben meine Monstera deliciosa steht, auf dass sie ihre Luftwurzeln in das Aquarienwasser hängen lasse (Dünger!) und riesig groß werde. Im oberen, wasserlosen Teil wollte ich Ficus pumila unterbringen. Ich liebe diese Kletterfeige, hatte aber wegen unserer trockenen Raumluft nie Glück damit.

Die Aquarienlösung kann ich aus verschiedenen Gründen gerade nicht umsetzen. Aber da der Herbst sich mittlerweile fast nur noch von seiner grauen Seite zeigt, ist hier die Sehnsucht nach GRÜN und WASSER immer größer geworden. Und im neuen Kreativzimmer / Büro ist noch Platz für Pflanzen ...

Minidschungel mit Brunnen auf dem Fensterbrett im Büro.

Minidschungel mit Brunnen auf dem Fensterbrett in meinem Büro / Kreativzimmer. Foto: Petra A. Bauer

Gestern fiel mein Blick auf die IKEA-Glasvase, die ich vo Jahren mit Muscheln aus der Bretagne gefüllt hatte. Schwupp, hatte ich eine Idee, bin in den nächsten Baumarkt gehopst und habe mir eine Zimmerspringbrunnenpumpe gekauft.

Pumpe für Zimmerspringbrunnen.

Ich habe die eingestaubte Vase und die Muscheln geputzt und anschließend die Muscheln mitsamt der Pumpe in der Vase platziert. Einen Schlauch hatte ich nicht, den ich an der Pumpe hätte anschließen können. Dann hätte ich das Wasser dekorativ aus irgendetwas herausplätschern lassen können. Stattdessen habe ich Strohhalme in den Pumpenauslass gesteckt - das geht auch. Zuerst gab es einen Pumpen-Probelauf in der Spüle:

Zimmerspringbrunnnen. Probelauf der Pumpe.

Nachdem das problemlos funktioniert hat, habe ich Seramis in den ebenfalls gekauften Blumenkasten gekippt und angefangen die Vase und die neuen Pflanzen zu drapieren:

Anordnen von Mini-Brunnen und Pflanzen im Blumenkasten.

Nun befinden sich neben der Brunnen-Muschel-Vase o.g. Ficus pumila, eine Grünlilie, ein Bubiköpfchen (auch so ein zickiges Gewächs, jedenfalls bei mir) und ein Philodendron scandens, der auf jedem Blatt einen hellen Längsstrich hat. Sehr hübsch :-)

Nun ging es im Juli bei den Urban Jungle Bloggers ja ums Gießen. Mit dem Pumpenwasser gieße ich die Pflanzen im Kasten natürlich nicht. Im Gegenteil - es sollte möglichst nichts aus der Vase herausspritzen, weil diese sonst irgendwann leer laufen würrde, und dafür die Pflanzen in Staunässe stünden. Das Wasserspiel eher dekorativen Zweck und soll die Luftfeuchtigkeit ein bisschen erhöhen. Außderdem ist das Plätschern angenehm für die Ohren (aber nichts für Menschen mit schwacher Blase *g*).

Normalerweise gieße ich meine Pflanzen ganz normal mit der Gießkanne und lauwarmem Wasser oder Resten von Mineralwasser. Alle paar Monate habe ich Düngestäbchen in die Töpfe gesteckt und zuvor die Töpfe durchdringend unterm Wasserhahn gewässtert. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass das nicht ausreicht.

Kürzlich hatte mir fraumirtana auf Instagram verraten, dass sie ihre Pflanzen einmal pro Woche ins Wasserbad taucht (in den Kommentaren):


Ich habe heute Morgen also Flüssigdünger in einen 5-Liter-Eimer gegeben und zunächst die Pflanzen für den “Brunnenkasten” getaucht. Danach waren alle anderen dran. Ich bin gespannt, wie de Pflanzen es finden, wenn ich das regelmäßig mache - natürlich nicht jedes Mal mit Dünger. Natürlich ist es mehr Aufwand, als ab und zu die Gießkanne zu benutzen. Aber hoffentlich ist es auch effektiver.

Wie findet ihr meinen Brunnendschungel? Und wie gießt ihr eure Zimmerpflanzen?

Liebe Grüße

Petra

 

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