Einträge mit dem Tag: Stadtgrün


Urlaubsfeeling

Susi von Text an the City ist grad in Lissabon, und ich werde ein bisschen neidisch, wenn ich die ganzen Bilder sehe ... Mein Lieblingsposting ist naturgemäß das mit der Blumenliebe in Bairro Alto:

Montag, 27. Mai 2013

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Das müsst ihr euch unbedingt näher ansehen, denn in dem Posting (Klick auf das Foto), gibt es noch mehr von diesen tollen Bildern. Alte Häuser, schmiedeeiserne Balkons, liebevoll dekorierte Hauseingänge und alles mit Blumen - sowas könnte ich mir stundenlang anschauen! Und überhaupt ist das Blog einen Besuch wert.

Liebe Grüße

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Screenshot / Foto aus dem Blog von Susanne Ackstaller

Muttertagsgruß aus dem Kölner Rheinpark

Von einem Abstecher nach Köln sende ich allen Müttern die herzlichsten Grüße zum Muttertag! Lasst euch (nicht nur heute!) verwöhnen - ihr tut genug für die Brut ;-)

Sonntag, 12. Mai 2013

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Vom Gärtnern in der Stadt

Ich habe einen ganzen Stapel Gartenbücher hier, denn irgendwie muss ich mir ja die gartenlose Winterzeit ein bisschen nett machen ;-) Die erste Rezension habe ich zu Vom Gärtnern in der Stadt von Martin Rasper gedreht:

Dienstag, 04. Dezember 2012

Wäre das hier Amazon, würde ich für Vom Gärtnern in der Stadt 5 Sterne vergeben, weil hier wirklich alle Aspekte des Stadtgärtnerns behandelt wurden - und zwar so, dass man es gerne liest.

Der Untertitel lautet: Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt und das trifft die Sache ziemlich genau .

 

Es geht um die verschiedenen Formen neuartiger Gärten, wie sich die Städte dadurch verändern, und was wir dabei tun können. Martin Rasper erläutert, weshalb Gärtnern im Prinzip politisch ist. Stichwort: Erhaltung alter Arten. Wer macht sich schon darüber Gedanken, dass beinahe das gesamte Saatgut der Welt in der Hand weniger Firmen ist (die bekannteste dürfte Monsanto sein, zu der z.B. auch Sperli-Samen gehören) und dass behördlich kontrolliert wird, welche Obst- und Gemüsesorten überhaupt in den Handel gelangen dürfen. Vielleicht denkt ihr beim nächsten Mal dran, wenn ihr in der Obstabteilung die immer gleichen Apfelsorten seht. Private Gärtner (egal ob im Hausgarten oder in Gemeinschaftsgärten auf Baubrachen) sind daher Nummer eins, wenn es darum geht, das Saatgut alter Sorten zu erhalten. Adressen und Hinweise gibt es dazu reichlich in dem Buch, wie überhaupt viel Hintergrundinfo zu allen Aspekten rund um Stadtgärten zu finden ist. Auch Adressen von Gartenprojekten natürlich. Auch, wie man den Boden “versteht” ist dort zu lesen, und wie die grünen Städte der Zukunft aussehen könnten. London hat beispielsweise mit der Zukunft schon begonnen und die Initiative 2012 Gärten bis Ende 2012 / Capital Growth gestartet.

Mehr dazu im Video und natürlich im Buch :-)

In erster Linie ist dieses Buch jedoch ein Inspirations-Booster. Ich hatte jedenfalls sofort noch mehr Lust mich durch den Garten zu wühlen und bin ein bisschen traurig, dass ich noch mehrere Monate warten muss, bis ich endlich wieder loslegen kann.

UPDATE vom 7.12.2012:
Der Autor hat mich korrigiert, vielen Dank! Die Website zu den 2012 Gärten in London hat eine andere URL als ich herausgefunden hatte, nämlich http://www.capitalgrowth.org. Ich habe den Link oben schon geändert.

Übrigens, meine Videos könnt ihr gerne auch auf euren Webseiten einbetten, so lange ihr den geschrieben Text nicht auch einfach kopiert ;-) Einmal wegen der Urheberrechte, zum anderen wegen Duplicate Content, der von Google abgestraft wird. Wenn ihr etwas Eigenes zum Video dazu schreibt (oder auch nichts dazu schreibt *g*), habt ihr damit nämlich wieder Content für euer Blog, eure Facebook- oder Google+-Seite. Ich arbeite daran, dass das Verlinken und die gegenseitige Hilfe in der deutschen Blogosphäre endlich auch mal besser wird. In den USA wird so viel zusammengearbeitet, auch und gerade was Videos angeht. Das wünsche ich mir für deutschsprachige Blogs auch. Kein Link-Neid, sondern einfach eine entspanntere Herangehensweise. Oder wirklich mal eine echte Kollaboration. Es gibt u.a. zu diesem Thema ein interessantes Interview mit Sascha Pallenberg, das ich wärmstens empfehle.

Viel Spaß beim Zuschauen wünscht euch

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Romanesco auf dem Fensterbrett

Ich bin eben mal ums Haus spaziert (im T-Shirt! Wir haben den 25. November!) und habe die Kohlpflanzen auf dem Fensterbrett inspiziert. Und siehe da - mich schaute ein minikleines Romanesco-Kohlbaby an!

Sonntag, 25. November 2012

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Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich erst im August Gemüsesetzlinge auf dem Wochenmarkt in Winterthur gekauft hatte, die ich nach dem Heimtransport auch noch einige Zeit im Papier eingewickelt vergaß?

Zunächst habe ich sie provisorisch in einen Karton gepflanzt (Kohlrabi und Salat direkt in einen Erdsack). Die sahen erbärmlich uas, wie im oben verlinkten Posting ganz gut zu sehen ist. Einige Zeit später habe ich zumindest die Kohlpflanzen nach und nach in Blumenkästen umgesetzt. Es waren Broccoli-, Blumenkohl- und Romanesco-Setzlinge (der Name Romanescu ist auch gebräuchlich), allerdings war die Beschriftung auf dem Zeitungspapier nicht mehr zu lesen gewesen.

Der zuerst umgetopfte Kohl ist gut gewachsen (mit den anderen war ich wieder zu spät, die sind deutlich kleiner), und heute machen die Pflanzen echt was her, dafür, was sie alles mitmachen mussten bei mir ;-)

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Das ist das Foto von heute, 25.11.2012 (Mitte und rechts Romanesco, links noch unbekannt), und so sahen sie im September aus:

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Und hier der traurige Anblick vom 18. August:

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Der Kohlrabi rechts im Erdsack steht mittlerweile übrigens unter unserem Terrassendach direkt ans bodentiefe Küchenfenster gekuschelt und sieht schon ganz brauchbar - und vor allem wunderbar lila - aus:

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Da ist nix gephotoshopped, der ist tatsächlich so schön gefärbt. Ich dachte mir, weißen Kohlrabi kann ich auch im Supermarkt kaufen.

Das ist also mein kleines Kohl-Update. Ich bin gespannt, wie weit das Experiment noch führen wird. Wenn es ZU kalt werden sollte, hole ich den Romanesco vielleicht auch an den Kohlrabi-Standort. Ich könnte ihn natürlich auch ins Gewächshaus stellen, aber da besteht die Gefahr, dass ich ihn am Ende vergesse, und das wäre doch echt schade.

Habt ihr schon mal Kohl im Blumenkasten oder einem anderen Behälter gezogen? Hat es funktioniert? Bei mir ist eher das Problem, dass ich so spät dran war, aber ich habe auf jeden Fall Spaß mit dem Gemüse *g* Ich überlege ersthaft, im nächsten Jahr gleich Essbares in die Blumenkästen zu pflanzen und nicht wieder mit Geranien anzufangen (obwohl die mich immer so schön an alpine Häuser erinnern).

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

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Grüner Hinterhof in Prenzlberg

Wir haben die freie Lektorin Ursula Tanneberger an einem sonnigen Junitag in ihrem Berliner Hinterhof-Idyll besucht. Zuvor hatte sie erzählt, dass dort u.a. eine riesige Brombeerhecke wächst, aus deren Früchten sie Marmelade kocht. Außerdem hat sie selbst ein kleines Beet angelegt. Diesen Hof wollten wir uns anschauen und haben ihr auch einige Fragen gestellt.

Dienstag, 19. Juni 2012

Garteninterview in Prenzlberg

Petra A. Bauer und Ursula Tanneberger im Gespräch. Foto: Friederike Bauer

Steht man vor dem Haus in Berlin am Prenzlauer Berg, sieht es ebenso unscheinbar aus, wie alle anderen in der Straße. Nachdem wir jedoch den ersten Hinterhof betraten, erlebten wir eine Überraschung der anderen floralen Art:

weiterlesen

Berliner Dachterrassen-Idyll

Gärten sind toll, aber auch Dachterrassen haben ihren Reiz. In luftiger Höhe ist Container Gardening angesagt, und meist beschränkt man sich auf wenige Pflanzen, da jeder große Blumentopf, jede Pflanze und jeder Sack Erde mühevoll die Treppen hochgeschleppt werden muss. Heute stellt uns Nina Bodenlosz, Autorin und Lektorin wissenschaftlicher Texte, ihren Berliner Dachgarten vor:

Montag, 28. Mai 2012

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Foto: Nina Bodenlosz

Wo liegt deine Dachterrasse?
Meine Dachterrasse liegt in Neukölln, Nähe Hermannplatz, im zweiten Hinterhof

Wie würdest du deine Terrasse in drei Worten beschreiben?
Hinterhofidylle, Dachlandschaft, Sommerzimmer

Wann hat sich bei dir die Liebe zu Pflanzen entwickelt? Gab es ein Schlüsselerlebnis (z.B. in der Kindheit)?
Ich habe als Kind oft alleine auf dem Balkon gespielt. Dort gab es immer Löwenmäulchen und zwei Rosenstöcke, einen weißen und einen roten.

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Foto: Nina Bodenlosz

Besonders fasziniert haben mich die dicken Hummeln, die sich mit Mühe zwischen die Blütenblätter zwängten, um den Blütenstaub zu sammeln. Die Blüten schlossen sich und verschluckten die Hummeln, aber ich konnte sie drinnen summen hören. Als ich ganz klein war, dachte ich, dass es die Blumen wären, die mit mir sprachen. Meine Mutter hat darüber gelacht, aber ich wusste, dass ich recht hatte.

Lavendel
Foto: Nina Bodenlosz

Ich hatte kein gutes Verhältnis zu meinem Vater, der bei uns in der Familie für den Balkon zuständig war. Er war ein Mensch, der seine wahren Gefühle nicht zeigte und sich eher mürrisch und passiv-agressiv verhielt. Aber er kaufte mit den Jahren immer mehr Blumen, die er auf dem kleinen Balkon der Neubauwohnung einpflanzte und trotz Nord-West-Ausrichtung zum üppigen Blühen brachte. Der Balkon war sein persönlicher Bereich, den schließlich kein anderer betrat, und der vor Farben, Energie und Leben nur so strotzte, während es in der Wohnung eher dunkel, zugestellt und bedrückend aussah.

In den Jahren vor seinem Tod hatte ich keinen Kontakt mehr zu ihm. Aber als er gestorben war, kaufte ich mir eine Rose und pflanzte sie auf meinem Balkon ein. Vorher hatte ich gedacht, ich könnte keine Rosen pflegen und über den Winter bringen. Als wäre es eine Anmaßung. Aber seit drei Jahren gedeiht die Rose, blüht und wächst. Es ist wie eine Verbindung zu meinem Vater, etwas, das wir nun auf einer anderen Ebene teilen können. Manchmal spricht meine Rose mit mir und sage mir keiner, dass das nur die Hummeln sind!

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Foto: Nina Bodenlosz

Seit wann gärtnerst du?
Seit ich eine Dachterrasse habe, also seit ca. 15 Jahren.

Folgt die Gestaltung deiner Dachterrasse einem bestimmten Konzept?
Eher nicht. Es ist oft sehr heiß auf der Terrasse und es weht eine steife Brise. Manchmal komme ich nicht zum Gießen. Ich habe schon eine Art Bewässerungssystem aus leeren Weinflaschen. Also gibt es viele Pflanzen, die es verzeihen, mal einen Tag lang nicht versorgt zu werden. Meine Terrasse ist eher ein Lebensraum für beharrliche und selbstständige Individuen. Ich wähle die Pflanzen immer nach meinem Bauchgefühl und jedes Jahr sieht die Terrasse etwas anders aus.

Gibt es Kunst o.ä. auf deiner Dachterrasse?
Nein, nur ein, zwei Steine und einen Metallvogel.

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Foto: Nina Bodenlosz

Gärtnerst du biologisch?
Ich verwende möglichst biologischen Dünger und versuche, Schädlinge ohne Gift loszuwerden. Klappt meistens.

Was sind deine Lieblingspflanzen?
Ich mag sehr gerne Lavendel, Wandelröschen (besonders den Geruch) und, klar, Rosen. Ich mag keine Geranien, Petunien und sowas. Mir gefallen oft besonders mediterrane Pflanzen und Blumen, die wie “einfache Blumen” aussehen, also einen Kreis in der Mitte haben mit Blütenblättern außen herum (Gänseblümchen, Mittagsblumen, Sonnenblumen, Sonnenhut etc.). Ich liebe Rittersporn (die Farbe!), aber den kann man leider nicht in Kübeln ziehen.

Gibt es Pflanzen, die trotz aller Bemühungen bei dir einfach nicht gedeihen wollen?
Salbei (weiß nicht warum), Kapuzinerkresse (zu windig).

Was möchtest du auf deiner Dachterrasse unbedingt noch realisieren?
Eine Alternative zu den Plastikblumenkästen finden, die gut aussieht, im Winter nicht aufplatzt (Terrakotta) und sich in der Sonne nicht so sehr aufheizt wie Zink. Das gestaltet sich schwierig. Nächster Versuch dann 2013.

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Foto: Nina Bodenlosz

Möchtest du sonst noch etwas über deine Dachterrasse erzählen?
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass die Terrasse eigentlich einer Elster gehört, die meine Anwesenheit dort nicht immer schätzt. Sie sitzt dann auf dem Dach gegenüber und schimpft lauthals, bis ich endlich verschwinde. In meinen Blumenkübeln und -kästen findet sich mitunter jede Menge Brot - halbe Brötchen, Toastscheiben. Das ist ihre Speisekammer, an der ich nichts zu suchen habe. Ich könnte das Brot ja selber essen unter dem Vorwand, die Pflanzen zu gießen.

Liebe Nina, danke, dass du so bereitwillig Auskunft gegeben hast!

Übrigens: Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Container für euren Balkon oder die (Dach-)Terrasse gibt die Pflanzkübel-Suchmaschine.

Narzissen am Kutschi

Grafik Wir Berliner neigen ja dazu unsere Stadt mit seltsamen Spitznamen und Abkürzungen zu überziehen. Plätze enden meist auf i. Ob Kurt Schumacher es gemocht hätte, dass der Platz in Reinickendorf einfach so auf "Kutschi" eingedampft wurde? Jedenfalls blüht es dort auf dem Mittelstreifen und es ist schwer zu sagen, ob da Guerilleros oder die Leute vom Gartenbauamt am Werk waren.

Dienstag, 12. April 2011

Narzissen am Kutschi

Videoimpressionen vom Staudenmarkt

Ich habe das Video jetzt doch schneiden können, und nachdem ich euch vorher Fotos gezeigt habe, nehme ich euch jetzt quasi "live" mit zum Staudenmarkt bei schönstem Wetter und ihr dürft mir auch beim Sonnen zuschauen *g* Ich freue mich auch über Kommentare zu meiner Videofrage hier oder bei YouTube

Mittwoch, 06. April 2011


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