Einträge mit dem Tag: Pflanzen


Plantgoals für 2019 und Küchenfenster

Wir sind ziemlich am Umräumen momentan und mir fällt dabei wieder auf, dass ich entschieden zu wenig Pflanzen habe. Manch einer würde das vielleicht schon für zu viel halten, aber ich habe es gerne dschungelig. Was sicher auch (wenn auch nicht nur) mit den tollen Instagram-Accounts zu tun hat, denen ich folge und den #urbanjunglebloggers. So übertreiben wie die Finnin @plantsandcollecting muss ich ja nicht gleich, wenn ich das auch irgendwie sehr cool finde.

Sonntag, 30. Dezember 2018

Grünlilie am Küchenfenster. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ebenso wie den Zimmerdschungel des Australiers Mathieu Gallois der mich auch schon lange fasziniert. Und als ich noch Zugang zur Bibliothek des Architekturgebäudes der TU Berlin hatte, habe ich mit wachsender Begeisterung das Buch der Gruppe Log ID verschlungen, die ein Büro in einem Gewächshaus eingerichtet hatten, incl. Bananenpflanze, die irgendwann das Glasdach durchschlug.

In loser Folge kann ich euch ja mal zeigen, was es bei uns im Haus bisher für Pflanzen gibt. Ich fange mal mit dem Küchenfenster an, das zum Wintergarten hinaus geht. Dort wächst beispielsweise die Grünlilie vom Foto oben.

Pflanzen am Küchenfenster. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Rechts daneben ist meine Kinderstube. In den Topf stopfe ich alles Pflanzenartige, von dem ich denke, dass es vielleicht nochmal zu gebrauchen ist. Aktuell Gasterien, Weihnachtskaktus und ein Mini-Avocadokern.

Pflanzenkinderstube. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Obendrüber in der Ampel hängen zwei Weihnachtskakteen (Schlumbergera) und in der kleinen Glaskugel sind die Babys von Carnegia gigantea, die ich im Oktober 2017 ausgesät habe. Sieht ja noch nicht wirklich nach Riesenkaktus aus, aber in 100 Jahren kommt es vermutlich hin.

Babykakteen von Carnegia gigantea. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Am Küchenfenster wäre schon noch irgendwie Platz für eine weitere Pflanze, aber es gibt andere Plätze, an denen es besser passen würde. Jetzt aber erst einmal zu meinen Überlegungen fürs nächste Jahr:

PLANTGOALS 2019

Ich interpretiere das jetzt mal folgendermaßen für mich. Einerseits mehr Pflanzen anschaffen (gerne auch Stecklinge, die können sich dann von Anfang an an mich gewöhnen), andererseits die anderen besser pflegen, sprich: DÜNGEN. Ich bin nämlich ein Nicht-Dünger. Keine Ahnung, wieso, aber ich vergesse das immer. Und wenn ich dann mal dünge, kann es passieren, dass ich damit meine Pflanzen umbringe. So geschehen bei meiner großen Madagaskarpalme, der ich damit nach 35 Jahren in meiner Obhut den Todesstoß versetzte :-(

Also muss ich eine vernünftige Art des Düngens etablieren.

Was ich durchaus schon gemacht habe sind Düngestäbchen. Aber wenn ich die Pflanzen damit versorgt habe, vergesse ich irgendwannn neue Stäbchen zu stecken. Also habe ich mir mal eine Düngeberater-App heruntergeladen und gebe nach und nach meine Pflanzen ein. Dann erinnert mich die App daran, wann ich die jeweilige Pflanze mit Dünger beglücken soll. Ich hoffe, dass das dann endlich funktioniert.

Was die Pflanzenanschaffungen angeht, da kann es natürlich passieren, dass mir die eine oder andere Pflanze ungeplant in den Einkaufswagen hüpft. Diese Hüpfpflanzen kennt ihr sicher alle. Aber einige möchte ich auf jeden Fall haben:

  • abgehaktSanseverien. Zwei Stück (65 cm hoch) sind schon unterwegs und sollen künftig den neuen Fernseher flankieren (u.a. um die blöden Kabel zu kaschieren, die da herumhängen). UPDATE: Sanseverien sind inzwischen angekommen.
  • abgehaktEin Christusdorn. Diese bizarren Dinger finde ich schon länger interessant. Außerdem habe ich zum Christusdorn so eine nette Story von Äntschie und ihrer Omi gelesen. UPDATE: Auch der Christusdorn ist da.
  • Zyperngras. Weil ich früher immer welches in Aquarienkies und Wasser gezogen habe und die Stängel sich so schön einfach vermehren lassen. Einfach 10 cm abschneiden und den Blattquirl umgedreht ins Wasser stecken. Auf Wurzeln warten. Fertig.
  • abgehaktGummibaum. Ja, genau, den einfachen Ficus elastica. Ich habe zwar einen, aber der wächst mit meinen Gasterien und Sanseverien in einem Blumenkasten und hat anscheinend ein bisschen mit der Wurzelkonkurrenz zu kämpfen. Ich möchte gerne einen Solitärficus. Habe noch keine finale Standort-Idee, aber das ergibt sich beim Umräumen noch.
  • UPDATE: Gummibaum ist mitsamt einem Drachenbaum am 7. Januar 2019 eingezogen.
  • Madagaskarpalme. Siehe oben. Weil ich meine ja leider umgebracht habe.
  • Philodendron scandens. Weil ich früher immer einen hatte, der einen Urlaub nicht überstanden hat.
  • Kakteen. Keine bestimmten. Die Stachler sind alle willkommen.

Das scheint gut machbar zu sein. Und wenn jemand unbedingt einen Ableger oder Steckling loswerden will - ich freue mich über alle :-)

Jetzt bringe ich aber erstmal dieses verrückte Jahr zum Abschluss und wünsche euch allen ein fantastisches 2019!
Liebe Grüße
Petra

Zimmerpflanzenzeit!

In jedem Jahr ereilt mich spätestens im Januar der Pflanzenfrühjahrsputz. Da ich mit meinen Weihnachtsvorbereitungen im Prinzip diesmal längst fertig bin und es mich bei diesem Schietwetter auch nicht wirklich in den Garten zieht, habe ich mein Augenmerk 2018 diesmal schon im Dezember wieder verschärft auf die grünen Kumpel IM Haus gerichtet.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Gerade habe ich nach 5 Jahren meine letzte Gartenkolumne für diese Rombergs geschrieben, und darin ging es auch um Zimmerpflanzen und um die Moden, denen sie unterworfen sind.

Die Anrichte im Wintergarten. Foto: Petra A. Bauer 2018

Im Wintergarten war weiter nichts weiter zu tun - die Pflanzen werden sowieso täglich inspiziert, weil ich immer die Temperatur im Auge behalten muss. Das Zitronenbäumchen hat jetzt überall dort, wo im Sommer die Blüten waren, ganz artig Mini-Zitrönchen angelegt. Zusätzlich zu den ausgewachsenen Zitronen. Ich muss wirklich mal ausprobieren, wie die schmecken.

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Hinterher ging ich direkt dran, meine Fenster zu inspizieren. Am Wohnzimmerfenster habe ich alle Pflanzen gewässert, abgewischt und der Zami links im Bild eine neue Stütze verpasst, weil sie so furchtbar nach unten hing und alle Leute kitzelte, die dort auf dem Sofa saßen. Die Weihnachtsdeko ist in diesem Jahr ein bisschen krumm geraten, weil ich nicht mehr die Geduld dafür habe, jede Kerze einzeln im richtigen Abstand akkurat auszurichten. Hat auch so ne Dreiviertelstunde gedauert. Man kann die Absicht erkennen und das zählt ;-)

Unser Wohnzimmerfenster Dezember 2018

Meine andere Zami am Badezimmerfenster war beispielsweise mächtig eingestaubt und benötigte tatsächlich einen Frühjahrsputz. Genau wie die Tradescantia daneben, die ich von einem Haufen vertrockneter Blätter befreien musste, die gar nicht zu sehen waren, bevor ich alle Pflanzen vom Fenster wegnahm.

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Manchmal müssen Pflanzen auch entstaubt und von trockenen Blättern befreit werden.

Jetzt sieht zumindest dort alles wieder frisch und aufgeräumt aus. Die Pflanzen am zweiten Badezimmerfenster habe ich noch vor mir, ebenso wie die am Küchenfenster und oben im Flur. Langweilig wird es jedenfalls nicht und ich freue mich immer, wenn die Pflanzen sich freuen :-)

Fürs neue Jahr plane ich die Anschaffung von Zyperngras. Und ich überlege immer noch, ob ich mir nicht den Traum eines Paludariums (oder eines Rivariums mit Wasserfall) erfüllen kann. Ein kleines Aquarium habe ich ja, aber ich möchte gerne eine Pflanzenlandschaft mit Wasser haben. Da wir gerade einen Zimmertausch vorbereiten, könnte vielleicht sogar etwas daraus werden. Schaun mer mal. Ich werde berichten.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein fantastisches 2019!
Und wenn ihr noch ganz schnell ein Weihnachtsgeschenk braucht, könnt ihr meinen neu aufgelegten Krimi verschenken (oder ihn als E-Book selber lesen) :-)

Liebe Grüße

Petra

Hochbegabte Hochsensible mit Pflanzen oder Warum bei manchen Menschen die Pflanzen immer eingehen

Texttreff BlogwichtelnBeim alljährlichen Texttreff-Blogwichteln, wurde mir für das Bauerngartenfee-Blog meine liebe Kollegin Manon Garcia zugelost, die Autorin von Hochbegabung bei Erwachsenen - Erkennen, akzeptieren. ausleben sowie Hochbegabt oder hochsensibel - Das Anderssein leben. Als sie erfuhr, dass sie ausgerechnet einen Gastbeitrag für mein Gartenblog schreiben sollte, war sie wohl ein kleines Bisschen entsetzt ;-) "Ich und Garten, ich und Grüner Daumen. Das wird wohl zeitlebens nichts mehr." Aber auch darüber kann man schreiben, und das hat sie unterhaltsam getan. Voilá:

Samstag, 20. Februar 2016

Die Autorin Manon Garcia

Die Autorin Manon Garcia

Hochbegabte oder Hochsensible

Man sagt, hochbegabte Menschen würden mehr denken, mehr fühlen und mehr wahrnehmen. Sie haben zudem ein Faible fürs Analysieren und vergessen sich und ihre Umwelt gern dabei. Hochsensiblen Menschen sagt man eine gute Empathie nach. Sie würden Gefühle, Emotionen und Energien von anderen spüren. Das soll so weit gehen, dass diese mit den Pflanzen sprechen.

Zimmerpflanzen bereichern

Pflanzen verschönern Zimmer und tragen zu einem besseren Wohlfühlklima bei. Das ihnen zugeführte Wasser geben sie über ihre Blätter wieder ab und erhöhen die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Außerdem setzen Pflanzen bei der Fotosynthese Sauerstoff frei, was dem Menschen mit wenig Lust zum Lüften entgegenkommt. Zudem setzt sich der Feinstaub am liebsten auf grünen Blättern ab, und tut dieses eingeschränkter in der menschlichen Lunge. Und schließlich haben Pflanzen eine energetisierende Wirkung auf Menschen, sie sprechen mit uns.

Gespräche zwischen Mensch und Pflanze

Was passiert aber nun, wenn eine Pflanze eine Wohnung mit einem hochbegabten Hochsensiblen teilt? Äußert die Pflanze nun dem Menschen ihre Bedürfnisse, deutet alles auf eine unterhaltsame Zweisamkeit hin. Der hochsensible Teil würde die Schwingungen der Pflanze auch wahrnehmen, aber der hochbegabte Teil funkt dazwischen und freut sich auf eine allumfassende Analyse und pflückt alles solange auseinander, bis es zer-analysiert ist.

Unterschiedliche Sprachen

Der Mensch versucht nun seinerseits, die Bedürfnisse der Pflanze zu erfragen, aber teilt sein Unverständnis in seiner logisch analytischen und mitunter hochintellektuellen Sprache mit, sodass die Pflanze diese hochkomplexen Satzschachtelungen nicht versteht. Die Pflanze benötigt aber fremde Hilfe, um zu überleben, und sendet verzweifelt immer mehr energetisierende Schwingungen, bis sie sich zu sehr verausgabt und eingeht.

Wenn Sie also sehen, dass jemand keine Pflanzen hat, oder, diese bei ihm immer eingehen, dann wissen Sie, mit welcher Art Mensch Sie es zu tun haben. Flüchten Sie, solange Sie noch können! ;-)

Text: Manon Garcia

Return of the Zimmerspringbrunnen

Urban Jungle BloggersIch widme diesen Beitrag heute den Urban Jungle Bloggers. Und zwar verspätet dem Thema aus dem Juli 2014: Watering your plants. Denn zum Teil hat der heutige Beitrag damit zu tun.

Dienstag, 18. November 2014

Selbstgeklöppelter Zimmerspingbrunnen im Blumenkasten am Bürofenster

Selbstgeklöppelter Zimmerspingbrunnen im Blumenkasten am Bürofenster. Foto: Petra A. Bauer

Alles hat im Prinzip damit angefangen, dass ich mir schon ewig ein Paludarium wünsche. Für diejenigen unter euch, die nicht wissen, was das ist: Ihr könnt euch darunter ein Aquarium vorstellen, dass etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt ist und in dessen oberen Teil feuchigkeitsliebende Zimmerpflanzen leben.

Ein Wintergarten mit Wasserlandschaft wäre mir übrigens noch lieber *hust*

Ich hatte aber zumindest mal ein schönes, halbwegs großes Aquarium, das ich aber dämlicherweise verschenkt hatte, als wir im Wohnzimmer (vor der Sanierung) keinen Platz mehr dafür hatten.

Mich haben immer schon eher die Pfanzen als die Fische interessiert (obwohl ich die schon auch mag) und meine Idee war schon ewig, mir wieder ein Aquarium zuzulegen, auf dem oben meine Monstera deliciosa steht, auf dass sie ihre Luftwurzeln in das Aquarienwasser hängen lasse (Dünger!) und riesig groß werde. Im oberen, wasserlosen Teil wollte ich Ficus pumila unterbringen. Ich liebe diese Kletterfeige, hatte aber wegen unserer trockenen Raumluft nie Glück damit.

Die Aquarienlösung kann ich aus verschiedenen Gründen gerade nicht umsetzen. Aber da der Herbst sich mittlerweile fast nur noch von seiner grauen Seite zeigt, ist hier die Sehnsucht nach GRÜN und WASSER immer größer geworden. Und im neuen Kreativzimmer / Büro ist noch Platz für Pflanzen ...

Minidschungel mit Brunnen auf dem Fensterbrett im Büro.

Minidschungel mit Brunnen auf dem Fensterbrett in meinem Büro / Kreativzimmer. Foto: Petra A. Bauer

Gestern fiel mein Blick auf die IKEA-Glasvase, die ich vo Jahren mit Muscheln aus der Bretagne gefüllt hatte. Schwupp, hatte ich eine Idee, bin in den nächsten Baumarkt gehopst und habe mir eine Zimmerspringbrunnenpumpe gekauft.

Pumpe für Zimmerspringbrunnen.

Ich habe die eingestaubte Vase und die Muscheln geputzt und anschließend die Muscheln mitsamt der Pumpe in der Vase platziert. Einen Schlauch hatte ich nicht, den ich an der Pumpe hätte anschließen können. Dann hätte ich das Wasser dekorativ aus irgendetwas herausplätschern lassen können. Stattdessen habe ich Strohhalme in den Pumpenauslass gesteckt - das geht auch. Zuerst gab es einen Pumpen-Probelauf in der Spüle:

Zimmerspringbrunnnen. Probelauf der Pumpe.

Nachdem das problemlos funktioniert hat, habe ich Seramis in den ebenfalls gekauften Blumenkasten gekippt und angefangen die Vase und die neuen Pflanzen zu drapieren:

Anordnen von Mini-Brunnen und Pflanzen im Blumenkasten.

Nun befinden sich neben der Brunnen-Muschel-Vase o.g. Ficus pumila, eine Grünlilie, ein Bubiköpfchen (auch so ein zickiges Gewächs, jedenfalls bei mir) und ein Philodendron scandens, der auf jedem Blatt einen hellen Längsstrich hat. Sehr hübsch :-)

Nun ging es im Juli bei den Urban Jungle Bloggers ja ums Gießen. Mit dem Pumpenwasser gieße ich die Pflanzen im Kasten natürlich nicht. Im Gegenteil - es sollte möglichst nichts aus der Vase herausspritzen, weil diese sonst irgendwann leer laufen würrde, und dafür die Pflanzen in Staunässe stünden. Das Wasserspiel eher dekorativen Zweck und soll die Luftfeuchtigkeit ein bisschen erhöhen. Außderdem ist das Plätschern angenehm für die Ohren (aber nichts für Menschen mit schwacher Blase *g*).

Normalerweise gieße ich meine Pflanzen ganz normal mit der Gießkanne und lauwarmem Wasser oder Resten von Mineralwasser. Alle paar Monate habe ich Düngestäbchen in die Töpfe gesteckt und zuvor die Töpfe durchdringend unterm Wasserhahn gewässtert. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass das nicht ausreicht.

Kürzlich hatte mir fraumirtana auf Instagram verraten, dass sie ihre Pflanzen einmal pro Woche ins Wasserbad taucht (in den Kommentaren):


Ich habe heute Morgen also Flüssigdünger in einen 5-Liter-Eimer gegeben und zunächst die Pflanzen für den “Brunnenkasten” getaucht. Danach waren alle anderen dran. Ich bin gespannt, wie de Pflanzen es finden, wenn ich das regelmäßig mache - natürlich nicht jedes Mal mit Dünger. Natürlich ist es mehr Aufwand, als ab und zu die Gießkanne zu benutzen. Aber hoffentlich ist es auch effektiver.

Wie findet ihr meinen Brunnendschungel? Und wie gießt ihr eure Zimmerpflanzen?

Liebe Grüße

Petra

 

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