Einträge mit dem Tag: Garten


Sturmschaden mal wieder

In der letzten Woche war es in Berlin wieder einmal sehr stürmisch. Und wir hatten wieder einmal einen Sturmschaden. Diesmal war es allerdings nicht unser alter Gartenzaun, sondern es hat den Birnbaum getroffen:

Mittwoch, 21. Januar 2015

Der Sturm hat unseren Birnbaum gefällt. Foto: Petra A. Bauer 2015

Der Sturm hat unseren Birnbaum gefällt. Foto: Petra A. Bauer 2015

Ich habe das bestimmt erst eine Woche später bemerkt, weil ich bei dem Mistwetter nicht in den Garten wollte. Ich weiß nicht, wie alt der Birnbaum war, aber er war schon ziemlich hinüber, als wir vor 22 Jahren hier einzogen. Im Prinzip diente er als Rankgerüst für unsere “New Dawn” Rose und das Geißblatt.

Die Tanne, die auf dem Foto zu sehen ist, also dieses rundliche Ding links im Vordergrund, hat sich mal selbst ausgesät und ich hatte es immer kugelig geschnitten. Also im letzten Jahr nicht, aber ich wollte es in diesem Jahr wieder herunterschneiden (wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr sehen, dass ein Teil der Tanne rechts unter dem umgestürzten Baum liegt). Nun überlege ich allerdings, ob ich diese Stelle nicht komplett entferne. Der Garten ist auf dieser Seite ohnhin so zugewuchert, dass ich nicht mehr bis nach hinten schauen kann. Das bietet einerseits einen guten Terrassensichtschutz gegen Nachbarblicke (bzw. dagegen, dass wir sie sehen müssen), andererseits wirkt dadurch alles viel kleiner. Da habe ich also was zum Nachdenken. Und zum Sägen ;-)

Dann wollten wir ja eigentlich auch am Gartenhaus eine kleine Terrasse bauen - dazu muss ich den Untergrund von allen möglichen Bäumchenstümpfen (Baum wäre zu viel gesagt) befreien und einebnen (damit habe ich heute schon angefangen). Ähnliches müsste ich an anderer Stelle im Garten auch tun, damit die Kinder und ich endlich das von mir lang versprochene Freigehege für Kaninchen und Meerschweinchen bauen können. Und die Brücke über den Bachlauf ist so morsch, dass sie dringend ausgewechselt werden muss. Sie hat totale Schieflage. Und im Grunde müsste ich die gesamte Teich- / Bachanlage mal generalüberholen ... Wieder mal viel zu viel für ein Gartenjahr.

Heute wollte ich Einstreu kompostieren (deshalb bin ich überhaupt nach hinten gegangen) und durfte feststellen, dass Kind 1 nicht ganz verstanden hatte, dass es den Grasschnitt vom Rasenmähen zwar gerne auf Thermokomposter und offene Kompostbehälter verteilen durfte, aber bitte locker, flockig - und nicht alles in den Thermokomposter kippen. Ich hatte da auch nicht nachgesehen und so fand ich beim Öffnen Matschgras. Interessanterweise roch es gar nicht, sah aber aus, wie Kuhfladenmasse. Und meinen Umrühr-Ast hat er offenbar gleich mit kompostiert, denn ich konnte ihn im Komposter nicht entdecken. Also habe ich mit einer Drehgabel (ich hab vergessen, wie die Dinger heißen, die man zum Bodenauflockern in die Erde piekst und dreht) alles ein bisschen gelockert, einen Teil in die beiden anderen Kompostbehälter gegeben und mit Streu vermischt. Ich werde da wohl jetzt doch immer mal wieder besser ein Auge drauf haben.

Das war also mein erster Eindruck vom Garten in 2015. K4 konnte übrigens gar nicht verstehen, wieso ich “bei dem Wetter” draußen war. Aber mir war gar nicht kalt und geregnet hat es auch nicht. Und nun weiß ich auch, wie toll warm mein selbstgestricktes Dreieckstuch am Hals ist. Perfekt für Gartenarbeit!

Habt ihr euren Garten schon inspiziert? Oder liegt bei euch tatsächlich Schnee?

Liebe Grüße vom Berliner Stadtrand

Petra

Grenzhecke

Es gibt Dinge, die kann ich locker jahrelang ignorieren, bis sie mich dann plötzlich aus unerfindlichen Gründen stören. Und dann muss ich sie SOFORT ändern :-)

Dienstag, 23. September 2014

Hecke an der Auffahrt nachher

Heckenstreifen nachher.

Hecke an der Auffahrt vorher

Heckenstreifen vorher.

Grenzhecke? Hm, mir ist kein besseres Wort eingefallen. Neben unserer Auffahrt ist auf der rechten Seite unser Hausbaum (ein Eschen-Ahorn - acer negundo) und etwas Heckenartiges: Forsythien, Robinien, Flieder und im hinteren Teil Berberitze. Und jede Menge Laub. Alles wild durcheiinander, anno 1993 mitgekauft (bis auf das Laub *g*) und nicht verändert.

Neulich hatte ich schon überlegt, das Gestrüpp ein wenig auszulichten und dort stattdessen ein wenig Containergardening zu betreiben. Meinen Zinkeimer und einen flachen Topf mit Blumenzwiebeln hatte ich auch schon hingestellt und ein paar Töpfe mit Mädchenauge (Coreopsis) und Chrysanthemen habe ich im Supermarkt mitgenommen, dort abgestellt und bislang nicht daran gedacht, sie umzutopfen. Deshalb sehen die auch ein wenig grupft aus.

Heute machte ich dann Mittagspause auf der Hausbank, mit Kaffee und der

. Mein Blick schweifte auf das nervige Grenzkuddelmuddel und dann gab es kein Halten mehr: Kaffee ausgetrunken, Magazin beiseite gelegt, Laubrechen und Gartenschere geschnappt und losgewerkelt.

ZweighaufenIch hab den Streifen relativ leer bekommen. Flieder und Forsythien durften bleiben, Robinienausläufer wurden ausgerupft, die Wasserschosser des Eschenahorns habe ich abgesägt (ich säge neuerdings echt gerne *g*). Jetzt brauche ich aber wirklich mal einen Häcksler!

Nicht, dass ich keinen hätte, aber der ist offenbar kaputt.

Bis hinten, wo die “Piekersträucher” anfangen, wie wir sie als Kind nannten, kam ich dann nicht mehr ganz, weil meine Oberschenkel die doofe Haltung monierten. Ich freu mich schon auf den Muskelkater morgen ;-)

Auf jeden Fall steckte in der Hecke auch unheimlich viel Totholz, also war die Aktion schon genau richtig.

Der Reisigbesen ist übrigens keine Deko - jedenfalls nicht nur. Ich fege damt wirklich gerne und viel lieber (und effektiver!) als mit einem “Straßenkehrerbesen”. Und ich möchte gerne noch richtige Deko dort haben. Eine Wimpelgirlande vielleicht. Ein biisschen Kunst. Oder weitere Strickpilze (der alte ist schon total verwittert). Auf jeden Fall im nächsten Jahr aber viele Blumentöpfe!

Detailansicht

So habe ich den Schönwetter-(Hochzeits-)Tag sinnvoll genutzt. Mir war auch gar nicht so richig klar, dass wir genau am Herbstanfang geheiratet hatten ;-) Heute liegen leider rd. 900 Kilometer zwischen uns - beruflich geht das manchmal nicht anders - aber dafür hatten wir ja ein fantastisches Wochenende!

Liebe Grüße

Petra


Wer hat die Brekkies geklaut?

Monsieur Katz steht nicht so sehr auf Brekkies. Trotzdem tu ich manchmal welche in die Schüssel und morgens ist immer alles weg. Seit gestern Nacht weiß ich auch, warum:

Freitag, 05. September 2014

Igel mit Vorliebe für Brekkies

Foto: Petra A. Bauer 2014

Gartenausblick

Dieses Foto ...

Freitag, 29. August 2014

hat einiges mit der Kolumne zu tun, die ich letztens schrieb.

Dornröschen 2014

Ich kann sie hier jedoch nicht verlinken, da sie in einem neuen Printmagazin erscheinen wird. Das Datum der Veröffentlichung ist mir noch nicht bekannt, aber ich lasse euch wissen, wenn es Neues gibt.

Eilige Grüße - die Fee ;-)

Rasenmäherroboter Royal Gardineer - Das Unboxing

Als Kind liebte ich die Jetsons mit ihren Raummobilen und der Haushaltsroboterdame, die, wie ich jetzt weiß, "Rosie" hieß. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass mir pearl.de den vollautomatischen Rasenmäherroboter von Royal Gardineer* zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank! Vor dem eigentlichen Test kam jedoch das Unboxing, und das könnt ihr hier sehen:

Dienstag, 22. Juli 2014

Unboxing Rasenmäherroboter von Royal Gardineer auf YouTube

Ich packe natürlich nicht nur aus, sondern erzähle auch ein bisschen etwas - sonst wäre es ja kein Video von mir ;-)

Ich hoffe, ihr habt Spaß dabei! Und jetzt nutze ich das gute Wetter, bereite das nächste Video vor und teste “Roberta” auf Herz und Nieren.

Hier findet ihr den ausführlichen Produkttest zum Royal Gardnineer Rasenmäherroboter. Mit Video.

Liebe Grüße aus dem Outdoor-Office

Petra

Affiliate Link

Lebensaufgabe Vorgarten

Vor 21 Jahren sind wir hier an den Stadtrand gezogen. Und seither kämpfe ich - mal mehr, mal weniger intensiv - mit dem Vorgarten. Und seit bestimmt 10 Jahren überlege ich, endlich mal die Jasminhecke herunterzuschneiden, da sie von schief nach schräg wächst und einfach nur nach Gewurschtel aussieht. Das fiel mir aber meist ein, wenn sie nach Honig duftend in voller Blüte stand, und dann wollte ich nicht schneiden. Außerdem ist sie Sichtschutz. War. Ich hab jetzt kurzen Prozess gemacht.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Die Hecke im Vorgarten vor und nach dem Radikalschnitt

Wer mich kennt (oder schon seit 5 Jahren hier mitliest) weiß, dass ich trotz meines Stadtplanungsstudiums nicht so die Planungsfee bin. Ich bin ziemlich impulsiv und so kann es vorkommen, dass lang Aufgeschobenes ganz plötzlich umgesetzt wird, wenn ich einen inneren Anstupser (aka intrinsische Motivation) dazu bekomme. Also man darf mich nicht von außen stupsen, sonst werde ich so richtig stur und tu es erst recht nicht (ich habe da so ein Bevormundungsproblem *g*). Der Funke muss in mir selbst gezündet werden und dann läuft es wie am Schnürchen.

Äußerer Anlass für den Hecken-Radikalschnitt war unser neuer Gartenzaun, der im letzten Jahr gebaut wurde, da unser alter Zaun einem Sturm zum Opfer gefallen war. Der neue Staketenzaun war zwar superteuer, aber nach dem Aufbau hieß es dann: “Aba streichen müssense den selba!”

Ganz toll. So dauerte es dann auch bis zur letzten Woche, bis ich mich endlich dazu durchringen konnte, die Kinder zu bitten, das zu erledigen ;-) Nach dem Motto: “gut delegiert ist weniger zu tun”. So kaufte ich Pinsel und Holzschutzlasur in Teak, weil mir der helle Zaun sowieso nicht gefallen hatte. Bevor die Kinder loslegten, fiel mir dann auf, dass es mit dem Streichen der Zaunrückseite wohl schwierig werden würde, weil die Hecke alles zuwucherte. Ich hätte natürlich die Zaunelemente abschrauben und sie am Boden liegend streichen (lassen) können. Aber ob die hinterher so einfach wieder drangegangen wären? Ich finde ja immer noch, das hätten die Zaunfuzzis vorher erledigen sollen.

Zaun streichen

Vor zwei Jahren hatte ich zwei der Heckenpflanzen probehalber heruntergeschnitten, um zu sehen, ob ich sie damit komplett umbringe oder nicht. Da das Experiment geglückt war (alles grün), bin ich auch auf die anderen Pflanzen losgegangen. Noch blühte die Hecke nicht, da bekam ich auch keine sentimentalen Anwandlungen. Und sie war ohnehin viel verkahlter, als ich gedacht hatte. Ein ganzer Stapel kahler Äste zeugt davon.

Zweigstapel

Vorgarten unbearbeitet, bisschen bearbeitet, Hecke ganz weg.

Der Vorgarten in verschiedenen Phasen der Unkrautvernichtung und Heckenbeschneidung. Fotos: Petra A. Bauer>

Durch die hohe Hecke, das außer Form geratene Buchsoval und das ganze andere Zeug (Zuckerhutfichte, vom Vorbesitzer geerbt, Rose und Flieder, zugeflogen), war auch nicht so recht Platz, um sich mal um die Erhaltung der Struktur zu kümmern. Ich fand den ganzen Vorgarten nur noch hässlich und hatte gar keine rechte Lust mehr, da überhaupt etwas zu machen. So konnte auch der Giersch vom Nachbarn ungehindert hier herüberwachsen.

Ich schlug also erst einmal eine Schneise, damit ich halbwegs zur Hecke durchkam, und entfernte das gesamte Unkraut im Heckenbereich, nachdem ich diese gestutzt hatte. Alleine das war eine Heidenarbeit, da der Giersch der Nachbarn Ungehindert zu und hinübergewachsen war (und mit Sicherheit am Sterben der Zuckerhutfichte schuld ist, Stichwort: Wurzelkonkurrenz) und den halben Vorgarten in Besitz genommen hat.

Praktischerweise lag vor der Hecke eine Reihe Ziegelsteine verbuddelt. Ich weiß nicht, ob die noch vom Vorbesitzer waren oder wir diese vor vielen Jahren dort ausgelegt hatten. Auf jeden Fall habe ich die Steinreihe ein wenig erhöht und alles ist jetzt bis zur Steingrenze weitgehend unkrautfrei. Bleibt noch der gesamte restliche Vorgarten, aber ich bin guter Dinge, das auch demnächst gerufpt zu haben. Aber erst nach dem Wochenende, denn da befinde ich mich mit dem texttreff beim Workshoppen auf der Ebernburg in Bad Münster am Stein.

Liebe Grüße

Petra
Flattr this

Meine März-Kolumne

Am letzten Freitag des Monats erscheint bei "diesen Rombergs" immer meine Gartenkolumne. In diesem Monat trägt sie den Titel Nachhaltig verrückt.

Montag, 31. März 2014

Petras Gartenkolumne: Nachhaltig verrückt

Private Gärten für TV-Produktion gesucht!

Herausforderung für zwei Gartennachbarn: Die Produktionsfirma Redseven (u.a. verantwortlich für Germanys next Topmodel, The Biggest Loser, Mein Mann kann, The Taste ...) sucht euch, falls ihr gerne euren Garten umgestalten lassen würdet. D.h., es gibt ein Budget, und die Nachbarn gestalten gegenseitig um. Ihr solltet also vielleicht lieber nicht den Anwohner fragen, mit dem ihr im Krieg liegt ;-) Ich gebe die Redseven-Anfrage jetzt einfach mal ohne Gewähr an euch weiter. Jeder muss selber wissen, ob und wie er seine Nase ins Fernsehen hängt. Bei Interesse, bewerbt euch bitte bei .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) und nicht bei mir ;-)

Mittwoch, 19. März 2014

Private Gärten für TV-Produktion gesucht.

Flattr this


Seite 2 von 3 Seiten insgesamt.  < 1 2 3 > 

Empfehlungen

Pflanzkübel und Blumenkübel in XXL bestellen
Pflanzen
cocktailkleider cocktail dresses brautkleider

Petra A. Bauer bei
Twitter
Dawanda
Flickr
Youtube
Wikipedia
MySpace
Facebook
Librarything
Goodreads

Bauerngartenfee bei Google+


Bauerngartenfee.de - Grüner leben in der Stadt

Wirb ebenfalls für deine Seite

Bauerngartenfee-Videos

Da es sich bei diesem Gartenblog um ein Businessmodell handelt, nutzen wir u.a. Sponsoring, Banner und Affiliate-Links. Produktvorstellungen /-Rezensionen sind i.d.R. ebenfalls vergütet, soweit nichts anderes angegeben ist. Unabhängig von der Vergütung geben die Rezensionen ausschließlich die Meinung von Petra A. Bauer wieder.



Blogverzeichnisse
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis Add to Technorati Favorites

Technorati Profile


Website-Feed abonnieren

bauerngartenfee.de ist Platz1 bei der Superblogs-Wahl 2011