Obamas Möhrchen

"Yes, we can!", sagte Obama, und offenbar kann er wirklich alles. Sogar Möhrchen vor dem Weißen Haus ziehen. Er krempelt nicht nur die "große Politik" um, sondern verändert die Dinge direkt vor der eigenen Haustür.

Mittwoch, 18. März 2009

Das gab es wohl noch nie: Einen Gemüsegarten auf dem Grund und Boden des Weißen Hauses. Die Obamas wollen gesundes Essen und Nachhaltigkeit propagieren - in Zeiten der Krise sicher ein wichtiges Signal.

Der Gemüsegarten (der mit Sicherheit größer sein wird als meiner *g*), wird südlich des Weißen Hauses auf einem Teil des 16 Morgen großen Grundstücks entstehen. Nicht der Park Service wird sich darum kümmern, sondern der Stab des Weißen Hauses.

Obama reagiert damit auf die Petition von über 85.000.000 Menschen, die gefordert haben aus der Wiese rund ums Weiße Haus einen Gemüsegarten mit organischen Anbaumethoden anzulegen. Die Menschen hoffen, dass auf diese Weise weltweit viele Menschen dazu angeregt werden, ebenfalls organic gardens zu betreiben

Man darf gespannt sein, wo in Zukunft die größten Kürbisse wachsen.

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UPDATE vom 21.3.2009:
Plan des White House Veggie Garden
Die First Lady buddelt schonmal im Garten

Update vom 23.3.2009:

19 Prozent mehr US-Bürger planen in diesem Jahr Gemüse im Garten zu ziehen. (englisch)
White House Kitchen Garden

Sommersehnsucht.

Grafik Ferien in Schweden, auf Öland in Ventlige. Da gab es ein Dorf weiter diese kleine Hofgärtnerei, Albrunna Perenner. Tag für Tag sind wir daran vorbeigefahren, bis ich eines Tages anhielt und die Pflanzen auf den Tischen und in den Beeten betrachtete und beschnupperte. Und da stand sie dann, meine 'Whisky Mac'. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Dienstag, 17. März 2009

Summer holidays at Öland in Sweden. There was this little nursery, called Albrunna Perenner.  Day after day we drove past this nursery, but one day I stopped. I watched and smelled the flowers growing on tables and in beds. And there it was, my ‘Whisky Mac’. It was love at first sight.

Die Kürbispflanze entwickelt sich prima

Den Kürbissamen hatte ich einfach aus unserem (gekauften) Halloweenkürbis herausgenommen und getrocknet. Als ich den Samen in die Erde steckte, schaute mich drei Tage später ein 8 Zentimeter hoher Keimling an. Die Pflanze entwickelt am hellen Badezimmerfenster zwischen den Zimmerpflanzen lauter neue Blätter:

Dienstag, 17. März 2009

Auf den Fotos ist die Pflanze fünf Tage alt, 14 Tage alt und nun fünfeinhalb Wochen. Ich werde noch zwei, drei Kürbisse nachsäen. Und ich hoffe, dass diesmal die Schnecken fernbleiben.

Loch Ness

sollten wir unseren Gartenteich wohl konsequenterweise nennen, wo doch seit knapp vier Jahren dieses freundliche Seeungeheuer darin haust:

Sonntag, 15. März 2009

Ich weiß nicht, wer unsere Nessie erschaffen hat, aber mich bringt das zum Thema “Kunst im Garten”. Ich finde, dass Pflanzen und künstlerische Objekte sich gut ergänzen. Ob es nun ein schön gestalteter Pflanzenstecker ist oder eine Skulptur, die wir vielleicht sogar selbst geschaffen haben.

Ich habe vor, in diesem Jahr einige kleinere Projekte aus Blech mit den Kindern zu realisieren, und hoffe, dass ich dazu Zeit und Muße finde. Ideen habe ich genug ;-)

Bislang gebe ich mich mit einem stilisierten Rittersporn aus Keramik zufrieden (aus Schweden mitgebracht), der neben einem Holzmarienkäfer am Teich, pardon, am Loch Ness, residiert. Ein Garten sollte jedoch noch mehr Überraschungen bergen, finde ich. Obwohl… wenn ich es recht überlege, steht doch noch so einiges mehr herum. Die Emailleschüsseln zum Beispiel, neben meiner Whiskey-Mac-Rose:

Ich muss wohl doch gelegentlich mal Kunst-Bestandsaufnahme machen ;-)

Wie ist es mit euch? Gibt es bei euch Kunst oder Kitsch im Garten? Plant ihr für 2009 eine Kunstaktion?

Wohin mit Gartenschere & Co?

Nach getaner Arbeit ist es praktisch, für all die kleinen Geräte, mit denen man im Garten werkelt, einen festen Platz zu haben. Ich habe meinen im Kleingewächshaus gefunden, aber auch ein Schuppen oder eine Terrassenwand ist dafür geeignet.

Sonntag, 15. März 2009

Wichtig ist, dass die Geräte vor Regen geschützt sind, damit sie nicht rosten. In meinem Beispiel habe ich einfach in die Gewächshauskonstruktion kleine Metallhaken eingehängt, an denen zu beiden Seiten der Gewächshaustür Dinge wie Schnur, Bindedraht, Gartenschere, Haushaltsschere, Handschuhe, Maßband, Schippe, Grubber, etc. aufgehängt wurden. Das erspart langes Suchen.

Sicher findet ihr auch einen passenden Platz für solche Haken; z.B. an einem Metallgitter, das an die Wand geschraubt wird. Man kann ein echtes Stillleben daraus machen.

Schnelles Gärtnern für Faule ;-)

Eine Dreiviertelstunde in der Mittagspause hat genügt um mich um eines meiner vielen Sorgenkinder zu kümmern: Der Boden zwischen Gartenzaun und Müllabtrennung. Ich habe einfach mal etwas ausprobiert: Schichtengärtnern, in USA als "Lasagna Gardening" bekannt.

Donnerstag, 12. März 2009

Diese Stelle ist das erste, was man sieht, wenn man vor unserem Briefkasten steht, der an der Müllabtrennung angebracht ist. Immer wollte ich dort bunte Blumen wachsen lassen, aber bis auf Unkraut habe ich dort nie etwas kultiviert. Nur eine Clematis montana rubens, rankt seit zwei Jahren an der Müllabtrennung, aber Kletterpflanzen sind ja ohnehin robuster.

Ich habe mir vorhin also den Status quo angeschaut:

Nicht wirklich schick, und das Unkaut unter dem Laub steht auch in den Startlöchern. In all den Jahren zuvor habe ich das Laub entfernt, die Erde mit der Gartenkralle gelockert, Unkraut entfernt. Dachte ich jedenfalls. Habe Blumenerde aufgebracht, Sommerblumen gesät - nada.

Die Erde war offenbar völlig ausgelaugt. Aber das soll jetzt anders werden, und so habe ich zunächst die Stelle festgetreten, jede Menge Tageszeitungen (ganz wichtig, keine illustrierten Hochglanzmagazine!) in Wasser eingeweicht und auf dem neuen Beet ausgelegt, so dass die Teile gut überlappen. Wichtig ist, dass die Zeitungsschicht wirklich dick ist, damit das Unkraut keine Chance hat sich doch noch durchzuwühlen. Das klappt dann sogar bei Rasensoden. Man muss diese nicht mehr umständlich abtragen und die Erde darunter lockern, sondern kann einfach Schicht für Schicht ein Beet anlegen, wo man es gerne möchte.

Das sieht nun natürlich erstmal skurril aus, und ich hab genau gemerkt, wie eine Passantin anhielt, zurückkam und verstohlen nochmal über den Zaun schielte, bevor sie weiterging - vermutlich mit einem dicken Fragezeichen über dem Kopf.

Auf die Zeitung habe ich Erde bzw. Kompost getan. Aufgeworfene Erde von Maulwurfshügeln, den Inhalt der letztjährigen Blumenkästen, und so weiter.

Normalerweise käme jetzt eine Schicht Torfmoos. Egal elches Gartenbuch man liest - Torfmoos wird immer und überall verwendet, weil es das Wasser so gut speichert. Ich habe hier jedoch schon erwähnt, dass dies zum immer schnelleren Abbau der Moore führt und daher für meinen Gescmack in einem Garten, der auf Recycling und Nachhaltigkeit setzt, nichts verloren hat. Ich werde den Sommer über nach Alternativen suchen.

Die Schichten Erde - Torfmoos - Laub - Torfmoos - Grasschnit - Torfmoos habe ich mir an dieser Stelle also zunächst gespart, aber auch mit nur zwei Schichten sah das Ganze schon viel vesprechend aus:

Ich habe alles etwa zehn Zentimeter aufgefüllt, gut durchmischt und nochmal gewässert. Zum Abschluss habe ich Unkrautfolie oben drauf gelegt, die ich mit einigen Steinen beschwerte, damit sie nicht davonwehen kann. Wenn es jetzt wärmer wird, kann unten drunter alles prima verrotten:

Ich werde Zur Pflanzzeit die Folie entfernen. An den Stellen, an denen ich die Pflanzen einsetzen möchte, muss ich nur die Schicht ein Stück beiseite schieben. Berichten zufolge ist auch unterhalb der Zeitungsschicht die Erde nach einiger Zeit wunderbar locker und “kompostig”.

Ich bin sehr gespannt.

So ein Schichtenbeet kann man übrigens jederzeit anlegen. Viel Spaß dabei!


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