Mein Kräuterbeet

Wir haben die #4TageWochenende dazu genutzt, eifrig im Garten zu werkeln. Neben Bier-Garten, Brunnenbeet und Gartenweg war auch das Kräuterbeet an der Terrasse dran.

Dienstag, 10. Mai 2016

Was wächst in meinem Kräuterbeet?

Ganz ehrlich? Das mit dem Kräuterbeet war nie wirklich geplant. Irgendwann habe ich an die Kante der (inzwischen morschen) Terrasse Phlox gepflanzt. Und ein paar Buchsszweige gesteckt. Weil der Rasen an der Stelle eh immer halb vertrocknet war.

Eines Tages habe ich einen Topf Rosmarin aus dem Supermarkt dorthin gepflanzt, weil ich nicht so viel davon verbraucht hatte. Zu meinem Erstaunen wächst er dort jetzt seit 3 Jahren ohne Winterschutz und blüht in diesem Jahr sogar!

Huch, mein Rosmarin blüht! ????

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto am

Leise, still und heimlich ...

... wurde das Beet größer. Erst kam Lavedel hinzu, dann Petersilie, Schnittlauch sowieso. Und Oregano, den ich mal woanders im Garten eingebuddelt hatte und der sehr ausbreitungsfreudig ist. Dann steckte ich Supermarkt-Knoblauchzehen - und es funktionierte! Die Buchsstecklinge hatten sich mittlerweile zu einer kleinen Kugel entwickelt.

Irgendwie stach ich immer ein wenig mehr von der verfilzten Rasenfläche ab. Kürzlich sah es noch so aus:

Mein Kräuterbeet vor dem Wochenende.

Am Wochenende säte ich zu den beiden gekauften Dilltöpfen noch Dill auf die abgeteilte Fläche und bedeckte die Saat mit frischer Erde. Aus herumliegenden Balken bastelte ich einen etwas breiteren “Holzweg”, weil ich da schon annahm, dass das Beet sich weiter vergrößern würde und ich irgendwie ja noch an die Kräuter herankommen wollte.

Mein Kräuterbeet mit Holzweg.

Und schwupps - da war es auch schon passiert:

Ich habe das Kräuterbeet vergrößert. Mai 2016.

(Ja, das Unkraut vom Gartenweg links muss natürlich noch weg ...)

Gemüse!

 

Kind 4 und ich sind neuerdings sehr entzückt von Mangold, weil Jamie Oliver immer so schön damit kocht. In meinem Saatgut-Fundus habe ich auch welchen gefunden, wenn der auch nicht so schön bunt ist, wie bei dem Kult-Koch. A propos: das muss ich mal loswerden: Ich liebe das Kräuterregal, das in Jamies Küche immer im Hintergrund zu sehen ist! Grüne Fliesen, naturbelassene Holzregale, Terrakottatöpfe, Glasbehälter, gelbe Kannen und die grünen Kräuter ergeben ein tolles Gesamtbild. Schaut mal rein, die Sendung läuft immer samstags vormittags auf sixx. Ich hatte mal ein Foto vom Regal gemacht, aber das kann ich hier wegen der Bildrechte natürlich nicht zeigen.

Und weil ich gerde so schön beim Abschweifen bin: Die Kinder haben mir Jamies Superfood* am 5.5. zum Geburtstag geschenkt :-)

Wo war ich? Mangold! Ich habe also das neu entstandene Beet mit einem Brett der alten Holzbrücke unterteilt. Die linke Seite gehört jetzt besagtem Mangold (mit einem Brettchen habe ich Saatrillen in die lockere Erde gedrückt, Saatgut hineingelegt, alles mit frischer Erde aufgefüllt und angedrückt) und rechts habe ich Spinat von Dreschflegel ausgesät.

Neue Beetfläche für Mangold und Spinat.

Natürlich habe ich am Ende alles gut gewässsert (unser Installateur hat die Gartenpumpe nämlich am Samstag endlich wieder angeschlossen!) und jetzt kommt die schwierigste Aufgabe für mich: geduldig warten :-)

Aber zum Glück gibt es ja noch genug im Garten zu tun, was mir die Wartezeit verkürzen wird.

Und wie habt IHR dieses lange Wochenende verbracht?

Liebe Grüße

Petra

*Affliate-Link - Mit einem Klick könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Wir danken euch von Herzen Vielen herzlichen Dank!

 

Green Blogging

Green Blogging, das ist ja im Prinzip, was ich hier mache. Das meine ich in diesem Fall aber gar nicht, sondern das Buch Green Blogging von meiner Krimiautoren-Kollegin Jutta Profijt.

Freitag, 23. Januar 2015

Jutta Profijt: Green Blogging. Selbstversorgung zwischen Lust und Frust.

Es ist Januar, normalerweise läge Schnee, und dann gäbe es ja praktisch keine andere Möglichkeit ein Gartenblog zu füllen, als Bücher zu rezensieren. In diesem Januar arbeite ich sogar im Garten (von mir aus kann der Winter jetzt auch einfach ausfallen), aber trotzdem schaffe ich es irgendwie, den Stapel Gartenbücher abzuarbeiten, die sich seit einem Jahr hier angesammelt haben. Mein Dank gilt diesmal dem BLV-Verlag, der mir o.g. Buch zur Verfügung gestellt hat.

Green Blogging ist praktisch ein Blog in Buchform, auch optisch:

Jutta Profijt: Green Blogging. Selbstversorgung zwischen Lust und Frust

Genauer gesagt, es handelt sich um die Gartengeschichten-Einträge des Blogs 41352-einfach-besser-leben.de. 41352 Einfach besser leben geht, wenn ich das richtig verstanden habe, auf eine Pflückgemeinschaft zurück, die Jutta Profijt und ihr Mann vor über zehn Jahren auf die Beine gestellt haben. Das Projekt ist Teil der Transition Town Inititative, die sich der Ressourcenschonung verschrieben hat. Außerdem geht es um die Verminderung des CO2-Ausstoßes und Förderung der Regionalität.

Das Buch

Die gedruckten Blogeinträge sind recht kurz gehalten und führen uns einmal komplett durch ein ganzes Gartenjahr. Zu beinahe jedem Eintrag gehört ein Foto, wie das ja bei einem digitalen Blog auch sein sollte. Wir begleiten Jutta beim Samen sortieren, beim Inspizieren der Bienenstöcke, beim Pikieren, bei der Ernte, beim Besuch bei ihren Hühnern, etc. In jedem Monat gibt es zusätzliche zu den Blogeinträgen ein Schwerpunktthema., das sich über eine Buchseite erstreckt. So geht es z.B. um Kompostieren, Mischkultur, Hühnerhaltung, etc.

Im Anhang gibt es nützliche Adressen und Bezugsquellen für nachhaltiges Saatgut.

Meine Meinung

Ich habe das Buch gerne gelesen. Man kann schön darin schmökern, mit den “Tags” zu Querverweisen springen und sich im Prinzip ganz so fühlen, wie in Blogs am Monitor. Ich fand die Blogeinträge insgesamt ein wenig zu kurz (aber das ist halt meine persönliche Vorliebe - ich mag es gerne länger und persönlicher), ebenso die Schwerpunktthemen. Ich hätte z.B. gerne noch mehr über die Hühnerhaltung erfahren, vielleicht auch mal den Stall genauer angeschaut. Sicher, es gibt extra Literatur zu Hühnerhaltung (weiterführende Literaturhinweise zu den Schwerpunktthemen hätte ich auch begrüßt), aber wenn man mir schon Hühner vor die Nase setzt, bin ich sofort neugierig und nicht erst später ;-)

Alles in allem mag ich das Buch jedoch, es ist kurzweilig und ich habe durchaus Dinge gelernt, die ich noch nicht wusste, z.B. über Bienen.

Würde ich Sterne vergeben (was ich offenbar irgendwie doch tue *g*), wären es vier. Wenn ihr gerne schmökert und stöbert, kann ich das Buch empfehlen.

Liebe Grüße

Petra

 

 

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