Vom Osterurlaub in Schleswig-Holstein und der geheimen Fähigkeit von Alpakas

Blumen, Gärten, Ostsee, Hamburg, Landschaft und viele Tiere - so lässt sich unser Osterurlaub vermutlich am besten beschreiben. Aber am interessantesten war doch die Info, die wir über die Alpakas bekamen, die wir besuchen durften.

Dienstag, 18. April 2017

Landschaft in Dithmarschen. Foto: Petra A. Bauer, April 2017

Landschaft in Dithmarschen. Foto: Petra A. Bauer, April 2017

Wir hatten wirklich einen Tapetenwechsel nötig, und so haben Kind 3 und 4, sowie das Enkelmädchen und ich die Osterferien bei meinem Liebsten in Schleswig-Holstein verbracht, wo er unter der Woche arbeitet. Über Ostern stieß auch noch Kind 2 dazu - perfekt :-)

Magnolie

Die Natur schien im Norden irgendwie weiter zu sein, und so begrüßte uns am Hauseingang eine Magnolie, deren Blüten schon gut in den Startlöchern standen. Mich hat das überzeugt und nun möchte ich auch unbedingt eine Magnolie für den Vorgarten haben. Vielleicht werde ich ja bei www.garten-matthies.com fündig.

Was mich immer fasziniert, wenn wir im Norden sind: Reetdach-Häuser mit roten Klinkern und die puscheligen Wolken, die über die flache Landschaft ziehen, wie auf dem Bild oben. Und diese baumumstandenen Höfe, mit langer Zufahrt und rundherum viel Nichts. So lange es dort schnelles WLAN gibt, und Amazon innerhalb eines Tages liefert, würde ich sofort auf so ein Anwesen ziehen :-) Das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Grömitz 2017. Foto: Petra A. Bauer

Wo wir schon mal “da oben” waren, sind wir natürlich auch an die Ostsee gefahren, genauer, nach Grömitz. Wildes Wetter und trotzdem bei Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterrasse sitzen. Und Muscheln suchen natürlich. Hinterher haben wir einen Abstecher nach Lübeck gemacht, wo ich 1989 zum letzten Mal war - damals hochschwanger mit Kind 1. Foto vom Holstentor gab es natürlich auch, aber weil ihr alle wisst, wie das aussieht, erspare ich euch das jetzt ;-)

Koiteich im Garten der Schmetterlinge. Foto: Petra A. Bauer 2017

An einem der Tage sind wir spontan in den Garten der Schmetterlinge nach Friedrichsruh gefahren. Leider hat es geregnet, denn die Außenanlage mit dem Schlossteich, Spielplätzen und Blumen wäre mit Sonne sicher sehr toll gewesen, Aber auch so hatten wir Spaß.

Die riesigen blauen Schmetterlinge im liebevoll angelegten Gewächshaus waren zwar zu flatterig, um sie anständig zu fotografieren, dafür waren die Kois umso begieriger darauf, auf ein Foto zu kommen.

Schmetterlingshaus im Garten der Schmetterlinge. Foto: Petra A. Bauer 2017

Schmetterlingshaus im Garten der Schmetterlinge. Auf der kleinen Insel sitzen Schildkröten. Foto: Petra A. Bauer

Und das Bambushaus mit den Nebelschwaden über dem Wasser hat uns auch sehr gefallen. Ich kann einen Besuch (am besten bei gutem Wetter) auf jeden Fall empfehlen.

Was auch toll war: Von der Galerie der Elbphilharmonie den Ausblick auf Hamburg genießen.

Blick von der Elbphilharmonie auf Hamburg. Foto: Petra A. Bauer 2017

Ich fand es sehr sympathisch, dass man zwar Tickets besorgen muss, dass die aber nichts kosten. Andererseits verstehe ich das nicht so ganz. Denn so teuer, wie das Ding war, könnten sie dafür von jedem Besucher einen Euro nehmen, ohne dass es dem Einzelnen weh tut. Da käme doch immerhin einiges zusammen. Aber mich fragt ja niemand ;-)

Ich könne noch so viele Fotos zeigen. Z.B. von Café Saltkrokan, wo es leckeres schwedisches Zeug gibt und eine Bedienung, die nicht mal Kanelbuller richtig aussprechen kann, geschweige denn all die anderen schwedischen Dinge, mit denen wir sie zugetetxtet haben. Dafür ist es dort gemütlich, das Futter ist lecker, und eine Kinderspielecke gibt es auch.

Und Darten / Grillen / Zeichnen bei und mit unseren Freunden wurde natürlich auch fotografisch festgehalten, ebenso wie die Ostereiersuche. Aber ich verschone euch damit, und nehme ich euch nur noch einmal mit nach Dithmarschen, in die Gegend vom oberen Bild.

Da waren wir auf einem dieser oben beschriebenen Anwesen, zu dem sogar ein eigener Deich gehört. Da war beim Babytörtchen sofort Lämmerkuscheln angesagt. Und wir haben hartnäckig das Schild mit dem frischen Lammfleisch ignoriert ...

Lämmchen streicheln auf dem Deich. Foto: Petra A. Bauer 2017

Als wir vom Deich wieder runtergeklettert sind, haben wir die Alpakas besucht, die dort als Therapietiere gehalten werden.

Besuch bei den Alpakas. Foto: Petra A. Bauer 2017

Die erste interessante Info über die putzigen Tiere: Sie gehen immer gemeinsam aufs Klo. Drehen sich alle mit den Hinterteilen zueinander und los geht’s :-D

Aber was uns wirklich verblüffte: Die Besitzerin erzählte uns, dass die Tiere, die sonst recht scheu sind (vor uns sind sie auch erstmal weggelaufen), sofort freudig angelaufen kommen und ganz zutraulich werden, sobald sie Besuch von Autisten bekommen. Der Therapeut hat dafür auch keine 100%ige Erklärung, aber dass es so ist, steht nach dessen vielfältigen Erfahrungen außer Frage. Ist das nicht faszinierend? Haben Tiere - oder in diesem besonderen Fall eben Alpakas - vielleicht einen Sinn, den wir Menschen nicht besitzen? Denn irgendwie müssen sie ja in der Lage sein, dies wahrzunehmen.

Alles in allem haben wir die neun Tage voll ausgenutzt und sehr genossen. Allein der Wind und die Wolken sind Urlaub für mich.

Hattet ihr auch schöne Osterferien oder zumindest ein prima Osterwochenende?

Liebe Grüße

Petra

Ausflug in den Botanischen Garten Berlin

Nanu, im Februar in den Botanischen Garten gehen? Na klar, schließlich hat der in Berlin-Dahlem wunderbare Gewächshäuser, die alleine schon einen Besuch wert sind. Wir haben trotzdem den letzten Tag des Berliner Dreitagefrühlings genutzt, um im Sonnenschein zu den Gewächshäusern zu gelangen. Heute hätten wir nämlich schon wieder durch den Regen laufen müssen.

Freitag, 17. Februar 2017

Echinocactus, Goldkugelkaktus, Schwiegermutterstuhl im Botanischen Garten Berlin

Echinocactus grusonii, auch Goldkugelkaktus oder Schwiegermutterstuhl genannt, im Botanischen Garten Berlin. Zum Größenvergleich ist das Babytörtchen mit im Bild.

Wir haben die drei sonnigen Tage sinnvoll genutzt: Erst haben wir einen Valentinstags-Überraschungsbesuch bei meinem Liebsten in Schleswig-Holstein gemacht und ihn im Büro überfallen ;-) Die Hin- und Rückfahrt fand bei wunderschön blauem Himmel statt und nicht mal in der Prignitz hat es geregnet, wie sonst üblich. Außerdem war die Autobahn herrlich leer, denn wer fährt schon mittags von Berlin nach S-H und zurück?

Kind 4 hatte noch Urlaub, und da wir uns ja derzeit besonders intensiv mit Zimmerpflanzen beschäftigen (u.a. wegen des geplanten Wintergartens), hatten wir Lust, in den Botanischen Garten zu gehen. Und natürlich haben wir von dort auch etwas mitgebracht. Dazu mehr am Ende des Beitrags.

Wie lange Kind 4 schon nicht dort war, weiß ich nicht mehr. Ich war zum letzten Mal anlässlich des Berliner Staudenmarktes im April 2011 (!) dort.

Als erstes gingen wir ins Kakteenhaus, da uns die Stachelkumpels momentan besonders am Herzen liegen. Schon toll, was da teilweise für Giganten stehen:

Kaktusgiganten im Botanischen Garten Berlin

Kaktusgiganten im Botanischen Garten Berlin

Im Kakteenhaus

Einige Kakteen trugen sogar Früchte:

Kaktusfrüchte

Kaktusfrüchte sind übrigens extrem lecker. Bei einer Klassenfahrt nach Griechenland haben wir in Nauplia welche geerntet und die Dinger am Strand geschält. Die Schalen legten wir zunächst auf einem kleinen Mäuerchen ab, bevor wir sie entsorgten. Kurze Zeit darauf setzte sich eine Kurskameradin genau an diese Stelle. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass nicht nur die Kakteen, sondern auch deren Früchte mit Stacheln besetzt sind. Mit Widerhaken ... Jedenfalls waren die Jungs aus unserem Kurs anschließend sehr eifrig darum bemüht, dem Mädel die Stacheln aus dem Hinterteil zu ziehen :-D

BLÜHENDER GELDBAUM

Ich weiß nicht, ob ich euch mal erzählt habe, dass ich von meiner Mutter einen ziemlich großen Geldbaum (Crassula ovata) geerbt hatte. Leider war er von Wollläusen befallen und ging ein. Und die kleinen Exemplare, die ich nun besitze, wachsen nicht gerade zügig ;-) Ich mag diese Pflanzen aber sehr und so freute ich mich, dass ich im Sukkulentenhaus des Botanischen Gartens sogar ein blühendes Exemplar entdeckte:

Eine blühende Crassula ovata

Eine blühende Crassula ovata.

Nahaufnahme der blühenden Crassula ovata

Nahaufnahme der blühenden Crassula ovata

Ein bisschen erinnern mich die Crassula-Blüten an die Blüten meines Jasmins. Auf jeden Fall sehr hübsch.

Keine Ahnung, weshalb es mir Kakteen und Sukkulenten so angetan haben, aber Sanseverien finde ich auch ziemlich super:

Sanseverien

Sanseveria wird auch Bogenhanf oder Schwiegermutterzunge genannt, aber diese ganzen Schwiegermutterspitznamen können nicht der Grund dafür sein, dass ich Goldkugelkaktus und Bogenhanf so mag, denn meine Schwiegermutter war eine ganz Liebe und starb leider kurz nach unserer Hochzeit.

Wir waren natürlich nicht nur bei den Wüstenbewohnern, sondern auch in den anderen Gewächshäusern, z.B. im Tropenhaus mit dem Koi-Teich:

Koi-Teich im Tropenhaus

Koi-Teich im Tropenhaus des Botanischen Gartens Berlin

Um den Kakteen- und Sukkulenten-Overload in diesem Posting ein bisschen auszugleichen, zeige ich euch noch ein hübsches Exemplar von Philodendron elegans.

Philodendron elegans im Botanischen Garten Berlin

Ich habe insgesamt über 100 Fotos gemacht, aber mit dem Rest verschone ich euch ;-) Jetzt nur noch die Dinge, die wir von dort mitgebracht haben. Denn es vergeht kein Besuch im Botanischen Garten, ohne hinterher in den kleinen Laden zu gehen. Und natürlich wurden wir auch diesmal fündig:

Unser Haul im Botanischen Garten

Unser Haul im Botanischen Garten

Kind 4 hat für das Babytörtchen schon mal ein Gartenbuch mitgenommen: Gartenprojekte für Kinder, von Katja Maren Thiel. Mit anderthalb ist die Süße zwar noch ein bisschen jung dafür, aber vielleicht können WIR ja schon mal was davon umsetzen.

Und weil ich mein Kakteenwissen ja offenbar vollständig verloren habe, habe ich mir eine Illustrierte Kakteen Enzyklopädie gegönnt. Auf den ersten Blick sieht sie sehr gut aus und ich werde jetzt mal versuchen, meine Kakteen zu bestimmen.

Und dann habe ich mich in ein Buch regelrecht verliebt: Mein geliebtes Gartenhaus - Freiräume für Frauen zum Schreiben, Denken, Gestalten, Gärtnern und dem Alltag entfliehen von Gill Heriz. Es werden Gartenhäuser von Künstlerinnnen, Schriftstellerinnen, Handwerkerinnnen, etc vorgestellt, mit den dazugehörigen Geschichten. Und da ich auch ein Gartenhaus besitze, das dringend mehr genutzt werden sollte, habe ich mich sofort dort im Laden festgelesen und das gute Stück musste mit :-)

Außerdem landete Saatgut in der Einkaufstüte, und zwar für den oben so schön großen Goldkugelkaktus (ob das wohl 30 oder mehr Jahre dauert, bis der so groß wird?), für eine winterharte Hanfpalme (wäre toll, wenn das bei uns klappen würde, auch wenn die ja vielleicht in den Wintergarten ...?) und für eine Opuntienart. Ich bin schon sehr gespannt. Mein letzter Opuntien-Aussaatversuch hat bisher jedenfalls zwei Keimlinge hervorgebracht, jippie!

Apropos Wintergarten: Am Montag vereinbaren wir einen Termin mit dem Berater. Vor drei Wochen wird das aber nichts. Das wird wohl doch eher eine Herbst-/ Winter-Baustelle werden, fürchte ich. Aber Hauptsache, wir bekommen überhaupt einen. Davon träume ich eigentlich seit unserem Einzug vor fast 24 Jahren ...

Liebe Grüße und schönes Wochenende!

Petra

Viele Bäume sind eine Allee

Das Land Brandenburg hat viel für die Erhaltung seiner Alleen getan, was mir aus Autofahrersicht mitunter nicht ganz ungefährlich vorkommt. Vor allem, wenn man sich haarscharf an dicken Lastwagen vorbeiquetschen muss. Dafür sieht es aber wunderschön aus :-) Dass Alleen nicht nur Bundesstraßen säumen, durften wir am vorletzten Sonntag feststellen, als wir in Hennigsdorf (nicht nur) am Oder-Havel-Kanal spazieren gingen. Ich bin immer wieder begeistert, was es für schöne Ausblicke in und um Berlin gibt, die so gar nicht an eine Metropole erinnern:

Montag, 23. Februar 2015

Allee am Oder-Havel-Kanal im brandenburgischen Hennigsdorf.

Allee am Oder-Havel-Kanal im brandenburgischen Hennigsdorf.

Ich habe unterwegs noch viel, viel mehr Fotos gemacht, z.B. von Industriedenkmälern oder dem unscheinbaren Platz des 17. Juni 1953. In Gedanken hatte ich alles längst fertig gebloggt, aber wie das dann so ist - danach kam alles mögliche andere dazwischen.

Ich “schulde” euch auch noch einen kleinen Bericht und Fotos von meiner Radtour durch Heiligensee, wo ich seit über 20 Jahren lebe und trotzdem Orte entdeckte, an denen ich noch nie war. Aber das kommt, versprochen. Zur Not eben in kleinen Häppchen.  :-)

Auf jeden Fall bewege ich mich brav in letzter Zeit, denn mein Garmin Vivosmart Fitnesstracker, den ich vor ca vier Wochen gekauft habe, brummt sehr ungnädig, wenn ich länger als nötig herumsitze. Wenn ihr Lust habt, schreibe ich dazu mal einen Testbericht. Ihr könnt das gerne in den Kommentaren vermerken.

Und bald ist auch wieder Gartenzeit! Heute hat mich leider der Regen aus den Beeten vertrieben, aber morgen starte ich einen neuen Versuch. Es ist so furchtbar viel zu tun da draußen!

Liebe Grüße

Petra

Almabtrieb im Appenzeller Land

Die schöne Zeit mit dem Schweizer Zweitwohnsitz ist bald vorbei und an diesem Wochenende haben wir die Zeit nochmal genutzt und sind ins Kanton Appenzell zum Barfußwandern gefahren. Auf den Weg dorthin mussten wir uns die Straße mit Kühen und Ziegen teilen, weil in der Nähe von Urnäsch der Almabtrieb stattfand:

Sonntag, 21. September 2014

Almabtrieb in Appenzell. Foto: Petra A. Bauer

Almabtrieb in Appenzell. Foto: Petra A. Bauer

Almabtrieb in Appenzell. Foto: Petra A. Bauer

Almabtrieb in Appenzell (mancherorts auch Alpabzug genannt). Wir mussten ganz vorsichtig vorbeifahren und trotzdem wäre uns beinahe eine Kuh vor den Kühler gesprungen. Foto: Petra A. Bauer

Jemand hat offenbar eine weiche, grüne Decke über die gesamte Landschaft gebreitet:

Appenzeller Land. Im Hintergrund der Säntis. Foto: Petra A. Bauer

Appenzeller Land. Im Hintergrund der Säntis. Foto: Petra A. Bauer

Es gab während unserer Barfußwanderung (wir starteten in Jakobsbad) diverse Begegnungen mit weiteren Tieren:

Tiere im Appenzeller Land. Foto: Petra A. Bauer

Tiere im Appenzeller Land. Foto: Petra A. Bauer

Die drei Wochen alten Kätzchen in der Bildmitte hatten noch zwei Geschwister:

Appenzeller Babykatzen. Foto: Petra A. Bauer 2014

Appenzeller Babykatzen. Foto: Petra A. Bauer 2014

Die Besitzer der Kätzchen haben sich sehr über die Entzückungsquieker der komischen Touristen amüsiert (wir waren offenbar nicht die ersten Kätzchenbewunderer des Tages).

Das Wetter war großartig und nebenan habe ich noch ein bisschen über den Barfußwanderweg und die Landschaft zwischen Jakobsbad und Gontenbad berichtet.

Liebe Grüße

Petra

Westschweden

Wir lieben Schweden und waren endlich wieder dort. Diesmal an der Schärenküste von Bohuslän. Der Untergrund dort besteht aus Gneis und Granit, oft nur mit einer dünnen Erdschicht darüber. Deshalb habe ich dort auch kaum klassische Gärten gesehen.

Dienstag, 26. August 2014

Bootshaus in Västbacken, Bohuslän. Foto: Petra A. Bauer 2014

Bootshaus in Västbacken, Bohuslän.

Wir waren auf der Halbinsel Raftö, genauer gesagt in Raftötången in der Gemeinde Tanumshede nahe Fjällbacka, das Krimifreunden durch Camilla Läckberg bekannt sein dürfte. Im Nachbardorf Västbacken entdeckte ich dieses malerische Bootshaus, und ich musste mich schon tief bücken (bzw. die Kamera auf den Boden stellen), um ein paar Blümchen mit aufs Foto zu bekommen, denn schließlich habe ich beim Fotografieren auch an euch gedacht.

Wir waren ja schon häufig in Schweden, und egal ob wir in Skåne, Dalarna, Västergötland, Stockholm oder auf Öland waren, überall fand ich in den Fenstern Lampen (wir haben auf dem Fensterbrett im Wohnzimmer getreu dieser Tradition auch zwei) und hellrosafarbene Geranien (oder Pelargonien, wie sie eigentlich richtig heißen). Solche finde ich hier kaum. Also zumindest nicht in den Gartencentern und Supermärkten. Da herrscht Knallrot und Dunkelpink vor. Außerdem ist es hier offenbar auch nicht üblich, Geranien DRINNEN aufs Fensterbrett zu stellen. Geraniol ist offenbar für deutsche Nasen nicht passend ;-) Schweden stört das offenbar nicht:

Blumenfenster in Fjällbacka

Aber natürlich stehen die Geranien auch draußen. Und zwar ebenso wie bei uns in Töpfen - oder kennt ihr Menschen, die diese Blumen frei im Garten auspflanzen?

Die typischen rosafarbenen Pelargonien in Schweden

Geranientöpfe

Geranien

Aber natürlich gibt es auch in Skandinavien knallige Geranien:

Bunte Geranien

Und hier könnt ihr mal sehen, weshalb das mit den Gärten in Bohuslän nicht so ganz einfach ist:

Granitfelsen auf den Schären an der schwedischen Westküste

Einen ausführlicheren Reisebericht und weitere Fotos findet ihr bei Ferien in Bohuslän.

Jedenfalls waren die Ferien traumhaft, und ich finde es wirklich schade, dass wir nur zwei Wochen dort sein konnten.

Wo wart ihr denn im Urlaub?

Liebe Grüße

Petra

Alle Fotos: Petra A. Bauer 2014


Ostergrüße aus Zürich

Diese Postkartenidylle habe ich gestern auf einem Spaziergang eingefangen. Ihr seht den Blick vom Lindenhof über die Limmat zum Großmünster. Und im Hintergrund die schneebedeckten Alpen. Hach.

Freitag, 18. April 2014

Zürich. Blick vom Lindenhof über die Limmat zum Großmünster. Im Hintergrund die schneebedeckten Alpen.


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