Kaktus mit zweifarbigen Stacheln

Ich habe eben ein bisschen auf Cactus Practice gestöbert. Alexandra, die das Blog betreibt, habe ich beim Social Gardening in der Lüneburger Heide kennengelernt und mochte sie auf Anhieb. Der heutige Blick in ihr Blog hat mich inspiriert, euch mal einen meiner Kakteen zu zeigen:

Donnerstag, 31. Januar 2013

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Hübsch, gell? Dieser kleine Kerl hat tatsächlich nach ca. zwei Dritteln Wuchshöhe seine Stachelfarbe geändert. Ich weiß allerdings nicht, was es genau für eine Art ist. Ein Bild auf dieser Kakteenbestimmungsseite (10. Bild von oben, Cleistocactus strausii) sieht meinem Kaktus total ähnlich, aber das scheint ein untypisches Foto zu sein, denn ich kenne die Mutterpflanze, und sie war nun wirklich keine Silberkerze. Leider ist mir der “Mutterkaktus” nach über 30 Jahren eingegangen, da er eine zu intensive Urlaubsbewässerung nicht überstanden hat, aber ich hätte ihn eher den Ferokakteen zugeordnet. Zwei der “Babys”, die er an den Seiten ausgebildet hatte, haben aber überlebt, und einer davon ist der auf dem Foto.

Ich habe nicht mehr viele Kakteen, obwohl ich sie sehr mag. Schuld daran ist einmal Platzmangel auf dem Fensterbrett, zum anderen die Tatsache, dass wir keinen kühlen Raum im Haus haben. So habe ich die Stachelgesellen nie zum Blühen bekommen.

Meine Begeisterung für Kakteen habe ich im übrigen meiner kürzlich verstorbenen Tante zu verdanken. Sie lebte im Saarland und kam zu Besuch, als ich vielleicht acht Jahre alt war. Es muss Ende April / Anfang Mai gewesen sein, und sie brachte u.a. eine Schale rosablühender Mammillarien mit, weil sie es so schade fand, sie blühen zu lassen, während sie unterwegs war und sich nicht daran erfreuen konnte. Sie brachte mir damals den Unterschied zwischen Cereen und Echinokakteen bei, und noch so manches andere. Als sie ging hatte sie mir nicht nur einen Selenicerus und einige der Mammillarien dagelassen, sondern den Kakteenvirus gleich mit ;-)

Als ich bei meinem Liebsten einzog, fiel mir sogleich der oben erwähnte “Mutterkaktus” auf, der damals allerdings noch keine Ableger ausgebildet hatte. Ich erinnere mich, dass ich in dieser Zeit (etwa Mitte der 80er) Stunde um Stunde damit zubrachte, Kakteenkataloge zu lesen. Wohlbemerkt - es waren keine Bilder drin! ;-)

1982 war ich mit drei Mädels in Cullera / Spanien und wir blickten von unserem Appartment auf ein “Feld” voller Opuntien. Die wuchsen da zwischen zwei Straßen wie Unkraut. Ich brach zwei der “Ohren” ab und brachte sie mit nach Deutschland, wo ich sie erstmal ziemlich lange auf einem Schrank vergaß. Aber auch das verspätete Einpflanzen brachte Erfolg und ich hatte viele Jahre Spaß daran, bis ich den Topf im Garten vergaß, wo Nässe und Frost der Pracht leider ein Ende bereiteten (meine Vergesslichkeit steht mir leider des öfteren im Weg *g*). Dabei finde ich Kakteen im Garten ziemlich cool. Ich träume ja auch immer noch von einem Wintergarten, den ich gerne in einen Dschungel verwandeln würde. Und an der Nordwestseite müsste ich dann einen kleineren Wintergarten haben, in dem Kakteen wachsen :-) Ich traue mich nicht, sie in unser unbeheiztes Gewächshaus zu pflanzen, aber vielleicht kennt jemand ja eine einigermaßen frostharte Sorte, mit der ich das mal ausprobieren könnte?

Achja, Aussaatversuche habe ich auch mal gemacht. Aber die Saat keimte schlecht und die Keimlinge wuchsen so unglaublich laaaangsam. Sukkulenten sind da schneller ;-)

Wer von meinen Lesern hat denn Kakteen? Kennt ihr die Namen oder gibt es auch namenlose Geschenkkakteen, Ableger, Supermarktkäufe? Leidenschaft oder “Ich hab einen Kaktus, der ist eben einfach da.”?

Liebe Grüße

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Zimmerpflanzen-Umtopf-Tag

heute ist Fensterputz- und Umtopftag bei der Bauerngartenfee.

Montag, 17. September 2012

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Ihr kennt mich ja inzwischen - ich bin relativ spontan. Heute ist ein wunderbarer Spätsommertag, und das wäre eigentlich optimal um Gartenarbeit zu machen. Allerdings brachte die Spätsommersonne auch an den Tag, dass meine Fenster mal ne Putzung vertragen könnten ;-) Und um unsere Fenster zu putzen, muss ich die ganzen Pflanzen vom Fensterbrett räumen. Ich begann mit dem Badezimmerfenster und sah, dass etliche Blätter am Einblatt (Spathiphyllum) auf der dem Fenster zugewandten Seite vertrocknet waren, ebenso bei der Tradescantia.

Dem Einblatt spendierte ich daraufhin frische Erde und drei Düngestäbchen. Ich entfernte vertrocknete Erde vom Wurzelballen, kürzte die Wurzeln ein wenig ein um das Wachstum anzuregen und topfte die Pfalnze zwar in denselben (gereinigten) Blumentopf, aber durch die vorherige Ballenverkleinerung war trotzdem Platz für genügend frische Zimmerpflanzenerde.

Mit dem anderen Einblatt am Küchenfenster werde ich das ebenso machen. Die anderen Pflanzen wirken derzeit noch ganz zufrieden.

Auch wenn es bald Herbst wird, freuen sich die Pflanzen über frische Nahrung. Habe ich jedenfalls beschlossen. Es gibt mit Sicherheit Verfechter der Ansicht, dass man Pflanzen nur im Frühjahr umtopfen sollte, wenn die Wachstumsphase beginnt, aber bisher waren meine Pflanzen mit mir immer zufrieden ;-)

So, und nun mache ich mit meinem spätsommerlichen Frühjahrsputz mal weiter :-)

Liebe Grüße

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Küchenfenster, die Gewinner

Folgende drei Einsender haben je ein Buch gewonnen:

Dienstag, 17. April 2012

KüchenfensterEH

Elke Hauch

KüchenfensterRH

Reinhard Häpp

KüchenfensterWW

Wolfgang Wenzel

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen!

Amaryllis - Aufzucht und Pflege

Amaryllis oder Hippeastrum (Ritterstern), wie das südamerikanische Zwiebelgewächs korrekt heißt, ist eine wunderbare Blütenpflanze für den Jahresbeginn und macht mir das Warten auf den Frühling ein wenig leichter. Ich lasse euch mal beim Wachsen zuschauen.

Sonntag, 12. Februar 2012

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Foto: © Friederike Bauer*, 2012

* Weitere Fotos könnt ihr im Blog meiner Tochter Cooking as Art und in ihrem Flickr-Stream RiekePhotography anschauen.
* To see more of my daughters’ pictures, visit her blog Cooking as Art or her flickr-stream RiekePhotography

Am 9. Januar hatte ich in unserem neuen Biomarkt Tontöpfe mit Amaryllis-Zwiebeln entdeckt und spontan zugegriffen. Ich hatte keine Ahnung, welche Farbe die Blüte haben würde und freute mich schon auf die Überraschung. Anfangs habe ich täglich ein Foto geschossen, weil man quasi beim Wachsen zuschauen konnte. Hier der erste, dritte, vierte und zwölfte Tag:

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Wasser- und Lichtbedarf

Als ich den Topf nach Hause brachte, hielt ich ihn im Waschbecken unter handwarmes Wasser, wässerte die Erde gründlich und wartete in Ruhe ab, bis alles überschüssige Wasser wieder abgelaufen war. Zwiebeln faulen rasch, daher darf man sie nie zu feucht halten. Das ist sicher auch der Grund, weshalb man die Amaryllis-Zwiebel nur zur Hälfte eingräbt. Ich wollte der Pflanze jedoch einen guten Start geben, denn am vorgesehen Standort (Wohnzimmerfenster) staut sich die Heizungsluft. Nach vier, fünf Tagen (ich hatte mit dem Finger in der Erde herumgebohrt und sie für trocken genug befunden) wiederholte ich die Prozedur. Offenbar war das genau die richtige Strategie.

Nach gut drei Wochen entfaltete sich die erste Büte, und so sah der Ritterstern nach vier Wochen aus:

 

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Seither gieße ich nur noch sparsam mit handwarmem Wasser aus der Gießkanne.

Ich bin jetzt gespannt, wie lange die Blüte hält, denn während der winterlichen Blühphase wären 15°C bis 20°C ideal, doch, wie erwähnt, ist es auf dem Fensterbrett wärmer. Das spärliche Licht ist in den Wintermonaten jedoch in Ordnung, so dass die Amaryllis vielleicht sogar auf einer Kommode oder einem Tisch weiter hinten im Raum stehen könnte.

Im Sommer hat die Amaryllis es jedoch gerne hell und sonnig und möchte in den Garten umziehen, aber erst nach den Eisheiligen! Das habe ich bisher noch nie ausprobiert (ich hatte auch viele Jahre lang keinen Amaryllis mehr), aber ich werde mich auf die Suche nach einem guten Platz machen. Ich könnte sie mir gut im Terrassenbeet vorstellen, als Ersatz für die angeblich winterharte Züchtung einer Schmucklilie (Agapanthus). Ha. Ha. Erst habe ich die Blüte verpasst, weil ich im Urlaub war, und dann ist sie beim ersten leichten (!) Frost eingegangen. Aber das ist eine andere Geschichte und soll an anderer Stelle erzählt werden.

Bevor es ans Auspflanzen geht (vermutlich werde ich die Amaryllis mitsamt ihrem Topf in der Erde versenken), schneide ich die Blütenschäfte direkt nach der Blüte ganz herunter, damit die Pflanze ihre restliche Kraft nicht in die Bildung von Samen steckt. Die ausgelaugte Zwiebel braucht jetzt neue Power, deshalb sollte man die Amaryllis im Frühling und Sommer auch einmal pro Woche mit einem Volldünger düngen. Ab August gebe ich dann weniger Wasser und höre im September ganz auf zu gießen (wenn sie draußen wächst, bin ich gespannt, ob sich der Wettergott dran hält, sonst muss ich den Topf eben wieder hereinholen) und höre auf zu düngen. Wenn die Blätter verwelkt sind, suche ich ein dunkles, kühles Plätzchen und lasse den Topf bis Dezember dort stehen. Dann gibt es frische Erde (die Zwiebel wird wieder nur halb eingepflanzt) und die der Amaryllis-Topf darf wieder ans Wohnzimmerfenster umziehen. Ich bin gespannt, ob das auch funktioniert :-) Ich werde berichten.

Aber noch blüht sie ja sehr schön und macht sich gut am Wohnzimmerfenster:

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Wie sind eure Erfahrungen mit Amaryllis? Überwintert ihr sie oder kauft ihr neue?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

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P.S: Denkt dran, das (Küchen-)Fenster-Foto-Gewinnspiel geht noch bis 29. Februar. Ihr könnt also noch mitmachen, eure Fotos an petra at bauerngartenfee.de schicken und je ein Exemplar meiner drei bisher veröffentlichten Krimis gewinnen, sowie ein Überraschungsbuch.


Aus meinen anderen Blogs:

  • Muss ich für eine Buchveröffentlichung Geld zahlen?
  • Anscheinend oder scheinbar? Wie heißt es richtig?
  • T-Shirt Parade, Shirt #1, Woche #6
  • Facebook und Denglisch für Anfänger
  • Zeigt her eure Küchenfenster!

    GrafikSo langsam kehrt die Frühlingssehnsucht zurück. Weil draußen nix grün ist, zeige ich euch mal mein Küchenfenster und bin auch neugierig auf eure. Und zu gewinnen gibt es auch etwas.

    Dienstag, 07. Februar 2012



    MeinePflanzen am Küchenfenster


    An meinem Küchenfenster (v.l.n.r.) wächst ein Einblatt (Spathyphyllum), der Ableger einer Zamioculcas zamiifolia, ein Oleander (der hält sich dort tatsächlich seit dem vorletzten Herbst) und eine Yuccapalme (gekauft 1982, zwischendrin halb erforen und wieder aufgerappelt). Oben (nicht im Bild) hängt noch eine Grünlilie.

    Mein Küchenfenster geht zur Terrasse hinaus und ich schaue täglich mehrmals sehnsüchtig in den Garten. Aber da ist alles halb verschneit (die Schneedecke ist nicht ganz dicht) und die Krokusse, die sich viel zu früh aus dem Boden wagten, sehen auch ziemlich verfroren aus. Und da dachte ich, wenn schon im Garten nichts los ist, möchte ich einfach noch mehr Küchenfenstergrün hier im Blog sehen - nämlich eures.

    Welche Pflanzen wohnen bei euch am Küchenfenster? Kräuter? Ein halber Dschungel? Schickt eure Küchenfensterfotos einfach an petra at bauerngartenfee.de (at durch @ ersetzen und Lücken weglassen; ich schreibe das nur anders wegen der Bots). Alle eingeschickten Küchenfensterpflanzenfotos veröffentliche ich hier im Blog. Außerdem nehmen die Bilder an einer Verlosung teil. 

    Ihr könnt eure Fotos bis zum 29. Februar 2012 20:00 Uhr einsenden. Jeder Teilnehmer darf mit maximal drei Fotos teilnehmen, der Name kommt jedoch trotzdem nur einmal in den Lostopf, sonst wäre das ja ungerecht. Minderjährige brauchen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern.
    Unter allen Einsendern verlose ich je ein Exemplar meiner drei bisher erschienenen Krimis plus ein Überraschungsbuch. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt und die Namen hier im Blog veröffentlicht.
    WICHTIG:  Bitte vergewissert euch, dass die Rechte der Fotos wirklich bei euch liegen. Und natürlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

    Kleiner Tipp: Von solchen Aktionen erfahrt ihr schneller, wenn ihr “Gefällt mir” auf der Bauerngartenfee-Facebookseite klickt. Ich freue mich auf euren Besuch dort!


    Das könnte euch hier im Blog auch interessieren:

    Aus meinen anderen Blogs:

     

    Zwei erholungsbedürftige Neuzugänge

    Diese beiden Pflanzen (und zwar original diese, nicht ähnliche) haben mich meine ganze Kindheit über begleitet. Sie standen auf dem nach Norden ausgerichteten Fensterbrett meines Kinderzimmers. Sie waren eine Selbstverständlichkeit, so selbstverständlich, dass ich nicht mal nach den Namen suchte. Nun habe ich sie aus der lange verwaisten Wohnung gerettet, bevor sie mir völlig verloren gehen. Ramponiert genug sehen sie ohnehin aus.

    Dienstag, 02. Februar 2010

    Vielleicht könnt ihr mir bei der Namensfindung helfen?

    Diese hier hat meine Mutter immer Aloe genannt. Ein Blick ins Zimmerpflanzenbuch zeigte, dass es sich wohl eher um eine Gasteria handelt. Das habe ich bei der Google Bildersuche eingegeben und fand eine Gasteria hybrid aff. bicolor, Asphodelaceae, die so ausieht, wie mein Pflänzchen in gesundem Zustand. Ich weiß nun also, dass mein gerettetes Schätzchen eine geborene Südafrikanerin ist. Doch wie sie den Weg in mein Kinderzimmer fand? Vermutlich als Ableger. Die Kolleginnen meiner Mutter hatten immer welche von allen möglichen Pflanzen.

    Ich muss gestehen, ich hatte eine Phase, irgendwann in der Pubertät, da fand ich diese Pflanze so dermaßen hässlich, dass ich beschloss sie umzubringen. Ich stellte das Gießen ganz ein. Und die Pflanze belohnte das mit einer unscheinbaren zartrosa Blütenrispe ...

    Als ich sie jetzt so traurig und vernachlässigt auf dem Fensterbrett stehen sah, entfernte ich zunächst alle Blätter, die völlig hinüber waren (die Spitzen pieken ziemlich, durfte ich dabei feststellen) und habe ihr zu Hause ein größeres Gefäß spendiert. Ich hätte sie auch teilen können, aber ich schaue erst einmal, ob sie sich eingewöhnt.

    Bei diesem Gewächs habe ich nun überhaupt keine Ahnung, wie es heißen könnte. Vorschläge sind daher besonders willkommen. Ich kann ja nicht danach googlen, wenn ich keinen Anhaltspunkt habe.

    Diese Pflanze habe ich auch noch nicht umgetopft. Einge der Rosetten sehen noch richtig gesund und dunkelgrün aus, die könnte ich auch in einzelne Töpfe setzen, wo sie sich dann wieder ausbreiten können. Aber ich wüsste nun trotzdem gerne, WAS ich da eigentlich habe. Hat jemand eine Idee?
    Ich bin für alle Antworten dankbar!


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