10. Januar - Tag der Zimmerpflanze

Da ihr hier in meinem Blog mitlest, gehe ich davon aus, dass ihr Gartenfreunde auch Zimmerpflanzen besitzt. Und selbst, wenn ihr keine habt, ist der Ehrentag der Zimmerpflanze doch Anlass genug, um sich eine oder zwei der grünen Zimmerbewohner anzuschaffen, oder?

Mittwoch, 10. Januar 2018

Habt eure Pflanzen lieb! 10. Januar ist Ehrentag der Zimmerpflanze. Foto: Julia Bauer.

Ich habe diesen Tag jedenfalls dazu genutzt, unsere grüne Gefolgschaft zu vergrößern :-)

Der Houseplant Appreciation Day wurde vom Gardener’s Network in den USA eingeführt und wird weltweit begangen.

Der Sinn liegt darin, nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel den Fokus wieder auf die Zimmerpflanzen zu lenken, die in all dem Trubel möglicherweise ein bisschen untergegangen sind. Pflanzen sind Lebewesen und sie erfordern Aufmerksamkeit, ähnlich wie Haustiere. Auch wenn sie viel genügsamer sind. Aber vielleicht ruft der Ficus, der zuvor vom Weihnachtsbaum versteckt war, stumm nach Wasser. Und dann ist so ein Gedenktag eine ziemlich gute Idee.

Also schaut euch eure kleinen grünen Freunde heute mal genauer an. Ob sie gegossen werden müssen oder besprüht, ob sich Schädlinge daran niedergelassen haben (dann die betreffende Pflanze sofort isolieren!), oder ob sie vielleicht ein zusätzliches Pflanzenlicht brauchen könnten. Sie werden es euch mit gesundem Wachstum danken.

Das Gardener’s Network möchte auch die weitere Verbreitung von Zimmerpflanzen fördern und die gesundheitlichen Vorteile mehr in den Fokus rücken.

BENEFITS DURCH ZIMMERPFLANZEN

  • Sie filtern Schadstoffe aus der Raumluft
  • Das Grün hat eine wohltuende Wirkung auf die Psyche
  • Sie tragen zu Schall- und Staubreduktion bei
  • Sie verbessern das Raumklima durch höhere Luftfeuchtigkeit
  • Sie dienen als Gestaltungselemente in der Wohnung. Schöne Beispiele gibt es im Buch der Urban Jungle Bloggers
  • Pflanzen machen einfach happy!

MEHR GRÜN INS HAUS!

 

Ich fühle mich mit Pflanzen sehr wohl, und dachte immer, ich hätte viele. Bis ich die Urban Jungles etlicher Instagram-User gesehen habe ... Da musste ich dann mal zählen, wie viele Zimmerpflanzen und Kakteen wir aktuell überhaupt besitzen und bin auf 46 gekommen (inklusive denen, die ich gestern gekauft habe - siehe Foto ganz unten). Da ist noch Luft nach oben ;-) Und was für mich gar nicht geht, sind KEINE Pflanzen. In solchen Räumen fühle ich mich nicht sehr wohl.

Wohingegen ich total in Verzückung geraten kann, wenn mir ein besonders riesiges, gut genährtes Exemplar einer Spezies begegnet (besonders, wenn es sich um lange Ranken handelt, die sich quer durch einen Raum hangeln). Oder wenn ich auf einen ganzen Dschungel treffe. Was in meinem Bekanntenkreis leider eher selten ist. Oder sollte ich sagen: Selten geworden?

In meiner Teeniezeit war es auch noch üblich, bei Geburtstagseinladungen Pflanzen zu verschenken. Gerne auch große Exemplare, wenn sich mehrere Gäste zusammentaten. Da wuchs der Dschungel automatisch und es wurden auch eifrig Ableger getauscht. Ich bin nicht sicher, ob ich inzwischen die falschen Leute kenne *g* oder ob sich im Laufe des Alters die Zimmerpflanzenliebe verringert, wenn man nicht so eine Crazy Plantlady ist, wie ich :-D

Es waren auch schon mal mehr Pflanzen hier - das wechselt. Im Urlaub klappt es nicht immer mit dem zuverlässigen Gießen (das geht gelegentlich wohl eher so ab: “Was, die drei Wochen sind morgen um und dann sind sie wieder da? Dann muss ich wohl schnell mal alle Pflanzen ertränken gehen!”) und manchmal gehen leider auch Pflanzen ein, die mich jahrzehntelang begleitet haben, und ich weiß nicht, weshalb. Traurig. Dafür kommt dann auch ab und zu ein Schwung neuer Mitbewohner, die sich an die hiesigen Gegebenheiten gewöhnen müssen. Also wir müssen uns aneinander gewöhnen, um genau zu sein ;-)

NICHT AN DEN BEDÜRFNISSEN VORBEI PFLEGEN

Der häufigste Fehler, den Zimmerpflanzenbesitzer machen (und ich nehme mich da gar nicht aus), ist es, die Bedürfnisse der grünen Kumpel nicht ernst genug zu nehmen. Pflanze gefällt, Pflanze kommt mit, Pflanze wird irgendwo hingestellt, wo Platz ist. Und mal mehr, mal weniger gegossen.

Es gibt Pflanzen, die können das ab. Die Zamioculcas zamiifolia wächst fast noch in der dunkelsten Zimmerecke, und das einzige, was sie tötet, ist zu viel Wasser. Aber auch das ist weit entfernt von optimal. Natürlich - es macht Arbeit nachzuforschen, woher das Pflänzchen stammt, und welche Bedürfnisse es daraus folgend hat. Aber - hey! - im Zeitalter von Google ist das auch kein größerer Aufwand mehr. Viel schwieriger finde ich es, mir das bei allen Pflanzen zu merken.

(Siehe auch: Zami ist bei uns eingezogen! und Neues von der Zami-Front)

Als nächstes werde ich nämlich auch genauer nachforschen, welche Bedingungen die Neuzugänge benötigen. Welche wollen besprüht werden, welche nicht? Tauchen oder gießen? Reden natürlich sowieso ;-) Aber ich habe mir auch vorgenommen, die wichtigsten Dinge auf einen Sticker zu schreiben, damit sowohl ich als auch die Urlaubsvertretung weiß, was der jeweilige Grünling benötigt. Ich bin nämlich echt vergesslich ...

Ich habe mich übrigens zum ersten Mal an eine Orchidee getraut. Ich hielt die bisher für extrem zickig, aber eine Phalaenopsis ist mir gestern in den Wagen gehüpft. Die konnte ich ja schlecht wieder rauswerfen.

Damit das Dschungelfeeling perfekt wird, habe ich noch ein paar Blumenampeln organisiert. Bislang hängt hier nur eine einzige, und das war mir sowieso zu wenig. Wenn ich mit der Gestaltung ein bisschen weiter bin, gibt es auch wieder Fotos. Ich finde es nämlich immer viel schöner, die Pflanzen im Kontext zur Wohnsituation zu sehen. Bilder von einzelnen Pflanzen vor einem weißen Hintergrund finde ich viel zu öde und nichtssagend. Wie soll man denn sonst das Dschungelfeeling rüberbringen?

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Wie viele Zimmerpflanzen habt ihr? Oder weshalb habt ihr keine? Bin neugierig!

Liebe Grüße

Petra

Social Gardening in der Lüneburger Heide

GrafikAm Wochenende stand Gärtnern mal ganz unter dem Motto der Vernetzung. Blogger von 14 grünen Blogs folgten einer Einladung der Firma Romberg in die Lüneburger Heide.

Montag, 19. November 2012

Im Video habe ich einige Eindrücke des Social Media Sunday festgehalten, kann aber auch so noch einmal sagen, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung war, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Mir ist es noch nie passiert, dass ich auf einem Barcamp, das alles in allem von nine to five ging, keinen toten Punkt hatte. Auch dem Moderator der Veranstaltung war die positive Energie aufgefalllen, die mich sogar noch dreieinhalb Stunden am Steuer auf dem Weg zurück nach Berlin wachgehalten hat.

Barcamp, Open Space Workshop - zwei Begriffe für dieselbe Veranstaltungsform: eine Konferenz ohne vorher festgelegte Agenda. Alle Teilnehmer, sowohl wir Blogger als auch Mitarbeiter und Geschäftsführung der Firma Romberg, hatten morgens die Möglichkeit die Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die sie am meisten interessierten. Die Mitarbeiter haben eine Menge Neues über Social Media Strategien gelernt. Sicher werden jetzt in der Firma die Köpfe über die Form der Umsetzung rauchen, aber ich bin sicher, sie bekommen das hin. So unkonventionell, sprich arbeitnehmerfreundlich(!), wie die Firma geführt wird, gibt es garantiert ein paar gute Ideen. Die beste davon war ohnehin schon die, uns alle einzuladen, denn das gab es m. W. in dieser Form noch nicht. In der Abschlussrunde fiel daher auch mehrmals das Wort “mutig”. Es sei mutig, diesen Schritt zu gehen, von Bloggern zu lernen und dieses Experiment zu veranstalten, bei dem zuvor weder die Firma noch die Blogger ahnten, was eigentlich dabei herauskommen würde.

So konnte Firma Romberg von unserem Wissen profitieren auf der anderen Seite haben wir ein paar interessante Einblicke sowohl in die Firmenphilosophie als auch hinter die Kulissen der anderen Blogs bekommen, uns vernetzt und last but not least das wunderbare Essen im Erlenhof genossen. Wenn so Bestechung aussieht, lasse ich mich gerne bestechen ;-) Just kidding.

Niemand verlangt von uns, über die Veranstaltung zu berichten oder die Firma zu verlinken, aber ich sehe das als kleines Dankeschön für das rundum gelungene Wochenende und als Starthilfe für den Romberg’schen Einstieg in die weite Welt des Social Media Marketings. So plump wie andere Firmen dies betreiben, wird es in diesem Fall ganz sicher nicht geschehen, und das dürfen wir Blogger uns einfach mal stolz auf die Brust heften.

Yeah.

Hier noch der Videobeitrag der Kollegen von gartenzwerg.tv, in dem ich auch mit einigen Interviewschnipseln vertreten bin:

 

Ich bin gespannt, was aus den geplanten gemeinsamen Aktionen der Blogger wird, und ich werde euch mit Sicherheit darüber berichten, wenn sich etwas tut. Ihr wisst ja: ihr entkommt mir nicht ;-)

Bis bald und liebe Grüße

Grafik

Weitere Blogbeiträge zum Social Media Sunday findet ihr hier:

Videoimpressionen vom Staudenmarkt

Ich habe das Video jetzt doch schneiden können, und nachdem ich euch vorher Fotos gezeigt habe, nehme ich euch jetzt quasi "live" mit zum Staudenmarkt bei schönstem Wetter und ihr dürft mir auch beim Sonnen zuschauen *g* Ich freue mich auch über Kommentare zu meiner Videofrage hier oder bei YouTube

Mittwoch, 06. April 2011

Nominiert für die Superblogs Garten 2011

Heute habe ich mal eine Bitte an euch:

Freitag, 01. April 2011

bauerngartenfee.de ist für die Superblogs 2011 in der Kategorie Garten nominiert. Zehn verschiedene Kategorien treten bei der Superblogswahl an und die drei bestplatzierten Blogs werden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet! Es geht also einfach nur um die Ehre ;-)
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr für mich voten würdet.
Die Abstimmungsphase ist kurz, nämlich vom 01. - 07. April 2011.
Ich hoffe auf tatkräftige Unterstützung von euch :-)

Also, wenn euch meine Videos, die Gartenberichte und Fotos gefallen, nix wie hin ab 1. April und für bauerngartenfee.de abgestimmt :-)

DANKE!!!!



International Sunflower Guerrilla Gardening Day 2011

Heute möchte ich euch auf eine schöne Aktion aufmerksam machen. Vielleicht wolltet ihr immer schon mal als Guerillagärtner unterwegs sein, und euch fehlte nur der Mut. Am 1. Mai habt ihr nun einen Anlass, an dem ihr über euren Schatten springen könnt, denn es ist der International Guerrilla Gardening Day 2011.

Montag, 21. März 2011

SunflowerGuerillaGardeningDay2011

Dazu müsst ihr nicht nachts mit der Taschenlampe, Spaten, Erde, Pflanzen und Wasser unterwegs sein. Es genügt, eine Tüte mit Sonnenblumensamen und ein Stöckchen oder Bleistift, und natürlich eine Kamera, um das Ganze zu dokumentieren (Vorher-Nachher-Fotos wären geradezu ideal!).

Ihr sucht euch eine öde Stelle in der Stadt, auf einer Brachfläche, Baumscheibe, am besten irgendwo, wo schon zumindest Erde vorhanden ist, sonst wird es doch wieder aufwändig. Dann stecht ihr mit dem Bleistift ein - nicht zu tiefes - Loch in die Erde (man sagt, 3x so tief, wie der Samen dick ist), und legt einen Sonnenblumensamen hinein. Evtl. auch zwei oder drei, wenn ihr ganz sicher gehen wollt, dass die Saat aufgeht. Dann macht ihr das Loch weider zu - fertig. Es kann auch nicht schaden, eine kleine Wasserflasche dabeizuhaben, um die Stelle anzugießen, ist aber auch nicht unbedingt notwendig. Anschließend das Foto nicht vergessen!

Wie findet ihr die Idee? Macht ihr mit? Ich freue mich über eure Kommentare!
Ich bin jedenfalls dabei!

Wie die Aktion im letzten Jahr lief, nebst einer kurzen Anleitung, ist in diesem Video des Initiators Richard Reynolds zu sehen:

 

Noch zwei Wochen

dann wird dieses Blog 2 Jahre alt und das muss natürlich gefeiert werden! Ich möchte mich bei meinen Lesern und den Video-Zuschauern bedanken. Wie, das seht ihr unten. Außerdem stelle ich euch ein Fundstück vor, das mir auf der Suche nach meinem Kamerastativ in die Hände fiel. Das hat jetzt nichts mit Garten zu tun, aber vielleicht mögt ihr es trotzdem :-)

Dienstag, 22. Februar 2011

Und nicht vergessen: Bitte die Videofrage beantworten (am allerliebsten direkt bei YouTube!).


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