Die neue Brücke

Das Jahr des Austauschs ;-) Letztens der Ficus, heute die Brücke, die vom vorderen in den hinteren Gartenteil über den Bachlauf führt. Die war super morsch, was kein Wunder ist, weil sie seit 2005 oder 2006 in unserem Garten steht.

Samstag, 13. Februar 2016

Die alte Brücke, hier im März 2007.

Auf dem Foto links seht ihr die alte Brücke im März 2007 (das Brett im Vordergrund lag nur provisorisch da). Damals habe ich gerade den Bachlauf umgestaltet. Der Rhododendron rechts neben dem Bach war damals auch noch übersichtlich und der Buddelkasten daneben relativ frisch aufgefüllt. Links neben der Brücke (nicht im Bild) ist der Teich. Es ist eines der wenigen Fotos, die aus dem hinteren Gartenteil in Blickrichtung Haus geschossen sind.

Damit ihr mal seht, wo sich die Brücke im Garten etwa befindet, zeige ich euch mal eines meiner Lieblingsfotos vom Januar 2009:

Gartenübersicht Januar 2009

Die Brücke ist in der Mitte links neben dem Gewächshaus zu erkennen. Vor dem Gewächshaus sind Steg und Teich.

Eigenlich wollte ich die völlig morsche Brücke vor dem Abbau heute nochmal fotografieren, aber nachdem ich die Jungs bat, das Ding abzubauen und die neue Brücke an diese Stelle zu stellen, war der Liebste schneller, als ich gucken konnte. Doch wie morsch das Ding schon war, kann man auch hier einigermaßen erkennen:

Die alte, morsche Brücke.

Ich hatte langsam wirklich Angst über dieses wackelige Gebilde zu gehen. Sie war auf einer Seite abgesunken und weil sie außerdem rutschig war, bin ich mehr als einmal abgerutscht. Inzwischen waren auch Bretter durchgebrochen. Die neue Brücke hatten wir bereits im Juli 2015 zusammengebaut:

Die neue Brücke, Juli 2015 auf dem Rasen.

Mein ursprünglicher Plan war, den Bachlauf unterhalb der Brücke erst genauer anzusehen und von wucherndem Schilf zu befreien. Wie ihr wisst, war ich im letzten Jahr allerdings nicht allzu häufig im Garten zu finden. Also habe ich mich auch nicht um den Bach gekümmert. Doch Bach oder nicht - das alte Brückendings musste weg. Wie dringend die Arbeit am Bach WIRKLICH ist, war nach dem Entfernen der Brücke jedoch sehr gut zu erkennen:

Der Bachlauf muss dringend von Schlamm befreit werden.

Man kann den Verlauf des Baches praktisch nicht mehr erkennen; deshalb habe ich euch die rote Linie eingezeichnet. Da ist einiges an Schlamm zu entfernen und ich muss mich auch um die Folienränder kümmern, damit das Wasser nicht versickert, sondern wieder so schön plätschern kann, wie hier:

Unser Bach im Mai 2007.

Heute wollte ich da aber nicht rumbuddeln, sonst hätten die Herren wieder die Lust verloren, mir die neue Brücke an die richtige Stelle zu schleppen, Nun steht sie dort und ist nicht mehr so schön rötlich wie im Juli, sondern gelb. Ich werde sie dann also auch mit Holzzschutzmittel streichen. Da wir in diesem Jahr auch wieder den Zaun streichen müssen, können wir die Sauerei ja gleich verbinden ;-)

Die neue Brücke steht endlich an der richtigen Stelle.

Fragt nicht, wie oft ich seit Juli schon in den Garten geschaut und gedacht habe, dass die neue Brücke endlich vom Rasen runter und an den richtigen Platz soll. Und wie oft ich schon fragte, ob die Jungs das machen würden ... Aber heute waren alle drei fleißig und haben mich glücklich gemacht :-) Und wenn ich mit der Bach- / Teichsanierung fertig bin, sieht es hoffentlich bald wieder so schön aus, wie auf diesem Foto vom Mai 2008:

Die alte Brücke im Mai 2008.

Ihr seht, es tut sich langsam wieder was.
Habt ihr auch schon mit der Gartenarbeit angefangen?

Liebe Wochenendgrüße

Petra

2016 wird mein Gartenjahr!

Ihr Lieben! Nachdem inzwischen viele von euch auf allen möglichen Kanälen gefragt haben, ob es mit der Bauerngartenfee denn überhaupt noch weitergeht, möchte ich euch doch endlich beruhigen: Ja, es wird weitergehen. Ich hatte schlicht eine Gärtner-Blockade und deshalb auch in diesem Blog nichts zu berichten. Aber 2016 wird anders, denn dann habe ich im Garten vermutlich sogar Hilfe.

Montag, 08. Februar 2016

Stockrosen in Locronan / Bretagne

Dieses wunderbare Bild entstand leider nicht in meinem Garten, sondern in der Bretagne, genauer gesagt in Locronan. Dass Stockrosen meine Lieblingsblumen sind, ist aufmerksamen Bloglesern sicher längst aufgefallen. Und vielleicht erinnnert ihr euch, dass die hübschen Pflanzen in meinem Garten einfach nicht wachsen wollen. Vor einiger Zeit habe ich jedoch auf der Schulfarm ein paar Stockrosensamen gemopst und starte einfach noch einen Versuch. Schließlich wachsen die normalerweise in jeder Mauerritze ...

Blumen und Gemüse

Auch Lupinen sollen wieder im Garten wachsen (wieso liebe ich ausgerechnet Zweijährige?). Dass sich Phlox hier wohlfühlt, weiß ich, also sollte ich davon noch mehr pflanzen. Und Dahlien möchte ich demnächst vorziehen, weil ich die auch sehr mag und auch sie diesen Garten akzeptieren. Was noch an Einjährigen dazukommmen wird, habe ich noch nicht fertig entschieden. Kapuzinerkresse, Schmuckkörbchen und Ringelblumen auf jeden Fall, aber sicher noch mehr. Kräuter und Gemüse auch - da muss ich noch überlegen.

Gartenumbau

Vordringlich ist allerdings, die Rümpelecken im Garten endlich aufzuräumen und einige Baumaßnahmen durchzuführen. Die Holzterrasse ist völlig kaputt und wir werden wohl einen Zaun quer durch den Garten ziehen müssen, damit unser Enkelmädchen nicht in den Teich fällt (der auch einer Grundsanierrung bedarf). Die Süße ist inzwischen siebeneinhalb Monate alt, hat unser Leben völlig auf den Kopf gestellt und ist das liebste und artigste Kind, das je in unserer Familie geschlüpft ist ;-) Ich habe das Privileg, sie den ganzen Tag um mich haben zu dürfen und freue mich jeden Tag aufs Neue darüber

<3

Unser Enkelmädchen, aka Babytörtchen, ist inzwischen siebeneinhalb Monate alt.

Gartenhelfer

Da das “Babytörtchen” sicher viel im Garten sein wird, möchte ihre Mama mir auch im Garten helfen. Dann können wir alle drei zusammen draußen wühlen, wobei sich die “Arbeit” der Kleinen sicher zunächst auf Sand essen beschränken wird ;-)

Ich freue mich sehr auf das Gartenjahr 2016 und hoffe, dass viele neue Blogbeiträge dabei abfallen. Ich habe mir für das Blog auch noch einige Neuerungen ausgedacht, die ich aber noch nicht verrate.

Derweil habe ich nur in unserem Wohnzimmer etwas geändert. Auf der einen Seite haben wir einen Medienschrank vom Möbelschweden anbauen lassen (ich könnte diese dämlichen Möbelschrauber immer noch schlagen ...) und auf der gegenüberliegenden Seite habe ich jetzt endlich wieder ein paar Bilder aufgehängt. Die Erdgeschosssanierung ist schließlich fast drei Jahre her und da fiel die Hemmschwelle, Löcher in den “neuen” Putz zu machen *g*

Endlich wieder Bilder im Wohnzimmer

Dann bis hoffentlich ganz bald!
Liebe Grüße
Petra


 

Juni

Das Jahr ist schon beinahe wieder halb rum und ich habe genau nichts von dem geschafft, was ich mir im Garten vorgenommen hatte. Selbst die Pusteblumen unten im Bild sind mittlerweile verwelkt und meine Tomaten stehen immer noch drinnen am Fenster anstatt draußen in Kübeln zu wachsen.

Montag, 08. Juni 2015

Pusteblumen

Es liegt natürlich nicht nur am bevorstehenden Kindersegen, mit allen Terminen und Umbauarbeiten, die daran hängen, sondern auch daran, dass ich immer noch mit einer Neu-Orientierung beschäftigt bin. Und das beinhaltet viel Recherche, Brainstorming, Zielfindungsgedöns. Alles sehr arbeitsintensiv. Und da muss der Garten immer zurückstehen.

Als ich mich dann am Wochenende tatendurstig daran machte, endlich etwas im Garten zu tun, hat sich das bitter gerächt: Ich war danach zwei Tage durch Heuschnupfen komplett außer Gefecht gesetzt. Den ganzen Tag niesen und mit zugeschwollenen Augen herumlaufen, macht einen echt fertig ;-)

Mal sehen, wann ich wieder ungestraft raus darf. Vermutlich ist dann Erntezeit und ich hab noch nix ausgesät ...

Mich macht es immer total wütend auf mich selbst, wenn ich sehe, dass überall Pflanzen blühen, die ich eigentlich auch endlich in meinem Garten haben wollte. Im Februar bin ich immer sehr emsig am Planen und würde am liebsten sofort die Aussaat in Angriff nehmen, und wenn dann die Zeit dafür reif ist, bin ich nicht mehr bereit.

Ich bin sehr froh, dass ich zwar Bauer heiße, aber keine Bäuerin bin, denn dann wären wir hier alle längst verhungert.
Großes Doppelseufz!

Aber ich finde trotzdem immer schöne Stellen im Garten, und tröste mich damit, das vieles von selber wächst, auch wenn man manchmal den Blickwinkel ändern muss, um die eigentliche Schönheit zu erkennen. Mehr dazu habe ich in meiner Gartenkolumne bei den Rombergs geschrieben: Anspruch und Wirklichkeit.

Liebe Grüße

Petra

Tomaten!

Ach du liebes Lieschen! Als ich die diesjährige Tomatenaussaat in Angriff nahm, hatte ich ja insgeheim gefürchtet, dass ich noch neues Saatgut bestellen muss, weil die verwendeten Tomatensamen fünf (!) Jahre alt sind. Und nu? ALLE Samen sind aufgegangen, bis auf die der russischen Sorte Mischka.

Mittwoch, 04. März 2015

Die Tomatensaat ist aufgegangen. Foto Petra A. Bauer 2015.

Die Tomatensaat ist aufgegangen. Foto Petra A. Bauer 2015.

Die Samen haben so schnell gekeimt, dass ich ein bisschen überrumpelt war. Das bedeutet also, dass ich in diesem Jahr neun verschiedene Tomatensorten habe, uff.

Heute habe ich angefangen, neue Blumentöpfe mit Wasserspeicher zu basteln und habe eine schwedische Wasa und eine Anna Marias Heart (eine Heirloom-Sorte aus USA) dort hineingetopft. Es ist noch genug Platz in den Behältern, dass ich Erde anhäufeln kann, wenn die Pflänzchen wachsen. Tomaten mögen das - sie bilden dort dann zusätzliche Wurzeln.

Die Sorten:

  • Elberta Girl
  • Mrs. Pinky
  • Anna Marias Heart
  • Wasa
  • Heirloom Cherry
  • Perito Italian
  • Kleine Thai
  • Tumblr Yellow (hängend)
  • Tiffen Mennonite

Liebe Grüße

Petra,
die gestern beim Kunstsalon am Dienstag teilgenommen hat.

2015 Garten To-Do Liste

Auch in 2015 warten viele Aufgaben im Garten auf mich. Ich werde ganz sicher wieder nicht alles schaffen (es sind auch wieder reichlich Dinge dabei, die ich schon seit Jahren vor mir her schiebe), und manches davon ist auch eher so ein Wunschprojekt, was meiner Landlebenmeise geschuldet ist. Und damit fange ich auch diese Liste an:

Montag, 23. Februar 2015

Hühnerschar

  • Ein Außengehege für die Meerschweinchen und Kaninchen bauen (und vielleicht direkt ein Hühnergehege dazu)

Hühnerstall in Hohenlockstedt

Ja, ich träume immer noch von eigenen Hühnern und Hühnereiern. Und wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist inzwischen sogar die Urlaubsbetreuung von Kaninchen und Meerschweinchen ein Problem. Da kommt es wohl auf zwei drei Hühner auch nicht mehr an ... Aber, wie gesagt, bisher ist es noch ein Luftschloss. Allerdings denke ich, dass es sinnvoll wäre, das Außengehege gleich größer zu bauen.

Randnotiz: Beim Googeln nach Hühnerställen bin ich bei Amazon über Warnwesten für Hühner gestolpert. Nach der Beschreibung weiß ich, ehrlich gesagt, immer noch nicht, ob das ein Witz ist oder nicht:

“Direkt aus dem Fernsehen in Ihren Garten - die erste Warnweste für Hühner! Die besondere Schutzmaßnahme für das Huhn von heute.”

Dass die Firma “Omlet” (Omelette, *g*) heißt, macht das Ganze irgendwie nicht seriöser ;-)

Also weiter:

Allgemein

  • Saatgut sichten und sortieren
  • vermehrt alte, traditionelle Sorten kaufen (z.B. wieder bei Dreschflegel) und F1-Hybriden meiden
  • Vorgarten
    • Heckenstreifen dick mulchen
    • Bantam-Mais als zusätzlichen Sichtschutz pflanzen (das habe ich im letzten Jahr schon gemacht und weiß jetzt, dass ich den Mais dichter säen muss)
    • ramponierte Zuckerhutfichte absägen
    • Giersch killen, der aus dem Nachbarvorgarten herüberwuchert
    • Streifen zum Nachbarvorgarten neu gestalten
    • Streifen zum Haus neu gestalten (hinten hohe Stauden (Kugelallium, Lupinen), davor Ringelblumen, ganz vorne Sedum)
    • Beet vor dem Briefkasten mit Dahlien bepflanzen
    • Rindenmulchweg um das ovale Buchsbaum- / Rhododendron-Beet wieder mit frischem Mulchmaterial befüllen
    • Bepflanzung im Vorgarten-Eingangsbeet überprüfen und ggf. auffrischen

    Auffahrt

    • Kästen und Töpfe ausleeren und frisch bepflanzen
    • Hecke weiter auslichten, Container dort aufstellen und bepflanzen
    • Holzstapel an der Schuppenwand errichten
    • Fugenbewuchs entfernen

    Vorderer Gartenteil

    • Terrasse erneuern (wohl eher ein langfristiges Projekt ohne genauen Plan bisher)
    • Terrassenbeet jäten oder entfernen und stattdessen Gehege dort bauen (noch nicht sicher)
    • Hauswurzbeet auslichten, evtl. mit winterharten Opuntien experimentieren. Oder Beet im Zuge der Terrassenerneuerung ganz entfernen und Wurze in Container pflanzen
    • Fläche hinter dem kleinen Schuppen von Schnittgut, Unkraut und Töpfen befreien (das wäre der andere mögliche Platz für das Gehege)
    • Flieder und Sträucher am linken Grundstücksrand herunterschneiden und Sichtschutz bauen
    • ehemaliges Poolrund in ein Kräuter-/ Gemüsebeet verwandeln
    • den umgefallenen Birnbaum entfernen und zersägen
    • neuen Platz für die New Dawn und das Geißblatt vom toten Birnbaum finden
    • Rasen neu anlegen oder abschaffen ;-)

    Gartenweg

    • von Unkraut befreien
    • mit frischem Rindenmulch auffüllen (wie in jedem Jahr ...)

    Teich und Bachlauf

    • Bachränder anständig befestigen
    • Brücke erneuern
    • alte Brücke ausbessern und weiter hinten aufstellen
    • Buchsbaum neben dem Kirschbaum am Teich beschneiden
    • Teichrand am Zaun von Unkraut befreien
    • Teichufer neben Gewächshaus teiferlegen
    • Steg an zwei Teichrändern bauen bzw. befestigen

    Gartenteil hinter der Brücke

    • Gewächshaus (GWH) leer räumen
    • GWH von Algen befreien
    • Kisten als Hochbeete im GWH aufstellen und bepflanzen
    • Erdbeer- / Gemüsebeet umgestalten oder verlegen
    • Fläche zwischen GWH und Gartenhaus einebnen
    • dort Deck und Sichtschutz bauen
    • Fläche links neben Gartenhaus einebnen, Sträucher beschneiden

    Vielleicht habe ich das ja bis 2017 endlich geschafft ;-)

    Was habt ihr 2015 im Garten so vor?

    Liebe Grüße

    Petra

    Sturmschaden mal wieder

    In der letzten Woche war es in Berlin wieder einmal sehr stürmisch. Und wir hatten wieder einmal einen Sturmschaden. Diesmal war es allerdings nicht unser alter Gartenzaun, sondern es hat den Birnbaum getroffen:

    Mittwoch, 21. Januar 2015

    Der Sturm hat unseren Birnbaum gefällt. Foto: Petra A. Bauer 2015

    Der Sturm hat unseren Birnbaum gefällt. Foto: Petra A. Bauer 2015

    Ich habe das bestimmt erst eine Woche später bemerkt, weil ich bei dem Mistwetter nicht in den Garten wollte. Ich weiß nicht, wie alt der Birnbaum war, aber er war schon ziemlich hinüber, als wir vor 22 Jahren hier einzogen. Im Prinzip diente er als Rankgerüst für unsere “New Dawn” Rose und das Geißblatt.

    Die Tanne, die auf dem Foto zu sehen ist, also dieses rundliche Ding links im Vordergrund, hat sich mal selbst ausgesät und ich hatte es immer kugelig geschnitten. Also im letzten Jahr nicht, aber ich wollte es in diesem Jahr wieder herunterschneiden (wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr sehen, dass ein Teil der Tanne rechts unter dem umgestürzten Baum liegt). Nun überlege ich allerdings, ob ich diese Stelle nicht komplett entferne. Der Garten ist auf dieser Seite ohnhin so zugewuchert, dass ich nicht mehr bis nach hinten schauen kann. Das bietet einerseits einen guten Terrassensichtschutz gegen Nachbarblicke (bzw. dagegen, dass wir sie sehen müssen), andererseits wirkt dadurch alles viel kleiner. Da habe ich also was zum Nachdenken. Und zum Sägen ;-)

    Dann wollten wir ja eigentlich auch am Gartenhaus eine kleine Terrasse bauen - dazu muss ich den Untergrund von allen möglichen Bäumchenstümpfen (Baum wäre zu viel gesagt) befreien und einebnen (damit habe ich heute schon angefangen). Ähnliches müsste ich an anderer Stelle im Garten auch tun, damit die Kinder und ich endlich das von mir lang versprochene Freigehege für Kaninchen und Meerschweinchen bauen können. Und die Brücke über den Bachlauf ist so morsch, dass sie dringend ausgewechselt werden muss. Sie hat totale Schieflage. Und im Grunde müsste ich die gesamte Teich- / Bachanlage mal generalüberholen ... Wieder mal viel zu viel für ein Gartenjahr.

    Heute wollte ich Einstreu kompostieren (deshalb bin ich überhaupt nach hinten gegangen) und durfte feststellen, dass Kind 1 nicht ganz verstanden hatte, dass es den Grasschnitt vom Rasenmähen zwar gerne auf Thermokomposter und offene Kompostbehälter verteilen durfte, aber bitte locker, flockig - und nicht alles in den Thermokomposter kippen. Ich hatte da auch nicht nachgesehen und so fand ich beim Öffnen Matschgras. Interessanterweise roch es gar nicht, sah aber aus, wie Kuhfladenmasse. Und meinen Umrühr-Ast hat er offenbar gleich mit kompostiert, denn ich konnte ihn im Komposter nicht entdecken. Also habe ich mit einer Drehgabel (ich hab vergessen, wie die Dinger heißen, die man zum Bodenauflockern in die Erde piekst und dreht) alles ein bisschen gelockert, einen Teil in die beiden anderen Kompostbehälter gegeben und mit Streu vermischt. Ich werde da wohl jetzt doch immer mal wieder besser ein Auge drauf haben.

    Das war also mein erster Eindruck vom Garten in 2015. K4 konnte übrigens gar nicht verstehen, wieso ich “bei dem Wetter” draußen war. Aber mir war gar nicht kalt und geregnet hat es auch nicht. Und nun weiß ich auch, wie toll warm mein selbstgestricktes Dreieckstuch am Hals ist. Perfekt für Gartenarbeit!

    Habt ihr euren Garten schon inspiziert? Oder liegt bei euch tatsächlich Schnee?

    Liebe Grüße vom Berliner Stadtrand

    Petra


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