Aufräumungsarbeiten im Garten oder: Es kommt der Tag, da will die Säge sägen

Der Februar gibt wirklich alles, was die Sonne angeht. Das Wetter ist super, und der Preis dafür sind die ersten echten Minusgrade der Wintersaison 2017/18. Der Boden ist so hart gefroren, dass keinerlei Buddelarbeiten drin sind. Aber sägen kann man.

Mittwoch, 07. Februar 2018

Es kommt der Tag, da will die Säge sägen. Foto: Petra A. Bauer 2018

“Es kommt der Tag, da will die Säge sägen” ist ein Zitat aus dem Kultfilm “Jede Menge Kohle” und hat eigentlich nichts mit Gartenarbeit zu tun, aber ich fand es so schön passend. Zumal die Säge nämlich hätte schon lange sägen sollen, da der Birnbaum, den ich heute teilweise in Scheibchen geschnitten habe, schon eine ganze Weile quer im Garten liegt. So lange, dass ich nicht mal mehr weiß, bei welchem der letzten schweren Stürme er umgeworfen wurde.

Ich hatte ja schon öfter erwähnt, dass ich dem Garten aus diversen Gründen in den letzten Jahren fern geblieben bin, aber wo ein Teil jetzt so schön ist, möchte ich mich endlich durch den Dschungel kämpfen und alles wieder hübsch machen. Und ich will möglichst viel davon jetzt erledigen (auch wenn es bei -3°C ist), weil unser Garten ein Zeckenparadies ist und ich mich im Frühsommer kaum raus traue.

Ich muss mich immer von oben bis unten mit Zecken-Antibrumm einsprühen und mit Hosen in den Socken rumrennen. Und selbst das ist keine Garantie dafür, dass nicht doch so ein Blutsauger bei mir oder anderen Gartenbesuchern andockt. Weiß jemand von euch, wie man Zecken im Garten los wird? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar!

Jedenfalls musste ich mir die Baum-Ecke vornehmen, um an das Geißblatt und die New Dawn zu kommen, die ursprünglich am Birnbaum rankten. Wir haben nämlich vor ein paar Tagen einen Rosenbogen aufgebaut, an dem die beiden Pflanzen künftig hochwachsen sollen:

Der neue Rosenbogen vor dem Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018

Und da der Boden betonhart gefroren ist, kann ich über Umpflanzen nicht mal nachdenken. Aber ich kann versuchen herauszufinden, von wo das Geißblatt eigentlich wächst, damit ich es ausbuddeln kann, wenn die Tage wieder wärmer werden. Dieses Jelängerjelieber macht seinem Zweitnamen nämlich alle Ehre. Die Ranken sind elend lang und überall verhakt: In der Eibe, die vor dem umgestürzten Baum steht, in den Forsythien am Zaun, in der Rose und irgendwie auch im Boden.

Also habe ich mal was weggeschnitten und angefangen den Baum zu zersägen, der auf allem drauf liegt. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich total auf Holzstapel stehe, und ich will die Gelegenheit ergreifen, selbst einen Feuerholzstapel zu errichten. Wobei das mit der Handsäge ein Weilchen dauern könnte :-D Aber ich habe Bewegung, also werde ich weitermachen. Außerdem genieße ich die Stille und das Vogelgezwitscher um mich herum, weil ich superselten die Gelegenheit habe, mal ganz alleine zu sein.

Das Vogelgezwitscher kommt übrigens von der neuen Futtersäule, die ich installiert habe, weil ich die Vögel jetzt rund ums Jahr füttern will, um zur Arterhaltung beizutragen. Ich wurde dazu von diesem Beitrag von Fiona angeregt: Warum es gut und richtig ist, Vögel ganzjährig zu füttern

Blaumeise an der Futtersäule. Foto: Petra A. Bauer 2018

Es kommen auch andere Vögel als Blaumeisen zu Besuch, z.B. Rotkehlchen und Kernbeißer, aber die konnte ich bisher noch nicht fotografieren. Außerdem liegt hier ein Vogelbestimmungsheftchen, weil ich erschreckend wenige einheimischen Singvogelarten aus dem Kopf bestimmen kann. Ich gedenke das zu ändern :-)

Ich habe auch noch ein Futterhäuschen mit Beleuchtung gekauft, aber da bin ich mir über den endgültigen Platz noch nicht sicher. Und auch das kann ich im gefrorenen Boden derzeit sowieso nicht verankern.

So, dann drückt mir mal die Daumen, dass mich am Baumstamm die Kräfte nicht verlassen (bisher habe ich nur die dicken Äste zersägt), damit der Baum bald nicht mehr im Garten herumliegen muss. Mir macht die Sägerei jedenfalls Spaß - das fühlt sich so ursprünglich an. Mit einer Motorsäge kann das ja jeder. Wobei ... sowas will ich gar nicht haben, seit ich von dem Unfall des Nachbarn meiner Freundin gehört habe. Ich hänge nämlich an meinem Leben.

In diesem Sinne - bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von

Petra

Zwischenlager für Erdbeerpflanzen und neues Tool

FROHES NEUES JAHR, IHR LIEBEN! Ich musste im November und Dezember rasch einige Pflanzen umpflanzen bzw. zwischenlagern, damit sie nicht vom Wintergarten bzw. dem angrenzenden Hochbeet platt gemacht werden. Nicht die beste Zeit zum Umpflanzen, aber ich wusste ja vorher nicht, dass dieses Weihnachtsgeschenk tatsächlich möglich sein würde. So sind die Phloxpflanzen und meine Whisky-Mac-Rose ins Vorgartenbeet gezogen, der große Rosmarin, der hier schon seit drei Jahren einen auf winterhart macht, sowie die Buchbaumkugeln kamen in Töpfe. Ebenso wie meine Erdbeerpflanzen.

Freitag, 05. Januar 2018

Zwischengelagerte Erdbeerpflanzen. Bauerngartenfee 2018.

Als ich meinen ersten Gartenrundgang in 2018 machte, habe ich auch die Erdbeerpflanzen besucht, einige braune Blätter abgemacht und fand, das gab ein hübsches Foto. Neben den Erdbeeren lagern auch die geretteten Steine (frühere Beeteinfassungen) und Terrassenholz, das ich gekauft hatte, um einige der morschen Terrassenbretter zu ersetzen. Schlauerweise waren die neuen Bretter breiter als die alten :-D Also hatte ich sie quer drünergelegt, damit das Beinbruchrisiko gemindert wurde. Und ja: Die Terrasse war wirklich so kaputt. Die Regenrinne an der (zu kleinen) Terassenüberdachung lief ständig über, und das hielt das Holz auf Dauer nicht aus. Deshalb haben wir uns für die neue Terrasse auch gegen Holz entschieden. Innen ist es ok - draußen nicht. Obwohl ich Holz im Garten liebe - z.B. bei unserer Brücke.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich. Bauerngartenfee 2018.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich.

Bei meinen umgezogenen Pflanzen fehlt allerdings die tolle Weinrebe, die jahrelang fantastische blaue Trauben an unsere Terrassenüberdachung gezaubert hatte. Ich hatte die Gartenbauer gebeten, die Rebe auszubuddeln, damit ich sie in einen Kübel pfanzen kann, da ich mit den starken Wurzeln nicht klar kam. Ich habe nun nicht die ganze Zeit daneben gestanden und habe leider keine Ahnung, wo sie die Weinrebe versteckt haben :-(

NEUES HOCHBEET - NEUES GLÜCK

Da ich ja nun ein tolles Hochbeet mein eigen nenne, werde ich endlich mal wieder zurück zu meinen Gärtnerwurzeln gehen. Meine Anzuchtversuche in den 80ern - sei es in einer Obstkiste auf dem Balkon, sei es mein Beet auf dem Tiefgaragendach mit den Mega-Zucchini und den tollen Tomaten - waren nämlich deutlich mehr von Erfolg gekrönt, als alles andere in den letzten 25 Jahren hier im Garten.
Ich wollte es ja nie wahr haben, aber damals habe ich mich wirklich ans Biogärtnern gehalten. Mit Senfsaat-Gründüngung als Beetvorbereitung, regelmäßigen Gaben von selbst angesetzter Brennnesseljauche und gelegentlichem Spritzen mit Zwiebel- und Knoblauchjauche. Fragt mich nicht, wieso ich das hier nicht (bzw. kaum) gemacht habe.

Aber zum Glück kann man ja in jedem Gartenjahr neu anfangen, und so habe ich mir erst einmal eine anständige Tonne für den Ansatz von Brennnesseljauche gekauft. Die alte Oskar-Tonne ist längst dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, und außerdem war sie für diesen Garten eigentlich zu klein. Auf der Suche nach einem geeigneten Behälter, habe ich diese tolle Futtertonne entdeckt:

Große Futtertonne für Brennnesseljauche. Bauerngartenfee 2018.

Das Schöne ist, dass sie einen Deckel besitzt, den man einfach zudrehen kann, und das Material wirkt sehr stabil. Vielleicht drehe ich auch nochmal ein neues Jauchen-Video. Ich habe meinen YouTube-Kanal ja leider genauso vernachlässigt, wie meinen Garten. Dabei war ich 2009 eine der ersten deutschen YouTuberinnen, die Garten-Erklärbär-Videos gedreht hat.

Aber wie ich ja schon sagte: Es kommt immer wieder ein neues Gartenjahr und somit die Chance auf neue Aussaat-Experimente, neue Gartenideen und neue Gartenvideos. Hättet ihr denn Lust, wieder Gartenvideos von mir zu sehen?

Liebe Grüße

Petra

Bye Bye 2017! Gartenplanung 2018

2017 neigt sich dem Ende zu, 2018 steht in den Startlöchern. Zeit sich mal wieder zu überlegen, was im nächsten Gartenjahr passieren soll. Beispielsweise sollte eigentlich die Baumbank nach 7 Jahren auch mal gestrichen werden. Allerdings hat sie jetzt gerade ihren eigenen Vintage-Charme:

Freitag, 29. Dezember 2017

Vintage Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Vintage-Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Ich hoffe, ihr seid alle gut über die Weihnachtsfeiertage gekommen. Wir hatten es sehr schön mit der Familie im neuen Wintergarten. Auch wenn der Holzfußboden noch fehlte, weil die Firma das beim besten Willen nicht mehr in ihrem Terminplan unterbringen konnte. Wenn das Thermoholz erstmal liegt, wird es gemütlicher und die Stufe zum Wintergarten noch kleiner. Aber das ist alles nichts gegen die drei Treppenstufen, die wir immer zur alten Terrasse runterklettern mussten.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann ja mal drüben bei Rombergs gucken.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten. Fotos: Petra und Friederike Bauer.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten.

2018

Grundsätzlich sehen meine Gartenpläne für 2018 auch nicht sehr viel anders aus, als die für die anderen Jahre, die ich in diesem Blog veröffentlicht habe ;-) Was daran liegt, dass ich hier jahrelang wirklich nicht viel getan habe. Das hatte viele Gründe, die ich hier jetzt nicht aufzählen möchte. So ist der Garten langsam zugewuchert und die Rümpelecken haben sich auch nicht von alleine entfernt. Die kommen auf jeden Fall weg, weil sich auch u.a. die Weinranken dazu eingefunden haben, die wir von der Hauswand entfernt haben. Und die Arbeiter haben natürlich auch so einiges an Kollateralschäden verursacht ...

Im Frühjahr wird dann der Weg vor dem Wintergarten gemacht, der durch das neue Hochbeet führen wird, das durch die Erhöhung entstanden ist. Da soll mein Kräuterbeet wieder hin - diesmal in hübsch. Der Rosmarin hatte ja schon mehrere Jahre überlebt, ist riesig geworden und überbrückt die Zeit jetzt in einem großen Topf im Wintergarten. Neben Oleander, Buchskugeln und Dipladenien.

BAUERNGARTEN

Neben Kräutern sollen natürlich auch Gemüse und Blumen dort wachsen. Ich habe ja die leise Hoffnung, dass dann endlich meine geliebten Stockrosen hier eine Bleibe finden und anständig gedeihen. Und da mein Blog ja Bauerngartenfee heißt, überlege ich, alles tatsächlich in Bauerngartenmanier anzupflanzen. Mal schauen, ob das auf dem begrenzten Platz funktioniert.

Ich überlege, an der linken Seite - zur Mauer hin - eine Tomatenüberdachung zu bauen, wie ich sie von Familie Koller in Tirol kenne. Ich habe zwar ein Gewächshaus, aber dort hatten meine Tomaten Braunfäule bekommen, weil die Pflanzen andauernd von Kondenswasser betropft wurden. Die Lüftung reicht da drin offenbar nicht aus. Da wir noch genügend Holz haben, ist eine einfache Abdeckung von zwei Seiten (hinten und oben) mal einen Versuch wert. Auch wenn meine besten Tomaten immer noch völlig ohne Abdeckung auf dem Tiefgaragendach unserer Mietwohnung wuchsen. Warum auch immer.

Vor dem Hochbeet möchte ich zwei weitere Beete rechts und links des Weges bzw. der Treppe anlegen. Ich will nämlich die Rasenfläche so klein wie möglich halten. Da war am Schluss sowieso mehr Moos als alles andere. Ein bisschen zum Draufrumtoben reicht völlig.

Der Haupt-Gartenweg, hm, da müssen wir mal gucken, ob das noch im Budget für nächstes Jahr ist. Ich denke, das verschieben wir eher und überbrücken es ein weiteres Jahr mit Rindenmulch. Wenn es frisch ist, sieht das ja eigentlich auch immer ganz gut aus, und es muss dann ja nur ein Jahr halten. Ich bin auch ganz guter Dinge, dass ich im nächsten Jahr auch wirklich zur Gartenarbeit komme. Wenn man quasi drinnen ist und trotzdem draußen fällt es auch nicht mehr so schwer ;-)

Schön wäre es natürlich, auch Teich und Bach auf Vordermann zu bringen, aber ich will hier diesmal nicht zu laut rumtröten. Wenn das wieder nix wird, ist es peinlich. Und wenn ich es doch schaffe, kann ich damit angeben :-D

Auf jeden Fall wird hier einiges an Strauchschnitt anfallen, damit wir mal wieder nach hinten in den Garten schauen können. Wegen des Sichtschutzes zum Nachbarn hatte ich da alles wachsen lassen, aber da der Wind die Hecken auch niederdrückt und damit noch mehr unserer Bodenfläche vom Garten wegnimmt, müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen und radikal herunterschneiden. Dann muss ich mir so lange einen anderen Sichtschutz einfallen lassen.

Auf jeden Fall freue ich mich auf viele neue Gartenansichten für uns und Fotos für euch.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr -

Petra

Goldener Oktober - Zeit für Gartenarbeit!

Durch die Kleine komme ich nicht annähernd so viel zu Gartenarbeit, wie ich gerne möchte. Aber an den Wochenenden habe ich Hilfe, und bei dem schönen Wetter jetzt, sind wir gut vorangekommen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Herbst im Garten ist einfach großartig!

Herbst im Garten ist einfach großartig! Es gibt keine Jahreszeit in der ich lieber draußen bin. Im Frühling finde ich es zu grellbunt, im Sommer ist es (naja, inzwischen nur manchmal) zu heiß und im Winter ist es entweder grau und schmuddelig oder zu kalt.

Umso mehr genieße ich gerade den Goldenen Oktober 2017.

Ich habe unsere Piekersträucher beschnitten und die Beeren für meine Deko benutzt:

Ich liebe diese roten Beeren!

Die perfekte Herbstdeko. Foto: Petra A. Bauer 2016

Die perfekte Herbstdeko. Foto: Petra A. Bauer 2017


Aber vor allen Dingen räumen wir gerade unsere Terrasse frei. Der Liebste hat den (echten) Wein von der Überdachung abgeschnitten (die Trauben waren in diesem Jahr wegen des schlechten Wetters ohnehin nicht doll), Kind 4 hat sich um den Wilden Wein und den Efeu an der Trennwand zu den Nachbarn gekümmert. Da muss zwar noch eine ganze Menge mehr ab (auch von der Hauswand), aber ein großer Anfang ist gemacht.

Wein und Efeu von der Nachbarwand sollten ab.

Und da unser Auto wegen Straßenbauarbeiten nicht auf dem Grundstück parken konnte, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und unsere Auffahrt von Laub befreit (für das Unkraut hatte ich keine Zeit mehr). Ich hatte auch eine superfleißige kleine Helferin:

Meine fleißige kleine Helferin. Foto: Petra A. Bauer 2017

Meine fleißige kleine Helferin. Foto: Petra A. Bauer 2017

Dabei haben wir im Eimerchen eine entzückende Babyschnecke entdeckt:

Babyschnecke(n)

Und mein Workout hatte ich mit über drei Stunden graben, Pflanzen umsetzen, Sträucher beschneiden, harken und fegen auch ;-) Denn ich habe meinen täglichen Sport wieder aufgenommen. Guckstu Unsportlich? Na und!

3 Stunden Garten-Workout

Habt ihr am Wochenende auch den Goldenen Oktober genossen?

Liebe Grüße

Petra

 

8 Jahre bauerngartenfee.de - Warum dieses Blog nicht tozukriegen ist

Guck an, schon wieder März. Und für 2017 bedeutet das: bauerngartenfee.de gibt es bereits seit 8 Jahren! Nicht so wahnsinnig lange, wenn man bedenkt, dass mein Autorenblog im Herbst bereits 15 Jahre alt wird, aber auch acht Jahre sind im Netz durchaus respektabel. Ich finde, das schreit nach einer kleinen Retrospektive:

Samstag, 18. März 2017

8 Jahre bauerngartenfee.de

Doch bevor ich zum Rückblick komme, ist es nur fair, die Frage aus der Überschrift zu beantworten:

Ich erhebe nicht den Anspruch ein A-Blogger zu sein, und obwohl ich es eine zeitlang wirklich versucht habe, ist es mir nicht gelungen, hier täglich zu bloggen. Das hängt nämlich damit zusammen, weshalb dieses Blog immer noch existiert: Ich blogge, wenn ich das innere Bedürfnis habe, euch etwas mitzuteilen. Und wenn sich im Garten oder an meiner Zimmerpflanzenfront etwas tut. Ich blogge nicht, um Content rauszuhauen, der möglicherweise informativ ist, aber euch gar nicht interessiert, weil ihr lieber lest, was ich Persönliches zu sagen habe.

Natürlich kommt auch viel Traffic über Google, aber ich weiß, dass ich Stammleser habe, die sich nicht für pure Info-Artikel interessieren, oder zumindest nicht nur.

Der Spruch ist zwar völig abgegriffen, aber ich blogge mit Herzblut. Und das fließt eben auch nicht nur in mein Gartenblog, sondern auch in die anderen Projekte. Aber ich lasse euch niemals ganz im Stich und so wird hier weitergebloggt, bis ich aus naturgegebenen Gründen nicht mehr kann. Was hoffentlich noch recht lange dauern wird.

Also ganz lieben Dank an alle, die mir schon seit vielen Jahren hier folgen. Für euch schreibe ich :-)

Und jetzt der

RÜCKBLICK

Alles begann mit dem Eintrag Back to the roots - die Bauerngartenfee, in dem ich berichtete, dass meine Gartenliebe im Mietergarten meiner Omi begann. Was ich damals völlig vergessen hatte zu erwähnen: Ich war schon immer eine Leseratte. Und ich besaß einen dicken Wälzer: Das große Hobbybuch für kleine Leute. Ich wüsste wirklich gerne, wo das Buch ist. Darin ging es neben Briefmarkensammeln und Sütterlinschrift (die habe ich mir mit diesem Buch zu Grundschulzeiten beigebracht, und natürlich habe ich auch Briefmarken gesammelt ...) auch ums Gärtnern: Ein Mädchen, ich glaube, sie hieß Barbara, begann damit, auf ihrem Fensterbrett Tulpenzwiebeln zum Blühen zu bringen. Im Sommer besuchte sie dann ihren Cousin und durfte bei ihm im Garten ein kleines Beet anlegen. Ich weiß noch, dass sie Ringelblumen, Jungfer im Grünen und Kapuzinerkresse ausgesät hat. Alles war mit Zeichnungen versehen und ich wurde nicht müde, die gleiche Geschichte immer und immer wieder zu lesen. Zusätzliches Futter für meine Pflanzenliebe.

DER BLOG-NAME

Ich weiß noch, wie kompliziert es war, einen Namen für dieses Blog zu finden, da alles mit “Garten” entweder vergeben oder zumindest reserviert war. Wie ich letztlich auf Bauerngartenfee kam, weiß ich gar nicht mehr. Ich finde Bauerngärten auf jeden Fall sehr schön, auch wenn es mir bisher nicht gelungen ist, unseren Garten in einen solchen zu verwandeln. Doch immerhin heiße ich Bauer, also passt es schon ;-)

VIDEOS

Der eigentliche Grund, weshalb ich dieses Blog gestartet habe, waren allerdings meine Gartenvideos. 2009 gab es das für den deutschen Markt noch nicht, und so nutzte ich die Inspiration von gardengirl.tv (was es heute so leider nicht mehr gibt) und stellte meine eigenen Gartenvideos online.
Da ich mein allererstes Video bereits 2006 auf YouTube hochgeladen hatte, als das noch kaum jemand kannte, war die Hemmschwelle also nicht groß, auch meine Gartenideen dort zu veröffentlichen. Einige der Videos findet ihr in der rechten Seitenleiste weiter unten, alle anderen auf meinem YouTube-Kanal, in der Playlist BAUERNGARTENFEE. 2009 und 2011 habe ich sehr viel gefilmt, aber wie das so ist bei mir, sobald etwas erfolgreich zu werden droht, habe ich das ganze irgendwann austrudeln lassen. Was ich noch immer schade finde. Das heißt aber nicht, dass sich das nicht wieder ändern kann.

AUSZEICHNUNGEN

Bei einem Rückblick dürfen auch die “Orden” nicht fehlen ;-) Ich bin wahrlich kein Award-Jäger, aber wenn ich gefragt werde, mache ich manchmal bei Wettbewerben mit.

Genaugenommen hat bauerngartenfee.de hat zweimal an Wettbewerben teilgenommen und zwei Auszeichnungen bekommen:

Die Firma Hitmeister hatte mich 2011 gefragt, ob ich teilnehmen möchte, und damals habe ich den 1. Platz in der Kategorie Garten gemacht, der sogar ein Preisgeld beinhaltete. In den folgenden Jahren habe ich nicht mehr teilgenommen, daher gab es eine Teilnahme und einen ersten Platz, das fand ich sehr ok :-)

2016 fragte die Firma Garten Heinemann meine Beteiligung an einer Top-Blogs-Wahl an, und die Bauerngartenfee wurde Top Blog mit Herz 2016.

CHRONOLOGIE

2009

Im ersten Jahr habe ich im Wesentlichen Fotos gepostet, da ich mehr mit dem Bücherschreiben und Rückenprobelmen beschäftigt war, als mit Gartenarbeit und Bloggen.

2010

Im zweiten Jahr entstanden meine beiden meistgeklickten Beiträge / Videos. Vielleicht hätte ich irgendwann entscheiden sollen, lieber ein Backblog aus der Bauerngartenfee zu machen :-D

Es handelt sich nämlich um ein Rezept für Roggenmischbrot und um ein Rezept für die Herstellung für den Sauerteig, den man zu gesagtem Roggenmischbrot benötigt.

2011

2011 habe ich ziemlich viele Socken gestrickt und im Blog vorgestellt, und es gab einen Einblick in die Wandlung meines Erdbeergärtchens am Gewächshaus.

In diesem Jahr habe ich auch die Baumbank für den Walnussbaum aufgebaut.

2012

2012 war das Jahr, in dem wir unseren baufälligen Schuppen, gegen ein anständiges Gartenhaus tauschten.

2012 war auch mein Interview-Jahr. Ich habe verschiedene Gärtnerinnen und ihre Gärten bzw. Dachterrassen vorgestellt.

Überhaupt war in diesem Jahr eine Menge los, denn da hatteich auch die Blogparade Freitag ist Freutag ins Leben gerufen.

Mein Lieblingsbeitrag in diesem Jahr: Die Ästhetik von Holzstapeln.

2013

Seit 2013 schreibe ich nun schon meine Gartenkolumne für Diese Rombergs.

2013 stand (neben einer USA-Reise mit der ganzen Familie) ganz im Zeichen einer nervigen Erdgeschoss-Sanierung. Und einen neuen Gartenzaun gab es auch.

2014

In diesem Jahr zogen nach längerer Pause wieder Kaninchen und Meerschweinchen bei uns ein.

Unseren Urlaub verbrachten wir in Westschweden, waren aber auch noch im Appenzeller Land zum Almabtrieb und Barfußwandern.

Nach dem Auszug von Kind 2 war dann auch Platz für ein Kreativzimmer.

2015

Mir war gar nicht klar, dass ich auch schon 2015 ziemlich viel gestrickt habe. Ab Mitte 2016 ging das nochmal verstärkt weiter, allerdings habe ich darüber kaum gebloggt und wenn, dann nebenan.

Ab Mitte 2015 wurde es dann ruhiger im Blog, weil sich unser Enkelmädchen ankündigte, das bis auf den heuteigen Tag unser Leben hier auf den Kopf stellt und mich praktisch nicht mehr zum Arbeiten kommen lässt. Aber süß isse!

2016

Trotz des ganzen Baby-Erwartungs-Trubels haben wir 2016 zumindest unsere morsche Brücke ersetzt.

Außerdem habe ich einen Bier-Garten gebastelt und mein Kräuterbeet erweitert. Also immerhin.

Mein Lieblingsbeitrag: Anstrich fürs Gartenschild

2017

Das aktuelle Jahr ist ja noch nicht sehr alt und stand bislang im Zeichen von Zimmerpflanzen: Ich habe euch einen Teil meines Zimmerdschungels vorgestellt und wir waren in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens Berlin.

TIERE

In unserem Garten gibt es natürlich nicht nur Pflanzen, sondern auch Wildtiere. Auch wenn wir in Berlin leben, findet sich der eine oder andere Überraschungsgast ein. Neben einem Tauben- und einem Entenpärchen, die beide Jahr für Jahr wiederkehren, hatten wir bereits Besuch von Wildschweinen, einem Waschbären, Rotkehlchen und natürlich Eichhörnchen. Apropos “Eich”: Es kommt auch immer wieder ein Eichelhäher vorbei und Buntspechte sowieso. Bei uns gibt es eben immer viel zu wühlen, weil unser Garten relativ naturbelassen ist *hust* (das war nicht unbedingt so geplant). Unter einem Haufen Zweige, den ich nicht rechtzeitig aus dem Vorgarten weggeräumt habe, lebt bespielweise seit 2 Jahren eine Igelfamilie. Auch wenn Passanten darüber die Nase rümpfen - ich traue mich nicht mehr den Haufen zu entfernen, weil ich die Igel nicht verjagen will. Vielleicht sollte ich ein Schild hineinstecken und “Igelhöhle” draufschreiben oder so ;-)

Und da ich gerade von “nicht geplant” sprach: Pläne für alles, was im Garten getan werden

muss

müsste habe ich schon viele erstellt. Und wenn ich die Listen dann im folgenden Jahr betrachtete, musste ich immer feststellen, dass ich meiste gleich wieder aufschreiben konnte ... Auch mit dem geplanten Wintergarten tauchten leider schon im Vorfeld Schwierigkeiten auf, die ich so nicht erwartet hätte. Also schaun mer mal. Ich lebe ohnehin inzwischen nach dem Motto: Just let it happen und fahre besser damit, als wenn ich mich krampfhaft an etwas klammere, das dann doch nicht funktioniert.

Also lasse ich in 2017 (nicht nur) gartentechnisch einfach alles auf mich zukommen und hoffe, dass ich euch hier wieder häufiger mit Beiträgen beglücken kann. Eigentlich wäre auch mal ein responsive Design fällig, damit ihr mobil besser gucken könnt, aber diese Kosten spare ich mir noch ein wenig, in der Hoffnung, dass es euch hier trotzdem noch gefällt.

Auf die nächsten Jahre im Blog und liebe Grüße von

Petra

 

 

 

Zimmergarten - Mein Urban Jungle im Januar / Februar - Teil 1

Schnee hatten wir in diesem Winter bisher kaum, aber dieses Dauergrau geht mir so auf den Docht, da brauchte ich dringend mehr Grün. Zimmerpflanzen hatte ich ja schon, seit ich denken kann, aber ich habe erstens neue gekauft und zweitens etliche meiner Bewohner umgetopft. Und überhaupt kommt dieser Beitrag nicht - wie der Wintergarten-Beitrag - vom Handy, sondern ich habe endlich einen neuen Rechner, juchhu!

Samstag, 11. Februar 2017

Neue Kakteen im Februar 2017

MEIN KLEINER GRÜNER KAKTUS

Als erstes möchte ich euch meine Kakteen- und Sukkulenten-Neuzugänge zeigen. Als Jugendliche habe ich mich stundenlang in Kakteenkatalogen (zum Teil ohne Bilder!) verloren und konnte die Stachelkerlchen ganz gut bestimmen. Auch dank meiner inzwischen verstorbenen Tante Toni, die mir bei ihren Besuchen Kakteen mitsamt der Namen mitbrachte. Das ist aus meinem Hirn alles leider völlig raus und das einzige, was ich mit Bestimmtheit weiß, ist, dass der Kaktus in der Mitte hinten eine Opuntienart ist. Und dank Google vermute ich, dass der vordere Kaktus eine Form von Echinocactus ist. Der Rest ist Dunkeltuten.

Falls hier Kakteenexperten unterwegs sind, bin ich für Hinweise dankbar. Wenn nicht, auch nicht schlimm, ich mag die Stachler trotzdem (und ja, ich erinnere mich noch daran, dass Kakteen eigentlich Dornen haben und Rosen Stacheln). Und ich bin ganz verliebt in dieses Foto, weil es so “wüstig” aussieht irgendwie. Mögt ihr es auch?

Dabei fällt mir ein: Ich habe jetzt einen eigenen Instagram-Account für bauerngartenfee. de, und der heißt überraschenderweise @bauerngartenfee ;-) Ich würde mich freuen, wenn ihr mir dort folgt, denn ihr findet dort fast täglich frische Pflanzenfotos. Eine Vorschau findet ihr hier am rechten Seitenrand.

Die Opuntie und der Kaktus rechts sind inzwischen in den ersten Stock ans Fenster meiner Tochter gezogen, die sich jetzt auch langsam an Pflanzen herantraut.

Euphorbie mit neuen Trieben im Februar 2017

Diese Euphorbie ist erst am 23. Januar bei uns eingezogen. Genau drei Tage später begann sie diese kleinen frischen Triebe auszubilden. Hach!

Die neue Euphorbie mit der Plantgang am Wohnzimmerfenster, Januar 2017

Oben seht ihr die Euphorbie am Tag ihres Einzugs mit einem Teil meiner Plantgang am Wohnzimmerfenster.

abgebrochene Triebe werden zur Vermehrung genutzt

Leider waren einige Familienmitglieder nicht sehr vorsichtig beim Herunterziehen der Jalousien und haben sowohl bei Euphorbie als auch bei Crassula ovata und C. gollum Triebe abgebrochen. Diese nutze ich jetzt zur Vermehrung.

Und da ich gerade beim Vermehren war, habe ich noch einen Trieb der Sanseveria ‘Golden hahnii’ abgebrochen und in Kakteenerde getopft.

Ableger von Sanseveria 'Golden hahnii'

Die Mutterpflanzen standen bereits an meinem Kinderzimmerfenster und ich habe sie beim Tod meiner Mutter geerbt.

eingetopfter Ableger von Sanseveria 'Golden hahnii'

Ich werde jetzt also mal beobachten, wie dieser kleine Ableger sich entwickelt. Bisher fühlt er sich wohl.

Ich glaube, für heute sind es genügend Bilder für einen Beitrag. Wenn ich von meinem eigenen Userverhalten ausgehe ist klar: ich scrolle nicht gerne dreißig Fotos herunter, v.a. dann nicht, wenn diese sich kaum unterscheiden, wie man es von diversen Einrichtungsblogs kennt.

Also lasse ich es für heute gut sein und zeige euch die anderen Pflanzen in einem weiteren Posting. Immerhin ist die Bildbearbeitung ja auch aufwändig und ich wollte nicht den ganzen Samstag am Rechner verbringen. Auch wenn ich meinen neuen Rechner schon sehr ins Herz geschlossen habe.

Und übrigens: Der Wintergartenmensch ( siehe letztes Posting ) hat sich entgegen der Ankündigung noch nicht gemeldet, also werde ich in der nächsten Woche da mal anrufen und selber einen Termin machen. Ich möchte den Wintergarten schließlich nicht erst im nächsten Winter haben ;-)

Liebe Grüße und schönes Wochenende noch!

Petra

 


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