Ich hau mir auf die Finger

Die Tage werden länger, und ich werde "gartennervös". Am liebsten würde ich schon mit der Aussaat beginnen, doch die Erfahrung des letzten Jahres zeigte, dass ich mir damit lieber noch ein wenig Zeit lassen sollte. Aber ich könnte ja schon mal Samen kaufen ... STOP!

Freitag, 05. Februar 2010

In jedem Jahr kaufe ich neue Blumen- und Gemüsesamen, die ich nie im Leben aufbrauchen kann. Die meisten keimen auch noch nach ein, zwei Jahren ziemlich zuverlässig, und ich gelobe erst Bestandsaufnahme zu machen, bevor ich mich auf Saatkataloge oder “gefährliche” Seiten im Internet stürze.

Ich hatte mir ohnehin vorgenommen ein “Saat-Archiv” anzulegen, in dem ich das Saatgut nach Familien sortiere, ähnlich wie in einem Karteikasten. Heute scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, damit anzufangen. Erst einmal meine verschiedenen “Hamsterplätze” aufsuchen und alle Samentüten auf einem Haufen versammeln, dann ordnen.

Wer macht mit bei der Bestandsaufnahme? Ich bin doch wohl nicht die einzige “Hamsterbacke”, was Blumen- und Gemüsesamen angeht?

Oder habt ihr das gar schon erledigt? Was wird es also in diesem Jahr in eurem Garten geben?

Frühlingskribbeln - Garten 2010

Heute Nacht hat es schon wieder geschneit ... Nochmal mindestens zehn Zentimeter mehr hat sich die weiße Pracht aufgestapelt - und von -18°C gestern hat es sich heute heute um fast 20 Grad erwärmt: +1°C!

Donnerstag, 28. Januar 2010

Es taut also vor sich hin, doch es ist weiterer Frost angesagt und kein Ende in Sicht.

Das ist genau der Zeitpunkt, an dem sich bei mir eine tiefe Sehnsucht nach Grün und Gartenarbeit einstellt. Bei euch auch? Vor Verzweiflung habe ich heute sogar schon eine Grünlilie umgetopft ;-)

Und ich habe in meinem Evernote-Notizprogramm eine Liste erstellt von Dingen, die im Garten anstehen, und das zum Teil schon seit Jahren. Ich habe die Liste noch nicht fertig, denn mittlerweile glaube ich, dass es keinen Quadratzentimeter des - immerhin - 600 qm großen Grundstücks gibt, an dem nicht irgendetwas getan werden muss. Müsste. Sollte. Also, ich würde gerne.

Angefangen von der Terrasse, die dringend eine Aufräumung nebst Anstrich braucht, über den Schuppen, den wir schon seit Jahren abreißen wollen (brauchen wir bald nicht mehr - ein Sturm und alles liegt. Ist ja jetzt schon alles auseinander), bis hin zur Vorgarten-Neugestaltung. Mit dem Vorgarten kämpfe ich, seit wir vor nunmehr fast 17 Jahren hier eingezogen sind.

Dann muss ich der Pumpe beibringen, dass sie sich bitte tropffrei anschließen lässt, die Bachlaufpumpe rausziehen und säubern (sie scheint verstopft zu sein), den Steg rundherum fertigbauen. Der Gemüsegarten und das Gewächshaus bilden natürlich wieder den Schwerpunkt und bei all dem wünsche ich mir sehr, dass mein Rücken nicht wieder beim ersten kleinen Sack Erde für ein Vierteljahr schlapp macht. Sonst kann ich den Garten nämlich auch 2010 wieder vergessen.

Tja, der Gartenweg soll auch schon seit Jahren eine Kiesdecke bekommen, aber vielleicht ist es ja ganz gut, dass es bisher nicht geklappt hat, denn mir ist wieder eingefallen, weshalb hier eigentlich seit Jahren ein Bewässerungscomputer ungenutzt herumsteht: Ich wollte Leitungen verlegen (zwangsläufig auch unter dem Weg durch), vielleicht sogar mit Wassersteckdosen, zum einfacheren Bewässern des Gartens. Dann könnte ich auch für Gemüsegarten, Gewächshaus, etc. eine Tropfbewässerung installieren.

Und ich habe längst nicht alles aufgezählt.

Ich glaube, ich könnte das Jahr draußen verbringen ohne auch nur eine einzige Zeile an meinen Büchern zu schreiben ...

Also werde ich wohl Schritt für Schritt “projektbezogen” vorgehen, sonst habe ich überall bloß Baustelle. Natürlich werde ich wieder fotografisch (oder per Video) protokollieren. Und am sinnvollsten ist es vermutlich, direkt mit der Terrasse anzufangen, also mit dem Aufräumen, denn streichen geht ja sowieso erst ab 5°C. Also, sobald der Schnee von der Terrasse verschwunden ist (es schneit schräg, sehr schräg unter die Überdachung), räume ich das Ding leer (hoffentlich hilft mir jemand), überlege, wie sie in diesem Jahr aussehen soll, entferne das angewehte Laub und stelle alles Unvermeidliche wieder zurück. Damit dürfte ich erst einmal einige Zeit beschäftigt sein.

Manchmal träume ich tatsächlich von einem Bauernhof, mit ein paar Minischweinchen, Schafen, etc. Dann käme allerdings wohl kein Buch mehr zustande, und Urlaub wäre auch nicht mehr drin. So what, das hebe ich mir eben für das nächste Leben auf und schaue mir bis dahin einfach ländliche Fotos an oder schieße selber welche.

So, ich bin aber auch neugierig: Welche Pläne habt ihr denn für euren Garten in 2010 2012?

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    Ich hatte so viel vor im Gartenjahr 2009.

    Freitag, 23. Oktober 2009

    Ich wollte den Gartenweg von Unkraut befreien und ihn ENDLICH mit Kies ausstatten. Wir wollten den neuen Pool in das alte Rund basteln (wieder so ein einfaches Stahldings, als Ersatz für den alten, bei dem jemand im Winter die Folie ruiniert hatte). Ich wollte die Terrasse auf Vordermann bringen und richtig schön einrichten. Ich wollte mich eifrigst um die Quadratbeet, das Gewächshaus und all die anderen Beete kümmern, die ich angelegt hatte / noch anlegen wollte, und alles fleißig im Blog mit Fotos und Videos dokumentieren.

    De facto habe ich nicht mal die (zickige) Gartenpumpe angeschlossen (und dabei gelernt, dass ich ziemlich robuste Pflanzen im Garten stehen habe *g*), nachdem ich einen halben Sack Erde zu meinem Schichtenbeet getragen und damit meinen Bandscheibenvorfall wieder hervorgekitzelt hatte. Das (Garten)Jahr war somit voll für die Tonne.

    Ich habe auch bis Ende Juli nur an meinen Büchern geschrieben. Der Output ist ja auch beachtlich, aber ich bin schon traurig, dass die Pflanzen ohne mich auskommen mussten und somit dieses Blog auch, für das ich doch so große Pläne hatte.

    Überhaupt hat das Bloggen sehr unter dem Twittern gelitten. Früher habe ich gebloggt, wie mir der Schnabel gewachsen war und wann immer ich eine Idee hatte. Dann hatte ich irgendwann das Gefühl, das mit dem Schnabel fürs Twittern zu lassen und nur noch “gewichtige” Dinge zu bloggen. Böser Fehler ;-)

    Aber zurück zum Garten: Ich überlege jetzt, das Poolrund, was derzeit total zugewuchert ist, wenigstens übergangsweise zu nutzen, damit ich nicht immer aus dem Küchenfenster auf diese hässliche Brache schauen muss, bis wir im nächsten Jahr den Pool dann hoffentlich wieder aufbauen. Ich möchte Krokuszwiebeln draufstreuen und mit Blumenerde abdecken. Krokusse blühen früh, und ich kann sie nach dem Abblühen umsetzen und dann endlich den Pool aufstellen. Mehr werde ich in diesem Jahr wohl nicht mehr schaffen, aber diese Zwischennutzug möchte ich mir gönnen.

    Schaun mer mal wie sich das noch entwickelt. Vielleicht habe ich auch einfach zu viele Dinge, die ich wahnsinnig gerne tue. Aber so bin ich halt ;-)

    Übrigens: Auch Gayla Trail wurde von “hätte” und “wollte” nicht verschont; zumindest was die Dokumentation betrifft. Scheint menschlich zu sein ;-)

    Verzögerungstaktik

    Da habe ich seit Monaten darauf gelauert, dass die Eisheiligen vorüberziehen, damit ich die ganzen vorgezogenen Pflanzen auspflanzen kann - und dann habe ich mir bei der ersten Gartenaktion gleich wieder einen Nerv eingeklemmt :-(

    Samstag, 23. Mai 2009

    Super, ich sitze jetzt seit Tagen dumm herum, weil mein Lieblingsnerv im Lendenwirbelbereich der Meinung war, dass auch Torfersatz-Säcke, die nur noch zu einem Drittel gefüllt sind, zu den Dingen gehört, die ich nicht schleppen sollte.

    Ich hatte das Beet fertig gemacht, das sich vor unserem Briefkasten befindet. Dabei muss es dann wohl passiert sein.

    Ich fürchte, die Setzlinge sind alle hinüber, bis ich mich endlich wieder bücken kann. Wenn ich mir schon mal was vornehme…

    Bis zum 12. Juni muss ich aber auf jeden Fall wieder beweglich sein, denn da habe ich meine Premierenlesung für den neuen Krimi, auf die ich hier einfach mal ganz dezent hinweise ;-)

    Update vom 21.6.2009:
    Die Buchpremiere musste ich gedopt bestreiten. Was ich anfangs für einen leicht eingeklemmten Nerv hielt, ist ein satter Bandscheibenvorfall. Operiert werden muss ich nicht, aber bisher schlägt nichts an. Gartenarbeit? Kann ich komplett vergessen. Ich pendle zwischen Sofa, Arzt und Krankengymnastikpraxis. Für dieses Jahr muss ich mich dann wohl im Blog auf die Theorie beschränken. Und der Garten produziert die Erdbeeren momentan unbeaufsichtigt :-( Dieses Jahr ist ganz offensichtlich nicht meins.

    Frühling, doch der Garten muss warten :-(

    Ich habe die Sonne so sehr herbeigesehnt, und nun scheint sie weitestgehend ohne mich.

    Samstag, 04. April 2009

    Im Garten ist so viel zu tun: Aufräumungsarbeiten, Umgestaltung, lauter schöne Dinge. Doch ein weiteres Buchmanuskript hat Abgabetermin, und der ist gnadenlos. Ich komme momentan nicht einmal dazu, die vorgezogenen Pflanzen, die drigend mehr Platz brauchen, in größere Töpfe zu verfrachten, geschweige denn die Umgestaltung des Gemüsegartens mit erhöhten Beeten in Angriff zu nehmen. Hoffentlich ist das Zeitfenster für all die Arbeiten nicht geschlossen, bevor ich dazu komme!

    Neue Gartenvideos möchte ich auch drehen - Ideen dazu gibt es genug, und ich habe zu den anderen schon viel positives Feedback bekommen, also mache ich natürlich damit weiter.

    Vieleicht gelingt es mir doch, immer mal ein Stündchen dafür abzuzwacken.

    Tja, und der Berliner Staudenmarkt findet an diesem Wochenenede leider auch ohne mich statt :-(
    Schade, sonst hätte ich vielleicht Claudia getroffen.

    Earthtweets für die Umwelt

    Anlässlich des Earthday 2009 wurde nicht nur für eine Stunde das Licht ausgeknipst - es entstanden auch neue Ideen, wie man dem Umweltschutz ein bisschen mehr auf die Sprünge helfen könnte. Brighter Planet hat sich beispielsweise - sehr zeitgemäß - die Aktion EARTHTWEET einfallen lassen.

    Dienstag, 31. März 2009

    Eine feine Sache: Jeder, der etwas für die Umwelt tut, kann es bei Twitter mit dem Hashtag #earthtweet verkünden.

    Die Welt wird davon nicht auf einen Schlag besser, und der Klimawandel (der zum großen Teil auch natürlichen Ursprungs ist, was man nicht immer vergessen sollte) lässt sich davon auch nicht rückgängig machen. Aber möglicherweise können #earthtweets, wenn man sie regelmäßig in den Tagesablauf einbaut, das Bewusstsein dafür schärfen, was jeder Einzelne in seiner Umgebung für Umweltschutz, Nachhaltigkeit, etc. tun kann. Getreu dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist, bzw. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Das können Kleinigkeiten sein, wie:

    Verbesserungsvorschläge, die von anderen Twitterern umgesetzt werden können oder auch die Ankündigung von Veranstaltungen, die in diesen Themenbereich passen.
    Macht ihr mit? Oder findet ihr solche Aktionen komplett sinnlos? Ich freue mich auf eure Kommentare.


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