Bio-Eier-Skandal - Anlass zum Nachdenken

GrafikFake-Bio-Eier, Pferdefleisch in Lasagne & Co - alle Jahre wieder rollt ein Lebensmittelskandal durch die Medien. Immer wieder Anlass, auch mal das eigene Verbraucherverhalten zu überprüfen. In einer Mailinglisten-Diskussion darüber, was es für Möglichkeiten gibt, alles möglichst ökologisch einwandfrei, fair und nachhaltig einzukaufen, wurde wieder klar, dass es fast unmöglich ist, alle Unwägbarkeiten auszuschließen.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Link zum Artikel: Wenn ich einmal groß bin, werde ich ein Bio-MasthähnchenUnd wusstet ihr, dass beispielsweise der Anteil von Biogeflügelfleisch am Gesamtmarkt gerade mal ein Prozent beträgt? Viel zu wenig um den steigenden Bedarf zu decken. Was u.a. daran liegt, dass “glückliche” Hühner viel Platz brauchen und mehr als doppelt so lange großgezogen werden, wie “herkömmliche” Hühner. In besagter Diskussion tauchte dazu ein interessanter Link auf: Wenn ich einmal groß bin, werde ich ein Bio-Masthähnchen.

Zwei Journalisten haben die Bio-Hänchen zwölf Wochen lang begleitet: Von der Anlieferung als flauschig-gelbe Küken, bis zur Schlachtung und Verkauf an die Kunden, die aus verschiedenen Gründen lieber Bio-Hähnchen essen. Auch hier wird wieder klar: Wer möchte, dass Tiere weniger leiden, muss tiefer in die Tasche greifen. Ich bin absolut bereit dazu, nur wird es immer schwieriger sich in dem ganzen Fairtrade-Bio-Nachhaltigkeits-Dschungel zurechtzufinden. Und gegen den Etikettenschwindel, wie kürzlich beim erwähnten Bio-Eier- und Pferdefleisch-Skandal, ist man damit auch nicht gefeit. Schwieriges und sehr komplexes Thema, das beim verwendeteten Saatgut von Obst- und Gemüse anfängt (Filmtipp: Monsanto mit Gift und Genen) und bei der Entsorgung getragener Kleidung noch lange nicht aufhört (Filmtipp: Die-Altkleider-Lüge: Wie Spenden zum Geschäft werden. NDR-Reportage.)

Ich achte längst noch nicht genug auf Nachhaltigkeit, u.a. auch deswegen, weil es viel Zeit kostet, und weil es inzwischen eine eigene Wissenschaft ist, durch alles hindurchzusteigen. Auf jeden Fall unterstütze ich die Sortenvielfalt. Es ist nicht einzusehen, weshalb nur bestimmte Obst- und Gemüsesorten überhaupt nach EU-Richtlinien in den Handel gelangen dürfen, wo es so viele schmackhafte, gesunde Sorten gibt. Beim Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt kann man beispielsweise alte, samenfeste Sorten erhalten. Außerdem werde ich in 2013 endlich auch das Bantam-Mais-Projekt unterstützen und gentechnikfreien, samenfesten Zuckermais anbauen.

Wir werden mit Sicherheit nicht an allen Ecken und Enden auf glückselige Kartoffeln und Schweine treffen und Klamottenkauf ohne Kinderarbeit auch nie völlig ausschließen können. Aber jeder kann auf seine Weise dazu beitragen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen (Oje, ich klinge gerade wie ein erleuchteter Guru - das bin ich aber mit Sicherheit nicht. Ihr kennt ja auch mein Motto: “Ich vergifte mich ausgewogen!”). Ich backe z.B. oft mein Brot selber und benutze dafür auch selbst hergestellten Sauerteig. So muss ich im Prinzip nur auf gutes Mehl achten.

Was tut ihr beispielsweise um euch mit gutem Gewissen zu ernähren oder einzukleiden? Klamotten unr Second Hand kaufen? Regional kaufen? Vegetarisch essen? Selbst Hühner halten?
Ich bin auf eure Antworten in den Kommentaren gespannt!

Liebe Grüße

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Meine Gartenkolumne :-)

Ihr Lieben, ick freu mir! Es gibt wieder eine Kolumne von Petra A. Bauer :-) Und diesmal zu einem meiner Lieblingsthemen - natürlich dem Garten! Eine Gartenkolumne bei diesen Rombergs.

Samstag, 09. Februar 2013

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Ich habe schon für inBeauty und die Berliner Zeitung Kolumnen geschrieben und ich habe meine Erna Pachulke (die es leider nur beinahe in den Tagesspiegel geschafft hatte - der Chefredakteur war dafür, der Ressortleiter nicht, schnüff, aber vielleicht darf sie ja doch eines Ttages irgendwo ihr loses Mundwerk plappern lassen). Eine Gartenkolumne hat mich schon immer auch gereizt und nun hat sich die Gelegenheit quasi per Zufall ergeben:

Ihr erinnert euch vielleicht an den Social Media Sunday, der im November in der Lüneburger Heide stattfand? Firma Romberg hatte uns damals eingeladen, um z ulernen, wie man als Firma am besten Social Media macht, also effektiv und ohne die potenziellen Kunden zu vergrätzen. Ein Blog war ohnehin immer das Ziel, aber es ging auch um die Form und die Ansprache. Nun sind sie gestartet und kommen, wie ich finde, ebenso sympathisch rüber wie im echten Leben. Diese Rombergs eben ;-)

Besonders entzückend finde ich die Idee des “Offline Blogging” ;-) Roland, der Chef, hat in seinem Leben noch keine einzige Email geschrieben, und er bloggt folgerichtig handschriftlich auf Papier :-D

Es bloggen also die Romberg-Mitarbeiter und es bloggen Gastautoren. Und die Gastautoren sind wir Gartenblogger, die in der Lüneburger Heide dabei waren. Jeder kann sich zu Beginn des Monats ein Thema aussuchen, dann wird es im Zeitplan untergebracht und so entsteht dann im Prinzip ein buntes Magazin. Und ich habe mich dafür entschieden eine regelmäßige Kolumne zu schreiben, was als Idee gut ankam. Und weil wir ja alle schon das Kribbeln verspüren das der hoffentlich bald nahende Frühling mit sich bringt, wir uns aber leider noch gedulden müssen, heißt meine erste Kolumne Beeilung bringt Vergeilung ;-)

Kennt ihr das auch?

Viel Spaß!

Liebe Grüße und schönes Wochenende

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Jürgen Feder, der Extrem-Autobahnbotaniker aus TV Total

GrafikGestern hab ich mal wieder TV Total geschaut. Ich kann dabei meist wunderbar einschlafen ;-) Gestern zeigte Raab jedoch Ausschnitte aus einer Sendung über einen Autobahnbiologen. Erst dachte ich, was für ein Freak! Das ist Jürgen Feder sicher auch irgendwie, aber im Talk mit Raab war ich doch ziemlich beeindruckt.

Freitag, 25. Januar 2013

Herbarium

© Maksim Shebeko - Fotolia.com

Liebe Kinder ;-)
wisst ihr, was eine Botanisiertrommel ist? Aus dem Dinosaurierland, aus dem ich komme, wusste man das noch. Das ist ein zylinderförmiges Gefäß, meist aus Blech, das man sich um den Hals oder über die Schulter hängen und Pflanzen darin sammeln konnte, damit sie frisch blieben, bis man sie zu Hause presste und in ein Herbarium klebte. Herbarium, das ist auch so ein Ding, was heute kein Mensch mehr kennt. Kurz gesagt, ist das eine Sammlung von Papierbögen auf denen die gepressten Pflanzen aufgeklebt und beschriftet werden. Als Herbarien erfunden wurden, gab es noch keine Fotoapparate, und das Pressen der Pflanzen war die einzige Methode um Pflanzen so zu konservieren, dass man die Arten bestimmen und mit anderen Pflanzenfunden vergleichen konnte.

Autobahnbegleitvegetation

Solche gepressten Pflanzen hatte Jürgen Feder auch bei TV Total dabei. Er beklagte das “Aussterben” der Botaniker, denn es werden immer noch neue Pflanzenarten entdeckt oder zumindest welche, die in unseren Breitengraden neu sind. Und die findet er vor allem an Bahnstrecken oder Autobahnen, weil die Samen von Pflanzen mit den Reifen oder dem Fahrtwind oft von weit her mitgenommen und weitertransportiert worden sind. Eine Pflanze, die eigentlich im Mittelmeerraum heimisch ist (und die jeder von uns für just another f*cking Unkraut gehalten hätte), fühlt sich im Schatten einer Autobahntoilette wohl. Jürgen Feder ist über diesen Fund total ausgeflippt, weil es spannende Rückschlüsse auf die zukünftige Veränderung der Vegetation zulässt.

Dünger, der Feind vieler Pflanzenarten

Zusammen mit einigen anderen Botanikern hat der Bremer die Vegetation in Bremen und Niedersachsen zu Studienzwecken kartografiert. Der gelernte Landschaftsgärtner macht das, wohlgemerkt, als Hobby. Wenn niemand mehr die Pflanzen bestimmt, was dann? Vor allem an solch ungewöhnlichen Orten kümmert man sich ja i.A. nicht um das, was da so wächst. Dabei ist die Vegetation entlang der Autobahn besonders vielfältig, weil dort nicht gedüngt wird, und viele Pflanzen auf gedüngten (Garten-)Böden gar nicht überleben. Er wünscht sich viele Menschen, die bei der Bestimmung mithelfen. Und so strange er auch rüberkommt, Stefan Raab sagte am Ende das, was ich die ganze Zeit über dachte: “DAS ist wahre Leidenschaft!” Etwas, was so vielen Menschen heute vollkommen abgeht.

Verblüffend auch, dass der Extrembotaniker, wie Raab ihn nannte, einen exorbitant großen Teil der Sendezeit erhielt. Mehr als viele Promis.

Ihr könnt euch die komplette Sendung hier ansehen.

Wer weiß, vielleicht presse ich auch wieder mal ein paar Blümchen. Als Kind habe ich das in meiner Freizeit getan und vielleicht wäre solch eine Aufgabe heutzutage mal wieder etwas für Schüler. Denn eine selbst gepresste Pflanze, bei der man ggf. vorher einen dicken Stiel mit dem Skalpell halbieren musste, bleibt nach der Bestimmung sicher besser im Kopf, als wenn man nur die Google-Bildersuche anklickt. Irgendwie hat es was von Pioniergeist, auch wenn es ziemlich nostalgisch ist. Apropos Pflanzenpresse: Früher habe ich ein Telefonbuch dafür genommen. Die Telefon-CD-Roms machen das Ganze jetzt auch komplizierter *g*

Schön, wenn eine Unterhaltungssendung mal zum Nachdenken anregt. Und der Typ selbst hatte auch echten Unterhaltungswert ;-) Solche Leute braucht man manchmal einfach, oder?

Liebe Grüße

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P.S.: Vielleicht mögt ihr auch

  • TXL forever
  • Windows 8 Tablet - Auch Office-Anwendungen möglich
  • Social Media zurück in die Blogs tragen
  • Rosen - späte Liebe

    Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose, sagte einst Getrude Stein in einem Gedicht - doch so einfach ist es nicht. Es gibt Rosen in so vielen verschiedenen Facetten, dass einem glatt schwindelig davon werden könnte. Für manche Menschen sind Rosen die Blumenliebe auf den ersten Blick, bei mir war es eher eine spröde Annäherung an die stachligen (!) Blütenschönheiten.

    Donnerstag, 24. Januar 2013

    Whisky Mac - eine meiner Lieblingsrosen

    Die ersten Rosen mit denen ich zu tun hatte, waren die Beetrosen in unserer 60er Jahre Siedlung. Zeilenbauweise mit Freiflächen zwischendrin. Rasen, “Piekersträucher” (heute weiß ich, dasss es Cotoneaster war), andere Gewächse mit Dornen an den Blättern und blauen Beeren (von denen ich bis heute nicht weiß, wie die heißen) Buddelkästen und vereinzelte großflächige, erhöhte Beete. In den Hochbeeten wuchsen dunkelrote Beetrosen. Ich nahm sie nur wahr als die Pflanzen, die Platz zum Spielen wegnahmen, weil es eine äußert kratzige Angelegenheit war, dazwischen entlangzurennen. Ich könnte heute nicht einmal mehr sagen, ob sie geduftet haben oder nicht. Manchmal haben die doofen Kinder aus der Siedlung die Kerne aus den Hagebutten gepult und mir hinten ins T-Shirt gesteckt. “Juckpulver” haben sie es genannt, aber es hat nicht gejuckt, sondern nur genervt.

    Eine der beliebtesten Kletterrosen - New Dawn Meine nächste bewusste Begegnung mit Rosen fand hier in unserem Garten statt. Als wir Haus und Grundstück kauften, wuchsen direkt neben dem Weg zum Eingang dunkelrote Rosen. Es mögen die gleichen gewesen sein, wie in der Siedlung, in der ich aufgewachsen bin. Sie ragten ziemlich in den Weg hinein und nachdem einer unserer Gäste sich den teuren Anzug an den Stacheln zerriss (Rosen haben tatsächlich Stacheln und keine Dornen), buddelte ich die Rosenstöcke aus und pflanzte sie hinten in den Garten. Sie haben es nicht überlebt, öhem. Vor zwanzig Jahren hatte ich auch noch nicht wirklich viel Ahnung vom Gärtnern. Und so toll fand ich diese Rosen nun nicht, als dass ich lange darum getrauert hätte.

    Meine Leidenschaft galt jedoch immer schon den Kletterpflanzen. Und so pflanzte ich als erste Amtshandlung im neuen Garten die Kletterrose New Dawn an den Stamm eines abgestorbenen Birnbaums, wo sie sich seither Duftduelle mit einem Geißblatt liefert. Apropos liefert: Ich habe die New Dawn damals als Topfrose von einem Rosenversand bezogen. Wenn man Rosen im Topf kauft, ist man zeitlich ein bisschen unabhängiger, was den Pflanztermin angeht.

    Jahre später pflanzte ich die Ramblerrose American Pillar in den Vorgarten und mein Brunnen wird von einer rosaroten Super Excelsa umrankt, ebenfalls eine Ramblerrose - und zwar eine mit vielen kleinen, fiesen Stacheln, an denen ich immer hängenbleibe, wenn ich versuche das Brunnenbeet zu pflegen. Aber es sieht nahezu märchenhaft aus.

    Dann kam der Sommer 2008 und ich verliebte mich auf der schwedischen Insel Öland in die Teehybride Whisky Mac, die ihr ganz oben im Beitrag bewundern könnt. Sie stand in einer kleinen Staudengärtnerei und faszinierte mich sofort mit ihren vanillegelben Blättern, die sich an den Rändern zart rosarot färben. Ich konnte gar nicht anders als sie spontan mitzunehmen. Da realisierte ich zum ersten Mal, dass auch Rosen, die nicht klettern, einen ganz wunderbaren Charme besitzen können. Außerdem duftet sie ganz zart, hach.

    Nachdem die Rosen also ganz allmählich doch mein Herz erobern, denke ich darüber nach, im Garten vielleicht ein Fleckchen für alte englische Rosen zu reservieren, so David-Austin-like. Ich muss ja einiges umgestalten und da kann ich es gleich in meiner Gartenplanung berücksichtigen. Zur Inspiration werde ich mich einfach mal online umschauen. Ich bin schon gespannt, für welche Rose(n) ich mich entscheiden werde. Und euch lasse ich das natürlich als Erste wissen ;-)

    Welche Rosen wachsen denn bei euch im Garten?

    Liebe Grüße

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    Gemüse aus dem eigenen Garten

    Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht! Den ersten Beitrag in 2013 möchte ich einem guten Vorsatz widmen (so ziemlich der einzige, den ich mir vorgenommen habe, denn ich weiß ja, wie das mit den Neujahrsvorsätzen so ist *g*): Durch die Pendelei war es ja immer ein bisschen schwierig meinen Gemüsegarten über den Sommer zu bringen. Aber in diesem Jahr möchte ich es versuchen, denn Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt ja doch besser als aus dem Supermarkt. Außerdem kann ich so andere Sorten anbauen als die, die reglementiert in den Verkauf kommen.

    Montag, 07. Januar 2013

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    Und wozu soll mein eigener Garten denn gut sein, wenn nicht auch und gerade für den Gemüseanbau? Natürlich sind Blümchen schön, oft auch essbar, aber nach einem Streifzug durch den Gemüsegarten die Ernte in der Küche zu Salat oder Eintopf zu verarbeiten, hat schon noch etwas befriedigenderes.

    Ich möchte gerne noch einmal roten Kohlrabi, Blumenkohl, Romanesco und Broccoli anbauen, aber diesmal nicht erst nach dem Sommer (der Romanesco hält sich aber immer noch wacker im Blumenkasten auf dem Fensterbrett). Und auf jeden Fall Kürbis, Zucchini und Tomaten und Bantam-Mais. Mal schauen, was daraus wird. Auf jeden Fall muss ich dazu erst noch einen neuen Gemüsegarten anlegen, weil die alte Stelle jetzt teilweise zugebaut ist. Ich habe mir schon einen Platz dafür ausgeguckt, muss da aber noch einiges an Erde bewegen und den Boden gut vorbereiten, damit das auch funktioniert.

    Ich habe mir nur noch nicht überlegt, ob ich wieder Setzlinge auf dem Markt kaufe - sei es wieder in Winterthur oder in Berlin - oder ob ich die Gemüsebabys selbst aus Saatgut heranziehe. Vermutlich wird es eine Mischung aus beidem werden. Und bei Saatgut werde ich auf alte Sorten achten. Demnächst mache ich dazu einen Streifzug im Netz und werde dann berichten.

    Wie sind eure (Gemüse-)Gartenpläne für 2013? Juckt es euch auch schon wieder in dem Fingern mit dem Gärtnern anzufangen?

    Liebe Grüße und alles Gute für 2013
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    Foto: © D. Ott - Fotolia.com

    Vom Gärtnern in der Stadt

    Ich habe einen ganzen Stapel Gartenbücher hier, denn irgendwie muss ich mir ja die gartenlose Winterzeit ein bisschen nett machen ;-) Die erste Rezension habe ich zu Vom Gärtnern in der Stadt von Martin Rasper gedreht:

    Dienstag, 04. Dezember 2012

    Wäre das hier Amazon, würde ich für Vom Gärtnern in der Stadt 5 Sterne vergeben, weil hier wirklich alle Aspekte des Stadtgärtnerns behandelt wurden - und zwar so, dass man es gerne liest.

    Der Untertitel lautet: Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt und das trifft die Sache ziemlich genau .

     

    Es geht um die verschiedenen Formen neuartiger Gärten, wie sich die Städte dadurch verändern, und was wir dabei tun können. Martin Rasper erläutert, weshalb Gärtnern im Prinzip politisch ist. Stichwort: Erhaltung alter Arten. Wer macht sich schon darüber Gedanken, dass beinahe das gesamte Saatgut der Welt in der Hand weniger Firmen ist (die bekannteste dürfte Monsanto sein, zu der z.B. auch Sperli-Samen gehören) und dass behördlich kontrolliert wird, welche Obst- und Gemüsesorten überhaupt in den Handel gelangen dürfen. Vielleicht denkt ihr beim nächsten Mal dran, wenn ihr in der Obstabteilung die immer gleichen Apfelsorten seht. Private Gärtner (egal ob im Hausgarten oder in Gemeinschaftsgärten auf Baubrachen) sind daher Nummer eins, wenn es darum geht, das Saatgut alter Sorten zu erhalten. Adressen und Hinweise gibt es dazu reichlich in dem Buch, wie überhaupt viel Hintergrundinfo zu allen Aspekten rund um Stadtgärten zu finden ist. Auch Adressen von Gartenprojekten natürlich. Auch, wie man den Boden “versteht” ist dort zu lesen, und wie die grünen Städte der Zukunft aussehen könnten. London hat beispielsweise mit der Zukunft schon begonnen und die Initiative 2012 Gärten bis Ende 2012 / Capital Growth gestartet.

    Mehr dazu im Video und natürlich im Buch :-)

    In erster Linie ist dieses Buch jedoch ein Inspirations-Booster. Ich hatte jedenfalls sofort noch mehr Lust mich durch den Garten zu wühlen und bin ein bisschen traurig, dass ich noch mehrere Monate warten muss, bis ich endlich wieder loslegen kann.

    UPDATE vom 7.12.2012:
    Der Autor hat mich korrigiert, vielen Dank! Die Website zu den 2012 Gärten in London hat eine andere URL als ich herausgefunden hatte, nämlich http://www.capitalgrowth.org. Ich habe den Link oben schon geändert.

    Übrigens, meine Videos könnt ihr gerne auch auf euren Webseiten einbetten, so lange ihr den geschrieben Text nicht auch einfach kopiert ;-) Einmal wegen der Urheberrechte, zum anderen wegen Duplicate Content, der von Google abgestraft wird. Wenn ihr etwas Eigenes zum Video dazu schreibt (oder auch nichts dazu schreibt *g*), habt ihr damit nämlich wieder Content für euer Blog, eure Facebook- oder Google+-Seite. Ich arbeite daran, dass das Verlinken und die gegenseitige Hilfe in der deutschen Blogosphäre endlich auch mal besser wird. In den USA wird so viel zusammengearbeitet, auch und gerade was Videos angeht. Das wünsche ich mir für deutschsprachige Blogs auch. Kein Link-Neid, sondern einfach eine entspanntere Herangehensweise. Oder wirklich mal eine echte Kollaboration. Es gibt u.a. zu diesem Thema ein interessantes Interview mit Sascha Pallenberg, das ich wärmstens empfehle.

    Viel Spaß beim Zuschauen wünscht euch

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