Clematis montana rubens am Briefkasten

Die rosablühende Alpenwaldrebe (Clematis montana rubens) gehört schon lange mit zu meinen Favoriten. Irgendwie wollte es bei mir im Garten jedoch anfangs damit nicht recht klappen. Nun wächst sie seit einigen Jahren vorne am Briefkasten und in diesem Jahr ist die Blütenfülle endlich so üppig, wie ich sie mir schon die ganze Zeit über gewünscht habe.

Dienstag, 29. April 2014

Clematis montana rubens an unserem Briefkasten. Foto: Petra A. Bauer.

Clematis montana rubens an unserem Briefkasten. Foto: Petra A. Bauer.

Clematis montana rubens (es gibt auch ‘alba’, die weiße Sorte), blüht am einjährigen Holz. Wenn ihr schon schneiden wollt / müsst, solltet ihr das also direkt nach der Blüte tun. Aber wild und ungezwungen sieht diese Waldrebe eigentlich am schönsten aus, besonders in einem naturnahen (Stadt-)Garten. Alle Waldreben mögen es übrigens gerne schatting um den Fuß herum. Da hilft es, den Boden gut zu mulchen.

Clematis montana rubens an meinem Briefkasten. Foto: Petra A. Bauer 2014.

Ich war schon immer ein Fan von Kletterpflanzen. Rankt bei euch auch eine Clematis? Hinten im Garten wächst noch ‘The President’, aber die blüht noch nicht.

Liebe Grüße

Petra
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Mais ohne Gentechnik

Sonne ist da, Gartenlust auch, und heute kam ein Saatgutpaket :-) Ich hatte kürzlich beim Dreschflegel-Versand Bantam Mais bestellt, weil ich auch dazu beitragen möchte, dass die genechnikfreie Maiszone in Deutschland weiter wächst (siehe Karte)

Donnerstag, 27. März 2014

Dreschflegel Saatgut mit Bantam Mais

Saatgutpaket. Foto: Petra A. Bauer

Außer Bantam Zuckermais hatte ich noch Saatgut von Monatserdbeeren (“Rügen”) bestellt, Stockbohnen (“Margret”) und Spinat (“Matador”). Außerdem lag als Geschenk noch Schwarzer Sesam dabei (“Iberischer Drachenkopf”). Es handlet sich um samenfestes Saatgut, aus dem man immer wieder Samen für die nächste Saison gewinnen kann. Ich versuche die Ansammlung von F1-Hybriden im Garten zu vermeiden oder zumindest drastisch einzuschränken.

Macht jemand von euch beim Bantam-Projekt mit? Wir könnten vielleicht das Wachstum vergleichen? ;-)

Liebe Grüße

Petra

Popup-Erden-Überraschungspaket

Stammleser erinnern sich vielleicht an den Social-Media-Sunday mit der Firma Romberg, für die ich seither die monatliche Gartenkolumne schreibe. Übrigens ist auch der Rest des Romberg-Blogs absolut lesenswert. Gestern war ein Romberg-Päckchen in der Post:

Sonntag, 16. März 2014

Überraschungspäckchen der Firma Romberg

Von lieben Menschen bekomme ich gerne Post und so habe ich schnell nachgesehen, was drin ist:

Popup-Erden der Firma Romberg

Es waren zwei Päckchen der Romberg’schen Popup-Erden* drin. Wir hatten beim Social Media Sunday live und in Farbe miterleben können, wie unter Zugabe von Wasser, aus einem kleinen Erdpäckchen sehr viel Erde wird. Fantastisch für Menschen, die im vierten Stock ohne Fahrstuhl wohnen und ihre Wohnung, ihren Balkon oder ihren Dachgarten begrünen möchten.

Zusätzlich fand sich ein kleines Heft im Päckchen, das handschriftlich mit “PETRAS IDEENBUCH” beschriftet wurde. Aber nicht nur außen, auch innen steht Handschriftliches:

Handschriftliche Nachricht von Sascha Ehler

Ich beglückwünsche Sascha auf diesem Wege sowohl zu dieser Fleißarbeit (ich weiß ja, wie viele Blogger am Social Media Sunday anwesend waren) als auch zur perfekten Handschrift! Meine Lehrer hätten sich über so eine Schönschrift sicher gefreut, aber ich hatte ja immer schon mehr so ne Ärzte-Handschrift *g*

Wer das hier nicht lesen kann: Sascha weist am Ende noch auf die Eröffnung des Romberg-Popup-Stores am 27. März 2014 in Hamburg hin. Mehr Infos zum Konzept und Programm findet ihr hinter dem Link.

Das Heftchen hat aber auch noch einige (gedruckte) Garten-Ideen zu bieten. Hier mit einem gepressten Hirnveilchen verziert (schöner Vertipper, den lasse ich drin ;-)  Ihr wisst ja auch so, dass ich ein Hornveilchen meinte):

Gartentipp und gepresstes Veilchen

Und noch eine schöne Idee:

Blumentöpfe mit Tafelmalfarbe

Ich habe mich wirklich sehr über dieses Päckchen gefreut. Danke für die Mühe, die ihr euch damit gegeben habt, liebe Rombergs!

Und wo ich schon mal dabei bin, möchte ich auch noch auf den Upcycling-Wettbewerb von Romberg hinweisen, bei dem ihr Zimmergewächshäuser und Popup-Erden gewinnen könnt.

So können wir alle gut in den Frühling starten!

Liebe Grüße

Petra

P.S: Mögen es andere Gartenfirmen bitte nicht als Aufforderung auffassen, mich ungefragt mit Päckchen zu bombardieren. Ich habe auch nicht über die Firma berichtet, die mich mit hunderten von Blumenzwiebeln zugeschmissen hat, da ich mit der Unternehmensphilosophie und der Qualität der üblicherweise versendeten Produkte nicht einverstanden bin. Außerdem fand ich es super schade, dass ich weder den Platz noch die Zeit hatte, um diese Zwiebelflut überhaupt unterzubringen. Ich berichte nur über Dinge, von denen ich entweder wirklich überzeugt bin (mit den Rombergs verbindet mich ja inzwischen ein gemeinsames Stück Geschichte und ich hatte die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen) oder für die ich fürstlich bezahlt werde *g*, wobei ich das auch kennzeichne, weil ich meine Leser nicht verschaukeln will.

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Heilpflanzen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Heilpflanzen. Da gibt es bekanntlich unheimlich viele. Und es gibt auch viele Menschen, die nicht an die Heilkraft von Pflanzen glauben. Ich durchaus, auch wenn ich nicht so wirklich davon überzeugt bin, dass der in diesem Posting behandelte Jiaogulan Samen, aka Gynostemma pentaphyllum, tatsächlich unsterblich macht. Aber "Pflanze der Unsterblichkeit" klingt ja trotzdem nett. Wie aus einem High-Fantasy-Roman.

Montag, 30. Dezember 2013

Keine Fantasy ist, dass die rankende Indigopflanze, wie sie auch genannt wird, zur Familie der Kürbisgewächse gehört. Sie stammt aus Asien, und wird sicher nicht zuletzt deshalb häufig in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erklärt.

Es wird in China und Thailand aber auch gerne mal einfach als Salat gegessen oder wie Spinat zubereitet. Der daraus zubereitete Tee, soll - täglich getrunken - verjüngend wirken. Immerhin soll es in einer chinesischen Provinz, in der dieser Tee tatsächlich häufig getrunken wird, einen außergewöhnlich hohen Anteil an über Hundertjährigen geben. Das Kraut gilt mittlerweile als preiswerte Alternative zu Ginseng.

Die Jiaogulan-Pflanze soll laut TCM unter anderem den Blutzuckerspiegel senken, bei Blutvergiftung helfen, chronischer Magen-Darm-Entzündung und chronischer Luftröhrenentzündung helfen. Zumindest bei den chronischen Beschwerden ist ein Versuch sicher nicht schlecht. Bei akuter Blutvergiftung würde ich dann doch lieber ins Krankenhaus fahren. Es sollen insgesamt keine Nebenwirkungen bekannnt sein, doch halte ich mich bei allen Tees an die Regel, immer nach einiger Zeit abzuwechseln. Das ist allerdings meine persönliche Meinung, wie der Beitrag hier ohnehin ohne Gewähr ist. Wo kämen wir da hin, wenn ihr nach Verwendung plötzlich wirklich hundert Jahre alt werdet und euch dann beschweren kommt, weil euch das viel zu viel ist? ;-)

Aber die Ranken mit den gefiederten Laubblättern sehen auch hübsch aus [WIKIPEDIA]. So lohnt es sich auch die Pflanze auch züchten, wenn ihr nicht vorhabt sie medizinisch zu nutzen. Ihr bekommt die Jiaogulan Samen zum Beispiel bei Versendern von Heilpflanzen Saatgut.

Die Samen keimen leicht und wachsen in guter Erde wohl relativ rasch. Die Pflanze soll etwa bis -18 Grad Celsius winterhart sein. Die oberirdischen Triebe ziehen ein und die Pflanze treibt im nächsten Frühjahr wieder aus.

EInen Versuch ist es allemal wert und ich werde im Frühjahr einen Anzucht-Versuch starten.

Liebe Grüße

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Was geschieht bei der Keimung?

Wir alle freuen uns nach jedem langen Winter, wenn die Ausaatzeit wieder beginnt. Aber was passiert eigentlich in einem Samenkorn, damit daraus die gewünschte Pflanze wird?

Montag, 28. Januar 2013

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Man kann Saatgut relativ lange lagern, so lange es trocken bleibt und am besten auch recht dunkel aufbewahrt wird. Stellt euch den Samen wie eine Pflanze in Embryoform vor: Alles, was die spätere Pflanze braucht, ist bereits angelegt.

Die Samen haben einen Hemmstoff in sich, der bei unpassenden Bedingungen die Keimung verhindert. Das Pflanzenembryo “schläft"geschützt in der Schale, so lange bis gewährleistet ist, dass die zukünftigen Pflanze auch überleben könnte. Wenn also die richtigen Temperaturen herrschen, Substrat vorhanden ist, sowie genügend Luft und Feuchtigkeit an das Samenkorn kommt, wird das kleine Samenkraftwerk hochgefahren und der Keimprozess beginnt.

Der Hemmstoff bewirkt jedoch nicht nur die Keimung zur Unzeit in der Samentüte, sondern sorgt auch dafür, dass beispielsweise ein Apfelsamen nicht schon im Apfel keimt, wenn der noch am Baum hängt. Schließlich will die Natur stets das Überleben der Arten sichern. So können etliche Samen in Ruhe überwintern, bis der Keim-Hemmer nicht mehr wirkt, bei anderen Arten dürfen die Samen schon im selben Jahr keimen, wenn sie früh genug zu Boden fallen. Das ist i.A. bei den zweijährigen Pflanzen so, wie z.B. bei den Stockrosen.

Wenn alle Bedingungen optimal sind, ist das der Startschuss für die Keimung. Für die Aussaat auf der Fensterbank braucht ein Samenkorn dieselben Voraussetzungen, wie für die Keimung draußen in der freien Natur: DIe richtige Menge an Licht oder Dunkelheit, Wasser, Substrat (Erde), Luft und die für die jeweilige Pflanze richtige Temperatur.

Durch die Feuchtigkeit quillt das Samenkorn auf. Die Schale öffnet sich und Sauerstoff kann herein. Gleichzeitig werden Enzyme aktiviert, die die Energie freisetzen, die der Keimling benötigt. Die Zellteilung kann beginnen.

Der Wurzelkeim bricht durch die Schale und wächst nach unten in die Erde, während der Spross (Hypokotyl) sich nach oben krümmt und dabei die Keimblätter aus dem Boden zieht, wie man auf dem folgenden Foto beim rechten unteren Quelltopf gut erkennen kann:

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Foto: Petra A. Bauer

Die Keimblätter (bei manchen Pflanzen auch nur ein Keimblatt) sind so etwas wie der “Mutterkuchen” (Plazenta) für die Pflanze, da sie alle wichtigen Nährstoffe enthält, die der Keimling am Anfang benötigt. Zusätzlicher Dünger ist in dieser Zeit nicht nötig, daher ist Aussaaterde auch immer ungedüngt.

Wichtig ist in dieser Zeit, die Erde weder zu feucht (zu viel Feuchtigkeit = kein Sauerstoff) noch zu trocken werden zu lassen. Ohne Sauerstoff und Wasser kann die im Samen gespeicherte Energie nicht genutzt werden.

Es ist gerade bei der Aussaat im Zimmer wichtig daran zu denken, dass die eigene Energie des kleinen Sämlings nicht ewig reicht. Er muss rasch ans Licht, sonst ist die Energie verbraucht, bevor er die Oberfläche des Substrates durchbricht. Also darf man nicht zu tief aussäen und die Saatschalen auch nicht zu dunkel aufstellen. Ihr erinnert euch sicher an das Experiment im Biologieunterricht, als wir Bohnenkeimlinge im Keller oder Schrank aufbewahren sollten, wo sie bleich und spillerig wurden, also vergeilten (ein Begriff, der bei uns Jugendlichen damals großes Gelächter hervorrief, da wir noch etwas anderes damit assoziierten, als die meisten Kids heute). Dieses Vergeilen gilt es durch genügend helles Licht zu verhindern. Am besten ist eine Zusatzbeleuchtung, die zwölf Stunden am Tag eingeschaltet bleiben sollte, da das natürliche Licht auf den Fensterbrettern häufig nicht ausreichend ist. Selbst wenn die Keimlinge nicht völlig vergeilt sind, sind sie dennoch anfälliger für Krankheiten.

Nach den Keimblättern lassen sich die echten Blätter sehen, und dann vergilben die Keimblätter nach einiger Zeit und deren Energie ist aufgebraucht. Dann sind wir gefragt um den Pflanzenbabys die richtigen Nährstoffe zukommen zu kassen, damit sie groß werden und gesund bleiben.

Es steckt erstaunlich viel Power in so einem kleinen Samenkorn. Daher sind auch Keimlinge so gesund, weil sie noch einen großen Teil der Kraft des “Embryos” in sich tragen.

So, jetzt habt ihr was gelernt ;-)

Liebe Grüße

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Leckere Sprossen und Keimlinge ziehen

Jetzt im Winter liegt die Gartenarbeit brach. Trotzdem sehe ich gerne etwas wachsen und möchte auf selbstgezogenes Grünzeug nicht verzichten. Eine Möglichkeit sind Sprossen, die man in den Salat mischen kann:

Sonntag, 16. Januar 2011


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