Kalte Gartenarbeit

Mir ist total nach Frühling! Nachdem es in den letzten Tagen geregnet hat, war es heute zwar Novembergrau und bloß 4°C, aber zumindest trocken. Also bin ich für ca. 2 Stündchen in den Vorgarten gehopst und hab aufgeräumt.

Freitag, 18. März 2011

Die Krokusse im übriggebliebenen Herbstlaub waren noch pitschnass und zugeklappt:

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Laub und ausgebüxte Efeuranken wollte ich beseitigen und den Rindenmulchweg restaurieren:

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Immerhin habe ich ein wenig geschafft, wie man sieht. Aber wirklich zufrieden bin ich noch lange nicht.

Zum Beispiel haben K4 und ich uns Gedanken gemacht, was wir mit der Hecke machen. Sie duftet honigsüß, bevor die Blätter kommen, deshalb wollte ich sie immer nicht schneiden, aber sie ist unten kahl und in der Mitte eingedrückt, durch Wind und Schneelast. Ich fürchte, auch mit Herunterschneiden ist es nicht getan. Wir sollten sie austauschen. Ich lieb beispielsweise Weigelien. Wir haben hinten im Garten eine, die wir praktisch nicht sehen, so versteckt liegt sie. Aber als Sichtschutzhecke taugen solche Sträucher leider nicht. Sie wachsen zu fluffig und sind für den Schnitt nicht recht geeignet. Für echtes Wohnzimmer-Abschirmfeeling wären Thujas effektiv, aber leider sind sie ökologisch betrachtet nicht so der Hit, weil einheimische Tiere damit nichts anfangen können. Nun haben wir überlegt, ob es vielleicht ne Hainbuchenhecke nehmen könnten. Oder? Any ideas?

Übrigens, ich hatte iegtnlich gedacht, so viel Gartenarbeit wie möglich zu erledigen, bevor die Mücken unterwegs sind. Ich konnte ja nicht ahnen, dass denen 4°C schon warm genug ist. Jetzt hab ich ca. einen Quadratmeter Mückenstiche auf dem Rücken. Juchhu. Aber mein Liebster hat mir den Tipp mit “Anti-Brumm” gegeben. Klingt witzig,  heißt aber so :-)
Gibt’s nur in der Schweiz und soll besser wirken als Autan, wo wir gerade bei Schleichwerbung sind ;-)

2 Jahre Bauerngartenfee - das Gewinnspiel!

Yeah! Am 6. März 2009 habe ich mein allererstes Posting in diesem Blog geschrieben. Und Jahrestage muss man feiern, finde ich!

Samstag, 05. März 2011

Anlässlich dieses Jubiläums möchte ich ein Gewinnspiel mit euch machen, für das mir wirklich schöne Preise gestiftet wurden. Und außerdem bastle ich etwas für euch <3 Alles, was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr in den folgenden Videos, die ich aus technischen Gründen teilen musste. Viel Spaß beim Anschauen und Mitmachen! Teil 1: Teil 2: Zu gewinnen gibt es jeweils 1 IXO plus 1 Kalender! Oder ihr entscheidet euch für ein Buch. Wenn mehr Kommentare eingehen, als Gewinne vorhanden sind, entscheidet das Los! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! WICHTIG (update): Und ihr müsst schon die Aufgabe aus dem Video beachten, bitte. Einfach nur “Ich will das und das!” geht nicht. Danke an die Firma BOSCH und den ULMER VERLAG für die gestifteten Gewinne!

Unboxing Überraschungspaket

Neulich kam der Paketbote. Nicht, dass das ungewöhnlich wäre - ich kenne meine Hermes-, UPS- und DHL-Boten inzwischen ziemlich gut, da die hier alle paar Tage aufschlagen. Doch diesmal kam ein Päckchen, das ich gar nicht bestellt / erwartet hatte. Und Geburtstag hatte ich auch nicht.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Hausgarten.net stand drauf. Verwirrung wurde größer.


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Gartenweg - Teil 1

Vor Jahren hatte ich einen Gartenweg angelegt, den ich ursprünglich irgendwann mit Kies auslegen wollte. Zunächst hatte ich Rindenmulch als Belag benutzt und bin jetzt auch wieder darauf zurückgekommen.

Sonntag, 04. April 2010

Da ich in den letzten beiden Jahren praktisch kaum zur Gartenarbeit gekommen war, hatte sich der Rasen über die Kantensteine hinweggesetzt und den Weg so zugewuchert, dass er nicht mehr zu erkennen war. Meinen ursprünglichen Plan, den Weg mit Kies zu gestalten, habe ich letztlich aufgegeben, weil ich dann noch mehr Schwierigkeiten hätte, das Laub des Walnussbaums zu entfernen. Also habe ich die Kantensteine an beiden Seiten des Weges höher gelegt, Zeitung untergelegt (zur Unterdrückung des Unkrauts) und mit Rindenmulch wieder aufgefüllt:

Auf dem Nachher-Bild sieht man, wie weit ich mit 18 40-l-Säcken Rindenmulch gekommen bin. Rechts ist noch der Rand der Zeitung zu erkennen. Ich brauche etwas noch einmal so viel, um den ganzen Weg fertigzustellen.

Weiterlesen und mehr Fotos: http://www.bauerngartenfee.de/index.php/garten/blogging/gartenweg-teil-1/

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Landesgartenschau Oranienburg 2009

Nordberlin ist nicht weit entfernt von Oranienburg, wo vom 25. April bis 18. Oktober die Landesgartenschau stattfindet. Wir werden sicher hin und wieder dort anzutreffen sein.

Montag, 23. März 2009

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Auf der Linkliste der Homepage sind diverse Anbieter regionaler Produkte verzeichnet; etliche werden auf der LaGa anwesend sein. Eine gute Möglichkeit, sich einmal über local food Gedanken zu machen.

Vieles wird sich dort auch um Louise Henriette, die Frau des Großen Kurfürsten drehen.  Ein Schwerpunkt wird das “Grüne Klassenzimmer” sein, mit Themengärten, bei denen auch unsere Kinder hoffentlich noch etwas lernen können.

Von unseren Besuchen werde ich bildreich berichten ;-)

Schnelles Gärtnern für Faule ;-)

Eine Dreiviertelstunde in der Mittagspause hat genügt um mich um eines meiner vielen Sorgenkinder zu kümmern: Der Boden zwischen Gartenzaun und Müllabtrennung. Ich habe einfach mal etwas ausprobiert: Schichtengärtnern, in USA als "Lasagna Gardening" bekannt.

Donnerstag, 12. März 2009

Diese Stelle ist das erste, was man sieht, wenn man vor unserem Briefkasten steht, der an der Müllabtrennung angebracht ist. Immer wollte ich dort bunte Blumen wachsen lassen, aber bis auf Unkraut habe ich dort nie etwas kultiviert. Nur eine Clematis montana rubens, rankt seit zwei Jahren an der Müllabtrennung, aber Kletterpflanzen sind ja ohnehin robuster.

Ich habe mir vorhin also den Status quo angeschaut:

Nicht wirklich schick, und das Unkaut unter dem Laub steht auch in den Startlöchern. In all den Jahren zuvor habe ich das Laub entfernt, die Erde mit der Gartenkralle gelockert, Unkraut entfernt. Dachte ich jedenfalls. Habe Blumenerde aufgebracht, Sommerblumen gesät - nada.

Die Erde war offenbar völlig ausgelaugt. Aber das soll jetzt anders werden, und so habe ich zunächst die Stelle festgetreten, jede Menge Tageszeitungen (ganz wichtig, keine illustrierten Hochglanzmagazine!) in Wasser eingeweicht und auf dem neuen Beet ausgelegt, so dass die Teile gut überlappen. Wichtig ist, dass die Zeitungsschicht wirklich dick ist, damit das Unkraut keine Chance hat sich doch noch durchzuwühlen. Das klappt dann sogar bei Rasensoden. Man muss diese nicht mehr umständlich abtragen und die Erde darunter lockern, sondern kann einfach Schicht für Schicht ein Beet anlegen, wo man es gerne möchte.

Das sieht nun natürlich erstmal skurril aus, und ich hab genau gemerkt, wie eine Passantin anhielt, zurückkam und verstohlen nochmal über den Zaun schielte, bevor sie weiterging - vermutlich mit einem dicken Fragezeichen über dem Kopf.

Auf die Zeitung habe ich Erde bzw. Kompost getan. Aufgeworfene Erde von Maulwurfshügeln, den Inhalt der letztjährigen Blumenkästen, und so weiter.

Normalerweise käme jetzt eine Schicht Torfmoos. Egal elches Gartenbuch man liest - Torfmoos wird immer und überall verwendet, weil es das Wasser so gut speichert. Ich habe hier jedoch schon erwähnt, dass dies zum immer schnelleren Abbau der Moore führt und daher für meinen Gescmack in einem Garten, der auf Recycling und Nachhaltigkeit setzt, nichts verloren hat. Ich werde den Sommer über nach Alternativen suchen.

Die Schichten Erde - Torfmoos - Laub - Torfmoos - Grasschnit - Torfmoos habe ich mir an dieser Stelle also zunächst gespart, aber auch mit nur zwei Schichten sah das Ganze schon viel vesprechend aus:

Ich habe alles etwa zehn Zentimeter aufgefüllt, gut durchmischt und nochmal gewässert. Zum Abschluss habe ich Unkrautfolie oben drauf gelegt, die ich mit einigen Steinen beschwerte, damit sie nicht davonwehen kann. Wenn es jetzt wärmer wird, kann unten drunter alles prima verrotten:

Ich werde Zur Pflanzzeit die Folie entfernen. An den Stellen, an denen ich die Pflanzen einsetzen möchte, muss ich nur die Schicht ein Stück beiseite schieben. Berichten zufolge ist auch unterhalb der Zeitungsschicht die Erde nach einiger Zeit wunderbar locker und “kompostig”.

Ich bin sehr gespannt.

So ein Schichtenbeet kann man übrigens jederzeit anlegen. Viel Spaß dabei!


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