Tomaten!

Ach du liebes Lieschen! Als ich die diesjährige Tomatenaussaat in Angriff nahm, hatte ich ja insgeheim gefürchtet, dass ich noch neues Saatgut bestellen muss, weil die verwendeten Tomatensamen fünf (!) Jahre alt sind. Und nu? ALLE Samen sind aufgegangen, bis auf die der russischen Sorte Mischka.

Mittwoch, 04. März 2015

Die Tomatensaat ist aufgegangen. Foto Petra A. Bauer 2015.

Die Tomatensaat ist aufgegangen. Foto Petra A. Bauer 2015.

Die Samen haben so schnell gekeimt, dass ich ein bisschen überrumpelt war. Das bedeutet also, dass ich in diesem Jahr neun verschiedene Tomatensorten habe, uff.

Heute habe ich angefangen, neue Blumentöpfe mit Wasserspeicher zu basteln und habe eine schwedische Wasa und eine Anna Marias Heart (eine Heirloom-Sorte aus USA) dort hineingetopft. Es ist noch genug Platz in den Behältern, dass ich Erde anhäufeln kann, wenn die Pflänzchen wachsen. Tomaten mögen das - sie bilden dort dann zusätzliche Wurzeln.

Die Sorten:

  • Elberta Girl
  • Mrs. Pinky
  • Anna Marias Heart
  • Wasa
  • Heirloom Cherry
  • Perito Italian
  • Kleine Thai
  • Tumblr Yellow (hängend)
  • Tiffen Mennonite

Liebe Grüße

Petra,
die gestern beim Kunstsalon am Dienstag teilgenommen hat.

Tomatenaussaat 2015

Nachdem ich mir gestern einen Nerv am Schulterblatt eingeklemmt habe und deshalb trotz des schönen Wetters nicht im Garten wühlen konnte (tags zuvor hatte mich der Regen nach halb fertigem Beet ins Haus gescheucht), widmete ich mich heute der ersten Aussaat des Jahres 2015. Tomaten!

Mittwoch, 25. Februar 2015

Tomato seed starting time. Zeichnung: Petra A. Bauer 2015

Tomato seed starting time. Zeichnung: Petra A. Bauer 2015

Der Vorteil ist, dass ich das gemütlich am Küchentisch machen konnte, weil der Nerv immer noch ein bisschen zwickt und mich gelegentlich daran hindert, den Kopf richtig zu heben.

Die Bauerngartenfee bei der Tomatenaussaat.

Die Bauerngartenfee bei der Tomatenaussaat.

Eigentlich hatte ich mich auf mein Dreschflegel-Saatgut stürzen wollen, aber die Schachtel ist verschwunden :-( Also durchforstete ich mein restliches Saatgut. Ich kaufe immer viel zu viel, und die ausgewählten Tomatensorten sind ein gewagtes Experiment, weil ich sie bereits 2010 im >Privaten Samenarchiv von Manfred Hahm gekauft hatte. Im Gewächshaus hatte ich in dem Jahr ein Kondenswasserproblem, sodass ich mir Krautfäule auf den Tomaten einfing. Und die darauf folgenden Sommer verbrachten wir bei meinem Liebsten in der Schweiz, sodass 900 Kilometer entfernter Gemüseanbau nicht sinnvoll war.

Saatgut aus dem Privaten Samenarchiv von Manfred Hahm.

Saatgut aus dem Privaten Samenarchiv von Manfred Hahm.

Drückt mir mal bitte die Daumen, dass da überhaupt noch etwas keimt. Aber ich bin ja so früh dran, dass ich bei Herrn Hahm zur Not einfach nochmal frische Tomatensamen bestelle. Ich möchte nämlich wirklich keine 08/15-Tomaten mehr im Garten haben und Monsanto will ich auch nicht unterstützen. Ich bin nämlich ein Fan von Artenvielfalt. Die Natur übrigens auch ;-)

SPARTIPP

Um bei den vielen Sorten nicht durcheinander zu kommen, brauche ich natürlich Sortenschildchen. Ich schneide dafür immer Joghurtbecher in Streifen und beschrifte die Innenseite mit wasserfestem Stift. Einfacher und preiswerter geht es nicht.

Für die Aussaat nutze ich wieder einmal mit Aussaaterde gefüllte Eierkartons, da ich Torfquelltöpfe aus ökologischen Gründen ablehne. Ansonsten geht das auch prima mit halbierten Toilettenpapierrollen.

Tomatenaussaat im Einerkarton mit Sortenschildchen aus zerschnittenen Joghurtbechern. Foto: Petra A: Bauer

Tomatenaussaat im Einerkarton mit Sortenschildchen aus zerschnittenen Joghurtbechern. Foto: Petra A: Bauer

Zum Schluss zog ich noch eine Plastiktüte über den Eierkarton, um das Austrocknen der Erde zu verhindern. Danach stellte ich den Karton auf die Fußbodenheizung im Badezimmer und hoffe jetzt mal das Beste.

Plastiktüte zum Schutz vor dem Austrocknen.

Plastiktüte zum Schutz vor dem Austrocknen.

Habt ihr schon etwas ausgesät? Was möchtet ihr in diesem Jahr denn so anbauen? Auch Blumen?

Dabei fällt mir ein, dass ich solche Dinge bei meiner Garten-To-Do-Liste nicht mal berücksichtigt habe. Aber die ist auch so schon lang genug ;-)

Liebe Grüße

Petra

Green Blogging

Green Blogging, das ist ja im Prinzip, was ich hier mache. Das meine ich in diesem Fall aber gar nicht, sondern das Buch Green Blogging von meiner Krimiautoren-Kollegin Jutta Profijt.

Freitag, 23. Januar 2015

Jutta Profijt: Green Blogging. Selbstversorgung zwischen Lust und Frust.

Es ist Januar, normalerweise läge Schnee, und dann gäbe es ja praktisch keine andere Möglichkeit ein Gartenblog zu füllen, als Bücher zu rezensieren. In diesem Januar arbeite ich sogar im Garten (von mir aus kann der Winter jetzt auch einfach ausfallen), aber trotzdem schaffe ich es irgendwie, den Stapel Gartenbücher abzuarbeiten, die sich seit einem Jahr hier angesammelt haben. Mein Dank gilt diesmal dem BLV-Verlag, der mir o.g. Buch zur Verfügung gestellt hat.

Green Blogging ist praktisch ein Blog in Buchform, auch optisch:

Jutta Profijt: Green Blogging. Selbstversorgung zwischen Lust und Frust

Genauer gesagt, es handelt sich um die Gartengeschichten-Einträge des Blogs 41352-einfach-besser-leben.de. 41352 Einfach besser leben geht, wenn ich das richtig verstanden habe, auf eine Pflückgemeinschaft zurück, die Jutta Profijt und ihr Mann vor über zehn Jahren auf die Beine gestellt haben. Das Projekt ist Teil der Transition Town Inititative, die sich der Ressourcenschonung verschrieben hat. Außerdem geht es um die Verminderung des CO2-Ausstoßes und Förderung der Regionalität.

Das Buch

Die gedruckten Blogeinträge sind recht kurz gehalten und führen uns einmal komplett durch ein ganzes Gartenjahr. Zu beinahe jedem Eintrag gehört ein Foto, wie das ja bei einem digitalen Blog auch sein sollte. Wir begleiten Jutta beim Samen sortieren, beim Inspizieren der Bienenstöcke, beim Pikieren, bei der Ernte, beim Besuch bei ihren Hühnern, etc. In jedem Monat gibt es zusätzliche zu den Blogeinträgen ein Schwerpunktthema., das sich über eine Buchseite erstreckt. So geht es z.B. um Kompostieren, Mischkultur, Hühnerhaltung, etc.

Im Anhang gibt es nützliche Adressen und Bezugsquellen für nachhaltiges Saatgut.

Meine Meinung

Ich habe das Buch gerne gelesen. Man kann schön darin schmökern, mit den “Tags” zu Querverweisen springen und sich im Prinzip ganz so fühlen, wie in Blogs am Monitor. Ich fand die Blogeinträge insgesamt ein wenig zu kurz (aber das ist halt meine persönliche Vorliebe - ich mag es gerne länger und persönlicher), ebenso die Schwerpunktthemen. Ich hätte z.B. gerne noch mehr über die Hühnerhaltung erfahren, vielleicht auch mal den Stall genauer angeschaut. Sicher, es gibt extra Literatur zu Hühnerhaltung (weiterführende Literaturhinweise zu den Schwerpunktthemen hätte ich auch begrüßt), aber wenn man mir schon Hühner vor die Nase setzt, bin ich sofort neugierig und nicht erst später ;-)

Alles in allem mag ich das Buch jedoch, es ist kurzweilig und ich habe durchaus Dinge gelernt, die ich noch nicht wusste, z.B. über Bienen.

Würde ich Sterne vergeben (was ich offenbar irgendwie doch tue *g*), wären es vier. Wenn ihr gerne schmökert und stöbert, kann ich das Buch empfehlen.

Liebe Grüße

Petra

 

 

Sturmschaden mal wieder

In der letzten Woche war es in Berlin wieder einmal sehr stürmisch. Und wir hatten wieder einmal einen Sturmschaden. Diesmal war es allerdings nicht unser alter Gartenzaun, sondern es hat den Birnbaum getroffen:

Mittwoch, 21. Januar 2015

Der Sturm hat unseren Birnbaum gefällt. Foto: Petra A. Bauer 2015

Der Sturm hat unseren Birnbaum gefällt. Foto: Petra A. Bauer 2015

Ich habe das bestimmt erst eine Woche später bemerkt, weil ich bei dem Mistwetter nicht in den Garten wollte. Ich weiß nicht, wie alt der Birnbaum war, aber er war schon ziemlich hinüber, als wir vor 22 Jahren hier einzogen. Im Prinzip diente er als Rankgerüst für unsere “New Dawn” Rose und das Geißblatt.

Die Tanne, die auf dem Foto zu sehen ist, also dieses rundliche Ding links im Vordergrund, hat sich mal selbst ausgesät und ich hatte es immer kugelig geschnitten. Also im letzten Jahr nicht, aber ich wollte es in diesem Jahr wieder herunterschneiden (wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr sehen, dass ein Teil der Tanne rechts unter dem umgestürzten Baum liegt). Nun überlege ich allerdings, ob ich diese Stelle nicht komplett entferne. Der Garten ist auf dieser Seite ohnhin so zugewuchert, dass ich nicht mehr bis nach hinten schauen kann. Das bietet einerseits einen guten Terrassensichtschutz gegen Nachbarblicke (bzw. dagegen, dass wir sie sehen müssen), andererseits wirkt dadurch alles viel kleiner. Da habe ich also was zum Nachdenken. Und zum Sägen ;-)

Dann wollten wir ja eigentlich auch am Gartenhaus eine kleine Terrasse bauen - dazu muss ich den Untergrund von allen möglichen Bäumchenstümpfen (Baum wäre zu viel gesagt) befreien und einebnen (damit habe ich heute schon angefangen). Ähnliches müsste ich an anderer Stelle im Garten auch tun, damit die Kinder und ich endlich das von mir lang versprochene Freigehege für Kaninchen und Meerschweinchen bauen können. Und die Brücke über den Bachlauf ist so morsch, dass sie dringend ausgewechselt werden muss. Sie hat totale Schieflage. Und im Grunde müsste ich die gesamte Teich- / Bachanlage mal generalüberholen ... Wieder mal viel zu viel für ein Gartenjahr.

Heute wollte ich Einstreu kompostieren (deshalb bin ich überhaupt nach hinten gegangen) und durfte feststellen, dass Kind 1 nicht ganz verstanden hatte, dass es den Grasschnitt vom Rasenmähen zwar gerne auf Thermokomposter und offene Kompostbehälter verteilen durfte, aber bitte locker, flockig - und nicht alles in den Thermokomposter kippen. Ich hatte da auch nicht nachgesehen und so fand ich beim Öffnen Matschgras. Interessanterweise roch es gar nicht, sah aber aus, wie Kuhfladenmasse. Und meinen Umrühr-Ast hat er offenbar gleich mit kompostiert, denn ich konnte ihn im Komposter nicht entdecken. Also habe ich mit einer Drehgabel (ich hab vergessen, wie die Dinger heißen, die man zum Bodenauflockern in die Erde piekst und dreht) alles ein bisschen gelockert, einen Teil in die beiden anderen Kompostbehälter gegeben und mit Streu vermischt. Ich werde da wohl jetzt doch immer mal wieder besser ein Auge drauf haben.

Das war also mein erster Eindruck vom Garten in 2015. K4 konnte übrigens gar nicht verstehen, wieso ich “bei dem Wetter” draußen war. Aber mir war gar nicht kalt und geregnet hat es auch nicht. Und nun weiß ich auch, wie toll warm mein selbstgestricktes Dreieckstuch am Hals ist. Perfekt für Gartenarbeit!

Habt ihr euren Garten schon inspiziert? Oder liegt bei euch tatsächlich Schnee?

Liebe Grüße vom Berliner Stadtrand

Petra

Return of the Zimmerspringbrunnen

Urban Jungle BloggersIch widme diesen Beitrag heute den Urban Jungle Bloggers. Und zwar verspätet dem Thema aus dem Juli 2014: Watering your plants. Denn zum Teil hat der heutige Beitrag damit zu tun.

Dienstag, 18. November 2014

Selbstgeklöppelter Zimmerspingbrunnen im Blumenkasten am Bürofenster

Selbstgeklöppelter Zimmerspingbrunnen im Blumenkasten am Bürofenster. Foto: Petra A. Bauer

Alles hat im Prinzip damit angefangen, dass ich mir schon ewig ein Paludarium wünsche. Für diejenigen unter euch, die nicht wissen, was das ist: Ihr könnt euch darunter ein Aquarium vorstellen, dass etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt ist und in dessen oberen Teil feuchigkeitsliebende Zimmerpflanzen leben.

Ein Wintergarten mit Wasserlandschaft wäre mir übrigens noch lieber *hust*

Ich hatte aber zumindest mal ein schönes, halbwegs großes Aquarium, das ich aber dämlicherweise verschenkt hatte, als wir im Wohnzimmer (vor der Sanierung) keinen Platz mehr dafür hatten.

Mich haben immer schon eher die Pfanzen als die Fische interessiert (obwohl ich die schon auch mag) und meine Idee war schon ewig, mir wieder ein Aquarium zuzulegen, auf dem oben meine Monstera deliciosa steht, auf dass sie ihre Luftwurzeln in das Aquarienwasser hängen lasse (Dünger!) und riesig groß werde. Im oberen, wasserlosen Teil wollte ich Ficus pumila unterbringen. Ich liebe diese Kletterfeige, hatte aber wegen unserer trockenen Raumluft nie Glück damit.

Die Aquarienlösung kann ich aus verschiedenen Gründen gerade nicht umsetzen. Aber da der Herbst sich mittlerweile fast nur noch von seiner grauen Seite zeigt, ist hier die Sehnsucht nach GRÜN und WASSER immer größer geworden. Und im neuen Kreativzimmer / Büro ist noch Platz für Pflanzen ...

Minidschungel mit Brunnen auf dem Fensterbrett im Büro.

Minidschungel mit Brunnen auf dem Fensterbrett in meinem Büro / Kreativzimmer. Foto: Petra A. Bauer

Gestern fiel mein Blick auf die IKEA-Glasvase, die ich vo Jahren mit Muscheln aus der Bretagne gefüllt hatte. Schwupp, hatte ich eine Idee, bin in den nächsten Baumarkt gehopst und habe mir eine Zimmerspringbrunnenpumpe gekauft.

Pumpe für Zimmerspringbrunnen.

Ich habe die eingestaubte Vase und die Muscheln geputzt und anschließend die Muscheln mitsamt der Pumpe in der Vase platziert. Einen Schlauch hatte ich nicht, den ich an der Pumpe hätte anschließen können. Dann hätte ich das Wasser dekorativ aus irgendetwas herausplätschern lassen können. Stattdessen habe ich Strohhalme in den Pumpenauslass gesteckt - das geht auch. Zuerst gab es einen Pumpen-Probelauf in der Spüle:

Zimmerspringbrunnnen. Probelauf der Pumpe.

Nachdem das problemlos funktioniert hat, habe ich Seramis in den ebenfalls gekauften Blumenkasten gekippt und angefangen die Vase und die neuen Pflanzen zu drapieren:

Anordnen von Mini-Brunnen und Pflanzen im Blumenkasten.

Nun befinden sich neben der Brunnen-Muschel-Vase o.g. Ficus pumila, eine Grünlilie, ein Bubiköpfchen (auch so ein zickiges Gewächs, jedenfalls bei mir) und ein Philodendron scandens, der auf jedem Blatt einen hellen Längsstrich hat. Sehr hübsch :-)

Nun ging es im Juli bei den Urban Jungle Bloggers ja ums Gießen. Mit dem Pumpenwasser gieße ich die Pflanzen im Kasten natürlich nicht. Im Gegenteil - es sollte möglichst nichts aus der Vase herausspritzen, weil diese sonst irgendwann leer laufen würrde, und dafür die Pflanzen in Staunässe stünden. Das Wasserspiel eher dekorativen Zweck und soll die Luftfeuchtigkeit ein bisschen erhöhen. Außderdem ist das Plätschern angenehm für die Ohren (aber nichts für Menschen mit schwacher Blase *g*).

Normalerweise gieße ich meine Pflanzen ganz normal mit der Gießkanne und lauwarmem Wasser oder Resten von Mineralwasser. Alle paar Monate habe ich Düngestäbchen in die Töpfe gesteckt und zuvor die Töpfe durchdringend unterm Wasserhahn gewässtert. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass das nicht ausreicht.

Kürzlich hatte mir fraumirtana auf Instagram verraten, dass sie ihre Pflanzen einmal pro Woche ins Wasserbad taucht (in den Kommentaren):


Ich habe heute Morgen also Flüssigdünger in einen 5-Liter-Eimer gegeben und zunächst die Pflanzen für den “Brunnenkasten” getaucht. Danach waren alle anderen dran. Ich bin gespannt, wie de Pflanzen es finden, wenn ich das regelmäßig mache - natürlich nicht jedes Mal mit Dünger. Natürlich ist es mehr Aufwand, als ab und zu die Gießkanne zu benutzen. Aber hoffentlich ist es auch effektiver.

Wie findet ihr meinen Brunnendschungel? Und wie gießt ihr eure Zimmerpflanzen?

Liebe Grüße

Petra

 

Grenzhecke

Es gibt Dinge, die kann ich locker jahrelang ignorieren, bis sie mich dann plötzlich aus unerfindlichen Gründen stören. Und dann muss ich sie SOFORT ändern :-)

Dienstag, 23. September 2014

Hecke an der Auffahrt nachher

Heckenstreifen nachher.

Hecke an der Auffahrt vorher

Heckenstreifen vorher.

Grenzhecke? Hm, mir ist kein besseres Wort eingefallen. Neben unserer Auffahrt ist auf der rechten Seite unser Hausbaum (ein Eschen-Ahorn - acer negundo) und etwas Heckenartiges: Forsythien, Robinien, Flieder und im hinteren Teil Berberitze. Und jede Menge Laub. Alles wild durcheiinander, anno 1993 mitgekauft (bis auf das Laub *g*) und nicht verändert.

Neulich hatte ich schon überlegt, das Gestrüpp ein wenig auszulichten und dort stattdessen ein wenig Containergardening zu betreiben. Meinen Zinkeimer und einen flachen Topf mit Blumenzwiebeln hatte ich auch schon hingestellt und ein paar Töpfe mit Mädchenauge (Coreopsis) und Chrysanthemen habe ich im Supermarkt mitgenommen, dort abgestellt und bislang nicht daran gedacht, sie umzutopfen. Deshalb sehen die auch ein wenig grupft aus.

Heute machte ich dann Mittagspause auf der Hausbank, mit Kaffee und der

. Mein Blick schweifte auf das nervige Grenzkuddelmuddel und dann gab es kein Halten mehr: Kaffee ausgetrunken, Magazin beiseite gelegt, Laubrechen und Gartenschere geschnappt und losgewerkelt.

ZweighaufenIch hab den Streifen relativ leer bekommen. Flieder und Forsythien durften bleiben, Robinienausläufer wurden ausgerupft, die Wasserschosser des Eschenahorns habe ich abgesägt (ich säge neuerdings echt gerne *g*). Jetzt brauche ich aber wirklich mal einen Häcksler!

Nicht, dass ich keinen hätte, aber der ist offenbar kaputt.

Bis hinten, wo die “Piekersträucher” anfangen, wie wir sie als Kind nannten, kam ich dann nicht mehr ganz, weil meine Oberschenkel die doofe Haltung monierten. Ich freu mich schon auf den Muskelkater morgen ;-)

Auf jeden Fall steckte in der Hecke auch unheimlich viel Totholz, also war die Aktion schon genau richtig.

Der Reisigbesen ist übrigens keine Deko - jedenfalls nicht nur. Ich fege damt wirklich gerne und viel lieber (und effektiver!) als mit einem “Straßenkehrerbesen”. Und ich möchte gerne noch richtige Deko dort haben. Eine Wimpelgirlande vielleicht. Ein biisschen Kunst. Oder weitere Strickpilze (der alte ist schon total verwittert). Auf jeden Fall im nächsten Jahr aber viele Blumentöpfe!

Detailansicht

So habe ich den Schönwetter-(Hochzeits-)Tag sinnvoll genutzt. Mir war auch gar nicht so richig klar, dass wir genau am Herbstanfang geheiratet hatten ;-) Heute liegen leider rd. 900 Kilometer zwischen uns - beruflich geht das manchmal nicht anders - aber dafür hatten wir ja ein fantastisches Wochenende!

Liebe Grüße

Petra



Seite 3 von 14 Seiten insgesamt.  < 1 2 3 4 5 >  Letzte »

.

Folgt mir auf Instagram:
@bauerngartenfee

Flattr this

Mit flattr mal für bauerngartenfee.de spenden, als kleines Dankeschön für die täglichen Inhalte.
Wie es geht, steht hier.

Hier meinen YouTube-Kanal abonnieren!

Grafik

Urban Jungle Bloggers

Empfehlungen

Pflanzkübel und Blumenkübel in XXL bestellen
Pflanzen
cocktailkleider cocktail dresses brautkleider

Petra A. Bauer bei
Twitter
Dawanda
Flickr
Youtube
Wikipedia
MySpace
Facebook
Librarything
Goodreads

Bauerngartenfee bei Google+


Bauerngartenfee.de - Grüner leben in der Stadt

Wirb ebenfalls für deine Seite

Bauerngartenfee-Videos



Blogverzeichnisse
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis Add to Technorati Favorites

Technorati Profile


Website-Feed abonnieren

bauerngartenfee.de ist Platz1 bei der Superblogs-Wahl 2011