Plantgoals für 2019 und Küchenfenster

Wir sind ziemlich am Umräumen momentan und mir fällt dabei wieder auf, dass ich entschieden zu wenig Pflanzen habe. Manch einer würde das vielleicht schon für zu viel halten, aber ich habe es gerne dschungelig. Was sicher auch (wenn auch nicht nur) mit den tollen Instagram-Accounts zu tun hat, denen ich folge und den #urbanjunglebloggers. So übertreiben wie die Finnin @plantsandcollecting muss ich ja nicht gleich, wenn ich das auch irgendwie sehr cool finde.

Sonntag, 30. Dezember 2018

Grünlilie am Küchenfenster. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ebenso wie den Zimmerdschungel des Australiers Mathieu Gallois der mich auch schon lange fasziniert. Und als ich noch Zugang zur Bibliothek des Architekturgebäudes der TU Berlin hatte, habe ich mit wachsender Begeisterung das Buch der Gruppe Log ID verschlungen, die ein Büro in einem Gewächshaus eingerichtet hatten, incl. Bananenpflanze, die irgendwann das Glasdach durchschlug.

In loser Folge kann ich euch ja mal zeigen, was es bei uns im Haus bisher für Pflanzen gibt. Ich fange mal mit dem Küchenfenster an, das zum Wintergarten hinaus geht. Dort wächst beispielsweise die Grünlilie vom Foto oben.

Pflanzen am Küchenfenster. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Rechts daneben ist meine Kinderstube. In den Topf stopfe ich alles Pflanzenartige, von dem ich denke, dass es vielleicht nochmal zu gebrauchen ist. Aktuell Gasterien, Weihnachtskaktus und ein Mini-Avocadokern.

Pflanzenkinderstube. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Obendrüber in der Ampel hängen zwei Weihnachtskakteen (Schlumbergera) und in der kleinen Glaskugel sind die Babys von Carnegia gigantea, die ich im Oktober 2017 ausgesät habe. Sieht ja noch nicht wirklich nach Riesenkaktus aus, aber in 100 Jahren kommt es vermutlich hin.

Babykakteen von Carnegia gigantea. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Am Küchenfenster wäre schon noch irgendwie Platz für eine weitere Pflanze, aber es gibt andere Plätze, an denen es besser passen würde. Jetzt aber erst einmal zu meinen Überlegungen fürs nächste Jahr:

PLANTGOALS 2019

Ich interpretiere das jetzt mal folgendermaßen für mich. Einerseits mehr Pflanzen anschaffen (gerne auch Stecklinge, die können sich dann von Anfang an an mich gewöhnen), andererseits die anderen besser pflegen, sprich: DÜNGEN. Ich bin nämlich ein Nicht-Dünger. Keine Ahnung, wieso, aber ich vergesse das immer. Und wenn ich dann mal dünge, kann es passieren, dass ich damit meine Pflanzen umbringe. So geschehen bei meiner großen Madagaskarpalme, der ich damit nach 35 Jahren in meiner Obhut den Todesstoß versetzte :-(

Also muss ich eine vernünftige Art des Düngens etablieren.

Was ich durchaus schon gemacht habe sind Düngestäbchen. Aber wenn ich die Pflanzen damit versorgt habe, vergesse ich irgendwannn neue Stäbchen zu stecken. Also habe ich mir mal eine Düngeberater-App heruntergeladen und gebe nach und nach meine Pflanzen ein. Dann erinnert mich die App daran, wann ich die jeweilige Pflanze mit Dünger beglücken soll. Ich hoffe, dass das dann endlich funktioniert.

Was die Pflanzenanschaffungen angeht, da kann es natürlich passieren, dass mir die eine oder andere Pflanze ungeplant in den Einkaufswagen hüpft. Diese Hüpfpflanzen kennt ihr sicher alle. Aber einige möchte ich auf jeden Fall haben:

  • abgehaktSanseverien. Zwei Stück (65 cm hoch) sind schon unterwegs und sollen künftig den neuen Fernseher flankieren (u.a. um die blöden Kabel zu kaschieren, die da herumhängen). UPDATE: Sanseverien sind inzwischen angekommen.
  • abgehaktEin Christusdorn. Diese bizarren Dinger finde ich schon länger interessant. Außerdem habe ich zum Christusdorn so eine nette Story von Äntschie und ihrer Omi gelesen. UPDATE: Auch der Christusdorn ist da.
  • Zyperngras. Weil ich früher immer welches in Aquarienkies und Wasser gezogen habe und die Stängel sich so schön einfach vermehren lassen. Einfach 10 cm abschneiden und den Blattquirl umgedreht ins Wasser stecken. Auf Wurzeln warten. Fertig.
  • abgehaktGummibaum. Ja, genau, den einfachen Ficus elastica. Ich habe zwar einen, aber der wächst mit meinen Gasterien und Sanseverien in einem Blumenkasten und hat anscheinend ein bisschen mit der Wurzelkonkurrenz zu kämpfen. Ich möchte gerne einen Solitärficus. Habe noch keine finale Standort-Idee, aber das ergibt sich beim Umräumen noch.
  • UPDATE: Gummibaum ist mitsamt einem Drachenbaum am 7. Januar 2019 eingezogen.
  • Madagaskarpalme. Siehe oben. Weil ich meine ja leider umgebracht habe.
  • Philodendron scandens. Weil ich früher immer einen hatte, der einen Urlaub nicht überstanden hat.
  • Kakteen. Keine bestimmten. Die Stachler sind alle willkommen.

Das scheint gut machbar zu sein. Und wenn jemand unbedingt einen Ableger oder Steckling loswerden will - ich freue mich über alle :-)

Jetzt bringe ich aber erstmal dieses verrückte Jahr zum Abschluss und wünsche euch allen ein fantastisches 2019!
Liebe Grüße
Petra

Unser Garten im Juni / Juli 2018

Hallochen, es ist Zeit für ein Update! In letzter Zeit habe ich mich mit meinen Fotos mehr auf Instagram getummelt oder bei Facebook. Aber ihr sollt hier ja auch mal schauen dürfen.

Samstag, 07. Juli 2018

Es ist jeden Morgen eine Freude, in die Küche zu kommen und in den (Winter-)Garten zu schauen - egal ob sonniges oder trübes Wetter ist:

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ich erschrecke mich immer ein bisschen, wenn ich das dicke Baby im Stuhl sitzen sehe - das ist mir wohl ein wenig zu realistisch geraten ;-) Es ist eine Stoffpuppe, die ich so groß gemacht habe, dass sie Babysachen tragen kann. Ich habe sie vor knapp 20 Jahren für Kind 4 genäht und heute spielt Miss Kleinkind damit.

Und hier der Blick vom neu angelegten Rasen zum Haus. Die Hochbeete benenne ich vom Haus aus gesehen, daher habe ich das nochmal drangeschrieben:

Blick vom Rasen zur Terrasse. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Am rechten Wintergartenrand, zum Gartenweg hin, wuchern in zwei Töpfen wunderschöne Dipladenien vor sich hin:

Meine Dipladenien. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Im rechten Hochbeet tummeln sich Kräuter. Aber auch ein wunderbares Farbfeuerwerk aus Cosmeen, Rittersporn und Gladiolen. Die Dahlien lassen sich noch ein wenig Zeit.

Farbfeuerwerk im rechten Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Das linke Hochbeet quillt über mit Riesensonnenblumen, Mais und Tomaten. Und mein ganzer Stolz: Die beiden Olivenbäumchen, die ich zum Geburtstag bekommen habe (oberes Foto ist vom 5. Juni, das darunter vom 9. Juli):

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick vom Liegestuhl in den Berliner Himmel, vorbei am Olivenbaum:

Berliner Himmel mit Olivenbaum. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Die Sonnenblumen und der Mais sind längst größer als ich:

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ihr seht also - es hat sich einiges getan, und wir sind noch lange nicht fertig. Jedenfalls genießen wir das alles sehr :-)

Leider hatten wir auf der Terrasse auch schon einen ungebetenen Besucher.

Habt ihr in diesem Jahr auch schon größere oder kleinere Gartenprojekte umgesetzt?

Liebe Grüße

Petra

Aufräumungsarbeiten im Garten oder: Es kommt der Tag, da will die Säge sägen

Der Februar gibt wirklich alles, was die Sonne angeht. Das Wetter ist super, und der Preis dafür sind die ersten echten Minusgrade der Wintersaison 2017/18. Der Boden ist so hart gefroren, dass keinerlei Buddelarbeiten drin sind. Aber sägen kann man.

Mittwoch, 07. Februar 2018

Es kommt der Tag, da will die Säge sägen. Foto: Petra A. Bauer 2018

“Es kommt der Tag, da will die Säge sägen” ist ein Zitat aus dem Kultfilm “Jede Menge Kohle” und hat eigentlich nichts mit Gartenarbeit zu tun, aber ich fand es so schön passend. Zumal die Säge nämlich hätte schon lange sägen sollen, da der Birnbaum, den ich heute teilweise in Scheibchen geschnitten habe, schon eine ganze Weile quer im Garten liegt. So lange, dass ich nicht mal mehr weiß, bei welchem der letzten schweren Stürme er umgeworfen wurde.

Ich hatte ja schon öfter erwähnt, dass ich dem Garten aus diversen Gründen in den letzten Jahren fern geblieben bin, aber wo ein Teil jetzt so schön ist, möchte ich mich endlich durch den Dschungel kämpfen und alles wieder hübsch machen. Und ich will möglichst viel davon jetzt erledigen (auch wenn es bei -3°C ist), weil unser Garten ein Zeckenparadies ist und ich mich im Frühsommer kaum raus traue.

Ich muss mich immer von oben bis unten mit Zecken-Antibrumm einsprühen und mit Hosen in den Socken rumrennen. Und selbst das ist keine Garantie dafür, dass nicht doch so ein Blutsauger bei mir oder anderen Gartenbesuchern andockt. Weiß jemand von euch, wie man Zecken im Garten los wird? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar!

Jedenfalls musste ich mir die Baum-Ecke vornehmen, um an das Geißblatt und die New Dawn zu kommen, die ursprünglich am Birnbaum rankten. Wir haben nämlich vor ein paar Tagen einen Rosenbogen aufgebaut, an dem die beiden Pflanzen künftig hochwachsen sollen:

Der neue Rosenbogen vor dem Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018

Und da der Boden betonhart gefroren ist, kann ich über Umpflanzen nicht mal nachdenken. Aber ich kann versuchen herauszufinden, von wo das Geißblatt eigentlich wächst, damit ich es ausbuddeln kann, wenn die Tage wieder wärmer werden. Dieses Jelängerjelieber macht seinem Zweitnamen nämlich alle Ehre. Die Ranken sind elend lang und überall verhakt: In der Eibe, die vor dem umgestürzten Baum steht, in den Forsythien am Zaun, in der Rose und irgendwie auch im Boden.

Also habe ich mal was weggeschnitten und angefangen den Baum zu zersägen, der auf allem drauf liegt. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich total auf Holzstapel stehe, und ich will die Gelegenheit ergreifen, selbst einen Feuerholzstapel zu errichten. Wobei das mit der Handsäge ein Weilchen dauern könnte :-D Aber ich habe Bewegung, also werde ich weitermachen. Außerdem genieße ich die Stille und das Vogelgezwitscher um mich herum, weil ich superselten die Gelegenheit habe, mal ganz alleine zu sein.

Das Vogelgezwitscher kommt übrigens von der neuen Futtersäule, die ich installiert habe, weil ich die Vögel jetzt rund ums Jahr füttern will, um zur Arterhaltung beizutragen. Ich wurde dazu von diesem Beitrag von Fiona angeregt: Warum es gut und richtig ist, Vögel ganzjährig zu füttern

Blaumeise an der Futtersäule. Foto: Petra A. Bauer 2018

Es kommen auch andere Vögel als Blaumeisen zu Besuch, z.B. Rotkehlchen und Kernbeißer, aber die konnte ich bisher noch nicht fotografieren. Außerdem liegt hier ein Vogelbestimmungsheftchen, weil ich erschreckend wenige einheimischen Singvogelarten aus dem Kopf bestimmen kann. Ich gedenke das zu ändern :-)

Ich habe auch noch ein Futterhäuschen mit Beleuchtung gekauft, aber da bin ich mir über den endgültigen Platz noch nicht sicher. Und auch das kann ich im gefrorenen Boden derzeit sowieso nicht verankern.

So, dann drückt mir mal die Daumen, dass mich am Baumstamm die Kräfte nicht verlassen (bisher habe ich nur die dicken Äste zersägt), damit der Baum bald nicht mehr im Garten herumliegen muss. Mir macht die Sägerei jedenfalls Spaß - das fühlt sich so ursprünglich an. Mit einer Motorsäge kann das ja jeder. Wobei ... sowas will ich gar nicht haben, seit ich von dem Unfall des Nachbarn meiner Freundin gehört habe. Ich hänge nämlich an meinem Leben.

In diesem Sinne - bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von

Petra

Zwischenlager für Erdbeerpflanzen und neues Tool

FROHES NEUES JAHR, IHR LIEBEN! Ich musste im November und Dezember rasch einige Pflanzen umpflanzen bzw. zwischenlagern, damit sie nicht vom Wintergarten bzw. dem angrenzenden Hochbeet platt gemacht werden. Nicht die beste Zeit zum Umpflanzen, aber ich wusste ja vorher nicht, dass dieses Weihnachtsgeschenk tatsächlich möglich sein würde. So sind die Phloxpflanzen und meine Whisky-Mac-Rose ins Vorgartenbeet gezogen, der große Rosmarin, der hier schon seit drei Jahren einen auf winterhart macht, sowie die Buchbaumkugeln kamen in Töpfe. Ebenso wie meine Erdbeerpflanzen.

Freitag, 05. Januar 2018

Zwischengelagerte Erdbeerpflanzen. Bauerngartenfee 2018.

Als ich meinen ersten Gartenrundgang in 2018 machte, habe ich auch die Erdbeerpflanzen besucht, einige braune Blätter abgemacht und fand, das gab ein hübsches Foto. Neben den Erdbeeren lagern auch die geretteten Steine (frühere Beeteinfassungen) und Terrassenholz, das ich gekauft hatte, um einige der morschen Terrassenbretter zu ersetzen. Schlauerweise waren die neuen Bretter breiter als die alten :-D Also hatte ich sie quer drünergelegt, damit das Beinbruchrisiko gemindert wurde. Und ja: Die Terrasse war wirklich so kaputt. Die Regenrinne an der (zu kleinen) Terassenüberdachung lief ständig über, und das hielt das Holz auf Dauer nicht aus. Deshalb haben wir uns für die neue Terrasse auch gegen Holz entschieden. Innen ist es ok - draußen nicht. Obwohl ich Holz im Garten liebe - z.B. bei unserer Brücke.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich. Bauerngartenfee 2018.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich.

Bei meinen umgezogenen Pflanzen fehlt allerdings die tolle Weinrebe, die jahrelang fantastische blaue Trauben an unsere Terrassenüberdachung gezaubert hatte. Ich hatte die Gartenbauer gebeten, die Rebe auszubuddeln, damit ich sie in einen Kübel pfanzen kann, da ich mit den starken Wurzeln nicht klar kam. Ich habe nun nicht die ganze Zeit daneben gestanden und habe leider keine Ahnung, wo sie die Weinrebe versteckt haben :-(

NEUES HOCHBEET - NEUES GLÜCK

Da ich ja nun ein tolles Hochbeet mein eigen nenne, werde ich endlich mal wieder zurück zu meinen Gärtnerwurzeln gehen. Meine Anzuchtversuche in den 80ern - sei es in einer Obstkiste auf dem Balkon, sei es mein Beet auf dem Tiefgaragendach mit den Mega-Zucchini und den tollen Tomaten - waren nämlich deutlich mehr von Erfolg gekrönt, als alles andere in den letzten 25 Jahren hier im Garten.
Ich wollte es ja nie wahr haben, aber damals habe ich mich wirklich ans Biogärtnern gehalten. Mit Senfsaat-Gründüngung als Beetvorbereitung, regelmäßigen Gaben von selbst angesetzter Brennnesseljauche und gelegentlichem Spritzen mit Zwiebel- und Knoblauchjauche. Fragt mich nicht, wieso ich das hier nicht (bzw. kaum) gemacht habe.

Aber zum Glück kann man ja in jedem Gartenjahr neu anfangen, und so habe ich mir erst einmal eine anständige Tonne für den Ansatz von Brennnesseljauche gekauft. Die alte Oskar-Tonne ist längst dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, und außerdem war sie für diesen Garten eigentlich zu klein. Auf der Suche nach einem geeigneten Behälter, habe ich diese tolle Futtertonne entdeckt:

Große Futtertonne für Brennnesseljauche. Bauerngartenfee 2018.

Das Schöne ist, dass sie einen Deckel besitzt, den man einfach zudrehen kann, und das Material wirkt sehr stabil. Vielleicht drehe ich auch nochmal ein neues Jauchen-Video. Ich habe meinen YouTube-Kanal ja leider genauso vernachlässigt, wie meinen Garten. Dabei war ich 2009 eine der ersten deutschen YouTuberinnen, die Garten-Erklärbär-Videos gedreht hat.

Aber wie ich ja schon sagte: Es kommt immer wieder ein neues Gartenjahr und somit die Chance auf neue Aussaat-Experimente, neue Gartenideen und neue Gartenvideos. Hättet ihr denn Lust, wieder Gartenvideos von mir zu sehen?

Liebe Grüße

Petra

Bye Bye 2017! Gartenplanung 2018

2017 neigt sich dem Ende zu, 2018 steht in den Startlöchern. Zeit sich mal wieder zu überlegen, was im nächsten Gartenjahr passieren soll. Beispielsweise sollte eigentlich die Baumbank nach 7 Jahren auch mal gestrichen werden. Allerdings hat sie jetzt gerade ihren eigenen Vintage-Charme:

Freitag, 29. Dezember 2017

Vintage Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Vintage-Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Ich hoffe, ihr seid alle gut über die Weihnachtsfeiertage gekommen. Wir hatten es sehr schön mit der Familie im neuen Wintergarten. Auch wenn der Holzfußboden noch fehlte, weil die Firma das beim besten Willen nicht mehr in ihrem Terminplan unterbringen konnte. Wenn das Thermoholz erstmal liegt, wird es gemütlicher und die Stufe zum Wintergarten noch kleiner. Aber das ist alles nichts gegen die drei Treppenstufen, die wir immer zur alten Terrasse runterklettern mussten.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann ja mal drüben bei Rombergs gucken.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten. Fotos: Petra und Friederike Bauer.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten.

2018

Grundsätzlich sehen meine Gartenpläne für 2018 auch nicht sehr viel anders aus, als die für die anderen Jahre, die ich in diesem Blog veröffentlicht habe ;-) Was daran liegt, dass ich hier jahrelang wirklich nicht viel getan habe. Das hatte viele Gründe, die ich hier jetzt nicht aufzählen möchte. So ist der Garten langsam zugewuchert und die Rümpelecken haben sich auch nicht von alleine entfernt. Die kommen auf jeden Fall weg, weil sich auch u.a. die Weinranken dazu eingefunden haben, die wir von der Hauswand entfernt haben. Und die Arbeiter haben natürlich auch so einiges an Kollateralschäden verursacht ...

Im Frühjahr wird dann der Weg vor dem Wintergarten gemacht, der durch das neue Hochbeet führen wird, das durch die Erhöhung entstanden ist. Da soll mein Kräuterbeet wieder hin - diesmal in hübsch. Der Rosmarin hatte ja schon mehrere Jahre überlebt, ist riesig geworden und überbrückt die Zeit jetzt in einem großen Topf im Wintergarten. Neben Oleander, Buchskugeln und Dipladenien.

BAUERNGARTEN

Neben Kräutern sollen natürlich auch Gemüse und Blumen dort wachsen. Ich habe ja die leise Hoffnung, dass dann endlich meine geliebten Stockrosen hier eine Bleibe finden und anständig gedeihen. Und da mein Blog ja Bauerngartenfee heißt, überlege ich, alles tatsächlich in Bauerngartenmanier anzupflanzen. Mal schauen, ob das auf dem begrenzten Platz funktioniert.

Ich überlege, an der linken Seite - zur Mauer hin - eine Tomatenüberdachung zu bauen, wie ich sie von Familie Koller in Tirol kenne. Ich habe zwar ein Gewächshaus, aber dort hatten meine Tomaten Braunfäule bekommen, weil die Pflanzen andauernd von Kondenswasser betropft wurden. Die Lüftung reicht da drin offenbar nicht aus. Da wir noch genügend Holz haben, ist eine einfache Abdeckung von zwei Seiten (hinten und oben) mal einen Versuch wert. Auch wenn meine besten Tomaten immer noch völlig ohne Abdeckung auf dem Tiefgaragendach unserer Mietwohnung wuchsen. Warum auch immer.

Vor dem Hochbeet möchte ich zwei weitere Beete rechts und links des Weges bzw. der Treppe anlegen. Ich will nämlich die Rasenfläche so klein wie möglich halten. Da war am Schluss sowieso mehr Moos als alles andere. Ein bisschen zum Draufrumtoben reicht völlig.

Der Haupt-Gartenweg, hm, da müssen wir mal gucken, ob das noch im Budget für nächstes Jahr ist. Ich denke, das verschieben wir eher und überbrücken es ein weiteres Jahr mit Rindenmulch. Wenn es frisch ist, sieht das ja eigentlich auch immer ganz gut aus, und es muss dann ja nur ein Jahr halten. Ich bin auch ganz guter Dinge, dass ich im nächsten Jahr auch wirklich zur Gartenarbeit komme. Wenn man quasi drinnen ist und trotzdem draußen fällt es auch nicht mehr so schwer ;-)

Schön wäre es natürlich, auch Teich und Bach auf Vordermann zu bringen, aber ich will hier diesmal nicht zu laut rumtröten. Wenn das wieder nix wird, ist es peinlich. Und wenn ich es doch schaffe, kann ich damit angeben :-D

Auf jeden Fall wird hier einiges an Strauchschnitt anfallen, damit wir mal wieder nach hinten in den Garten schauen können. Wegen des Sichtschutzes zum Nachbarn hatte ich da alles wachsen lassen, aber da der Wind die Hecken auch niederdrückt und damit noch mehr unserer Bodenfläche vom Garten wegnimmt, müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen und radikal herunterschneiden. Dann muss ich mir so lange einen anderen Sichtschutz einfallen lassen.

Auf jeden Fall freue ich mich auf viele neue Gartenansichten für uns und Fotos für euch.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr -

Petra

Goldener Oktober - Zeit für Gartenarbeit!

Durch die Kleine komme ich nicht annähernd so viel zu Gartenarbeit, wie ich gerne möchte. Aber an den Wochenenden habe ich Hilfe, und bei dem schönen Wetter jetzt, sind wir gut vorangekommen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Herbst im Garten ist einfach großartig!

Herbst im Garten ist einfach großartig! Es gibt keine Jahreszeit in der ich lieber draußen bin. Im Frühling finde ich es zu grellbunt, im Sommer ist es (naja, inzwischen nur manchmal) zu heiß und im Winter ist es entweder grau und schmuddelig oder zu kalt.

Umso mehr genieße ich gerade den Goldenen Oktober 2017.

Ich habe unsere Piekersträucher beschnitten und die Beeren für meine Deko benutzt:

Ich liebe diese roten Beeren!

Die perfekte Herbstdeko. Foto: Petra A. Bauer 2016

Die perfekte Herbstdeko. Foto: Petra A. Bauer 2017


Aber vor allen Dingen räumen wir gerade unsere Terrasse frei. Der Liebste hat den (echten) Wein von der Überdachung abgeschnitten (die Trauben waren in diesem Jahr wegen des schlechten Wetters ohnehin nicht doll), Kind 4 hat sich um den Wilden Wein und den Efeu an der Trennwand zu den Nachbarn gekümmert. Da muss zwar noch eine ganze Menge mehr ab (auch von der Hauswand), aber ein großer Anfang ist gemacht.

Wein und Efeu von der Nachbarwand sollten ab.

Und da unser Auto wegen Straßenbauarbeiten nicht auf dem Grundstück parken konnte, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und unsere Auffahrt von Laub befreit (für das Unkraut hatte ich keine Zeit mehr). Ich hatte auch eine superfleißige kleine Helferin:

Meine fleißige kleine Helferin. Foto: Petra A. Bauer 2017

Meine fleißige kleine Helferin. Foto: Petra A. Bauer 2017

Dabei haben wir im Eimerchen eine entzückende Babyschnecke entdeckt:

Babyschnecke(n)

Und mein Workout hatte ich mit über drei Stunden graben, Pflanzen umsetzen, Sträucher beschneiden, harken und fegen auch ;-) Denn ich habe meinen täglichen Sport wieder aufgenommen. Guckstu Unsportlich? Na und!

3 Stunden Garten-Workout

Habt ihr am Wochenende auch den Goldenen Oktober genossen?

Liebe Grüße

Petra

 


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