Gemüsegarten zum Ausrollen
Erfindungen wurden schon immer vor allem deshalb gemacht, weil Menschen faul sind. Das gilt auch für das Gärtnern. Rollrasen beispielsweise kennt man ja schon länger, aber Rollgarten war mir noch neu. Interessant ist vor allem die Variante zum Selbermachen.
Ich habe davon in einem amerikanischen Blog gelesen.
Bei CJ Chapman kann man Gemüsematten zum Ausrollen bestellen. Samen von Karotten, Blumnkohl, Tomaten, Paprika, Kräutern, etc. werden zwischen Wellpappen geklebt. Das Ganze wird am Schluss aufgerollt und mit Tragehenkel verkauft. Der Gärtner muss die Wellpappe nur noch an der gewünschten Stelle im Garten ausrollen, wässern und warten.
Wer solche Matten nicht bestellen will, kann Ähnliches im Prinzip auch selber machen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann es im Winter bei einer Tasse Tee am Küchentisch vorbereiten. Zusammen mit einem Gartenplan sät der Gärtner quasi am grünen Tisch. Auch Blumenmusterbordüren sind möglich und einfacher zu gestalten als direkt im Beet.
Zur Vorbereitung solltet ihr überlegen, vor allem solche Gemüse oder Blumen auf einer Matte zu vereinen, die etwa gleiche Ansprüche an Licht und Wasserbedarf haben. Wie in einem Gartenbeet sollten die Wuchshöhen auf den Samentüten beachtet werden, damit die Pflanzen sich später nicht gegenseitig Licht nehmen. Vielleicht ist es sinnvoll, die Matten “einzunorden” oder zumindest die Wuchshöhen auf der Beetunterseite zu notieren, damit das Rollbeet im Sommmer nicht falsch herum wächst.
Jetzt könnt ihr doppelt oder dreifach gelegtes Küchenkrepp in der gewünschten Beetlänge auf dem Tisch auslegen. Bei den Doppel- oder Dreifach-Schichten darauf achten, dass die Perforationen nicht übereinander liegen. Das dient der Stabilität.
Um die Samen auf dem Küchenkrepp zu fixieren, benötigen wir eine Paste aus einem Teil Wasser und zwei Teilen Mehl. Gut verrühren und auf dem gesamten “Küchenrollenbeet” auftragen.
Jetzt rasch die Samen im empfohlenen Abstand (und ggf im gewünschten Muster) in die Paste drücken und die Matte komplett durchtrocknen lassen. Erst dann kann das Beet aufgerollt und für den Einsatz beiseite gestellt werden.
Nach dem letzten Frost, wenn die Sonne den Erdboden am gewünschten Platz gut durchgewärmt hat, dort den Boden lockern und von Unkraut befreien. Dann könnt ihr euer Papierbeet auf dem Boden ausrollen, ca. 1 - 2 cm mit gutem Kompost bedecken und gut wässern. Und warten.
Und mir Bescheid geben, wenn ihr davon Fotos gebloggt habt :-)
Und was ist drüben im Autorenblog los?
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Freitag, 05. März 2010
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