Rotkehlchen im Garten
Neulich hatte ich einen kleinen Stalker bei mir. Ein Rotkehlchen sah mir interessiert beim Wühlen im Garten im Garten zu und kam immer wieder. Es ließ sich auch bereitwillig von mir in verschiedenen Posen fotografieren. Ein paar Tage später kam es wieder und schaute mir wieder zu.
Montag, 07. Mai 2012

Man sagt, Rotkehlchen mögen Gärten, die ein bisschen verwildert sind. Ein Teich ist auch prima, dort jagen sie Insekten. Beides ist hier vorhanden: Teich und Unordnung ;-)
Waldecke aufgeräumt
Neben dem Walnussbaum und meiner Baumbank befindet sich unsere sogenannte Wald-Ecke. Im Grunde genommen einfach ein Beet, das im Schatten des Baums und der Thuja-Hecke des Nachbarn liegt. Das haben wir heute ein bisschen ausgelichtet.
Sonntag, 22. April 2012

Der Farn hatte sich doch ziemlich stark ausgebreitet, also haben wir etliche der “Farnlinge” ausgestochen und entsorgt. Die haben kein Problem damit, wieder Nachwuchs zu bilden. Vor vielen Jahren hatte ich mal drei oder vier von einer Nachbarin bekommen, und sie scheinen sich in dieser Ecke wirklich sehr wohlzufühlen.
Der Liebste hat auch mitgebuddelt, bis ihn der Heuschnupfen wieder ins Haus trieb. Ich ging mit, habe eine Runde Muffins gebacken und bin danach wieder hinaus, weiter rupfen. Außerdem habe ich das ganze Walnusslaub zwischen den Farnwedeln entfernt.
Es ist einfach unglaublich, wieviel Laub sich in diesem Garten immer ansammelt. Ich komme praktisch nie dazu, alles im Herbst zu entfernen, weil es dann meist schon festgefroren ist. Der Walnussbaum schmeißt Laub mit viel Gerbsäure ( = schwer verrottend), die Eiche vom Polizeigelände lässt sämtliches Laub (und die Eicheln, aaargh!) in unseren Garten fallen, und der Vorgarten wird vom Ahorn auf der Straße zugelaubt. Ganz großartig. So bin ich immer ewig mit der Entsorgung beschäftigt und ich kann diese Massen längst nicht alle im Laubkomposter unterbringen.
Weil ich auch den Farn nah am Gartenweg entfernt habe, hatte ich Platz, um Dahlien zu pflanzen. Vorme am Weg kommt genügend Licht hin, außerdem liebe ich Dahlien. Ich mag sie nicht ganz so sehr wie Stockrosen, aber im Gegensatz zu diesen, fühlen sich Dahlien bei mir im Garten wohl. Und sie verbreiten auch diese schöne Bauerngartenstimmung.
Im Vorgarten überraschten mich die letztjährig gepflanzten zartgelben “Montreux”-Tulpen damit, dass sie sich jetzt teilweise rosa verfärben:

Ich finde sie total schön. V.a. mag ich, dass sie nicht so grell sind, denn das nervt mich mitunter an den Frühlingsfarben.

Mögt ihr lieber Knallfarben im Frühling oder Pastelliges?
Liebe Grüße

Frühling!
So langsam frühlingt es sich durch die Natur und auch durch meinen Garten. Dabei bin ich längst nicht so weit, wie ich sein wollte. Aber immerhin stehen schon seit einer Weile die Bellis am Fenster:
Mittwoch, 18. April 2012

Im Hintergrund sieht man eine kleine Ton-Gießkanne. Sie steckt mit einem Zapfen im Boden und ist hohl, sodass man darin einen Wasservorrat anlegen kann, den sich die Erde dann herauszieht, wenn sie zu trocken geworden ist. Es ist nur ein kleiner Wasserspeicher, aber recht wirksam. Ich weiß nicht mehr, wo ich das Ding gekauft habe, aber ich hätte gerne mehr davon. In den beiden Kästen, in denen die Gießkannen stecken, sehen die Bellis deutlich fitter aus, als in dem Kasten ohne.
Und dann muss ich mal gestehen, dass ich es doch tatsächlich bislang nicht geschafft habe, etwas auszusäen :-(
Vor dem Osterurlaub wäre es ungünstig gewesen, weil ich meine Wasserspeicherblumentöpfe noch nicht wieder auf Vordermann gebracht hatte (ich hätte auch noch zusätzliche neu machen müssen), bzw. weil ich auch die Keimung nicht hätte beaufsichtigen können. Außerdem schreibe ich gerade sehr viel und dank meiner hervorragenden Monotaskingfähigkeit, kann ich immer nur eins: Schreiben oder Gärtnern. Wenn ich nämlich erstmal im Garten bin, hab ich keine Lust mehr, mich wieder an den Rechner zu setzen, und wenn ich “erstmal” schreibe, ist danach das Wetter mies ;-)
Naja, ich krieg das schon noch hin! Derweil macht die Natur schonmal alleine weiter ;-)
P.S: das Foto habe ich jetzt auch als Titelbild bei der Bauerngartenfee-Facebookseite. Ich freue mich immer über “Gefällt-mir-Klicker” :-)
Küchenfenster, die Gewinner
Folgende drei Einsender haben je ein Buch gewonnen:
Dienstag, 17. April 2012

Elke Hauch

Reinhard Häpp

Wolfgang Wenzel
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen!
3 Jahre bauerngartenfee.de
Am 6. März 2009 hat die Bauerngartenfee das Licht der Welt erblickt. Und heute zeige ich euch auch endlich, wie sie aussieht. Happy Birthday!
Dienstag, 06. März 2012
Hässliche Gartenecken
In jedem Garten gibt es Ecken, die nicht gerade präsentabel aussehen. Die gibt es im Bauerngartenfee-Garten natürlich auch. Teils aus Zeitmangel, teils wegen gesundheitlicher Probleme (ich sag nur: Rücken...), teils aus Bequemlichkeit. Und dann gibt es da ja noch den Broken-Windows-Effekt ;-)
Montag, 27. Februar 2012
Eine hässliche Ecke in unserem Garten ist der hintere Gartenteil, also der Bereich, der am weitesten vom Wohngebäude entfernt ist. Dort stand bis 2010 ein Schuppen, der schon nicht so der Hit war, als wir das Haus und Grundstück kauften. Das Foto ist aus dem Jahr 2002 (noch analog fotografiert). Da ist auch die Goldulme in der Bildmitte erst 3 Jahre alt:

Wir haben irgendwelche Gartengeräte dort untergebracht, und in der “toten” Ecke, rechts neben dem Schuppen, alles was im Garten so anfiel. Vor einigen Jahren ist dann das schräge Flachdach in der Mitte eingebrochen. Da der Schuppen nicht gerade die vordringlichste Sache war, die wir erledigen mussten, haben wir das Dach nur gestützt und den Schuppen nicht mehr betreten. 2010 haben wir ihn dann endlich abreißen lassen. Der trostlose Anblick, sowie die Mücken und Brennnesseln im hinteren Gartenteil, haben uns nicht gerade dazu verleitet, mit der Ecke etwas zu machen. Zumal, wie gesagt, andere Dinge wichtiger waren, und Zeit leider nur ein begrenztes Gut ist.
Aber mich nervt das, und ich wollte das alte Betonfundament, auf dem der Schuppen stand, wenigstens dazu nutzen erst einmal eine provisorische Sitzecke einzurichten. Im Sommer fällt die Abendsonne nämlich dort hin und nicht auf unsere Terrasse. Was wir mit den Mücken machen, wird sich finden :-) Und eines Tages kommt vielleicht ein neuer Schuppen an diese Stelle oder ein kleines Gartenhäuschen, wie es hier fast alle Nachbarn haben.
Jedenfalls nenne ich die Dokumentation dieser Buddelei einfach mal Projekt Gartenhaus, damit es einen Namen hat und für euch (und mich, immerhin ist bauerngartenfee.de ja auch zum Teil ein Gartentagebuch) besser aufzufinden ist.
Das erwähnte Fundament war bis zum letzten Wochenende allerdings nicht einmal zu erahnen, da sich ein dichtes Geflecht aus Moos, Wurzeln, Erde sowie Zillionen von Eicheln und Eichenbabys darauf breitgemacht hatte. Die Ecke sieht natürlich jetzt auch besonders trostlos aus, weil noch nichts grün ist:

Mit tatkräftiger Unterstützung von Kind 3 und 4 habe ich am ersten Tag schon ein bisschen was von der Betonplatte zum Vorschein gebracht, sowie eine hartnäckige Ahornwurzel entfernt, bei der sich Kind 4 als Axtmörder betätigte :-)

Am zweiten Tag habe ich mich weiter vorgekämpft. Das Ende des Fundaments ist rechts, wo der Spaten steckt:

Wegen meines Rückens kann ich die tägliche Wühlerei nicht übertreiben, denn ich möchte nicht noch einmal ein Dreivierteljahr halb bewegungsunfähig durch die Gegend hinken. Also geht es eben Stück für Stück voran. Ich möchte nur schneller sein als die Brennesseln :-)
Auf jeden Fall ist es ein schönes Gefühl, dass ich endlich wieder etwas im Garten tun kann. Und am Sonntag bin ich in der Sonne auch ziemlich ins Schwitzen gekommen. Bei diesem Foto saß ich auf der ollen weißen Plastikbank von den Fotos oben:

Hat euch das Wetter am Wochenende auch in den Garten gelockt?
Liebe Grüße

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Montag, 07. Mai 2012
Kathrin : Rotkehlchen haben wir bei uns leider weniger. Die Katzen sorgen dafür das sich...
Wolfgang : ... da hast du aber wirklich Glück gehabt. So ein schönes Foto von einem...
Katja : Spitzenfoto von dem kleinen Rotkehlchen
Brigitte : Das stelle ich schon länger fest, in meinem halbwilden Garten, der schon 50...
Petra : Sowieso ;-) Das mögen ja auch Igel und Insekten. Liebe Grüße Petra











